Frage an die Profis: wieviel sub´s unter den Topteilen für ne Rock cover Band machen Sinn

  • Hall zusammen,

    ich hab mich jetzt mal nach Jahren wiedermal getraut was zu posten.... :P ^^ (bin gerade erschrocken dass ich schon 23Jahre dem Forum angehöre,.....scheisse, ich bin alt Shocked )


    Irgendwie bin ich auf unerklärliche Weise zum Haus und Hof Mischer einer Rock-Coverband geworden, und weil es mich genervt hat dass ich ich mir immer einigermassen passende Topteile (und sub´s) leihen muss, hab ich mal zwei RCF NXL44 mk2 gekauft.

    Die Sub´s muss ich immer noch ausleihen ( 4x Seeburg Gsub in 18zoll).


    Ich hab jetzt für einen schmalen Taler zwei identische G sub´s angeboten bekommen, womit ich dann drei sub´s pro Seite verwenden könnte... (amping wäre dann eine Labgruppen FP14000).


    Jetzt zur eigentlichen Frage:

    Kommen die NXL44 mit drei Gsub´s noch klar?,....oder sind drei sub´s pro seite übertrieben?


    rest der Signalkette ist X32 mit Midas DL32


    Beste Grüße,

    Herbie

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • was da vor der pa hängt (von den endstufen und evtl. controller) abgesehen ist egal. es kommt primär auf den input an, sprich die band und deren erwartung, die erwartung von dir und die des veranstalters.


    du kannst da auch 12 gsubs oder was auch immer hinstellen. die subs lassen sich ja im pegel sicherlich einregeln, damit man die tops nicht überfährt.


    und es kommt darauf an was du da bauen möchtest. stumpf l/r, zahnlücke, mono, cardio, efa?

    mit 3 pro seite kannst du halt ein cardio l/r bauen. ob das sinnvoll wäre steht auf einem anderen blatt.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • leise machen kann man immer, laut machen ist das problem :)

    mit 2-3 bässenpro top biste da schon gut unterwegs. der sprung von 2 auf 3bässe pro seite istübrigends nicht so groß. verdoppelung der ampleistung ist gerade 3 db mehr. du machst ja nur 1,5fach, wenn wir das jetzt mal rein auf die pappen bezogen betrachten.

  • Herbie, hoffe alles gut bei Dir. Also bei einer gut abgestimmten Anlage gehen bei Deinem Mix ( also so wie es Dir gefällt) alle Komponenten gleichzeitig ins Limit.

    Deswegen kann man durchaus zu viele Bässe haben. Manchmal muss man da auch noch schauen ob die Aufstellung das Verhältnis etwas verändert. Also wenn es um Zahnluecke oder so geht, kann es schon mal sein das sich das Verhältnis in die eine oder andere Richtung etwas verschiebt.

    Aber grundsätzlich sollte man erstmal drauf achten das keine Komponente zuviel Headroom hat. Denn wenn Du zb. 10 dB Headroom im Tiefton hast und fǎhrst die Tops ins Limit, verändert sich ja der Frequenzgang.

    Practice, Practice, Practice

  • verdoppelung der ampleistung ist gerade 3 db mehr. du machst ja nur 1,5fach, wenn wir das jetzt mal rein auf die pappen bezogen betrachten.

    Da auch die Membranfläche erhöht wird geht diese unfertige Rechnung nicht ganz auf. Eine Verdopplung der Lautsprecher (= Verdopplung der Leistung + Verdopplung der Membranfläche) macht +6dB.
    Wie viel es am Ende wirklich ist hängt, wie Gert schon anmerkte, vom genauen Aufbau ab. Alles auf einen Haufen ist am lautesten (Erhöhung der Strahlungsimpedanz, keine destruktiven interferenzen), aber nicht zwangsläufig mit der besten Verteilung.

  • Abgesehen von so Späßen wir Cardio und Konsorten - 3 Subs haben meist den netten Nebeneffekt, dass man 'ne bessere Stackinghöhe hat.


    Ansonsten würde ich es einfach mal ausprobieren - im schlimmsten Fall stellst Du fest, dass es mit 3 Subs pro Seite immer noch gut tut, nicht nervt und im Fall des Falles auch mal nur 2 reichen würden. Sprich wenn mal ein Bass zickt man nicht gleich verloren hat.

