Frontplatten / Rackblenden Beschriftung - DIE Lösung.

  • Früher und auch heute wird in Großserie gerne per Siebdruck oder moderner per UV Direktdruck bedruckt.


    Ich könnte zwar Siebdrucken, aber die Lust dazu fehlt mir bei so filigranem Zeug dann doch deutlich, UV Direktdruck ist viel zu teuer im Heimbedarf.


    Gerade ist mir jedoch eine Methode eingefallen die für mein aktuelles Rackblendenprojekt wie Faust auf Auge passt:


    UV DTF Transfer! (Fachlich nicht ganz korrekt auch Rub-On Aufkleber genannt.



    Der Druck wird auf eine Transferfolie gedruckt und kann als Meterware bei diversen Anbietern im Netz bestellt werden. Zum Übertragen muss man den Druck dann nur mit Handkraft oder einem Roller aufpressen, die Folie abziehen, fertig. Schriften und Linien sollten mindestens 0,4mm breit sein.


    1m bei den üblichen 56cm Breite kostet dabei um die 15-18€. A3 und A4 für den kleineren Bedarf sind auch häufig erhältlich.


    Der Druck kann sowohl rein weiß, als auch in CMYK VOLLFARBE erfolgen! Also Firmenlogo gleich mit dabei.


    Der Druck ist nicht unbedingt Spülmaschinenfest, hält aber auf Tassen und Gebrauchsgegenständen durchaus lange aus und sollte daher für den täglichen Bedarf in unserem Umfeld sicherlich mehr als geeignet sein.


    ich werde (vermutlich irgendwann) berichten.


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  • julian-k

    Hat den Titel des Themas von „Frontplatten / Rackblenden Beschriftung“ zu „Frontplatten / Rackblenden Beschriftung - DIE Lösung.“ geändert.
  • Laser kommt auf den Lasertyp, das Material und die Beschichtung an ob das funktioniert.


    Eisen/Stahl rostet irgendwann wenn man es blank macht,

    Farbumschlag im Pulver klappt nicht immer, runterzeilen pr CO2 ist je nach Layout sehr zeitintensiv, und wenn Du mehrfach drüber musst ist erforderlich dass der Laser wirklich Wiederholgenau arbeitet.

    Bei anderen Systemen sollte das galvo-feld halbwegs mit dem Layout abgeglichen werden, sonst sieht man die Übergänge. (Ähnlich einer hard-edge Projektion, das wird eigentlich nie zu 100% perfekt)


    CO2 funzt eigentlich nur bei eloxiertem Alu ordentlich, für Pulver und KTL ist ein Faserlaser deutlich besser.


    Beim lasern ist außerdem eine Herausforderung dass das Pulver nicht immer gleich dick aufgetragen ist, und man erst hinterher sieht ob das Material Kratzerfrei war. Und Korrekturen kannste auch vergessen.

  • Ganz elegant wäre es natürlich mit Drucker/Plotter. Einmal die komplette Front auf 'ner Folie beducken und die Bohrungen / Buchsen ausschneiden, dann am Stück aufziehen 8) Könnte man zu den Beschriftungen auch gleich noch Firmenlogo oder 'n Muster / Bild mit aufbringen.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Evtl. wäre sowas auch mit einem Laser machbar. Braucht vielleicht eine Lehre, damit es präzise wird. Hält dann vermutlich länger als ein Kleber.

    Der Laser steht aber auch nicht im Lager und kostet in der Anschaffung ebenfalls mehrere tausend Euro. Alles weitere hat skyper ausgeführt. Ich habe zum Glück einen CO2 Laser mit Europaletten großem Arbeitsbereich 😁