Powerpoint - Referentenansicht und Vollbild ausgeben

  • Hi,


    es geht darum folgende Situation möglichst betriebssicher umzusetzen:


    -) Notebook mit Powerpoint (2013) am FoH
    -) Referent hat Vorschaumonitor+MicroCue und möchte die Referentansicht sehen.
    -) Vollbild der PPT am Beamer/Screen fürs Publikum


    Ich bräuchte also 2 digitale(!) Grafikausgänge am Notebook. Mac (Thunderbolt) oder Standrechner ist keine Option. Es gibt ja diese USB->DVI Adaptoren, ist dem zu vertrauen? Auch wenns FullHD Videoplayback gibt?
    Mein derzeitiger Favorit wär ein Matrox Triple/DualHead. Da gibts aber mittlerweile zig verschiedene Modelle und ich weiß auch nicht ob man damit Referentenansicht Vollbild getrennt ausgeben kann. Weiters haben unsere Notebooks keine DP Ausgänge sondern nur HDMI. Adaptoren sind genug vorhanden, nur mit welchen Einschränkungen bzgl Auflösung ist hier zu rechnen?


    Wär toll wenn mir jemand helfen könnte!


    Grüße


    PS: bis jetzt wurde mit 2 Notebooks + MicroCue an beiden Rechnern getrickst, das will ich nicht mehr.

  • Eine Frage, damit ich das verstehe:


    Ist das Notebook gesetzt?


    Normalerweise kenne ich das so, daß man einen Standrechner mit einer oder mehreren potenten Grafikkarten am FOH hat, der dann entspannt beide Ansichten rausschmeißen kann. Auf Notebooks kenne ich das nur in der Situation Notebook = Vorschau am Rednerpult, per Videoausgang Vollbild zum Projektor.

  • Es gibt Notzebooks (IBM, Lenovo?), da kann man über eine Dockingstation zwei (beide..) Grafikausgänge rausführen.


    Ansonsten wie der Vorredner schon sagte, einen "richtigen" PC mit einer normalen Grafikkarte, die zwei getrennte Ausgänge hat. Es gibt auch 19"-kompatible Gehäuseformen...


    Bei den USB-DVI Dingern besteht die Gefahr, dass PPT die nicht als vollwertige Grafikkarte erkennt und dir die Möglichkeit gar nicht erst gibt, sie als Ausgang auszuwählen.


    gruß
    gylo

  • Ja, das mit dem Standrechner + amtlicher GraKa ist natürlich eine schöne Lösung, aber wie gesagt: leider keine Option. (1. wurden die Notebooks gerade gekauft und wollen auch verwendet werden, 2. 19"+halbwegs roadtauglich+potent+GraKa+nochmals MS Lizenzen sind ein paar k€ und "nur" für ein bisschen Referentenansicht einfach nicht drinnen)
    Ich weiß nicht was du meinst mit

    Zitat

    Ist das Notebook gesetzt?

    , falls du meinst obs von uns kommt -> Ja!


    Grüße

  • Ich betreibe diverse USB Grafikadapter an Notebooks und hatte noch nie das Problem, dass diese nicht erkannt oder auswählbar wären, alles total stressfrei auch bei HD-Auflösung.
    Auch habe ich keinen Unterschied feststellen können zwischen meinen teuren (Gefen) und den billigen von Amazon.
    Ich würde lieber mehrere USB-Adapter nehmen als eine Matrox, so wird definitiv jeder Adapter als eigener Ausgang erkannt.
    Grüße Jürgen

  • "gylo" schrieb:

    Es gibt Notzebooks (IBM, Lenovo?), da kann man über eine Dockingstation zwei (beide..) Grafikausgänge rausführen.


    Lenovo T-Serie mit Dock. Funktioniert einwandfrei so lange man nicht den Fehler macht zu versuchen den internen Bildschirm per NVidia-Tool mit einem der Ausgänge zu klonen. DVI-Verteiler mit EDID-Manager und ein externer Bildschirm sind auch da Pflicht.
    Ansonsten halt die Standardlösung mac Mini mit Windows (Boot Camp) drauf. Solide, kompakte Hardware, spielt sauber und kostet deutlich weniger als ein mechanisch halbwegs robuster PC-Notebook dieser Leistungsklasse.
    Von den USB-Dingern halte ich gar nix. Das Zeug kommt immer von irgendwelchen Drittherstellern mit fragwürdiger Kompetenz im Schreiben von Windows-Treibern...

