Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

  • Für alles gibt es Racks und Cases und auch für Mikrofone gibt es verschiedene Modelle, die aber meiner Meinung nach nicht Praxisorientiert sind.
    Was bringt mir ein Koffer in dem ich 14x normale Handmikrofone unterbringen kann? Meine Anforderung ist meistens ein Liveband-Besteck. Da sind so Sachen wie Grenzfläche, Tom/Snare Clipmikros, Kondensator Overheads, ... all diese Mikrofone passen in einen solchen Koffer nicht rein ganz zu schweigen von den Funk-Handkeulen, die eh länger sind als normal.


    Mein Wunsch währe ein Koffer in dem all dies vernünftig und Roadtauglich verpackt und transportiert werden kann und kein riesen Case währe.


    Momentaner Zustand ist ein oder zwei Alukoffer mit dicker Polsterung drin. Ist aber nicht ganz optimal da die Mikros beim Transport kreuz und quer drin herumfliegen. Und dass ist für Neumanner und solche Sorte eine Frechheit.


    Wie habt ihr das gelöst? Fotos oder Links währen hier sehr willkommen...

  • kofferjob (A) oder vollproduktion (B - egal ob club oder openair)?


    A: Peli/Rako/Koffer o.ä. mit Unterteilung, Miniaturmics etc. noch in kleinen Dosen o.ä.


    B: Schublade, Schublade, Schublade - mit Fach-Unterteilung und Schaumstoff für alle Mikros in Stäbchenform - entweder viele flache zum hinlegen oder hohe, in die man die Mics von oben hineinstecken kann.


    Prinzipiell gilt: JEDER Koffer nervt. Jeder Hoch-runter-Klappdeckel nervt. Jede Schütte, die man irgendwo rausheben und woanders ablegen muss, nervt. Also alles was in irgendeiner Form Fläche benötigt.


    Leider gibt es sehr viele - vor allem auch grosse - Firmen, die das nie verinnerlicht oder mittlerweile wieder (nach der Überprofessionalisierung im Konzern-Stil) einfach vergessen haben.

  • jedem Mic seine eigene Ledertasche (bekommt man eh bei vielen Mics beim Kauf dazu - bei mir sind so viele Ledertäschchen über, daß es für jedes Mic eins gibt :) ), und das ganze dann in kleinem Koffer mit Unterteilung und leichte Polsterung. Je enger die Mics in den Taschen nebeneinander liegen, destoweniger Bewegung beim Transport.



    sec

  • Ja, sehr berechtigt, darüber mal einen Thread anzufangen. Ich tüftle da auch schon seit langem. Diese Koffer mit den Eistütenausfräsungen finde ich ebenfalls Banane. Ich schließe mich audiobo an.


    A) für klein kombiniere ich zwei kleine Koffer: Einen mit senkrechten Zylinderausstanzungen und einem gößeren Leerfach im Schaum und einen zweiten, den ich für Spezialformate aus einem Würfelschauminlay individualisiert habe. Als ich diesen bestellt habe, habe ich 1. darauf geachtet, dass der Würfelblock herausnehmbar ist und 2. gleich ein paar Austauschblöcke mit bestellt. Mit beiden Koffern zusammen kann ich bis 36 Mikros unterschiedlichster Bauart ohne "Täschchen" und ein paar DIs bequem, mit schnellstem Zugriff und guter Übersicht, ob ich beim Abbauen auch alles habe, wegtragen ohne mich tot zu schleppen. Der Würfelschaum hat sich dabei über Jahre als viel haltbarer erwiesen als ich zunächst dachte.


    B) Schubladen-Schubladen-Schubladen für größere Jobs und Touren, wobei es einiges an eigenem Hirn für die Schubladenformate und und die Inlays braucht. Das gibt's einfach nicht perfekt von der Stange. So habe ich z.B. zuätzliche Setzkästen mit Samtausschlag für in die Schubladen, um mal eine große Zahl Kleinmembranen oder Miniaturklips übersichtlich auf dem Job zu haben. Außerdem passen die o.g. Würfelschaumblöcke ( da hatte ich einfach mal Glück ) auch in die Schubladen. Für eine Tour würde ich dem Kollegen zum Richten zur Wunschgestaltung im Zweifelsfall 1-2 Blöcke in die Hand drücken. Das ist nach Kurzanleitung mit wenig Aufwand rasch gemacht. So ein Inlay kostet < 20€, das kann man nach einer Tour einfach wegwerfen. :wink:

