I don't need that, 2.0

  • Aber ich bin da bei meiner Philosophie geblieben: bei mir sind in der Regel alle Verknüpfungspunkte On.

    ...da bin ich noch bissi oldschool - bei mir steht das auf -unendlich und AUS - erst, wenn ich das brauche, wird der Send AN gemacht und dann aufgedreht. Hat für mich so was "aufgeräumtes" und "übersichtliches" - ich kann's auch nicht haben, wenn nach 'nem Pultreset erst mal alle Auxe, Matrizen und Subgruppen, etc. auf +/-0 stehen und AN sind - ebensowenig die Kanäle alle auf -unendlich und AN sind - oder schonmal Standard-FX und 30-Bänder in irgendwelchen virtuellen Racks reingepatcht sind... *bähpfui* - ich will frisch anfangen auf dem Pult und selber bei 0 (AUS & -unendllich) das reinprogrammieren, was ich will, nicht das, was der Werkspreset hergibt *finger

    (dafür hab' ich für meine Showfiles für diverse Pulte auch ein "Standard - Leer" - falls mal 'ne Show nicht aus 'nem vorhandenen File gebastelt werden kann - da ist dann aber alles auf AUS und -unendlilch und leer)


    edit:

    Hat für mich den Vorteil, daß ich dann definitiv weiß, was ich wo hin patche, inserte, benutze und was ich wo wie einstelle - damit merke ich mir das schneller und besser.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • AC/DC Coverband? :)

    In meinem Fall Rainbow. Ich kenne die Jungs seit Jahren und die machen auch einen sehr guten Job. Aber der Pegel den der Gitarrist fährt ist echt abartig. Beim letzten Gig wo ich dabei war und mit angepackt habe, konnte ich dann auch den Soundcheck mitverfolgen. Vom Foh: Mach mal den Gitarrenamp etwas leiser, ich hätte gerne zumindest etwas Gitarre auf der PA. Gitarrist dreht runter...ein Lied wird angespielt...Gitarrist: Ich weiss ja nicht wie ihr das seht, aber ich hör mich nicht. Und dreht wieder auf. Und ja, der hat schon nen ganz guten Hörschaden. Steht beim Gig auch gerne mal direkt vor den Stacks. Eine ganz liebe Person mit der ich auch schon zig coole Aftershowparties erlebt habe. Aber dieser Pegelwahnsinn... ;( So ab 5m von der Bühne weg geht es dann langsam, direkt auf den ersten 1...2 Metern ist es sehr grenzwertig und in den Solos dann unerträglich ohne Gehörschutz. Ich verkrümel mich dann meist nach hinten Richtung Foh, da hört man wenigstens Alles.

  • In meinem Fall war es eine andere AC/DC-Covertruppe. Aber das Thema quasi identisch.

    Beim Soundcheck lief der Manager über den Platz und fluchte, man höre ja nur Gitarre. Bin mit dem Tablet zu ihm und hab ihn bei zuziehen/aufziehen der Git-DCA gefragt, ob er einen nennenswerten Unterschied findet und ob er bereit ist, selbst mit den Herren zu sprechen, damit ich ihnen dann einfach viel mehr Gutes tun könne. Habs dann noch zwischen zwei Titeln selbst versucht, weil ich schon geahnt hab, dass da nix passiert.

    Resultat: Ich habe nach dem SC mit dem Manager, dem Veranstalter, dem eingebundenen Caterer und meinem Auftraggeber klar kommuniziert, dass ich freilich das Beste versuche zu holen, aber dass es unter der gegebenen Beratungsresistenz halt weder geil wird noch das irgendwas mit "normalen" Brett-Pegeln zu tun haben wird. Schade. Hätte ein um Längen schönerer Abend für alle werden können.

  • Auch wenn das vielleicht optisch toll aussieht, gehört m.E. der Gitarrenamp nicht links und rechts neben das Schlagzeug mit Ausrichtung auf das Publikum, sondern links und rechts seitlich auf die Bühne mit Ausrichtung zur Bühnenmitte.