  • Eine Band hier aus dem Umkreis hat auch zwei von den NXL44 und nutzt die in Kombination mit 4x SUB8004.
    Musik-Richtung auch in Richtung Rock-Cover.

    Das harmoniert vom Verhältnis ganz passabel für den Zweck.


    Auch wenn die G-Subs von Seeburg cool sind würde ich doch "Systemtreu" bleiben.

    Zumal du dann auch noch Aktiv / Passiv mischst.

  • Ja, die Bässe und auch die Tops laufen über einen DCX controller,…(wüsste auch nicht wie das ohne controlling gehen sollte🤷‍♂️)

    Beste Grüsse

    Herbie

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • Also bei einer gut abgestimmten Anlage gehen bei Deinem Mix ( also so wie es Dir gefällt) alle Komponenten gleichzeitig ins Limit.

    Bei einer gut abgestimmten Anlage geht bei deinem Mix gar nichts ins Limit, sonst ist die Anlage unterdimensioniert. Headroom ist immer schön.


    Ich würde mir nicht zu viele Gedanken machen. Wenn die Kombi bisher gut war, werden 2 zusätzliche Subwoofer nichts kaputt machen. Wenn man merkt, dass man die Subwoofer immer nur im Standgas fährt, kann man auch mal 2 Stück zu Hause lassen.


    Im Zelt brauchts vielleicht alle, für den kleinen Clubgig nur 2? Das sollte mit der Zeit ein Erfahrungswert sein.


    Ausserdem wurden die Vorteile durch mehr Flexiblilität schon erwähnt. Du kannst die 3 Subs als Stack nehmen und die Tops draufstellen. Dann hast du sicher eine gute Höhe. Du kannst auch eine kleine Zahnlücke bauen, hast im Notfall auch einen Subwoofer "spare", etc..

    Der Ton macht die Musik.

  • Vielen Dank für die vielen Antworten :)

    die Topteile waren jetzt gerade einmal im Live einsatz und haben mich was Klang und output angeht echt (positiv) überrascht,....

    Der Ansatz vom Gert war auch mein erster Impuls, ob nicht den subs die Puste ausgehen könnte (sprich am Limit Buckeln) während die grossen Topteile noch entspannt ihr Liedchen singen....

    von daher kam meine Bitte um den Input von den Profis......

    Grüsle,

    Herbie



    P.S: an solche praktischen sachen wie: skalierbarkeit, cardio setup, zahnlücken aufstellung usw, hab ich erstmal garnicht gedacht...... :saint: :saint: verlegen*

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • Dass man bei so einem Setup von aktiver Frequenztrennung ausgeht denke ich ist selbstredend. Ich bin mir sicher du hast verstanden, was ich mit aktiv/passiv mix gemeint habe

    Das ist mir klar was damit gemeint ist, die derzeitige Situation lässt den Kauf von sechsi 9004ern aktivsubs aber leider nicht zu, weswegen ich erstmal mit den geliehenen Seeburg Kisten vorlieb nehmen muss…

    Ich hab grad soviel Kohle für mein Hobby ausgegeben, da muss ich erst mal wieder etwas Kohle „reinarbeiten“…😉

    Gruss,

    Herbie

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • Bei einer gut abgestimmten Anlage geht bei deinem Mix gar nichts ins Limit, sonst ist die Anlage unterdimensioniert. Headroom ist immer schön

    Ach so, das der Gig nicht die ganze Zeit Vollgas ist muss ich noch dazu schreiben?

    Nee natürlich geht am besten nix ins Limit. Aber zum skalieren von Komponenten sollte man eben genau wissen welche Teile genau wieviel Headroom haben. Dann weiß man auch wieviel oder welche Teile man braucht. Wäre doch schade wenn man die ganze PA leise fahren muss nur um den Frontfill nicht zu überlasten. Denn in der Praxis würde das schwächste Glied der Kette die maximale lineare Lautstärke der gesamten Anlage definieren. Wenn die reicht, ist es ja gut.

    Practice, Practice, Practice

  • Dass man bei so einem Setup von aktiver Frequenztrennung ausgeht denke ich ist selbstredend. Ich bin mir sicher du hast verstanden, was ich mit aktiv/passiv mix gemeint habe

    Nein, da war ich mir nicht sicher. Es ist heutzutage ja leider nicht mehr so klar definiert, was mit "aktiv" wirklich gemeint ist.

    Aber jetzt ist auch mir klar, wie es gemeint war. Dankeschön.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang