Klingt ziemlich Offtopic, aber hat ja einiges mit Akustik zu tun. Kann ich bei einem Wärmepumpen-Außengerät davon ausgehen, dass die Haup-Abstrahlrichtung senkrecht zu den Lüfter-Öffnungen verläuft und höchstwahrscheinlich eine bipolare Charakteristik besitzt (wie eine 8er-Charakteristik beim Mikrofon)? Wäre es in diesem Fall sinnvoll, ein solches Gerät unter Ausnutzung der 90°-bezogenen Auslöschung aufzustellen (falls möglich)? Ich hatte mich selbst schon mal mit dem Gedanken beschäftigt, weil ich auch an den Kauf einer Wärmepumpe gedacht hatte und einerseits den Schalleintrag in unser Haus minimieren und andererseits die Nachbarn nicht unnötig belasten wollte.
Der aktuelle Hintergrund ist recht praktisch: Unser Nachbar will eine Wärmepumpe montieren und in HH sind die Mindestabstände zur Grundstücksgrenze aufgehoben. In unserem Fall gibt es gerade mal rund 3m zwischen den Hauswänden und ungünstigerweise ist seine Seite eine Klinkerfassade (30cm hinter der Wärmepumpe) und unser Haus ist ein Holzrahmenbau mit schlechten Dämmwerten bei tiefen Frequenzen. Außérdem haben wir schon länger festgestellt, dass ein Teil der Wandkonstruktion als Resonator bei einer sehr tiefen Frequenz arbeitet (vermutlich die Installationsebene, die bei unserem Haus mit Metallständern ausgeführt ist). Wir hatten das schon häufiger: Wenn im Wohnzimmer ein wirklich störendes Dröhnen zu hören ist, stellt man draußen verwundert fest, dass es doch kaum störend wahrnehmbar ist. War bei manchen Partys in der Nachbarschaft echt nicht so schick. Hätte ich doch verlinkert... (jaja, hinterher...)
Glücklicherweise haben wir ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn. Auch wenn er nicht erfreut war, hat ein direktes Gespräch dazu geführt, dass unser Nachbar sich über einen alternativen Aufstellort Gedanken macht. Ich hoffe, dass eine gute Lösung gefunden wird.