  • Zitat

    Das Zeug kommt immer von irgendwelchen Drittherstellern mit fragwürdiger Kompetenz im Schreiben von Windows-Treibern...


    Wie äußert sich denn die fragwürdige Kompetenz?
    Ich bin kein verfechter dieser Teile, nur wenn man so was schreibt, sollte man es auch begründen können.


    Grüße Jürgen

  • "hans jürgen moser" schrieb:


    Wie äußert sich denn die fragwürdige Kompetenz?


    Zum einen darin dass die wenigsten dieser Treiber von MS zertifiziert sind. Ich weiss, da steckt auch ziemlich dreiste Geldmacherei dahinter, aber bei so einer zentralen Komponente kommen Warnmeldungen beim Kunden einfach nicht gut an.
    Zum anderen in der Tatsache dass diese Teile gern mal Bluescreens erzeugen wenn man sie versehentlich im aktiven Zustand abzieht. Oder nach einem Neustart nicht mehr gefunden werden bis man sie einmal aus und wieder ein steckt...

  • Ich werde trotz der Warnungen ein USB-DVI Teil bestellen und probieren. Scheint mir zZ die günstigste Alternative. Sollten sich Probleme mit Treibern oÄ zeigen, wirds wohl früher oder später eine Standrechner-Lösung. Danke soweit, ich werde berichten.


    Zitat

    Wie kommst du darauf, dass die kein HD (1920x1080) machen?


    Es gibts einen "Gefen HD" und einen ohne diese Bezeichnung, laut Manual schafft dieser keine 1920x1080.
    Zugebenermaßes hab ichs noch nicht probiert.

  • Hi
    Was ist daraus geworden?


    Eine USB - DVI Karte hab ich auch, die frisst aber Resourcen und kann nicht Full HD


    Günstige alternative über die man mal nachdenken kann: VNC und ein windowstablett, andriod oder einem Ipad als Bildschrim für den Referenten. (schon gesehen)


    Unsere Notebooks (Dell) verfügen über einen Displayport.
    Die interne Grafikkarte von Nvidia kann man gut gebrauchen für unseren zweck, da man mit einem MST Hub sogar 3 Bilder aus dem Diplayport rausbekommt.
    Dieses wird von Powerpoint wie die triplehead als ein Monitor erkannt... HDMI und DP geht natürlich auch.


    Was habt ihr für Notebooks?


    Gruß
    Daniel

  • Ich hol das mal hier wieder hoch mit einer Frage zu diesem Themenkomplex.


    Mit der aktuellen 15" Macbook Pro Reihe sind ja allerhand Displays kein Problem mehr. Mir stellt sich allerdings eine Praxisfrage:


    Kann man an den aktuellen Macbook Pro beim Anschluß von 2 weiteren Displays eines davon mit dem Internen synchronisieren. So das ich letztlich 2 Schreibtische habe und damit die Powerpoint Referentenansicht gleichzeitig auf dem Internen und auf dem einen Externen darstellt und die Präsentation dann auf dem zweiten Externen?

    Oder synchronisiert er dann alle Displays? Dann müsste ich Powerpoint die beiden externen Displays zuweisen und hätte das Interne ungenutzt.

    Leider kann ich das nicht selber testen, weil ich noch vor einem älteren Macbook sitze.

  • Hi

    Und neue Erkenntnisse? Mangels Macwelt um mich drumherum ist das bei mir auhc immer nen gefummel :-P


    Nen Windows Notebook (mein XPS, sowie die M-Serie mit Quattro) kann ja mehrere Bilder ausgeben, egal was...


    Wenns sein muss auch Ref-Ansicht, Vollbild und Logo gleichzeitig :-)


    Grüße

    Daniel

  • Hallo,


    folgende Lösung -besser gesagt Situation- derzeit:

    -) nachwievor 2x Rechner (Notebook mit jeweils 1xHDMI) mit MicroCue "gesynct"

    -) div. USB Adaptoren (Gefen, DeLock und andere Chinaware) nach wenigen Einsätzen defekt - und zwar durch die Bank und auf unterschiedlichen Rechnern. Als sie noch funktioniert haben waren sie auch nicht zuverlässig -> Dropouts


    woran wir gerade sind:

    -) Notebook oder Standrechner mit mehreren digitalen Outputs (zB Lenovo V330 - gut und günstig) Dank USB C mit Displayport wird das mit den Adaptoren hoffentlich zuverlässig funktionieren (siehe Mac)

    -) alternativ Powershow (http://officeoneonline.com/powershow/powershow.html) als Sync zwischen Rechnern

    -) Barco S3 an der Regie für bequemere Destinationsverwaltung


    Es führt also kein Weg an der Neuanschaffung von Rechnern vorbei. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang Thunderbolt3 mit der Möglichkeit externe Grafikkarten-Gehäuse zu verbinden. Leider ist gerade die blödeste Zeit um Grafikkarten zu kaufen - danke Bitcoin und Co...