    Dann noch von der Höhe/Winkel, dass die Gitarrenbox nicht die Knie des Gitarrenristen beschallt, sondern auf dessen Ohren zielt.

    Der Gitarrist hört sich beder, so dass er den Amp weniger laut aufdrehen muss um sich gut zu hören und der Gitarren-Spill von der Bühne ins Publikum wird merklich geringer. Auf dem Monitor des linken Gitarristen, kann man dann etwas von seinem Kollegen auf der rechten Seite geben und ungekehrt.


    Gitarrenlautsprecher auf Knöchelhöhe und nach vorne ins Publikum schallend geht gar nicht, egal wie laut oder leise es ist und ein Case oder ein paar Bierkisten (notfalls halt mit schwarzem Molton drüber) werden sich doch finden lassen um den Schallwandler auf Höhe und somit Richtung Gitarristenohr zu bringen.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Was auch zu IDN gehört und was ich über den Sommer öfter erlebt habe: Nur weil eine PA eine gewisse Lautstärke erreichen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass man entsprechende Pegel auch effektiv erreichen muss.


    Ich habe mehrfach beobachtet auf mittleren Stadtfesten oder kleineren Festivals, dass grade tagsüber die noch überschaubare Zahl an Besuchern kreisförmig einen gewissen Abstand von der Bühne halten. Es war eigentlich nie der Fall, dass die Bühne schon so laut war, dass man da noch hätte drüber gemusst. Da wäre"mit dem Auge mischen" durchaus zielführend.

  • *bähpfui* - ich will frisch anfangen auf dem Pult und selber bei 0 (AUS & -unendllich) das reinprogrammieren, was ich will, nicht das, was der Werkspreset hergibt


    "Standard - Leer" - falls mal 'ne Show nicht aus 'nem vorhandenen File gebastelt werden kann - da ist dann aber alles auf AUS und -unendlilch und leer

    Meine Rede. dafür*

    Sehr seltsame, dass wir da dieselbe Denke haben. Bist du Schwabe?


    Im übrigen, bei so manchem Analogpult wurde dies zum Wasserfall, alleine wenn man viele Kanäle auf die Busse schaltete. Deswegen aus. Und auch so manches Digitalpult macht bisweilen unfug, wenn man viele Kanäle auf die Busse patcht und diese nicht gemutet sind.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Im übrigen, bei so manchem Analogpult wurde dies zum Wasserfall, alleine wenn man viele Kanäle auf die Busse schaltete. Deswegen aus.

    Also ich hatte bei Pulten, die diese Schalter nicht hatten, noch nie "Wasserfallprobleme", so lange die nicht benötigten Sends eben auf minus unendlich standen.

    Soweit ich weiß, gab's diese Schalter ja erst ab einer gewissen Klasse. Und gerade dort würde ich solche Probleme nun gar nicht erwarten. Deswegen bin ich echt etwas verwundert. Welche Modelle waren das denn, die da Probleme hatten?

    Und auch so manches Digitalpult macht bisweilen unfug, wenn man viele Kanäle auf die Busse patcht und diese nicht gemutet sind.

    Auch das wundert mich. Hast du da mal ein Beispiel?

  • ... der Gitarrenamp ...

    Ähm....


    Wenn der Klampfende klein genug ist (wie in diesem Fall), hat er sein Ohr auf Höhe der Oberkante der oberen 4x12 und kann mit leichter Schieflage des Kopfes die volle Dröhnung ins Ohr bekommen - was auch beim Gig regelmäßig passiert.


    Klar würde für die meisten Sachen ein kleiner Kofferverstärker völlig ausreichen - optimalerweise natürlich wie du schon sagtest passend ausgerichtet. Viele Bands stellen die 4x12er (oder Leergehäuse) ja auch nur noch als Deko auf, und spielen dann maximal über Eine - oder sogar nur eine Hälfte davon und das Top hat auch gerne noch nen Lastwiderstand mit dran. Hier ist aber Alles bestückt, Alles verkabelt, Alles an und zwar mit Schmackes. Und ja, die 4x12er die er eigentlich spielt sind weiss...für den Gig wurde wieder irgendwas getauscht. Hab nur das Bild auf die Schnelle gefunden.

