Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

  • Eine Frage zur Midi-Unterstützung. Es gibt ja zwei Varianten:

    • Android
    • Raw USB (deprecated)

    Mir ist aufgefallen, dass auf meinen älteren Tablets (Samsung 10.5 TAB A mit Android 8.1) zwar die Verbindung zu RTP Midi Hub über die "Android"-Variante funktioniert, allerdings meine über OTG-Adapter angeschlossenen BCF-2000-Controller (im "General Midi"-Mode) nicht erkannt werden (am Tablet mit aktuellem Android dagegen schon). Genauer: Ich kann die BCF-2000 zwar als Ein- und Ausgang anwählen, aber es werden keine Controller-Daten gesendet oder empfangen.


    Früher hatte ich die BCF-2000 über die "Raw USB" genutzt, möchte aber nun aber auf diese Variante verzichten, denn RTP Midi Hub lässt sich nur über "Android"-USB nutzen.


    Daher: Gibt es bei Android 8.1 noch eine irgendwie geartete Einschränkung hinsichtlich der USB-Untestützung über "Android-USB"? Oder kann das auch mit dem OTG-Adapter zusammehängen?


    EDITH sagt: Das würde mich zwar immer noch interesieren, aber ich habe nun einfach das neuere Tablet in mein Setup so eingebaut, dass es funktioniert. 3x BCF-2000 über General Midi per OTG-Adapter + Midi über RTP (per Midi Hub) schaltet die Layer auf den anderen Tablets wie gewünscht um.


    EDIT: Und noch eine Frage zur Midi-Unterstützung

    Gibt es eine notwendige Reihenfolge bei der Verwendung von Midi-Controllern? Erkennt Mixing Station neue Controller auch während die App schon läuft oder muss man die App dazu neu starten oder reicht es, die Midi-Unterstützung aus- und wieder einzuschalten? Was gilt bei der Verwendung von RTP Midi Hub - muss die App vor dem Öffnen von Mixing-Station gestartet werden?


    EDITH meint: Manchmal scheint die Midi-Verbindung auszusteigen (das genaue Szenario weiß ich nicht) und ich wüsste gerne, wie ich das dann ohne Neustart des Tablets wieder zum Leben erwecken kann. Mit Midi-Unterstützung Aus- und Einschalten ist es wohl nicht getan.

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  • Ich nehme mal an über den Device Name.

    Es gibt keine Möglichkeit zur Auswahl und wie ich gerade festgestellt habe, öffnen sich die vorhin eingerichteten "Views" per "Open via App-Link" nun auf dem anderen Tablet.


    davidgiga1993: Kann man möglicherweise doch irgendwo einstellen, auf welchem Tablet der View per "Open via App-Link" angezeigt wird?


    Nicht alle Views lassen sich mit dem gleichen Button wieder schließen:
    Normalerweise lassen sich Views, die per "Open via App-Link" geöffnet wurden, mit dem gleichen Button auch wieder schließen (die Ansicht kehrt dann zum vorherigen Zustand zurück). Der entsprechende Button bleibt "erleuchtet", solange der View geöffnet ist.


    Bei anderen ist das nicht der Fall (der Button bleibt dabei auch dunkel). Falsche Einstellungen kann ich ausschließen, da ich den Button per "Duplicate"-Funktion kopiert und nur die Zuordnung zu einem anderen View geändert habe.


    Hab nun herausgefunden, was das Problem ist: Beim USB-Player funktioniert die "Rückkehr" zum vorherigen Bildschirm nicht (warum auch immer). Der Button bleibt auch dunkel. Vermutlich ein Bug oder gibt es bei diesem View eine besondere Einschränkung?


    Alle per "Duplicate" von diesem Button ausgehend erstellten Views hatten das gleiche Problem.

    Damit ergab sich zunächst folgendes Bild:

    • Es funktionierte problemlos bei: Dashboard, FX-Rack, DCAs
    • Es funktionierte nicht bei: USB-Player, Mutegoups, Meters, RTA (weil ab "USB-Player-View" der Fehler per "Duplicate" auch auf die folgenden Views übertragen wurde).

    Nachdem ich die anderen Views von funktionierenden Buttons per "Duplicate" eingerichtet habe, weigert sich nur noch der USB-View zur ursprünglichen Ansicht zurückzukehren.


