Funkracks mit 4 Strecken - Aufbau

  • Hallo zusammen,


    wir haben ein paar Funkracks mit 4 Strecken pro Rack, und überlegen wie wir sie am besten zusammenstellen.

    Bisher:

    4 Empfänger, Antennensplitter. Rackschublade für Hand- und Taschensender, hinten eine Rackblende für alle Anschlüsse.


    Durch den Umstieg auf Sennheiser DX 4-Fach Empfänger fällt vieles weg. Das Verkabeln ohne Blende wäre recht einfach zu machen.

    Wenn wir aber eine Rackschublade mit ins Case packen, kommen wir um die Blende nicht drum herum. Ansonsten kommt man bei der Tiefe der Rackschublade und dadurch dem notwendigen Case nicht ordentlich an die Anschlüsse direkt dran.


    Wie baut ihr eure Funkracks denn auf?

    Nur Empfänger? Oder Empfänger plus Ladegerät?

    Oder Empfänger, Schubladen mit allen Sendern?


    Mich würden eure Erfahrungen interessieren, hilft für die Meinungsbildung :)

  • Wir arbeiten mit Rackmodulen von Gäng, keine klassischen DoubleDoorRacks.


    Nur die Empfänger (+ Splitter und Switch von hinten) ins Rack und Anschlüsse via Blende nach vorne. Wenn mehrere Empfänger gemeinsam unterwegs sind, kommt noch ein seperates Splitrack mit.


    Sender werden nach Anforderung seperat in Koffer oder Rackschubladen komissioniert.


    so bleiben die Rackmodule kompakt und "leicht".

  • Normalerweise Empfänger und Platz für Sender. In deinem Falle würde ich also einen Empfänger und eine 2HE-Schublade einbauen. Der EM4 könnte tief genug sein, dass du keine Blende benötigst. Ich lass an meinen Empfängern eh immer eine Kabelpeitsche gesteckt.

    Laden tu ich zu Hause.

    Da die EW-DX Sender mit einer Ladung ewig laufen, ist nachladen eh nur bei Mehrtägigen Veranstaltungen nötig.

  • Die Tiefe der EW-DX Sender reicht leider nicht, eine Rackschublade ist mit passendem Inlay noch so tief dass ich nicht an die Anschlüsse komme.

    Die Rackblende wird aber auch echt voll, wenn man alles auf die Blende führen will.


    maccaldres - ist das mit der Blende vorne für die Bedienung nicht schwieriger?

  • ich habe mich für meine eigene technik schon vor längerer zeit davon verabschiedet, rackschubladen in den empfängerracks zu verwenden.

    das macht die racks gleich kompakter und auch deutlich leichter.


    die signal-anschlüsse habe ich aber auch immer vorne unter den empfängern, weil meine racks nicht selten an wänden stehen.


    die sender, stativklemmen, wechselköpfe, headsets, akkus und ladegeräte transportiere ich in externen koffern. das ist für mich flexibler und praktischer.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Gar nicht mal so off topic. Eine Bude für die ich arbeite hat auch zwei 8x Doppel im Turm fest verbaut. Dazu Ladegeräte und Splitter. Ist immer ganz entspannt zum ausladen und aufstellen. Wenn die Produktionsgrößen regelmäßig ähnlich sind ist das ne gute Lösung.

  • Gar nicht mal so off topic. Eine Bude für die ich arbeite hat auch zwei 8x Doppel im Turm fest verbaut. Dazu Ladegeräte und Splitter. Ist immer ganz entspannt zum ausladen und aufstellen. Wenn die Produktionsgrößen regelmäßig ähnlich sind ist das ne gute Lösung.

    Hi Julian - nein, leider nichts fest verbaut. Ich habe das Rack gestern vom leeren Rack gebaut…

  • 4 Wege Strecken mache ich tatsächlich oft mit Schublade, ADQ mit 2HE Schublade im 3HE Rack, 2x UR4 mit Antennen Cascade im 4HR Rack mit 2HE Schublade…

    Wie machst du das in den 3HE Cases mit den Anschlüssen?

    Wie oben geschrieben habe ich da das Problem, dass die Schubladen in der Regel so tief sind, dass ich nicht mehr an die Anschlüsse der Empfänger komme - daher eine Blende hinten drauf.

    Bei den nicht so tiefen Schubladen passt natürlich auch nicht so viel rein ;)

  • Bei den nicht so tiefen Schubladen passt natürlich auch nicht so viel rein ;)

    Das war ursprünglich auch mein Bedenken. Hat sich bisher aber tatsächlich nicht bewahrheitet. Ansonsten kann ich mich noch an schöne 4er Funk Racks vom Stolli (Eggs & Bulbs) und Udo (Triacs) erinnern, sowie an den 8er 'Kühlschrank' von W&W. Ich such bei Gelegenheit mal nach Fotos.

  • Wie machst du das in den 3HE Cases mit den Anschlüssen?

    Wie oben geschrieben habe ich da das Problem, dass die Schubladen in der Regel so tief sind, dass ich nicht mehr an die Anschlüsse der Empfänger komme - daher eine Blende hinten drauf.

    Bei den nicht so tiefen Schubladen passt natürlich auch nicht so viel rein ;)

    ...oder, wie es viele machen:

    keine Schublade, Anschlußblende vorne und 'n Pack-Koffer für die jeweils benötigten Funken + Headsets + Batterien + Ladegeräte + Patchkabel + ... + ...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Wie machst du das in den 3HE Cases mit den Anschlüssen?

    Wie oben geschrieben habe ich da das Problem, dass die Schubladen in der Regel so tief sind, dass ich nicht mehr an die Anschlüsse der Empfänger komme - daher eine Blende hinten drauf.

    Bei den nicht so tiefen Schubladen passt natürlich auch nicht so viel rein ;)

    Im Falle von nicht tiefen Strecken (ie Sennheiser EW): Ich steck die Kabel rein bevor ich die Schublade einbaue.

    Das Problem haste bei AD4Q nicht.

  • Wie machst du das in den 3HE Cases mit den Anschlüssen?

    Wie oben geschrieben habe ich da das Problem, dass die Schubladen in der Regel so tief sind, dass ich nicht mehr an die Anschlüsse der Empfänger komme - daher eine Blende hinten drauf.

    Bei den nicht so tiefen Schubladen passt natürlich auch nicht so viel rein ;)

    Eine Möglichkeit ist Schublade über den Empfänger, dann kann man die halb rausschieben und kommt so an die Anschlüsse. Ist nicht meine Lieblingsvariante, aber schnell gemacht ohne viel Gebastel und bei einem Rack vertretbar.

    Blenden scheinen zwar sinnvoll (Zugang, weniger Abnutzung der fest verbauten Anschlüsse), ich bin aber kein Freund davon bei DryHire-Material, irgendwas ist immer (schlechter Kontakt, jemand hat doch mal intern herumgepfuscht, schlecht beschriftet, nicht alle Anschlüsse ausgeführt, usw.)

    Bei eigenem Material in einem bestimmten Einsatz ist das wiederum was anderes.