  • die genannten mikrofontaschen haben vor- und nachteile.
    vorteil ist natürlich, dass sie die mikros mechanisch hervorragend schützen.
    nachteile sind, das angesabberte mikrofone in den taschen schön im eigenen saft braten können und vor allem das herausnehmen und wieder einpacken doch relativ viel zeit in anspruch nimmt.
    aus diesem grund transportiere ich meine mikros nur noch ausnahmsweise in solchen mikrofontaschen. aber manchmal ist diese lösung eben doch die erste wahl. es kommt ja auch auf die situation an.


    meine normalen lösungen sehen mittlerweile so aus.
    bei grösseren gigs nehme ich mein schubladenrack mit. da drin sind dann schaumstoffblöcke mit entsprechenden aussparungen für die mikrofone. damit liegen sie dort gut geschützt, aber nicht komplett eingepackt. zugriff und transportsicherung ist damit erstklassig.


    bei kleinen bandgigs habe ich normalerweise mein mischpult dabei. da gibt es ein stagerack mit schublade. in diese schublade lege ich je nach bedarf meine mikros hinein, der boden der schublade ist mit schaumstoff ausgelegt.
    hier ist der zugriff ebenfalls optimal, wenngleich der transportschutz nicht ganz so erstklassig ist wie im großen rack.


    und wenn ich mal wieder einen reinen kofferjob mache, nehme ich ein pelicase und packe die mikros in die oben besprochenen mikrofontaschen.


    so mache ich das also.

  • Großer, flacher (ca. 15cm) Koffer; ähnlich einem Keyboard- oder großem Gitarrencase. In beiden Deckeln üppig bemessener, stabiler Pyramidenschaum, der beim Zuklappen zur Hälfte ineinander greift.
    Vorteile:
    - da passen locker ca. 40++ Mikros incl. Clips (also ein Standardsatz; Clips gehören immer ans Mikro und nicht ans Stativ) + 12 DIs + div. Klammer- und Halterungskram rein. Wireless reist extra und hat eh Schubladen.
    - hat man sich erst mal an eine bestimmte Ordnung gewöhnt, erfasst man problemlos mit einem Blick, ob auch wirklich alles drin ist (vor und nach der Show),
    - so lange der Deckel offen ist hat der gesamte Inhalt Luft, und eben kein Mikro muss längere Zeit unbeachtet im eigenen Saft vor sich hin gammeln,
    - sämtliche Mikros + Zubehör befinden sich zum Gebrauch ohne irgendwelche lästige Sucherei auf Arbeitshöhe im Direktzugriff,
    - Fremdmischerfragen à la "was hast du denn für … und … und … so alles im Angebot" sind mit einem Fingerzeig erschöpfend beantwortet,
    - braucht kaum Stellplatz im Lager/ Transportfahrzeug (irgendeine schmale Lücke, die noch gefüllt werden möchte, gibt es immer).
    Nachteile:
    - braucht etwas mehr Stellplatz (auf 'nem leeren Wedgecase o.ä.) auf/ neben der Bühne als ein Schubladenrack (dafür aber keinen 'Bückplatz' daneben),
    - kein perfekter Kratzschutz für den Inhalt (ich transportiere auf diese Weise aber auch schon mal 40 Kondensatormikros – dann muss gröberes Zeugs eben in einen zweiten Koffer),
    - wird schon mal mit 'nem Keyboardcase verwechselt (ich musste - lang, lang ist's her – tatsächlich deswegen mal einem Nightliner hinterherfahren... :roll: ).


    Reicht so seit 30 Jahren für praktisch alle Standardjobgrößen. Falls wesentlich größer: 2. Koffer; noch größer (ausgewachsene Großfestivals mit mehreren gleichzeitig vormikrofonierten Backlines) ist als Örtlicher nicht meine Baustelle. Falls wesentlich kleiner: Wäschebeutel mit Minimalbesteck im Boardcase. Ganz zuoberst, weil man's beim Secucheck sowieso immer auspacken/ vorzeigen muss :D.


    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Ah, die Dierk Dengel Variante :D


    Ich habe eine Variante davon, altes Mini keyboardcase (70x40x15cm), darin ein plastikkoffer mit noppenschaum, darin die gesangsmikros und Clips, darüber in zwei Plastik mikrokistchen die Klammern und Zubehör (optogates).
    Daneben in ihren original Kisten die großmebraner und in einem weiteren plastikkoffer noch die kleinmembraner.


