PL Audio B18 - Alternativer Lautsprecher

  • Guten Tag zusammen


    Folgendes Problem: Es stehen neue Bässe an. Es sind einige B18 mit TBX100 und glaube Faital Pro 18HP1030 vorhanden.


    Beide Speaker sind jetzt nicht gerade das neuste Model.


    Gibt es was neueres bis ca 300€ das besser läuft und klingt in dem Gehäuse gerne auch Neodym? Hat da jemand Erfahrungen Tips?


    Faital Pro 18HP1022 - 8 Ohm?


    Vielleicht weiß ja jemand was, mir fehlt mittlerweile etwas der Marktüberblick.


    Grüße.

  • Hi

    Hatte die auch mal mit den 1030.

    Bis 300€ nein! Ansonsten sw115

    Vom normalen b18 war ich enttäuscht, jetzt hab ich die B18T und die sind viel besser!

  • Nur noch als Info. Ich will nicht den Bass diskutieren. Es sind bereits einige von den Kisten da.

    Also steht das nicht zur Diskussion.


    Ich suche den besten Lautsprecher für die Kiste um 300€. 350€ wären natürlich auch ok. Aber kein

    Lautsprecher für 500€ !!! Wenn das Ergebniss natürlich deutlich besser wäre..... !!!


    SW115 eigentlich deutlich über meinem Budget, lohnt sich der Mehrpreis? Ist das eine Vermutung,

    oder hast du das getestet. Es müsste schon eine deutliche Verbesserung geben das sich der Mehrpreis lohnt.

    Nein.

    Das heist dann wohl aus deine Sicht gibt es in dem Preisbereich nichts was besser läuft?


    Was würdet ihr einbauen den B&C oder den Faital.

  • Du hast schon welche mit TBX100, weitere mit 18HP1030 und willst jetzt noch mehr anschaffen und überlegst an einer dritten Variante? Wie finanzierst du die Bässe - Kuchenverkauf?



    Entscheide dich für eine Version, kauf mehr von dieser und stoß die anderen ab. Beide spielen anständig - nimm die, von der du jetzt schon mehr hast, und die du auch irgendwoher in geeigneter Menge bekommst.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Du hast schon welche mit TBX100, weitere mit 18HP1030 und willst jetzt noch mehr anschaffen und überlegst an einer dritten Variante? Wie finanzierst du die Bässe - Kuchenverkauf?



    Entscheide dich für eine Version, kauf mehr von dieser und stoß die anderen ab. Beide spielen anständig - nimm die, von der du jetzt schon mehr hast, und die du auch irgendwoher in geeigneter Menge bekommst.


    Das ist der Plan. Ich bestelle einen sw115 und teste ob es den Aufpreis wert ist.

  • Mir ist aufgefallen, dass bei den "Simulations-Frequenzgängen" des Herstellers beim TBX100 und beim SW115 der Wirkungsgrad der leistungsfähigeren, aber auch schwereren Pappe des SW115 relevant unter dem des TBX100 liegt.


    Hinsichtlich des Maximalpegels könnte es daher vielleicht kein wesentlicher Unterschied sein. Aber vielleicht bringt die schwerere Pappe etwas mehr Tiefgang? Bin zu faul, das grade in WinISD zu vergleichen...

    2 Mal editiert, zuletzt von Hanseat ()

  • So lange die Frage nicht beantwortet ist, was „besser läuft“ genau bedeutet, werden hier kaum brauchbare Vorschläge kommen können.


    Geht’s um mehr Tiefgang, mehr SPL, Gewicht sparen, besseren Klang? Wie hier schon erwähnt, sind bereits sehr gute Pappen verbaut und zu hoffen, dass man mit modernerem Lautsprechern jetzt extreme Verbesserungen erzielt, ist eine Fehlannahme, selbst bei deutlich höherem Budget. Viele moderne Chassis sind heutzutage weniger auf Wirkungsgrad, denn auf hohe Belastbarkeit getrimmt, weil Ampleistung mittlerweile kaum noch was kostet. Zudem geht der Trend gefühlt Richtung große Ports. Das heißt neben der Frage was besser werden soll, ist noch zu klären, welche Amps vorhanden sind. Und es braucht auch Daten zur Abstimmung der B18. Sonst kann sogar das Gegenteil eintreten und du erzielst eine Verschlechterung.