    Noch nicht probiert habe ich div. Remotedesktop Lösungen, WLAN kommt bei solchen Sachen für mich nicht in Frage und wenn ich schon eine Cat-Leitung ziehe ist mir ein Extender lieber als eine reine Software.


    Grüße

  • Nachdem ich jetzt weiß wie ich an einem Mac zwei Monitore synchronisiere (den internen und einen angeschlossenen) und einen weiteren als Desktoperweiterung verwende, habe ich jetzt im Grunde das Setup welches ich brauche. Ich habe allerdings ewig gebraucht um einen Problem zu lösen, welches ich beim Test im Lager gar nicht hatte.

    Im Lager habe ich einen PC Monitor mit dem gleichen Seitenverhältnis wie das des Macbildschirms angeschlossen. Da lief alles wie gewünscht. Zur Veranstaltung war es allerdings dann ein normales 16:9 Display. Da gab es dann natürlich schwarze Streifen rechts und links auf dem Display. Diese lassen sich ja vermeiden durch eine für dieses Display geeignete Auflösung. Dann habe ich auf dem Mac schwarze Streifen oben und unten, aber das ist nicht wichtig. So also mein Ansatz. Dann stellte ich fest beim testen der Präsentationen, dass mir Powerpoint jedesmal beim Start die Konfiguration der Displays zerschießt. Ich habe wirklich lange gebraucht, bis ich herausgefunden habe, dass das nur passiert wenn bei den beiden gesyncten Displays (Internes + Referentenvorschau) die Auflösung nicht auf die Optimale des internen Displays gestellt ist. Wo dieser Bug herkommt, kann ich nicht sagen. Ich vermute mal Powerpoint versucht ja prinzipiell in die Konfiguration der Displays einzugreifen und das geht halt nicht reibungslos mit der MacOS Display Configuration.

    Auf jeden Fall habe ich jetzt den Kompromiss der schwarzen Streifen auf dem Vorschaudisplay, aber im Großen und Ganzen das Setup so wie es sein soll. Einen Nachteil hat das Ganze noch und der heißt PDF. Irgendwie kann heute kaum noch jemand Powerpoint mit eingebetteten Schriften anlegen. Dann helfen sich die Leute mit PDF. Das finde ich aber furchtbar zum Präsentieren. Acrobat kommt nicht mit mehreren Displays klar. Man hat als Techniker keinen Überblick wo der Referent in seiner Präsentation steht und wie viele Folien er noch hat. Eingebettetes Video lässt sich nicht mit dem Klicker starten usw.

    In dem Setup von mir ist es dann so, dass ich das Fenster vom Acrobat Reader auf den Projektor schiebe per Hand und dann mit Shortcut in den Vollbildmodus bringe und nach der Präsentation auch mit Shortcut wieder beende. Immerhin merkt sich der Mac ja die Fensterposition und damit geht das auch recht zügig, aber es ist nicht besonders Nutzerfreundlich.

    Das macht auf jeden Fall einen Scaler mit zwei getrennt bespielbaren Ausgängen notwendig, denn ich muss ja auf den Vorschaumonitor dann den anderen Ausgang vom Macbook schalten.


    Was mir übrigens gut gefällt, ist die weiter oben beschriebene Idee, einfach mit dem MicroCue Klicker zwei Rechner zu syncen. Das erübrigt dann eigentlich die komplexe Konfiguration eines Macbook und sorgt gleich mit für ein Backup. Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen?

    Nachteil ist natürlich der größere Aufwand im Handling der Daten und dem "Nachladen" der nächsten Präsentation. Gerade wenn man viele Referenten hat und diese ihre Vorträge vorab gesendet haben, aber während des laufenden Programms alle noch mal reinschauen und eventuell noch kurz etwas ändern wollen...