Hallo Forengemeinde,
ich stell mal die Frage gleich vorweg:
Wie behandelt ihr solche Wet/Dry/(Wet) Setups?
Hintergrund:
Wie schon an anderer Stelle geschrieben, bin ich aktuell mit einer kleinen Classic Rock Cover Combo unterwegs. (Drums, Bass, Git, Keys)
Um im Mix in der Mitte Platz für die Stimme zu haben, habe ich in der Vergangenheit den Git-Amp mit zwei unterschiedlichen Mics (e606, SM57) abgenommen und hard left/right gepant. Dazu noch den Stereo Imager im Wing.
Das SM57 etwas spitzer gemischt und auf die Seite gepant, wo der Gitarrist auf der Bühne steht. Somit hat man etwas Ortung ohne auf der anderen Seite gar keine Git zu hören.
Ich bin damit so recht glücklich.
Zu Beginn hatte ich auch versucht das e606 leicht zu verzögeren (ohne Imager) für eine noch bessere Ortung. Das war dann aber Käse, als es um ein monokompatibles Signal für allerlei Fills ging.
Jetzt kam der Saitenkünstler auf die Idee, ein Dry/Wet Setup zu bauen.
Ich habe das ganze jetzt schon eine Probe (ohne Vocals) gehört.
Ich habe angeregt vielleicht doch gleich über ein Wet/Dry/Wet nachzudenken, um mehr "Stereo" zu bekommen.
Ansich klingt das schon irgendwie besser und ich möchte dem nicht im Weg stehen. Doch mir ist noch nicht ganz klar, wie ich das im Mix platzieren soll.
Der Aufwand soll zweitrangig sein. Ich bau auch 3 Miks dran, wenns dann fett klingt.
//tobi