    Frage: Gibt es eine Funktion, mit der man alle per "Open via App-Link" geöffneten Views schließen und zur usrpünglichen Ansicht zurückkehren kann?


    Hintergrund: Wenn man nacheinander mehrere Views in dieser Weise geöffnet hat, springt die Ansicht zum davor geöffneten View zurück. Hat man mehrfach zwischen zwei Views gewechselt, kann man nicht ohne Weiteres zur ursprünglichen Ansicht zurück, sondern muss den "Rückweg" mit genau so vielen Schritten zurück-steppen. Ein "Close all Views via App-Link" wäre daher cool.

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  • Hab nun herausgefunden, was das Problem ist: Beim USB-Player funktioniert die "Rückkehr" zum vorherigen Bildschirm nicht (warum auch immer). Der Button bleibt auch dunkel. Vermutlich ein Bug oder gibt es bei diesem View eine besondere Einschränkung?

    Hab gerade etwa eingespielt. Bei mir hat sich zwischen drin mal ein Button verschluckt. Dann blieb er auch dunkel.


    Wenn man nacheinander mehrere Views in dieser Weise geöffnet hat, springt die Ansicht zum davor geöffneten View zurück. Hat man mehrfach zwischen zwei Views gewechselt, kann man nicht ohne Weiteres zur ursprünglichen Ansicht zurück, sondern muss den "Rückweg" mit genau so vielen Schritten zurück-steppen.

    Bei mir ging es immer direkt auf den Mixer zurück.

  • Wie kann man Mixing Station eigentlich vollständig beenden? Wenn ich die App "wegwische", scheint sie nicht völlig geschlossen zu werden. Und ein Stoppen der App über Android zu "erzwingen" ist ja nicht der feine Weg.


    Hintergrund: Ich möchte Mixing Station bei einem Problem mit dem Midi-Treiber (Controller nicht ansprechbar) komplett neu starten, ohne das Tablet neu starten zu müssen. Beim Beenden durch "Wegwischen" und erneutem Starten wird aber vermutlich der Midi-Treiber nicht zurückgesetzt.

  • Kein Bild bei Einsatz von EQ-Plugin im Channelstrip (Wing Rack)?


    Im Channel-Strip habe ich die Grafiken für Gate, EQ und Compressor ausgewählt.

    Wenn man NICHT den Standard-Prozessor wählt, wird dort statt Kennlinie oder EQ-Kurve normalerweise das Bild des jeweiligen Plugins angezeigt. Das funktioniert auch bei Gate und Compressor, beim EQ wird bei mir aber nur eine gerade EQ-Linie angezeigt und nicht das Bild des Plugins. Es gibt somit keinen Hinweis auf ein dort eingebundenes Plugin.


    Kann das jemand reproduzieren? Oder ist das ein Bug?

  • Das mach ich immer brav. Aber das reicht leider nicht aus, um beim neuen Verbinden mit der Konsole den Midi-Treiber zurückzusetzen. Ich hatte vorhin ein "Rescan" aus unbekanntem Grund (was ja vermutlich auch einem Neuverbinden mit dem Pult entspricht), danach war irgendwas mit dem Kontakt zum Controller nicht mehr in Ordnung.


    Manchmal verliert nur das "Feedback" zum Controller die Verbindung (d.h. ich kann noch mit dem Controller Befehle senden, die Motorfader bekommen aber keine Rückmeldung und reagieren z.B. nicht beim Umschalten eines Layers). Manchmal geht auch gar nichts mehr. Dann reicht das "Disconnect" nicht aus - ein "Stopp erzwingen" über Android und dann ein Neustart funktioniert aber.

    Hm...


    Edit: Tablet ist ein Samsung S7 FE, der Midi-Modus steht auf "Android", ein Midi-Driver sendet über "RTP Midi Hub" Befehle für die Layer-Umschaltung an die anderen beiden Tablets, über den anderen Midi-Driver werden Behringer BCF-2000 im General-Midi-Modus genutzt. Da ich die Tablets im "VI-Style" nutze (was mir wirklich gut gefällt), ist der Ausfall des Controllers nicht so schick (keine Fader auf dem Tablet im Zugriff). Hab sicherheitshalber mal einen "Notfall-Button" für ein Mix-Layout mit Fader-Zugriff eingebunden. Damit kann ich zur Not auch mit dem einzelnen Tablet weitermachen.

