2xlmt-212 4xSK-bastelhorn + welcher infra?

  • 30 40 oder 50 Hz


    Ich glaube schon das die meisten Menschen hören wie tief getrennt wird, es aber nicht beschreiben können, da Sie nur nen Bassregler von der Anlage zu hause kennen, aber in der wieder zu gebenen Frequenz nichts ändern können :-/


    Warum erquickten sich sonst so viele Personen die Sich nen Sub zu Ihren LAutsprrechern gestellt haben...



    Ich bin ja der meinung unten rum möglichst tief zu kommen, da man dann den Rest nicht so laut machen muss.


    Das würde einer Messung laut Dien 10905 Teil 5 auch zu gute kommen, nur den Nachbarn nicht ;)


    Gruss Flo

    http://www.soundatwork.de
    Wir Beschallen die unmöglichsten Situationen ;)
    Oldenburg-Scater, P-town-openair, Chritical mass, CSD, Kramermartsumzug, Polyester-klub.de Fridays for future, Seebrücke, und weitere solidarische Veranstalltungen.
    Stromplanung und Ausführung für Festivals. Prototypenbau für abgefahrene LED Decken und Installationen.

  • Dem ist definitiv nicht so. Tiefgang ist kein Substitut für Pegel. Und um es zu wiederholen und nochmal klar auszudrücken: Kein normaler Mensch hört, wie tief eine Box mit Musik geht. Es sei denn, er kennt das Lied und hat sich gemerkt, bei welcher Frequenz mache Töne ganz unten liegen. Wer macht das? Ich vielleicht, weil ich dann eine Aussage treffen kann, wenn genau das Lied läuft. Die Realität sieht aber so aus: Schlechtes Ausschwingverhalten wird so gut wie immer mit Tiefgang verwechselt und sorgt für subjektiv hohen Pegel, obwohl sich messtechnisch kaum etwas tut. Bestes Beispiel sind da Bandpässe hoher Ordnung (6 aufwärts). Miserables Ausschwingverhalten, seltenst aber echter Druck, klingen laut, sind es aber nicht. Ich habe da Konstrukte gehört, wo alle Beteiligten der Meinung waren "boar, geht abgrundtief", leider ergab ein Check nach obengenannter Methode, dass da unter 50Hz aber wirklich nichts mehr kam. Andere Konstrukte, zum Beispiel 4x10er Hornbässe im Stack, die messtechnisch nachweislich die 40Hz erreichen, klingen dagegen nicht danach. Da sitzt jeder Ton straff am Zuhörerkörper, aber die "Boomkisten im Auto"-Fraktion vermisst da was und kommentiert "Gibts da keinen Bass?".

  • Hi,


    hat man nicht früher mal zu den Basshörnern eine BR-Box gestellt, damit die Leute zufrieden waren?
    Wie schon vorher geschrieben, den genauen Verlauf im Übergangsbereich kann man eigentlich nur Messtechnisch feststellen.


    Tomy

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  • Zitat von "Jens Droessler"

    Die Realität sieht aber so aus: Schlechtes Ausschwingverhalten wird so gut wie immer mit Tiefgang verwechselt und sorgt für subjektiv hohen Pegel, obwohl sich messtechnisch kaum etwas tut. Bestes Beispiel sind da Bandpässe hoher Ordnung (6 aufwärts). Miserables Ausschwingverhalten, seltenst aber echter Druck, klingen laut, sind es aber nicht.


    ... und sind bei Livemucke häufig verantwortlich für eine schlechte Differenziertheit u.a. bei BD und E-Bass (d.h. es mulscht ... egal, wie am Mixer herumgefiltert wird, weil die Probleme meistens nicht im F-Verlauf "sichtbar" sind, sondern einfach durch ein suboptimales Zeitverhalten verursacht werden).


    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur feststellen, daß nicht nur sehr viele ("Seid-ihr-alle-gut-drauf"-) DJs und Mucker völlig "schmerzfrei" sind, sondern auch der Löwenanteil dieser berüchtigten Stadtfest-Tontechs an einem Mischpult eher nichts verloren haben und "Tiefbass" (und andere häufig kursierenden Klangattribute) nicht wirklich mit den tatsächlichen Übertragungeigenschaften in irgendeiner Weise in Verbindung bringen können.


    Die Folgen: Da die Zuhörer noch weniger "hören", ist es auf vielen "Bratwurstbude & Bierstand"-Veranstaltungen vollkommen bedeutungslos, ob mit hochwertigen Equipment oder LowBudget-Geraffel gearbeitet wird. Und ob dabei dann ein Mittelhochtonhörnchen abraucht (schließlich kommt es primär auf "möglichst viel Tiefbass" an ...), merken Budget-"Techniker" oft erst auf der übernächsten Veranstaltung, wenn ein (nicht zugedröhnter) Gast sie darauf aufmerksam macht. :?