    Dazwischen DIs und anderes was keinen Schaden nehmen kann wie clamps.


    Leider geht das nur bis "erweiterte Rockband", dann ist es voll. Daher überlege ich auch eine neue Variante. Die von Billbo genannte flache Kiste steht dabei hoch im Kurs, ich finde sie aber zum tragen etwas schwer daher muß es optimiert werden.


    Als Gedanken kreisen da gerade folgende Ideen:
    Trolley System mit rollen, per butterlfly oder anderem Verschluss halbierbar, sichtfenster, von außen erreichbare "serviceklappe" für die wichtigen Dinge die ich brauche bevor der Rest der Kiste zum Einsatz kommt. Einzelne Fächer/Abtrennungen um etwas mehr Sortierung und Schutz zu bieten, das Mehrgewicht wird durch die Rollen ausgeglichen.


    Weitere Ideen werden gerne entgegen genommen, das ganze in Plastik.

  • Noch transportiere ich die Mikrofone in den originalen Taschen, Koffern, etc. zusammen in einer grossen Normkiste, die mit Schaumstoff gepolstert ist. Vorteil ist definitiv der platzsparende Transport und der gute Schutz.


    Abgesehen davon gibt es zu viele Nachteile. Das rumgefummle, ob da nun ein sm57 oder sm58 in der Tasche ist, ein TG 152d oder ein TG D35d ist sehr zeitraubend. Auch wenn man die Klemmen bei einigen Kleinmembrankondensern immer an/abfummeln muss, kann das bei grösseren Produktionen schnell wertvolle Zeit verbraten.


    Ale neue Lösung werde ich wohl anstelle der grossen Normkiste eine Vielzahl kleiner Normkisten anschaffen und auskleiden, wo dann die "nackten" Mikrofone inklusive Klemme auf Schaumstoff gelagert werden.


    Was ich noch nicht weiss, ist wie ich den Schaumstoff zuschneiden soll, bzw. ob es da noch etwas praktischeres gibt.

  • Zitat

    Ah, die Dierk Dengel Variante :D

    Nix da D.D.! Das Original davon hat er damals (Mitte der 80er :lol: ) genau nach MEINEN Vorgaben zusammengenietet. Das Beweisstück existiert noch heute - immer noch als Mikrocase. :D

    Zitat

    Die von Billbo genannte flache Kiste steht dabei hoch im Kurs, ich finde sie aber zum tragen etwas schwer daher muß es optimiert werden.

    Du musst endlich mal im Alleingang einen leicht chaotisch unorganisierten Zechenjob machen (FOH- Betreuer und Monitorer für die Hauptband + 2x Vorgruppe komplett ohne eigenes Personal + strikter Curfew mit anschließender Teeniedisco) - danach weißt du zu schätzen, WIE praktisch genau diese Form von Mikrocase sein kann. :-D
    Zum Transport legt man's halt auf 'ne Kiste mit Rollen. Und das Risiko, dass sich in irgendeiner unübersichtlichen Abbausituation ein Halunke mal eben das (ein... ) Mikroköfferchen schnappt und damit abhaut, gestaltet sich bei dem Kaliber ziemlich überschaubar.


    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zitat

    Großer, flacher (ca. 15cm) Koffer; ähnlich einem Keyboard- oder großem Gitarrencase. In beiden Deckeln üppig bemessener, stabiler Pyramidenschaum, der beim Zuklappen


    Die Variante kenne ich auch noch, natürlich ohne zu wissen wer's erfunden hat :D


    Von der Übersicht her tatsächlich super (vor allem beim packen), hatte ich damit allerdings oft das Problem dass es keinen anständigen Ort dafür gab (Mini-Club, vollgestellte Klassikbühne und mehr), beschissen designte Monitorcases gaben ihr übriges. Da lag das Ding also beim mikrofonieren meist direkt auf dem Bühnenboden, Ergonomie: glatte 6.


    Ach ja, was ich noch vergessen hatte: Diese Mikrofontaschen... nerven ebenfalls :D :wink:

  • Ich bin ja da von der faulen Sorte...
    Taschen hab ich rausgeschmissen, die nervten nur und sind nicht wirklich nötig.


    Verstaut sind diverse Mikrofone in diversen Koffern (Großes Drumset, Sprache, Chor+Spezial).
    Diese Koffer sind abschließbare IP67 Peli Koffer, ausgekleidet mit 50mm Noppenschaumstoff und gefrästem Schaumstoff Inlay.
    Wenn die Dinger nicht grade im Lager sind ist, aus lauter Paranoia und schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit, ein GPS-Peilsender unter den Mikrofonen versteckt.