  • Zur Plugin-GUI Frage:


    David hat die Graphiken nach und nach gebaut und perfektioniert. Kann schon sein, dass da noch irgend etwas fehlt. Ich schau‘s mir im Lauf des Tages mal an.


    Zur Verbindungsfrage:

    Hast Du mal probiert, 'auto-reconnect' an- oder auszuschalten?


    Mit Fragen zu Deiner MIDI Anordnung kann ich leider nicht helfen, da ich keine MIDI Controller nutze.

  • Was bei mir beim Wechsel zwischen Wi-Fi und LAN funktioniert: disconnect (oder so lange rückwärts, bis die Frage aufpoppt), dann nochmal rückwärts bis die App schließt, dann noch aus der Übersicht rauswischen. Dann ist Mixing Station wirklich zu und sämtliche Verbindungsprobleme sind bei einem Neustart der App verschwunden.

  • Daher: Gibt es bei Android 8.1 noch eine irgendwie geartete Einschränkung hinsichtlich der USB-Untestützung über "Android-USB"? Oder kann das auch mit dem OTG-Adapter zusammehängen?

    Das kann ich so nicht sagen da es von den Android Treibern abhängt. Allgemein benutzt der "Android" Modus die MIDI Schnittstelle von Android, wenn ein Gerät nicht auftaucht wurde es nicht von Android selbst als MIDI Gerät erkannt.

    Im "Raw usb" Modus greift Mixing Station direkt auf den USB Port zu, was u.U. besser funktionieren kann.


    Zitat

    Kann man möglicherweise doch irgendwo einstellen, auf welchem Tablet der View per "Open via App-Link" angezeigt wird?

    Nein, der Usage Case war bis jetzt immer auf 2 Tablets ausgelegt, nicht auf mehr. Daher ist es nicht definiert was dann passiert.

    Zitat


    Edit: Tablet ist ein Samsung S7 FE, der Midi-Modus steht auf "Android", ein Midi-Driver sendet über "RTP Midi Hub" Befehle für die Layer-Umschaltung an die anderen beiden Tablets, über den anderen Midi-Driver werden Behringer BCF-2000 im General-Midi-Modus genutzt

    Da sind extrem viele mögliche Fehlerquellen bei dem Setup, daher kann ich nicht wirklich helfen. Allgemein wenn man Mixing Station über "Disconnect" beendet wird alles intern Terminiert, inklusive Midi. Da bleibt nichts mehr übrigen. Wenn dann Midi Geräte nicht mehr gelistet sind und/oder nicht funktionieren würde ich eher auf eine andere Fehlerquelle tippen.

    Zitat


    Was bei mir beim Wechsel zwischen Wi-Fi und LAN funktioniert: disconnect (oder so lange rückwärts, bis die Frage aufpoppt), dann nochmal rückwärts bis die App schließt, dann noch aus der Übersicht rauswischen. Dann ist Mixing Station wirklich zu und sämtliche Verbindungsprobleme sind bei einem Neustart der App verschwunden.

    Das sollte nicht nötig sein (außer bei Pulten die zwingend mDNS brauchen wie das QSC Touchmix), ansonsten sollte die App einfach ein reconnect machen ohne Probleme (vorausgesetzt beide Netzwerkinterfaces sind im gleichen Subnetz). Das ist tatsächlich auch eins der Dinge die sehr ausführlich getestet wird, daher wundert mich es etwas dass das bei dir nicht zu funktionieren scheint. Welches Pult verwendest Du?

  • Ich verwende X32 und ein Galaxy A8 mit Android 14. Der Wechsel zwischen Wi-Fi und LAN ist bei Android sehr hakelig. Man weiß auch nie welche Verbindung Mixing Station tatsächlich nutzt. Deshalb mach ich bei einem Wechsel Mixing Station, wei oben beschrieben, komplett zu, deaktiviere WLAN, steck den LAN-Dongle ein und starte Mixing-Station wieder. Ein fliegender Wechsel klappt manchmal, ein- bis zwiemal, bis gar nichts mehr geht. Ich hab das auch nicht weiter verfolgt, da ich das Tablet nie im Betrieb ausstecke sondern dafür ein zweites nutze.

