Laser Cutter

  • Hallo zusammen


    Ich arbeite schon länger mit Diodenlaser, die ich anfangs für Dekorationen benutzt habe und mit der Zeit (und der zunehmenden Qualität der Geräte) immer produktiver einsetzen konnte. Der ganz ursprüngliche Gedanke war beim ersten Laser, dass ich damit vielleicht meine Cases beschriften könnte (was ich bisher noch gar nie gemacht habe).


    Aktuell möchte ich PE-Schaum schneiden, um damit Inlays für Transportkisten zu machen.


    Als Software habe ich bisher LaserGBRL, die Atomstack-Studio und die Lightburn Software benutzt, wobei Lightburn in meinen Augen die beste Software ist.



    Vielleicht gibt es hier auch Leute, die mit solchen Lasern arbeiten und es könnte einen Austausch über Projekte geben, bis hin zu einer Bibliothek von .SVG Dateien?

    Der Ton macht die Musik.

  • Ich probiere es gerade eher Oldschool.



    Und zeichne das Ganze nachher als Vektorgrafik (hier ein EM800 einmal in der Variante liegend und einmal mit dem Stativadapter nach oben zeigend (rechts). Damit könnte man Inlays am Ende sehr modular gestalten, wenn man von den gängigsten Mikrofonen die Zeichnung hat.


    Mein Anspruch ist nicht, dass es zu 100% exakt wird. Hier habe ich beispielsweise etwas Toleranz für den Stativadapter gelassen, damit es nicht zu frickelig wird, wenn man die Dinger rein und rausnehmen will.


    Ich bin mir nicht sicher, ob die Sache mit dem Leuchttisch schneller geht? Aber da fehlt mir die Ausrüstung und das Know-How.

    Der Ton macht die Musik.

  • Der Laser ist das Tool, das mir zur Verfügung steht. CNC sprengt für mich alle möglichen Dimensionen und ist keine Option.


    Die Idee mit dem Laser - den Schaum in 1.5 - 2cm Schichten schneiden und dann aufeinander kleben. Die unterste Schicht bleibt unbehandelt. So entstehen dann 3D-Mulden für Mikrofone oder ähnliche Dinge.


    Gemäss meiner Recherche müsste PE-Schaum bis 2cm gut machbar sein mit dem Laser. Aber ich bin am Anfang einer Lernkurve. Das kann am Ende eine coole Sache sein oder ein gescheiterter Versuch.

    Der Ton macht die Musik.

  • Das ist ein Thema mit dem ich mich auch noch auseinandersetzen muss. Die beste Methode ist aktuell wohl Leuchttisch und senkrecht fotografieren, dann das ganze vektorisieren.

    Also bei komplexen Formen mag ein Malen nach Pixeln bestimmt gut funktionieren (habe ich selbst mit Hausfassaden und vielen anderen Dingen auch schon gemacht). Bei einem rotationssymmetrischen, teilweise rein zylindrischen Gegenstand ist das aber ein bisschen mit Kanonen auf Spatzen geschossen und der Messschieber die bessere Wahl. ;)

    Ich probiere es gerade eher Oldschool.

    Und zeichne das Ganze nachher als Vektorgrafik (hier ein EM800 einmal in der Variante liegend und einmal mit dem Stativadapter nach oben zeigend (rechts). Damit könnte man Inlays am Ende sehr modular gestalten, wenn man von den gängigsten Mikrofonen die Zeichnung hat.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Da bin ich weit weg von :D


    Könntest du mit .svg Files von Mikrofonumrissen etwas anfangen? Ich bin dabei, solche zu zeichnen. Hab's zuerst mit KI probiert, aber das war ... sehr speziell.

    Wie hast du das probiert? Ich hab meine Frässchablonen für Chassis und jegliche Adam Hall Einbauteile von Chatgpd im Workmodus fertig für mein Bambuu A2L erstellen lassen. Außer den Eckschalengriff meistens beim ersten oder zweiten Anlauf. Beim Eckschalengriff hat's dann beim 4. Oder 5. Anlauf aber auch geklappt.

  • Wir haben so Zeug früher zum Casebauer geschickt, und ein Foto gemacht wie das im Klotz liegen soll.

    War am Ende billiger als alles andere wenn er das gezeichnet und rausgefräst hat 😄


    Professionelle Cad-Programme können sowas auch schon per Handy App vermessen und in 3D Daten umwandeln, evtl gibt es ja ein Konstruktionsbüro in der Nähe die das machen. Wären jetzt mein Ansätze wenn es sonst zu viel Zeit frisst.