    Grüße

  • &quot;zegi&quot; schrieb:

    ...
    Abgesehen davon gibt es zu viele Nachteile. Das rumgefummle, ob da nun ein sm57 oder sm58 in der Tasche ist, ein TG 152d oder ein TG D35d ist sehr zeitraubend. ...

    dafür gibt es eine einfache lösung:
    ich habe mir auf die taschen mit einem weißen faserstift die bezeichnung der mikros geschrieben. seither wusste ich immer sofort, was in der tasche war. ;-)
    aber auch hier gibt es natürlich einen nachteil: man muss beim abbauen die mikros auch immer die richtigen taschen tun. das dauert dann wieder etwas länger.
    die anderen lösungen sind dem also immernoch überlegen ;-)




    &quot;audiobo&quot; schrieb:


    Die Variante kenne ich auch noch, natürlich ohne zu wissen wer's erfunden hat :D


    Von der Übersicht her tatsächlich super (vor allem beim packen), hatte ich damit allerdings oft das Problem dass es keinen anständigen Ort dafür gab (Mini-Club, vollgestellte Klassikbühne und mehr), beschissen designte Monitorcases gaben ihr übriges. Da lag das Ding also beim mikrofonieren meist direkt auf dem Bühnenboden, Ergonomie: glatte 6.


    jepp, da schliesse ich mich an. ich habe ebenfalls so einen flachen koffer, den man mit einem keyboardcase verwechseln könnte. und ich habe ihn aus den gleichen beweggründen bereits vor jahren aus dem verkehr gezogen:das ding musste einfach zu oft auf den boden gelegt werden, weil sonst kein anständiger platz dafür vorhanden war... billbo spielt wohl meist auf grösseren bühnen ;-)

  • Zitat

    ... billbo spielt wohl meist auf grösseren bühnen ;-)

    :D Tatsächlich habe ich mir irgendwann mal gesagt: wenn's noch nicht mal mehr für den Mikrokoffer reicht, dann ist das hier nichts für mich.
    Allerdings sind das Gewinnen solcher Erkenntnisse und deren Umsetzung in die Realität dann leider oft zwei sehr verschiedene Paar Schuhe... egal, die Mikrodinger werden mich überleben :lol:


    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Ich gebe noch mal Tipps für die Kombi 'unten Würfelschaum, oben Noppenschaum':


    1. nicht jedes Produkt ist wirklich funktionstüchtig ( Abstand Boden-Deckel-Schaum zu groß, Schaum zu weich u.s.w. ) Gut funktionieren die Peli-Sachen und wem das zu teuer ist, die Köffer "Flex Cut 1" und "Flex Cut 2" (zwei sinnvolle unterschiedliche Größen mit herausnehmbaren Block, ich habe in der kleineren Variante 22 Mikros sehr unterschiedlicher Grösse vom pro35 Clip bis zur Großmembran, in den großen, der deutlich handlicher ist als ein Keyboardcase, gehen bei geschickter Aufteilung über 30 Mikros)


    2. In der Produktabbildung sieht man einen Cutter als Werkzeug. Das ist Quatsch!!! Man kann die Würfelabschnitte schneller und geschickter stumpf mit den Fingern auslösen und dann unten in der gewünschten Tiefe mit einer gebogenen Schere wie dieser http://www.ebay.de/itm/chirurgische-Sch ... Swq7JUHoqM unter Gegentasten auslösen.


    3. Den Ausschnitt deutlich kleiner als das Mikro wählen (z.B. für ein 20mm Stäbchen nur eine Würfelreihe, für "Eistüte/Lollipop" 2 Würfelreihen) und als Abstand zum Nächsten genügt eine Würfelreihe! Nicht versuchen, im Würfelschaum Mikrofonformen nachzuschneiden! Das drückt sich von selbst zurecht. Einziger Zuschnitt in die Tiefe, z.B. für Eistüte "Bollen" etwas tiefer und "Loch" dort wo die Klemme sitzt.


    4. die Klemme/Halterung, die am Mikro bleibt, nach unten und nicht zur Seite aussparen! Das spart enorm Platz! Man kann das mit der o.g. Schere so machen, dass nur das "Loch" für die Klemme tiefer ist als der restliche Ausschnitt.


