Beiträge von michael schuster

    Der B&C 12TBX100 läuft in vergleichsweise kleinen Gehäusen gut, braucht dann aber auch recht viel Leistung. Ich habe zwei davon in je 43 Litern @ 41 Hz. Es geht auch kleiner, dann auch lauter. Natürlich steigt dann die untere Grenzfrequenz.


    Als Tops verwende ich ein Pärchen selbstentwickelter 8''/1''er, bei nur einem 12TBX100 reichen aber wohl auch 6,5''er-Tops.


    Viele Grüße,

    Michael

    Ich habe hier eine Crown XLS 1502, eine Alto D4 mit Jürgen Klingels "Sond of Silence"-Mod und eine Craaft Nova X2000. Ich achte auch immer auf die Lüfterlautstärke, weil die Teile auch in meinen Gemächern arbeiten sollen.


    Die D4 war nicht übermäßig laut, für's Wohnzimmer aber zu laut. Sie ist auch nach dem "Sound Of Silence"-Mod nicht lautlos, aber auf jeden Fall erträglich.


    Die Lüfter der Crown XLS 1502 habe ich noch nie wirklich gehört, insofern sollte die oben schonmal vorgeschlagene XLS 1002 auch taugen.


    Auch die Lüfter Nova X2000 habe ich noch nie gehört, aber die Endstufe dürfte über dem Budget liegen und leistungsmäßig auch ein wenig Overkill bedeuten.....


    Viele Grüße,

    Michael

    Ein Prototypen aus OSB, 40 Liter @ 40 Hz, verifiziert per Impendanzmessung, ist gebaut und lief testweise mit HPF=LR4@ so 35 Hz an einer gebrückten Nova X2000 (ok, etwas übertrieben, später wird es ungebrückt pro Kanal ein Subwoofer sein):


    ich in beeindruckt. Schon einer dürfte für eine ausgelassene Wohnzimmerparty für die meisten schon locker reichen. :huh:8)


    Viele Grüße,

    Azrael

    Kennt jemand den BMS 12S305? Der gibt sich recht hubfreudig und würde laut Simulation gut in 50 Litern @ 40 Hz gehen.


    Ein bisschen skeptisch macht mich nur, dass ich ihn in keinem Shop als lagernd gefunden habe. Praxiserfahrungen finde ich auch nicht. Der scheint recht neu zu sein.


    Btw.: hat schonmal wer bei blue-music.de bestellt? Da gibt's den recht günstig, jedoch ist er dort ebenfalls nicht auf Lager.


    Viele Grüße,

    Michael

    Einen 12S630 kann ich nicht finden. Meinst du den 12N630?


    Viele Grüße,
    Michael Schuster


    *edit*:
    Ich habe mal mit dem 12N630 simuliert: Die benötigte Gehäusegröße ist schon ok, aber um halbwegs linear wegzukommen, muss er zu tief getuned werden. Will ich aber die BR-Querschnittfläche nicht zu arg einschränken, wird der resultierende Kanal extrem lang.... :(


    Das Teil spielt dann natürlich schön tief, aber dafür nicht mehr sonderlich laut. Soooo tief muss es nicht sein.


    *edit2*:
    In der Simulation unterscheidet sich der 12NLW9300 nicht sonderlich vom 12LW1400. Ok ersterer ist leichter, aber so oft werde ich die Kiste wohl nicht transportieren. Außerdem ist der 12NLW9300 auch recht teuer. Das mit den Eckports werde ich mir mal überlegen. Zumindest wäre bei einem einzelnen Kanal das Um-Die-Ecke-Führen einfacher, falls er sehr lang werden muss.

    Ich plane den Bau eines kompakten Subwoofers, der auch eine Wohnzimmerparty angemessen beschallen kann. Da er im Wohnbereich stehen soll, soll er schön klein sein. Als untere Grenzfrequenz (f3) reichen mir so 40 bis 45 Hz, als Nettovolumen stelle ich mir so 50 Liter vor. Die Gehäuseform soll annähernd Würfelförmig sein, die Front quadratisch mit Eckports in jeder Ecke. Als Weiche wird voraussichtlich ein Lautsprechercontroller angeschafft, ebenso wie eine adäquate Endstufe.


    Mir ist klar, dass das ziemlich klein ist. Für ordenlich Pegel ist da viel Leistung nötig sowie ein Treiber, der das auch verkraftet. Herumsimuliert habe ich mittels WinISD 0.50alpha7 zunächst mal mit den Herstellerdaten des 18S 12LW1400.


    • 50 Liter sind nach der "reinen Lehre" eigentlich zu groß für den 12LW1400. In Vb=50 Liter und mit fb=45 Hz ergibt sich eine Kurve, die einen Anstieg ab etwa 70 Hz aufweist. Bei einer Tiefpassfilterung bei 100 Hz verschwindet der Anstieg aber. Übrig bleibt eine nette Bandpasskurve mit einer unteren Grenzfrequenz von etwa 40 Hz (f3)


    • Die Eckports simuliere ich, indem ich sie quasi virtuell zu einem quadratischen Port zusammensetze. In einer ersten Version habe ich dreieckige Eckports gewählt (gleichschenkelig, rechtwinklig), deren Hypothenuse 11 cm lang ist. Für die Simulation wurden die vier Eckports dann zu einem quadratischen Kanal mit einer Querschnittskantenlänge von 11 cm zusammengesetzt. Leider war damit die Strömungsgeschwindigkeit bei Vollaussteuerung bei weitem zu hoch. Erträglich wird's erst ab so 14 cm. Dann werden die Kanäle aber wieder so lang, dass sie ohne Knick wohl nicht ins Gehäuse passen würden. Oder habe ich da was zu meinen Gunsten ausfallendes korrekturfaktormäßiges zu erwarten?


    • In diesem Gehäuse erreicht der 12LW1400 sein im Datenblatt angegebenes Xmax bei etwa 600 Watt, wenn nur der Bereich oberhalb fb betrachtet wird. Dann ist er - PC außen vorgelassen - knapp 120 dB laut. Unterhalb von fb ufert die Auslenkung aus, so dass da wohl ein Hochpassfilter her muss. Eine ausreichende Hubbegrenzung ergibt sich entweder mit einem Filter 4. Ordnung bei 38 Hz oder mit einem Filter 2. Ordnung bei knapp 50 Hz. Letzteres erzeugt eine zum Bass zunächst sanft abfallende Kurve, die man durch Erhöhung von fb kompensieren könnte. Dann steigt aber f3 recht stark an. Andererseits sorgt der FIlter 4. Ordnung für ein Groupdelaymaximum von fast 36 ms (2. Ordnung: 26 ms). Ob man das hört.....?


    • Änderungen der Schwingspulentemperatur ändern die Übertragungsfunktion ziemlich deutlich. Nur hab' ich keine Ahnung, mit welchen Temperaturen ich bei unterschiedlichen Szenarien zu rechnen habe. Normale Berieselung wird wohl ohne nennenswerte Folgen bleiben, aber was, wenn's im Eifer des Gefechts mal wirklich laut hergeht? Gibt es da irgendwelche Faustregeln?


    Von den Fragen oben abgesehen bin ich auch dankbar für alternative Bestückungen, solange 50 Liter Vb nicht überschritten werden. Vielleicht gibt es ja noch was geeigneteres.


    Viele Grüße,
    Michael Schuster