I don't need that, 2.0

  • in den 90ern habe ich Jahr für Jahr auf der CeBit gearbeitet. Auf einer dieser Messen hatte der Herr Gates einen großen Auftritt, bei dem er sagte, dass die Menschen in Zukunft nur noch einfache Workstations zu Hause haben werden, die Daten aber weltweit auf seinen Servern erreichbar sein werden. Diese Idee hat mich von Anfang an abgestoßen.


    Seit Ende der 1990er Jahre synchronisiere ich meine wichtigsten Daten mit USB Sticks und einem Syncprogramm zwischen meinen verschiedenen Rechnern. Damit bin ich völlig unabhängig von irgendwelchen Internetverbindungen, mit denen ich zum Teil auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe. diese Lösung funktioniert für mich seit Jahrzehnten absolut zuverlässig.

    Zu Hause habe ich zwei NAS Server, mehr benötige ich nicht.


    Es ist halt auch eine Frage, wie sehr man sich von diesen ganzen online Lösungen abhängig machen möchte. Da muss jeder seinen Weg finden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora & Alle Anderen:


    schaut euch mal FreeFileSync an.

    FreeFileSync
    Download FreeFileSync 14.9. FreeFileSync is a free open source data backup software that helps you synchronize files and folders on Windows, Linux and macOS.
    freefilesync.org


    ...damit synce ich meine täglichen Arbeits-Daten (im Grunde nur ein Desktop-Ordner) über 'nen Samba-Server auf verschiedene Systeme. Geht auch über 'nen NAS-Ordner, synct entweder in Echtzeit, bei Bedarf, beim Einstecken eines USB-Sticks / einer USB-Festplatte, beim Systemstart, etc.

    Für Daten, die man auf mehreren Geräten immer gleichzeitig zur Bearbeitung braucht, sehr gut zu gebrauchen.

    Für etwas Größer oder Backupstrategien nutze ich rSync auf allen Geräten.

    Wenn man 'ne Syno_logy-NAS hat, gibt's dort auch für die Größenordnung SoHo die Server-App DriveServer, welche man ganz bequem mit 'nem Software-Client am Computer nutzen kann für RealTimeSync-Operationen inkl. Versionisierung und Papierkorb, um auf mehreren Geräten parallel Daten zu haben.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Ich kann meinen Arbeitsrechner in den nächsten Fluss werfen und wenige Minuten später auf einem anderen Arbeitscomputer weiterarbeiten. Sowohl Datensynchonität als auch -integrität sind serverseitig organisiert.

    Man kann das auch alles mit externen Festplatten und USB-Sticks organisieren. Das ist aber viel arbeitsintensiver, verlangt Disziplin und saubere Strukturen und wird oftmals nicht gemacht.

    Mit dem NAS zu Hause hast du auch einen eigenen Server. Daher verstehe ich deinen Punkt nicht wirklich. Bei dir läuft doch anscheinend alles über das Netzwerk und liegt zentral auf einer Ressource. Ob das jetzt nur im LAN oder per VPN oder im WAN organisiert ist, spielt doch am Ende keine Rolle.

  • da hast Du mich wohl falsch verstanden.

    ich synce die daten, die ich hauptsächlich verwende, nicht über netzwerk, sondern über USB.

    dazu verwende ich seit ewigkeiten ein programm namens AllwaySync. wird leider nicht mehr weiter entwickelt, aber funktioniert momentan noch einwandfrei.

    damit kann ich mein laptop auch in den Rhein werfen - und könnte dann auf einem anderen PC weiter machen.


    meine NAS server zuhause speichern fotos/videos und meine audioaufnahmen.

    backups des systems mache ich auf externe festplatten

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ich synce die daten, die ich hauptsächlich verwende, nicht über netzwerk, sondern über USB.

    dazu verwende ich seit ewigkeiten ein programm namens AllwaySync.

    ...

    ...

    backups des systems mache ich auf externe festplatten

    Mach ich seit Jahren mit 3 Pcs genauso, allerdings mit

    Personal Backup (Freeware)

  • Naja. Wenn du manuell über USB synchronisierst, kannst du deinen Rechner erst unmittelbar nach der Synchronisation auf ein anderes Laufwerk in den Rhein schmeißen. frech*

    Und die Daten sind dann eben auf einem USB-Laufwerk, dass es zu sichern gilt.


    FreeFileSync kann ich auch wärmstens empfehlen.

  • Mach ich seit Jahren mit 3 Pcs genauso, allerdings mit

    Personal Backup (Freeware)

    danke für den tipp.

    kann also das gleiche wie mein (bezahltes) AllwaySync, wird aber weiter gepflegt... ich schau mir das mal an.



    EDIT:

    hab´s mir angeschaut ... ist "leider" nur ein Backup Programm.

    Ich brauche eines, das zwei Ordner vergleichen kann und herausfindet, auf welcher Seite die neuere Datei ist - und dann die ältere Datai überscheiben kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    2 Mal editiert, zuletzt von wora ()

  • danke für den tipp.


    hab´s mir angeschaut ... ist "leider" nur ein Backup Programm.

    Ich brauche eines, das zwei Ordner vergleichen kann und herausfindet, auf welcher Seite die neuere Datei ist - und dann die ältere Datai überscheiben kann.