    5. Damit die von Billbo beschriebene "Klemmtechnik" mit dem Deckel auch für diese Variante gut funktioniert, unbedingt darauf achten, dass der Ausschnitt nicht zu tief in den Schaum geht und das Mikro aus dem Würfelschaum noch herrausschaut. Der Würfelschaum unten muß bündig mit Oberkante Schließprofil unten, der Noppenschaum oben muß Noppenspitze bündig mit schließprofil oben abschließen.


    Wenn man sich an diese Regeln hält, ist das Ganze ebenso haltbar und praktisch wie "Noppe-Noppe", es passen genau so viele Mikros hinein, das Ganze ist aber übersichtlicher und die Mikros sind zuverlässig auch gegeneinander geschützt. :wink:

  • Wir haben von einem ehemaligen Tourbetrieb ein kombiniertes Mikro- Kabelcase gekauft.
    gestaltet sich so: Transflex-länge aber halbe Breite,, der Deckel ist komplett abnehmbar. Im Transport-Abteil findet sich eine ausreichende Menge Mikrokabel, Substageboxen und Submulticores, dazu ein kleines Einsatzkästchen für DI-Boxen und Adapter.
    Der genannte Deckel hat eine mittels Drehwirbelverschlüssen befestigte Holzplatte.
    Öffnet man diese, findet man gut sortiert eine Batterie an SM58, 57, C391, RE20, D112, E606 und E604, also alles was man braucht um eine Standard-Rockgeschichte durchzuführen. Der Schaumstoff dafür ist zurechtgeschnitten aus den weichen Formschaumstoff so wie in diesem Koffer: http://www.thomann.de/de/thon_…rslt_Mikrokoffer_107401_1 für die 57er und 58er und härterem Casebauschaumstoff, der mittels heißem Draht und Cuttermesser in die Form der anderen Mikros geschnitten wurde.
    Am Holzdeckel ist zudem weicher Noppenschaum.
    Sollten zusätzlich noch Mikros benötigt werden, werden die in Taschen im Einsatzkasten transportiert.


    Finde ich eigentlich ziemlich genial die Idee und ist auch auf Festivals mehr als praktisch. Man hat immer im Überblick was an Mikros fehlt, ist der Abend vorbei wird das komplette Case wieder zusammengebaut und die Gefahr ist gering, dass jemand den Mikrokoffer klaut, man muss sich nicht bücken und in Schubladen kramen.
    Weiß ich, ich muss 2 Bands gleichzeitig verarzten, nehm ich einfach 2 Cases mit und hab gleich die ausreichende Menge an XLR-Kabeln und Subsnakes dazu

  • &quot;Marian Humann&quot; schrieb:

    ...Der Schaumstoff dafür ist zurechtgeschnitten aus den weichen Formschaumstoff so wie in diesem Koffer: http://www.thomann.de/de/thon_…rslt_Mikrokoffer_107401_1 ...


    Genau diesen Koffer b.z.w. dieses Inlay finde ich ( ... wie wohl auch der Threadstarter) Banane, weil das unglaublich Platz verschenkt und eben nur für die SM57/58 Formate wirklich passt.

  • puh, da bin ich ja froh, daß ich nicht der einzige bin, mit den Kofferproblemen.


    Momentan habe ich bei einem flachen THON Koffer, der eigentlich für 14 vorgeschnittene Mikros war, zur Hälfte den Schaumstoff entfernt, dort finden jetzt mit Trennstegen 4 DIs ihr Zuhause, sowie im Rest ein paar Clips, Klinkenkabel, 9V Blöcke, Mikroreiniger, Y-Splitts. In der originalen Hälfte passen 5x SM58, 2x SM57 und 2x e609. Dafür sind die Standard-"Lollipops" ok. Und man sieht sofort wenn noch was fehlt! Ganz wichtig bei Fremdtechnikern und mehreren Bands am Abend.


    Dazu gibt es noch ein Koffercase mit den Drum-Mikros in Einzeltaschen. Nervt aber voll.
    Kurz, ich suche eingentlich auch was schickes.
    Das original Sennheiser Case ist zu klein - Würfelschaumstoff ist mir nicht langlebig genug.
    Ausserdem sieht man Fehlbestände nicht sofort.
    Ich tendiere momentan eigentlich noch zu einem weiteren 14er Koffer, der vorgeschnitten wird für e902, e602, e904, 4x e604, 4x Kondenser NT5, also ein großes Drumset, und nen paar weiteren. Der Hinweis mit dem Keramikmesser ist da nicht verkehrt :-)

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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