    ________________________________


    Signatur?

  • Wenn ich so die TSPs von 1030 und TBX100 vergleiche, denke ich, das der TBX sich in dem ziemlich kleinen Gehäuse doch noch etwas wohler fühlt.


    Zum Thema Wirkungsgrad:

    Das ist ganz normal, dass langhubigere Tieftöner leiser sind als kurzhubige.

    Der Vorteil liegt einzig im Maximalschalldruck/Tiefgang, wenn es das Gehäuse hergibt ( Stabilität und Portgeometrie ) und man braucht häufig die doppelte bis dreifache Leistung, um diesen Vorteil abzurufen.

  • Da der Durchmesser der Schwingspule auch bei hochbelastbaren Langhubern ja kaum größer ist (evtl. 4,5" statt der üblichen 4" bei 18ern) - spielen dann bei zunehmender Leistung nicht möglicherweise thermische Probleme / Kompressionsartefakte eine noch größere Rolle als bei Treibern mit geringerer Belastbarkeit jedoch höherem Wirkungsgrad? Also: Gibt es tatsächlich einen relevanten Vorteil hinsichtlich des Maximalschallpegels aufgrund der doppelten bzw. dreifachen Belastbarkeit oder wird dieser Vorteil in der Realität wieder "aufgefressen"?

  • Du denkst irgendwie falschrum

    Die großen Chassishersteller entwickeln ja nicht im luftleeren Raum, sondern für professionelle Abnehmer ( also nicht für uns ),

    von denen manche schon Powerkompression usw nachmessen.

    Wenn also so ein Hochleistungstreiber die Wärme nicht weg kriegt, geht er in letzter Konsequenz kaputt und entlarvt die Marketing Lüge sozusagen von selbst :)

  • Ich habe nicht ohne Grund die Frage der unteren Grenzfrequenz aus der Betrachtung ausgeschlossen. Es spricht einiges dafür, dass mit einer solch schweren Pappe eine tiefere untere Grenzfrequenz machbar ist. Das ist ja sicher auch ein Vorteil.


    Aber hinsichtlich des Maximalpegels wäre ich mir nicht so sicher, ob es relevante Unterschiede gibt. Die doppelte Leistung kann bei 3dB weniger Wirkungsgrad nur grade mal den Nachteil ausgleichen und die nächsten 50% Mehrleistung bei einigen High-Power-Varianten machen den Kuchen dann auch nicht mehr fett.

  • Wenn ich so die TSPs von 1030 und TBX100 vergleiche, denke ich, das der TBX sich in dem ziemlich kleinen Gehäuse doch noch etwas wohler fühlt.

    Hab das mal ganz grob in WinISD simuliert. TBX100 und 1030 laufen in der Box mit gleichem Tiefgang - allerdings hat der 1030 wohl ein größeres Xmax und liefert damit etwa 2dB mehr max. SPL.

  • Da Musik (normalerweise) kein Sinuston ist, kommen auch bei sehr hohen Peakleistungen im Bassbereich normalerweise als thermische Dauerleistung nicht mehr als 100 bis 200 Watt am Basschassis an.

    Das können normalerweise Schwingspulen ab 4" Durchmesser ab.

    Der limitierende Faktor ist daher bei "normalen" Bassreflexkonstruktionen die Überschreitung des X-max etwa eine halbe bis eine Oktave oberhalb der Tuningfrequenz.

    Dies tritt id.R. deutlich vor Überschreitung der maximal verträgliche Peakleistung ein.

    Somit ist dann der eigentlich limitierende Faktor bei einem Chassis mit schwerer Membran, aber sehr großem Hub und etwas reduziertem Wirkungsgrad gegenüber einen wirkungsgradstärkeren Chassis mit weniger Hub normal die verfügbare Peakleistung der Endstufe.

    Oder andersrum gesagt: Hat man beliebig viel Endstufen(Peak)Leistung zur Verfügung, begrenzt bei Musiksignal die maximale Lautstärke einer Bassreflexbox meist nur der maximale Hub des Chassis, soweit dieses eine ordentlich dimensionierte Schwingspule von mindesten 4" hat.