  • Deshalb mach ich bei einem Wechsel Mixing Station, wie oben beschrieben, komplett zu, deaktiviere WLAN, steck den LAN-Dongle ein und starte Mixing-Station wieder.....

    Ich hab das auch nicht weiter verfolgt, da ich das Tablet nie im Betrieb ausstecke sondern dafür ein zweites nutze.

    Gleiche Erfahrung hier. Ich habe mich deshalb, auch weil so ein gebrauchtes Android-Ding fast nichts kostet, vor Jahren entschlossen, immer mit zwei Tablets zu agieren, eins fix klabelgebunden am FOH und eins w-LAN für den mobilen Betrieb. So entfällt das Gestöpsel und auf/zu.


    Da ich die Tablets im "VI-Style" nutze

    Ich verstehe schon den gewissen Charme dieser Idee aber vieleicht ist des doch zielführender, Deinen Plan von 'mehrere Kleine' auf zwei = 'ein großes Stationäres und ein kleineres Mobiles' zu ändern. Der wesentliche Schritt beim Layouten wäre, dass Du mehr Bedienelemente auf den größeren Schirm packst und Schalter einbaust, die komplette Layouts wechseln.

  • Hier mal ein kleiner Eindruck vom Setup im "VI-Style":

    • Die Channels auf den Tablets liegen jeweils direkt hinter dem betreffenden Controller-Kanal
    • Die eindeutige Beschriftung lässt auch ohne Controller-Displays keinen Zweifel über die Belegung aufkommen.
    • Die ersten beiden Controller bedienen 16-Kanalige Layer. Der dritte Controller soll meist DCAs und Busses übernehmen. Allerdings können auch die ersten beiden Controller diese Aufgabe übernehmen, wenn alle 16 gleichzeitig angezeigt werden sollen.
    • Jeder Controller kann notfalls per Preset-Umschaltung die Aufgaben der anderen übernehmen, die General-Midi-Belegung ist auf allen für alle Funktionen vorhanden. Die Controller sind untereinander mit Midi verbunden und der erste Controller hängt über OTG-Adapter am linken Tablet.
    • Die Buttons auf den Controllern schalten zwischen Layern oder SoF für Monitore um, öffnen bestimmte Views oder können für Mutegruppen bzw. für Tap-Tempo genutzt werden (die Beschriftung ist alt, da hat sich einiges geändert).
    • Über RTP Midi Hub können Layer auch auf anderen Tablets umgeschaltet werden. Eine "Reset"-Funktion werde ich noch einbauen, so dass ich mit einem Tastendruck auf allen Tablets zurück zum "Default-View" komme.
    • Zwei Schwanenhals-Lampen sorgen bei Bedarf für Licht auf den Controllern.
    • Das ganze passt in ein 61-Tasten Keyboard-Bag.

    Für kleine Einsätze nutze ich gern auch ein einzelnes Tablet am FOH, dafür habe ich ein in der Cloud gefundenes X32-Layout für meine Zwecke etwas optimiert. Aber wenn viele Kanäle zu verwalten sind, gefällt mir der direkte Zugriff auf Fader und Buttons sehr. Die fehlende Übersicht über die konkrete Belegung (mangels Display an den Controllern) hat mich dann zum "VI-Style"-Setup geführt.

  • Das X32 und nun das Wing habe ich jeweils als Rack-Version gekauft. Das war einfach immer die beste Kombination von DSP (ist ja bei allen gleich), verfügbaren In-/Outputs und äußerst kompaktem Format und leichtem Gewicht. Ein großes Pult kann ich einfach nicht sinnvoll transportieren.


    Die Fader-Controller hatte ich noch aus alten Zeiten und zusammen mit Mixing-Station ist daraus im Prinzip meine "Custom"-Hardware-Oberfläche für das nicht vorhandene "Fullsize"-Pult geworden. Zusammen mit den Touchscreens bietet es dadurch das Beste beider Welten. Tablet-Bedienung für alles, was sich damit gut bedienen lässt und Hardware-Fader sowie Buttons für direkten Zugriff auf wichtige Funktionen. Das Setup ist leichter, kleiner und flexibler als das Fullsize-Pult.