I don't need that, 2.0

  • IDN:


    Sprachnachrichten, der Fußpilz der Kommunikation:

    Entweder ist es in unserem Job zu laut, um sie abzuhören oder zu leise um sie abzuhören.

    Also entweder Kopfhörer umstöpseln aufs Handy (Adapter wegschrauben) oder die Leute dürfen warten.

    Und das obwohl man während mancher Show jede Menge Zeit hat, um kleinere Nachrichten abzuarbeiten.


    Ich werde irgendwann eine 10minütige Nachricht aufnehmen mit jede Menge ähs und öhs, ewig langen Begrüßungen und inhaltslosen Floskeln, nur um anderen die Zeit zu klauen :evil:

  • IDN:


    Sprachnachrichten, der Fußpilz der Kommunikation:

    Ist auch nervig, wenn das eine wie auch immer geartete Arbeitsanweisung ist. Ich will mir das dann in Ruhe durchlesen und nicht durch die Aufnahme spulen müssen.

    Meiner Meinung sind Sprachnachrichten die Kombination der Nachteile sämtlicher Kommunikationsmittel.

  • ich höre sprachnachrichten gerne ab - wenn ich zeit dafür habe.

    genauso verfahre ich übrigens mit geschriebenen texten.


    ich lasse mir von der elektronik doch nicht meinen arbeitsablauf - und erst recht nicht mein lebensablauf - verunstalten.


    an Whats App nehme ich übrigens nicht mehr teil, weshalb ich tatsächlich schon verständnislos angesehen wurde. offenbar versteht man das heute nicht mehr, wenn man seine daten schützen möchte. da bin ich dann eben ein bisschen aussen vor, was die kommunikation angeht.

    aber, so what, dadurch habe ich auch deutlich weniger stress als die kollegen, die ständig auf ihre screens starren müssen ;-)

  • an Whats App nehme ich übrigens nicht mehr teil, weshalb ich tatsächlich schon verständnislos angesehen wurde. offenbar versteht man das heute nicht mehr, wenn man seine daten schützen möchte. da bin ich dann eben ein bisschen aussen vor, was die kommunikation angeht.

    aber, so what, dadurch habe ich auch deutlich weniger stress als die kollegen, die ständig auf ihre screens starren müssen ;-)

    dito :thumbup:

  • Am Telefon direkt oder persönlich ist alles schneller besprochen, als ewiges abhören, zurücktexten, lesen, hin-und-her-schreiben und wasauchimmer.....

    Jein. Sprachnachricht geht gar nicht, aber E-Mail ist für mich ein unverzichtbares Werkzeug zur Gesprächsvorbereitung, gern dann auch wirklich vor Ort. Schnelle interne Nachfragen und Terminabsprachen funktionieren per Messenger mMn auch ganz gut.

    Telefon bindet immer auf beiden Seiten der Leitung Leute in Echtzeit, mit ungewissem Ergebnis und oft fragwürdiger Effizienz. Wenn ich nicht grade im Auto sitze oder wirklich mal Leerlauf habe (ha ha...) muss ich also meine Arbeit unterbrechen. Wenn's blöd kommt müssen dann sogar mehrere Andere auf mich warten die jetzt grade vor Ort eine Entscheidung oder eine Ansage brauchen oder endlich erste Ergebnisse sehen wollen. Blöderweise haben gerade die notorischen Anrufer und Ewiglaberer da überhaupt kein Verständnis für. Die glauben alle wer eine Visitenkarte und ein Firmenauto hat hockt eh nur noch im Büro oder im Auto rum und meckern sofort über die schlechte Erreichbarkeit wenn man sie mal weg gedrückt hat...

    Zusätzlich gibt's noch die Kategorie der Jammerer und Schnorrer die glauben dass man jemand am Telefon leichter zu fragwürdigen Zugeständnissen weichklopfen kann als schriftlich. Führt bei mir regelmässig spontan zu ganz schlechtem Mobilfunkempfang :evil:

  • Die andere Seite ist:

    Ich hasse Leute, die bei mir anrufen und meiner mailbox/ AB nicht sagen, was sie wollen. Nein ich rufe keine mir nicht bekannte Nummer zurück, ohne zu wissen warum! !!! Ende der Durchsage.

    Einfacher Vorschlag:

    Bevor man jemand anruft, überlegt man kurz, wie man sein Anliegen in einem Satz artikuliert. z.B.:

    Hier Karl August. Bitte ruf mich wegen Gig am 27.3.20xx zurück

    Oder

    Hier Fritz Maier. Agentur "Schönes Konzert ohne Blah"

    Bitte Rückruf wegen Chris Squire zwecks Wiederauferstehung.


    Das sind Sprachnachrichten wie sie sein sollten. Würden das alle kapieren, wären Sprachnachrichten geiles Zeug!!!

  • Eben. Sprachnachrichten haben durchaus ihre Berechtigung. Nur die missbräuchliche Verwendung aus Tippfaulheit und die Probleme mancher, auch mal zum Punkt zu kommen, nerven.

    Ich höre mir Sprachnachrichten meistens nicht an, sondern schreibe kurz darunter: "Ich kann mir das gerade nicht anhören, bitte schreibe es mir als Nachricht." - Damit werden aus den meist minutenlangen Sprachnachrichten ruck-zuck Zweizeiler. Man kann sich ja seinen Bekanntenkreis durchaus ein bisschen erziehen. ;)

  • Nein ich rufe keine mir nicht bekannte Nummer zurück, ohne zu wissen warum! !!! Ende der Durchsage.

    DITO !!!

    spätestens seid diese rückruf-betrügereien aufgetaucht sind, sollte man nichtmal eine sekunde lang drüber nachdenken, ob man trotzdem zurückrufen möchte. ich bin diesbezüglich schon viele jahre sehr konsequent. wer mit mir eine kommunikation aufbauen möchte, kann mich auf mehreren verschiedenen wegen erreichen. das wären: mail, telefon, sms, threema. wem das nicht genügt, dem ist nicht zu helfen...


    wie man aus den verschiedenen antworten gut herauslesen kann, gibt es doch eine latente unzufriedenheit in sachen kommunikation. das finde ich nicht ganz unproblematisch, denn es spiegelt durchaus gesellschaftliche probleme wieder.

  • was mich dabei wirklich irritiert:

    mir ist es schon mehrfach vorgekommen, dass Whatsapp nutzer seltsam reagiert haben, wenn ich ihnen sagte, dass ich das nicht nutze. und wenn ich dann sagte: dann schreib mir doch ne nachricht auf threema, das kostet auch fast nix und funktioniert sehr ähnlich... dann kamen IMMER irgendwelche ausreden, z.b.: "ich will mir nicht noch eine weitere app aufs handy laden" oder ähnlich hahnebüchene storys. als ob eine einzelne app mehr oder weniger einen unterschied machen würde.

    das verstehe ich nicht, sind diese whatsapp nutzer seit dem aufkauf dieses dienstes durch facebook irgendwie ferngesteuert oder kontaminiert?


    (oh neeeiiin, jetzt bitte keine neue verschwörungstheorie!!!!)

    :P:D