    Ist der Port zu knapp dimensioniert, verschiebt sich bei hohen Leistungen die Tuningfrequenz ein gutes Stück nach oben (da der Port durch turbulente Strömung anstatt laminarer Strömung "virtuell" kleiner wird), was man, wenn diese hohen Pegel der Standardfall sind, auch gleich bei der Wahl der Tuningfrequenz berücksichtigen kann.

    Die Strömungsgeräusche vom Port bei hohen Pegeln sollte (soweit der Port nicht krass zu klein dimensioniert ist) durch den Schall der Topteile verdeckt werden, wenn man von einem Musiksignal mit "nomaler" Spektralverteilung ausgeht. (also wo auch Mitten mit ähnlichem Pegel wie Bässe vorhanden sind ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Ich habe jetzt mal einen B&C 18DS100 bestellt. Preis Leistung top. Könnte ein guter Kanidat sein.

    Endstufen sind Powersoft X4


    Was ich gerne hätte: Etwas mehr Pegel vor allem unter der Resonazfrequenz, wenn da am Schluss

    1,5 - 2 db raus kommen wäre das schon ein deutlicher Gewinn. Aber vor allem einen besseren Klang.

    Weniger Klirr und mehr Reserve (durch mehr Hub) unter 50HZ. Über 50hz vielleicht 1db mehr im Nutzbassbereichmit weniger gewabbel. Weniger Power Compression, die merkt man beim B18 schon sehr deutlich.


    Der DS100 hat eine deutlich höhere Einspannung. Der B18 spielt meiner Meinung nach unter

    50Hz extrem unsauber (Gehäuse Resonanzfrequenz ca 47Hz) Egal ob TBX oder Faital beide haben

    unter 50Hz kaum Kontrolle das Klingt einfach nicht gut. Ich hoffe das der DS100 die hohe RF etwas mit Hub ausgleichen kann bei deutlich mehr Kontrolle.


    Dann wollte ich das Setup etwas umschreiben und experimentieren:


    Dynamischer EQ der im Grenzbereich um die Resonanzfrequenz um 47hz etwas Leistung raus nimmt.

    -2 db vielleicht, das sollte das Problem mit den Ports etwas entschärfen. Lowcut ca 37hz +

    dynamischer EQ der ab ca 50% den Lowcut langsam bis 42HZ nach oben schiebt.

    Kleine Loudness bei ca 60HZ die die nur bei sehr kleinen Lautstärken etwas anschiebt.

    (hier bin ich mir nicht Sicher, 80Hz rum kleiner boost 2db)


    Ich weiß im Grenzbereich verändert sich dadurch der Sound. Aber lieber bis 70% - 80% Leistung

    alles da und bei 100% etwas dünner. als bei 100% unsauberen Sound. Das wäre mein Kompromiss.


    Alles zusammen, besserer Lautsprecher Optimierung des Setups, hoffe ich schon auf eine deutliche

    Verbesserung.

    2 Mal editiert, zuletzt von hms ()

  • Die Ports lassen sich in der Kiste baulich nicht ändern. Nur vielleicht verlängern und das macht es nicht besser. Bauliche Änderung fällt wirklich weg. Und komplett neue Gehäuse wäre der finanielle Overkill oder zeitlich nicht machbar.


    Ein Setup sollte eigentlich an einem Tag gemacht sein. Neue Lautpsprecher einbauen ist zeitlich auch machbar, wenn man die alten Lautsprecher noch halbwegs verkaufen kann .... ist das finanziell leider

    die beste Lösung. Also geht es eigentlich darum mit möglichst wenig Aufwand das maximal machbare aus den Kisten raus zu holen.

    Eigentlich wäre es am besten komplett neue Kisten zu kaufen planen. Geht aber leider nicht.


    Ich versuche gerade heraus zu finden ob sich der Aufwand lohnt, da werde ich ums selber testen

    aber wohl nicht herum kommen.

  • ....


    (Gehäuse Resonanzfrequenz ca 47Hz) ...

    Wenn du damit meinst, dass deine Gehäuse auf 47 Hz getuned sind,

    dann ist da halt zu hoch meiner Erfahrung nach.

    Meine Universal Bässe sind auf 40 Hz getuned, das geht ganz gut.

    Und seit ich Impedanzgänge auch bei hohen Leistungen messe,

    muss ich nicht nachplappern, was irgendjemand im Internet zu Portverhalten geschrieben hat, sondern kann direkt verifizieren, ob meine Ports im angedachten Leistungsbereich funktionieren