  • Jens
    "Tiefgang ist kein Substitut für Pegel"
    Oh doch! Wenn man Deine Aussage auf die Spitze treiben würde, könnt man ja NUR mit nem Hochtöner Beschallen. Man errechnet den Gesamtpegel aus allen wiedergegebenen Frequenzen. In meiner Aussage steht nicht wieviel man dadurch erreicht.
    Nur nen kleines Beispiel (überspitzt):
    Stell Dir eine Lautstärke über Laptopquäken ein so das es für Dich angenehm ist. Dann stöpsel ne Anlage dran und stell Dir die Lautstärke auf den gleichen Pegel ein. Du wirst die Lautstärke der Höhen leiser stellen wie aus den quäken des Laptops, da sich das ganze runder anhört.
    Das kannste auch nachmessen...


    Ich schätze mal das man bei einer Erweiterung im Bassbereich von 60Hz auf 30Hz den Rest um ca 0,5 bis 1dB leiser machen kann.


    "Die Realität sieht aber so aus: Schlechtes Ausschwingverhalten wird so gut wie immer mit Tiefgang verwechselt und sorgt für subjektiv hohe Pegel"
    Da kann ich Dir nur zustimmen.


    "4x10er Hornbässe im Stack, die messtechnisch nachweislich die 40Hz erreichen, klingen dagegen nicht nach Pegel"
    Hmmm Ich habe auch schon grosse reine Hornstacks betrieben die auch nach Pegel geklungen haben... Da glaub ich wiederum kommt es auf Raum und Hörposition an ob und wie es klingt. Ich mag es nur nicht wenns unten rum Dünn klingt. Da muss dann nochwas dazu und wenn auch nochmal 4x10er Hornbass im Stack dazu muss....


    Gruss Flo



    Ps: @ Soundklinik
    "Tiefbass (und andere häufig kursierenden Klangattribute)"


    Mag das sein, das Du einfach nur eine andere Art von Mugge magst und hörst???
    In einigen Punkten stimm ich mit Dir ja überein, aber Du versuchst es teilweise echt mit der Brechstange zu sagen das man keine tiefen Fraquenzen beim Beschallen braucht?!?!?!?

    http://www.soundatwork.de
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  • Der meiste Pegel liegt im Bassbereich zwischen 60 und 100Hz. Alles darunter ist vielleicht schön, ersetzt aber keinesfalls Pegelfähigkeit im Bereich 60-100Hz. Davon habe ich geredet, nicht von Hochtönern und Laptop-Quäken. Wenn man da keinen Pegel liefern kann, hilft die zusätzliche Oktave darunter überhaupt nicht weiter. Dass man den Pegel zurückschrauben kann, weil man tiefer runter kann behrt keiner logischen Grundlage. Musik ist entweder tiefbasslastig (äußerst selten bei "normaler" Musik, eher bei bestimmten Musikgattungen anzutreffen), die dann dünn klingt, wenn man tatsächlich nur bis 60Hz runter kommt, oder eben zwischen 60-100Hz richtig aktiv, seltenst beides gleichzeitig. Wenn ich also "normale" Musik spiele, ist unter sagen wir 50Hz kaum Output nötig und demnach bringt die zusätzliche Oktave nichtmal im Bezug auf Energie im Raum etwas, geschweige denn für das Lautstärkeempfinden.

  • so kleiner nachtrag:


    inzwischen hab ich jobstis HAS-210 fertig gebaut. fürs zimmer is der zB perfekt für DnB. Natürlich klingt der "schwabbeliger" als die bastelhörner. das is mir klar. nur dieses letzte bissl zw. 60 und 30 Hz is bei DnB musik in meinen augen wichtig.


    habe die bastelhörner jetzt entsprechend entzerrt. bei 4 stk -2,5db @ 150hz ziemlich breit. jetzt klingt das ganze schon voller.... aber noch immer nicht so wie ich mir das vorstelle.


    wie kann ich bei den bastelhörnern die untere grenzfrequenz durch hornumfang, hornfläche und hornlänge errechnen?
    vielleicht gehts ja noch ein stück tiefer wenn ich noch 2 dazu bau...? oder mehr?


    der sound und der druck ist jedenfalls über jede bassreflexbox dieser größe erhaben!


    mfg
    stephan

  • Zitat von "stephan merkl"

    so kleiner nachtrag:


    inzwischen hab ich jobstis HAS-210 fertig gebaut. fürs zimmer is der zB perfekt für DnB. Natürlich klingt der "schwabbeliger" als die bastelhörner. das is mir klar.
    stephan


    Wie ihr das immer so konkret raushört finde ich beeindruckend.

  • Zitat von "bfbs"

    @ Soundklinik
    "Tiefbass (und andere häufig kursierenden Klangattribute)"


    Mag das sein, das Du einfach nur eine andere Art von Mugge magst und hörst???


    Es geht nicht um die Art der "Mucke", sondern um die Qualität der Übertragung (die stark von Hörgewohnheiten/-erfahrungen/-vorstellungen des "technischen Personals" und weniger stark von den Hörerwartungen der Besucher geprägt werden).