  • nicht explizit in den aux sends aber wenn man gruppen auf den master geschaltet hat oder eben auch kanäle im routing auf den master schaltete. mancheiner hat auch den unfug gemacht und kanäle auf gruppen und auf den stereo geroutet und die entsprechende gruppe dann auch noch auf den stereomaster geschickt. keine ahnung was das soll.

    bsp. soundcraft spirit war so ein kadidat. oder HK Target. Gut das war so oder so ein Rauschgenerator.


    Bei älteren Digitalpulten lag das wohl an der Software. Nach gewissen Firmwareupdates war ruhe. Die damals beliebte Behringerkiste. Ich meine auch das Yamaha LS (Taschenrechner) hatte dieses "Feature".

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • nicht explizit in den aux sends aber wenn man gruppen auf den master geschaltet hat oder eben auch kanäle im routing auf den master schaltete. mancheiner hat auch den unfug gemacht und kanäle auf gruppen und auf den stereo geroutet und die entsprechende gruppe dann auch noch auf den stereomaster geschickt. keine ahnung was das soll.

    bsp. soundcraft spirit war so ein kadidat. ...

    Meinst du damit, dass obwohl die Fader ganz unten waren, man trotzdem am Ausgang noch was vom Signal gehört hat? Also z.B. 3 Solokanäle gehen mit gut Pegel auf den Bus, bei Diesem ist der Fader ganz unten aber auf die Stereosumme geroutet. Und in der Summe hört man die 3 Kanäle trotzdem leise?


    Falls du das meinst, kann ich bestätigen, dass das bei meinem Spirit SX20 mit dem ich mal angefangen habe so war. Das traf bei dem Ding aber auch auf die Aux-Wege zu. Alles was gut Signal hatte und nur am Poti runtergedreht oder am Fader runtergezogen war, kam noch leise durch.

  • Bei älteren Digitalpulten lag das wohl an der Software. Nach gewissen Firmwareupdates war ruhe. Die damals beliebte Behringerkiste. Ich meine auch das Yamaha LS (Taschenrechner) hatte dieses "Feature".

    Ich hab auf beiden Pulten damals viel gemacht. Ein DDX hatte ich sogar selbst. Keine Ahnung, wie man es bei den Kisten schafft, komische Effekte durch zu viele auf einen Bus geroutete Kanäle zu erzeugen. Wie soll das auch softwaretechnisch gehen?


    Klar, wenn zu viele Kanäle mit ordentlich Pegel auf einen Bus laufen, dann geht der natürlich irgendwann ins Clipping. Da sind moderne Digitalpulte tatsächlich besser aufgestellt. Aber eigentlich sollte man das nicht brauchen, wenn man eine halbwegs brauchbare Gainstruktur einhält, und das war ja auch nicht, was du meintest.

  • ...ich hab' aber auch schon verwundert auf manche alten Analogpulte von Mischerkollegen geschaut, weil die teilweise Signale aus dem Kanalzug sowohl direkt auf den Master (To L/R), als auch über Busse (To Bus 1/2) zum Master danach geroutet haben - das kann dann schon sehr schwammig klingen, wenn man einen der Schalterchen neben dem Fader vergessen hat wieder rauszutippen...