    Ich hab es immer so eingestellt, dass beim backup vom PC (mit dem ich an diesem Tag gearbeitet hab (also Laptop, oder im Büro oder im Homeoffice am PC) auf die ext. SSD, automatisch nur das gesichert (bzw falls existent, geupdatet, also überschrieben) wird, wenn Filegröße und/oder Änderungsdatum anders sind.

  • Ich hab es immer so eingestellt, dass beim backup vom PC (mit dem ich an diesem Tag gearbeitet hab (also Laptop, oder im Büro oder im Homeoffice am PC) auf die ext. SSD, automatisch nur das gesichert (bzw falls existent, geupdatet, also überschrieben) wird, wenn Filegröße und/oder Änderungsdatum anders sind.

    das ist die klassische backup-vorgehensweise. dafür ist dein tipp auch gut geeignet.

    ich brauche aber ein sync-programm, welches ordner auf beiden seiten vergleichen kann und dann die neueren files auf die jeweils andere seite schreibt.


    FreeFileSync habe ich mir heute auch schon heruntergeladen. im augenblick teste ich aber GoodSync, das ist der nachfolger von meinem AllwaySync ... ich bin mit der neuen oberfläche aber nicht wirklich glücklich, das ist alles unnötig viel komplizierter...


    na ja, ich werde das richtige schon finden :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ich hab lang nix mehr geändert, aber es könnte schon sein , dass so eine typische sync-arbeitsweise ebenfalls möglich ist , man kann da etliche Einstellungen vornehmen.

    müsste ich mal nachsehen... morgen abend...

  • Mein Elektronikladen um die Ecke macht zu :( Die beiden Inhaber sind Ü70, beide nicht mehr gesund und der Laden wirft schon lange gerade noch so die Miete ab.

    Was bis 30.06. nicht verkauft ist landet im Container. Wenn ich ihn richtig verstanden habe darf das

    Zeug dann gerne auch abgeholt werden.

    Bleibt für spontane Besorgungen noch Mükra in Ulm.

    Ich renne gerade jeden Tag in den Laden und komme vollbepackt mit allerhand Kram wieder raus :D So war das nicht geplant.

  • und ganz wichtig: auch mal testen, wie man aus einem Backup wiederherstellen kann!

    Stimmt - wenn man "nur" Backups macht (also so was wie "An Feierabend alles auf 'nen Stick kopieren", oder "Jeden Sonntag 'n inkrementelles Backup von 'nem Rechner") - aber bei 'ner Echtzeitüberwachung der eigenen Daten, denke ich, daß es reicht, daß das Sync-System (ob das jetzt 'ne NAS, oder 'n Samba-Server oder Cloud, oder sonstwas ist) parallel gebackupt wird in 'nen anderen Serverschrank, der mindestens auf 'nem anderen Stockwerk / in 'nem anderen (entfernten) Brandabschnitt steht.

    Der Vorteil einer Echtzeitüberwachung ist ja der, daß die Daten, die fehlen auch in Echtzeit wieder hergestellt werden.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Ich hab zwei Synology NAS laufen. Eines ganz unauffällig bei meinem Bruder daheim im Keller, welches ein kompletter Spiegel meines NAS daheim ist. (2 unterschiedliche Orte 70km voneinander getrennt) Damit hab ich die Absicherung, das höchstwahrscheinkich nicht 2 Häuser gleichzeitig abbrennen oder unter Wasser stehen. Mit der Synology Drive Software, kann ich mir auf jedem Gerät auf dem ich arbeite alle Daten aktuell halten und ich habe die Daten auch offline zur Verfügung (Betrifft nur die Ordern auf denen wirklich gearbeitet wird. Wenn ich daheim bin, dann ist mein Nas zu Hause als Netzwerkplatte eingebunden und ich kann auch recht flott auf alles zugreifen, auswärts bin ich vom zur Verfügung stehenden Netz abhängig.
    Wenn ich mir ein neues Gerät hole, dann kommt die Drive Software drauf und ich Synce mir die Ordern in denen regelmässig gearbeitet wird und bin in kürzester zeit wieder auch wieder offline komplett mit meinen Daten versorgt.
    Dann muss auch nichts mit Sitcks verschoben werden. Braucht jemand was von mir, dann gebe ich ihm die Dateien Frei (mit Passwort) und er kann sie sich runterladen. Man muss sich nur ein wenig mit diesen Lösungen spielen, dann funktioniert das recht Problemfrei. Ja sicherlich, habe ich nur 25MBit/s Upload von meinem Netzbetreiber aus und das runterladen von grösseren Dateimengen kann bei dem der Daten haben will etwas dauern, aber er ist ja derjenige, der die Daten haben will dann wird er auch die Zeit haben und ich behalte die Datenhoheit in meiner Hand.

    meine 2 Groschen zum Thema

  • NAS bei meinem Bruder pullt die Snapshots und hält diese eine Woche vor die Snapshots der letzten 3 Wochen (Also immer das zum Wochenende werden auch behalten. Das würde ich dann unter Backup verstehen.

    Wenn dem nicht so ist, dann bitte ich um Aufklärung.