    Zitat von "bfbs"

    In einigen Punkten stimm ich mit Dir ja überein ...


    Fein. :D


    Zitat von "bfbs"

    ... aber Du versuchst es teilweise echt mit der Brechstange zu sagen das man keine tiefen Fraquenzen beim Beschallen braucht?!?!?!?


    Bei Livejobs brauchst du mit gängigen Zelt- oder Stadtfestbühnen keine 30 Hz ... es würde sogar bei den üblicherweise anzutreffenden Aufbaubedingungen (wenig Platz, Holzbühnen ...) und kompletter Mikrofonierung schneller zu Problemen kommen. Nicht wenige FOH-Techniker "retten" sich (nicht nur in den Gesangskanälen ... auch bei Toms etc.) durchs Drücken der LowCut-Taste. :wink:


    Ich bin der Meinung, daß diese "Infras" für den Löwenanteil aller Veranstaltungen (wenn nicht überhaupt) Blödsinn sind und mehr Probleme (Trennfrequenz "irgendwo" im Bassbereich ... Phasenfehler ... Mulsch ...) verursachen als tatsächlichen Nutzen bringen.
    Vernünftig konstruierte Bässe, die mehr als anderthalb Oktaven übertragen können (d.h. KEINE auf "laut" getrimmte Schmalbandpässe), sind m.E. die bessere Wahl.

  • [quote="Sound-Klinik"]
    Bei Livejobs brauchst du mit gängigen Zelt- oder Stadtfestbühnen keine 30 Hz ... es würde sogar bei den üblicherweise anzutreffenden Aufbaubedingungen (wenig Platz, Holzbühnen ...) und kompletter Mikrofonierung schneller zu Problemen kommen. Nicht wenige FOH-Techniker "retten" sich (nicht nur in den Gesangskanälen ... auch bei Toms etc.) durchs Drücken der LowCut-Taste. :wink:


    Lowcut...
    Ja diese Störungen kenn ich :)


    Bei der letzten Veranstalltung musste ich einen Notchfilter bei 40Hz setzen, da der Dielenboden diese Frequenz bevorzugt über die Plattenspieler wiedergegeben hat :roll:


    Gruss Flo

    http://www.soundatwork.de
    Wir Beschallen die unmöglichsten Situationen ;)
    Oldenburg-Scater, P-town-openair, Chritical mass, CSD, Kramermartsumzug, Polyester-klub.de Fridays for future, Seebrücke, und weitere solidarische Veranstalltungen.
    Stromplanung und Ausführung für Festivals. Prototypenbau für abgefahrene LED Decken und Installationen.

  • Ich würde mir erstmal eine andere Endstufe für die Bässe suchen. Die 5050 von QSC ist recht Mager von der Leistung.

    Rechtschreibfehler? PN an mich!

  • Hi!
    Wollte nun auch noch mal einen Komentar abgeben,
    Wie schon geschrieben 6 Stück auf einen Haufen, mal richtig "Saft" drauf und die Suche nach besseren Tops geht los.
    Zum Tema Endstufe:
    Warum soll die 5050 für 4 Stück nicht reichen.
    Betreibe meine 6 Hörner an einer DXP 3600 welche an den den 2,6666 Ohm schön warm wird, aber reicht.


    Wenn man sich solche Kurzhörner zulegt sollte man ja vorher wissen das die nur im Rudel die gewünschte Bandbreite bringen.


    Bin sehr zufrieden damit und vor der nächsten Openairsaison kommen noch 6 Stück dazu und dann hab ich das Topproblem.

  • djafli: ich glaub die 5050 reicht schon. rms belastung von den 18XB700 ist 700 watt. bei mir bekommt jeder etwas mehr als 800w. was würdest du denn empfehlen?


    Jens: wie genau stellt sich der unterschied zw 4 und 6 bastelhörnern dar?


    mfg
    stephan

  • Also 1KW aufwärts sollte schon zur Verfügung stehen. Habe meine XB700 immer im Paar an einer PSE SM 1400 betrieben was 1,1KW pro Chassi sind, das geht schon recht ordentlich. Zwischendurch hatte ich mal 2 auf Tour gehabt und auf Grund von Amp Mangel hing je einer an eine Gebrückte QSC PLX 3002, ordentlich Limitiert und nicht voll aufgedreht und es Rockt richtig und es steht genug Saft zur Verfügung. Erstaunlicher weise klang das sogar noch um einiges besser als mit der PSE!

    Rechtschreibfehler? PN an mich!

  • Jens: wie genau stellt sich der unterschied zw 4 und 6 bastelhörnern dar?


    Das ganze hört sich runder und kraftvoller an.


    Zu meiner Trennung hab mal nachgeschaut 37,5 Hz - 118 Hz, Top ab 132Hz alles 12db, habe aus eigenen Empfinden bei 132 Hz am Peq noch -4db runtergezogen, Bandbreite fällt mir jetzt dazu nicht ein.