    Bist du Schwabe

    Durch und Durch - Seit 7 Generationen - so gesehen läuft die Maultaschensuppe. das unfiltrierte Bier und ein Schwung Ironie und lockere Sprüche parallel zum Blut in den Venen ^^

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • keiner der genannten Kandidaten hatte Schalter in den Aux-Sends.

    ntürlich nicht.

    ich rede ALLGEMEIN vom routing. und nein beim Target reichte es, dass gar kein Signal anliegt. kein stecker in irgendeinem input. doch sobald man die kanäle bei geschlossenem fader auf den master legte nahm das rauschen am ausgang zu. ist ja auch logisch, denn man beschaltet den internen verstärker ja und wenn der doof designt ist, dann rauschst halt, auch wenn gar kein signal irgendwo anliegt.


    bei einer series 5 war das nie der fall weil da die ganze konsole anders designt ist. auch bei einer k3, mh3/mh4 is ruhe.


    bei der genannten behringer digital kiste kam es teilweise und sporadisch zu artefakten.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Im übrigen, bei so manchem Analogpult wurde dies zum Wasserfall, alleine wenn man viele Kanäle auf die Busse schaltete. Deswegen aus. Und auch so manches Digitalpult macht bisweilen unfug, wenn man viele Kanäle auf die Busse patcht und diese nicht gemutet sind.

    du liebe güte, mit was für krücken musstet ihr denn schon arbeiten??


    also die analogpulte mit schaltbaren kanal-auxen, die ich früher vor der nase hatte, hatten dieses problem jedenfalls nicht.

    bei meinen aktuellen digitalpulten habe ich auch noch nicht beobachtet, dass das ON schalten von auf -unendlich gedrehten auxreglern irgendwelche veränderungen im rauschverhalten nach sich zogen.
    aber das kann ich ja tatsächlich mal nachmessen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wenn die Nummer groß genug ist, kannst du die Gitarre am FOH sogar muten und hörst sie tatsächlich nicht mehr. dafür* ;)

    Funny story - 2 Stacks, 2 Mikros - ein Stack lief nicht, und irgendjemand hatte das Mikro am anderen Stack abgesteckt. Ich zur Bühne „hey, ich hab keine Gitarre!“ Bühne „aber die Amps laufen“ „schön für euch, aber ich hab keine Gitarre!“ (Fußballfeld, FOH 80m von Bühne weg an der Seite) - totales IDN. In jedem Aspekt. Hatte ich auch schon woanders geschrieben, die Nummer hängt nach.


    Auch IDN: Click/Cues oder noch schlimmer Timecode auf Wedges oder PA - deswegen schalte ich bei beider Art Kanäle die entsprechenden Sends immer aus wenn mir das Pult die Möglichkeit gibt.


    Gitarrenstacks - vielleicht sollte man den Banausen sagen dass im echten Leben hinter dem Marshall Stack ein Fender Twin steht - und da steht das Mikro davor…

  • ntürlich nicht.

    ich rede ALLGEMEIN vom routing. und nein beim Target reichte es, dass gar kein Signal anliegt. kein stecker in irgendeinem input. doch sobald man die kanäle bei geschlossenem fader auf den master legte nahm das rauschen am ausgang zu. ist ja auch logisch, denn man beschaltet den internen verstärker ja und wenn der doof designt ist, dann rauschst halt, auch wenn gar kein signal irgendwo anliegt.

    Nein, logisch ist das nicht...

  • Auch IDN: Click/Cues oder noch schlimmer Timecode auf Wedges oder PA - deswegen schalte ich bei beider Art Kanäle die entsprechenden Sends immer aus wenn mir das Pult die Möglichkeit gibt.

    Stimmt, das ist eine der wenigen Situationen, bei denen ich Sends bewusst ausschalte.

    So gesehen ist das sogar ein guter Schutz: Wenn ich Sends egal welcher Art, die definitiv nicht benutzt werden sollen, explizit ausschalte, die anderen aber eingeschaltet lasse, dann muss ich immer nur Fader hochziehen bzw. Potis aufdrehen. Wenn ich mal danebengreife, passiert halt einfach nix.

    Wenn ich dagegen konsequent alle Sends ausschalte, gewöhne ich mir irgendwann an, die automatisch einzuschalten, sobald ich was draufgeben will. Wenn ich dann danebengreife, wird's doof. ;)