    Beim lasern je nach Gerät aufpassen was man schneidet, die Linsen vertragen nicht alles... Wenn sie eintrüben war es ein teurer Spaß.

  • Schaum mit Laser schneiden?

    Nicht eher mit Wasser?

    Und wenn; muss doch unten "offen" sein?

    Dachte, die Inlays werden eher gefräst...

    Ich kann mit dem CO2 Laser Zote LD29 wunderbar abzeilen und millimeterweise in die Tiefe gehen. Funktioniert soweit ganz gut, würde ich nur keinem Kunden verkaufen. Schneiden geht bei den üblichen zehn bis 15mm wunderbar. 20mm habe ich auch mal geschnitten, da wird es dann unschön aber noch machbar. Kann man dann schön stapeln und verkleben.

  • Wie hast du das probiert?

    Ich habe der KI gesagt, dass sie die Umrisse vom SM58 als .svg Datei zeichnen soll (sie hat im Vorfeld damit geprahlt, dass sie das gut könne). Eine Seite des Mikrofon-Umrisses sah noch einigermassen plausibel aus, die andere Seite war sehr wild...


    Bei meinem Laser kann man die Linse ersetzen und das Gerät kommt bereits mit einer Ersatzlinse. Offensichtlich wird das als "Verbrauchsmaterial" gewertet. Zusätzlich gibt es ein Luftsystem und eine Haube, was die Rauchentwicklung und deren negative Folgen reduzieren sollte.


    Mein Laser ist ein Diodenlaser. So wie ich das verstehe, ist der CO2-Laser von Julian prinzipbedingt vielseitiger und leistungsfähiger. Mein Gerät ist ausserdem kleiner und hat keine so hohe Leistung. Insofern gibt es wohl eine Schnittmenge, was die Möglichkeiten angeht, aber auch Unterschiede, die man nicht überwinden kann.


    Die "Interaktion" mit dem Material ist wohl auch je nach Laser unterschiedlich. Dennoch gibt es Materialien, die man relativ gut schneiden kann und andere, die explizit nicht für Laser empfohlen wird, weil sie entweder eine sehr starke Rauchentwicklung haben, explosive oder giftige Gase entwickeln würden.


    Styropor hätte beispielsweise eine Reihe uncooler Nebeneffekte beim Schneiden. Es würde unschön geschnitten, es gäbe gesundheitsschädliche Gase, die Brandgefahr wäre sehr hoch und ein klebriger Film könnte die Optik des Lasers schädigen.


    Auch beim Holz gibt es nuancen. So gibt es auch bei Kiefersperrholz und Pappelsperrholz feine Unterschiede, die für das eine oder andere Material sprechen. Rein bearbeitungstechnisch hat hier die Pappel die Nase vorn.



    Die Sache mit dem Casebauer - ich kenne auch Leute, die Inlays in bester Qualität verkaufen. Der Witz ist aber, dass ich das bei mir im Lager produzieren kann. Dann, wenn ich es brauche, so wie ich es möchte und zu einem relativ günstigen Preis. Ein fertiges Inlay kostet mich am Ende fast nur Schaum und Leim. Ist so gesehen ein DIY Projekt. Die Profivariante wäre mir zu teuer und zu unflexibel.



    Und wenn sich hier vielleicht ein paar Leute finden, die eine ähnliche Idee verfolgen, könnte man eben auch Vorlagen tauschen. Wenn ich z.B. ein SM58 zeichne, kann Julian das in ein Inlay einfügen und mischen mit anderen Typen, die er in seinem Inlay haben möchte (bitte keine SM58 Diskussion. Ist nur ein Beispiel).


    Man könnte sogar Projekt/Tourbezogene Inlays schneiden, weil der Kostenaufwand überschaubar ist.

    Der Ton macht die Musik.

  • Spannend! Sehe ich das richtig, dass das "nur" ein simpler Rahmen ist und die Software den Rest übernimmt? Eine Rezension suggeriert, dass es bei kleineren Dingen unsauber arbeitet. Wie würdest du das einschätzen?

    Der Ton macht die Musik.

  • Also ich bekomme mit einem iPhone 16 Pro sehr gute Ergebnisse hin.
    Für etwas Werkzeug und Mikrofone ist es auf jeden Fall ausreichend.

    Es gibts auch schon Leute die den Rahmen in größer Nachgebaut haben. Funktioniert genauso, man muss halt dann die DXF die die App ausspukt prozentual vergrößern um den Wert wie viel größer der Eigenbau ist.