Hintergrundbeschallung auf 450m²

  • Hallo liebe Experten :)


    Ich betreibe ein Ladenlokal mit knapp 200m² Fläche und habe hier ganze 3 Stück Sonos One grob im Raum verteilt. Natürlich hat man hier lautere und leisere Bereiche, aber es geht ausschließlich um leise Hintergrundmusik.


    Nun ziehen wir bald auf ~450m² Fläche mit Systemdecke und ich würde es gerne besser machen. Gleichzeitig muss es nicht lehrbuchmäßig perfekt sein ^^


    Seit ein paar Tagen lese ich und mein aktueller Stand wäre ein Setup mit:

    • 20-25 Deckenlautsprechern (z.B. Power Dynamics CSPB6 oder Monacor EDL-606)
    • an einem 100V Verstärker mit >180W (z.B. Power Dynamics PRM240)
    • alle in Reihe verbunden mit 2 x 1,5mm² Lautsprecherkabel
    • in einem 4-5m Raster mit 2m Wandabstand, grobe Verteilung wie hier auf dem Bild: Link

    An welchen dieser Punkte schlagt ihr die Hände über dem Kopf zusammen und wie kann ich es besser machen? Das Resultat sollte an Ende unter 1.000€ liegen.


    Danke euch vorab :)

  • guma

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo,


    wenn ich so etwas lese frage ich mich was Ihr sonnst so einen Anspruch an Eure eigene Schaffensarbeit habt ... . Besprecht Ihr gewerbliche Schankanlagen und Elektro Installation z.B. auch in Hobby-Brett Bereichen von Web Foren ?( ? Auch mal über den 'Tellerrand' schauen ... in der sonstigen gescheiten Gastronomie und auch im Ladenbau ist es übrigens gerade "hip" sich schnieke auffällige echte Sound Systeme teils extra bauen und Installieren zu lassen.


    corn* Schotte

  • Ihr werdet erstaunt sein wie viel schlechter diese billigst Ela Lautsprecher klingen.


    100v ist für sowas echt ok, ich würde aber weniger dafür gute Lautsprecher einsetzen.

    Bei meinem Arbeitgeber wäre das dann SI Serie CM-X 6

    Mitbewerber haben ähnliches im Angebot.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr


    Application Support Engineer - HK Audio

  • Ihr werdet erstaunt sein wie viel schlechter diese billigst Ela Lautsprecher klingen.


    100v ist für sowas echt ok, ich würde aber weniger dafür gute Lautsprecher einsetzen.


    Dem kann ich nur zustimmen. Die billigesten Modelle eignen sich wirklich nur für Durchsagen ohne Qualitätsanspruch. Da die Teile ja nur im Hintergrund arbeiten sollen, ist ein schöner Hochton Voraussetzung, den man in der Regel nur mit 2 Wege Systemen bekommt. Diese gibt es immer noch in großer Auswahl in billig.


    Ein grundsätzliches Problem dieser Deckeneinbaulautsprecher ist die punktuelle Beschallung, die man selbst mit vielen Speakern nicht gleichmäßig hin bekommt. Ich habe da noch auf einem alten Windows Recher eine Simmulationssoftware von Yamaha, die das sehr gut verdeutlicht.


    Definitiv nicht mehr billig, dafür aber wirklich hochwertig finde ich die Komponenten von NewTec-audio. Damit bekommt man mit viel weniger Speakern ein definitiv gleichmäßigeres Ergebnis. Habe ich zwar erst zwei mal verbaut, bin aber definitiv begeistert. Auch die Reaktion des Architekten (den interessiert Klang ja nicht wirklich) war super.

    Gerade bei 100V Lautsprechern fällt ja ein sehr großer Teil der Kosten auf die Arbeitsleistung für die Installation (weil die Lautsprecher so billg sind). Da kann sich die Ersparnis bei der Installation am Ende schon rechnen (vorausgesetzt, man berücksichtigt die Arbeit bei der Kalkulation), weil man aufgrund der 180 Grad Abstrahlung eben viel weniger braucht.

    ...Holz ist braun!

  • Alternativ gibt es ja auch von Sonos den Professional Bereich..

    ...wird wahrscheinlich an dem scheitern:

    Das Resultat sollte an Ende unter 1.000€ liegen.


    ...ich würde da gar nicht viel Hickhack drumrum machen und eher nochmal 2 oder 3 Sonos + Wand-/Deckenhalterungen zu dem bestehenden Zeugs dazu holen und lieber Strom für die Sonos legen, als Duzende Löcher in 'ne Decke bohren und hunderte Meter Litzen für das ganze ELA-Gerümpel verbraten...

    Das Sonos-Zeugs hat man schon, kennt man schon und passt bestimmt auch in's Budget.

    Wie schon von verstärkerberserker geschrieben hat, kostet der Einbau und das Drumrum mehr, als der ELA-Amp und die Billig-Quäker.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Danke euch für die Antworten!


    Es müssen keine Deckeneinbaulautsprecher sein, wenn da für das Geld nichts halbwegs annehmbares rumkommt. Ich dachte mir bloß, das macht man halt so.


    secluded und julian-k : wie würde ich dann die ~6-8 Lautsprecher platzieren? Mein Instinkt sagt irgendwie so? Das orange Rechteck ist der Kassenbereich.


    Auch wenn die Sonos weniger anfällig sind als Chromecast, bin ich bei sowas ein Freund von verkabelten Lösungen. Was wäre dann ein passender Verstärker für 8 Stück der JBL?

  • 20-25 Deckenlautsprecher.... meiner Meinung nach zu viel, falls das kein Systemgastrohaus ist.


    Ich bekomme leicht Bauchweh dabei:

    alle in Reihe verbunden mit 2 x 1,5mm² Lautsprecherkabel

    Das wird Parallel angeschlossen und 1,5 mm² brauchts nicht. Da reicht Klingeldraht mit 0,75 mm²


    Bei 100V gilt: Die Summe der Einzelleistungen muss <= der Ausgangsleistung des Amps sein.


    Ebenfalls würde ich über Zonen nachdenken. Obwohl der gewählte Amp Zonen hat, ist das eher ein Kuhhandel. Man kann die Zonen wohl nur dazu- oder wegschalten, aber wohl nicht einzeln in der Lautstärke anpassen.


    Vorteil der Decken LS ist, dass sie quasi "unsichtbar" sind. Klanglich gibt es auch recht gute Decken LS auch von Monacor. Das sind dann 2-Wege und sind oftmals auch in einem Topf. Achso... Brandschutz?!

    Monacor EDL-11TW


    Falls man die Sonos erweitert oder auf ein anderes Fabrikat und Anbau LS geht, dann würde ich die LS so ausrichten, damit diese ihre Zone beschallen und nicht in eine andere Zone direkt reinstreuen.

    Um das einfach zu halten würde ich das so oder so Mono planen. Bei der letzten Skizze wären das 3 Kanäle, also reicht eine handelsübliche 4-Kanal Endstufe. Vielleicht gleich mit DSP, um die einzelnen Kanäle getrennt zu steuern und zu entzerren. Macht bei der gezeigten Aufteilung bei 8 Ohm LS kein Problem, sofern die Endstufe bis 2 Ohm kann. Falls nicht muss halt der ein LS an den 4. Kanal. Im anderen Fall hätte man den als Reserve.

    Bei den Sonosdingern wird sich das wohl erübrigen, da die ja selfpowered sind in der Regel.


    Ein Zonenmischer brauchts nicht, da man die Lautstärke direkt über die Endstufenkanäle einstellen kann.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.