Beiträge von uchris

    Wie wird es denn bei größeren Konzerten mit mehreren separat ansteuerbaren Wegen gemacht? Center/Sub-Array etc. über Aux/Gruppe etc. ? Auch da ist es ja eigentlich nicht mit einem Mikro an einem Ersatzemissionsort und einer Vergleichsmessung getan. Theoretisch erscheint mir dieses Problem stark verwandt.

    Also qualitativ würde ich sie in die gleiche Kategorie einordenen, wie die von dir genannten Mitbewerber.

    Ich habe öfter mal die Stium inkl. Touringsub verwendet und es tat seinen Job sehr gut für kleinere Openair-Geschichten.


    Zu den von dir konkret genannten Boxen kann ich leider nichts sagen.

    Naja, dass man Notausgänge nicht verstellt, sollte eigentlich zum gesunden Menschenverstand zählen.

    Es gibt aber auch die schwarzen Schaafe, die einen Notausgang als Möglichkeit sehen, dass Gäste ohne zu bezahlen abhauen und das gilt es in deren Augen zu unterbinden.

    Das gerade Discothekenbetreiber es nicht immer ganz so genau mit Gesetzen und Schutz der Gäste nehmen, sieht man ja z.B. auch am Nichtraucherschutzgesetz. Wenn teilweise selbst das Personal in der DIsco raucht, wo gesetzlich Rauchen untersagt ist, muss man sich bei soetwas nicht mehr wundern.

    Das stimmt, mit C4 kann man mehr falsch machen, aber wenn es gut gemacht ist, würde ich es immer noch so mancher aktuellen Anlage vorziehen. War letztens etwas enttäuscht als ich gesehen habe, das in einer Location, in früher ein fest installiertes und gut dimensioniertes C4 hing, nun ein kleine Linearray hängt. Es ist zwar von einem sehr nahmhaften Hersteller, aber dennoch ist der Sound nicht so gut/direkt und gleichmäßig wie mit der C4 zuvor.

    Ja, also ich sehe die C4 Anlage der C7 Anlage auch in einigen Bereichen überlegen.

    Für die Typische Stadtfeste-Schlager-Etc. Sache ist das relativ egal, wenn man aber z.B. Live-Musik der härteren Richtung (Rock, Metal, aber auch elektronisches) hat, würde ich das C4 doch noch ein Stück vorne sehen. Hierbei sind es sowohl die knackigeren und trotzdem Tieferen Bässe, als auch die etwas bessere Auflösung in den Tops.

    Was sind denn sonst so deine Anforderungen?

    Wie werden die transportiert? Müssen die in einen PKW passen oder fährst du jedes mal mit nem Sprinter? Möchtest/Musst du sie alleine tragen? Wie viel möchtest du denn maximal ausgeben?

    Bis du mit den SRM 450 zufrieden und möchtest die auch längerfristig behalten? Sonst könnte man sich auch nach einem stimmigen Gesamtsystem umgucken.

    Ich finde es allgemein sehr hilfreich, wenn man einen Abend das FOH betreut und Bandtechniker dann einige Dinge anders machen, als man es selbst machen würden.


    Es ist mir schon häufiger passiert, dass ich da Arbeitsweisen oder einfache Kniffe gesehen habe, denen ich vorher nicht einen so wichtigen Effekt auf den Sound zugeschrieben hätte. Man lernt viel von Kollegen. Sicherlich ist das auch nicht alles Gold, was die sich manchmal zusammen mixen, aber das eine oder andere interessanten Detail ist immer dabei.


    Generell habe ich z.B. bemerkt, dass ich oft zu zaghaft war. Wenn eine Frequenz stört, wird sie inzwischen viel radikaler gezogen und ähnliche Situationen.

    In welcher Größenordnung spielt ihr denn eigentlich? Also vor wie vielen Personen, für richtige Gage oder nur etwas "Spritgeld", Was für Locations/Veranstalter sind das so?


    Bei den großen Festivals der Branche (WGT, Mera, Amphi...) sehe ich selten die von dir beschriebenen Probleme. Allerdings muss ich als Gast auf diesen Festivals leider sagen, dass auch da Geschmäcker von gutem Sound teilweise sehr drastisch auseinander gehen.


    Im kleineren Rahmen habe ich auch schon mal in diesem Bereich gemischt und mir ist dort oft ein Problem aufgefallen, was aber anscheinend auch nicht auf dich zutrifft:

    Oft kommen Bands aus diesem Genre selten aus dem Studio auf die Bühne heraus und sind dem entsprechend unerfahren. Es werden dann oft viel zu extreme Effekte genutzt, die live nicht funktionieren, da sie zum Beispiel so stark komprimiert sind (oder durch Zerren de facto komprimiert sind), dass man keinen sinnvollen Gain before Feedback hinbekommt.

    Aus diesem Grund überrede ich unerfahrene Bands oft dazu in ihrem Setup die Kompression zurück zu nehmen und komprimiere dann "passend" am Pult, was zwar nicht so "schön" wie eine Kompression vor den Effekten ist, aber in diesem Fall dennoch meist zielführender.

    Die Effekte komplett in die Hand des FOHlers zu geben, funktioniert in diesem Genre leider nur mit bandeigenem Mischer, da es ja schon oft etwas spezieller ist. Dies wäre natürlich, wie schon häufiger hier erwähnt, die optimale Lösung.


    Nun, woran liegt es nun, dass die Stimme oft so laut gemischt wird?


    Ich denke ein Hauptgrund ist, "weil man es kann". Gerade in kleinen Locations mit den von dir angesprochenen Metal-Bands ist es oft so, dass man einfach "kämpfen" muss, die Stimme überhaupt gut hörbar zu machen. Oft ist da z.B. das Schlagzeug im Gesangsmikro genau so laut wer der Sänger oder die Sängerin. Dies ist bei euch nicht der Fall, ihr seid ja quasi voll digital. Die Verlockung das "auszunutzen" und einfach mal die Stimme zu betonen ist da vorhanden, besonders weil z.B. aus dem Publikum häufiger Beschwerden kommen "Der Gesang ist viel zu leise" als dass sich aus dem Publikum jemand über zu lauten Gesang beim Tontechniker beschwert.

    Ich hatte das auch schon häufiger, dass ich mit Bands einen ausgiebigen Soundcheck gemacht habe, der Gesang bewusst gleichberechtigt eingebettet war und dann nach dem ersten Lied die Freundin/Mutter/etc. des Sängers zum FOH kam und sich beschwerte, dass der Freund/Sohn/etc. ja viel zu leise sei ;-) Ich denke dass viele Kollegen da geneigt sind deswegen dem Gesang dann etwas mehr Betonung zu geben, gerade wenn der Tontechniker mit dem Genre eben nicht vertraut ist und es so auch seinem Empfinden aus anderen Konzerten eher entspricht.


    Was bleibt also nun als Lösung?

    Das sinnvollste ist wirklich ein eigener Tontechniker, der euch kennt und auch standhaft euren Wunsch vertritt, sowohl gegenüber Veranstalter, aber noch viel wichtiger, gegenüber quengelnden Fans.

    Ansonsten bleiben euch klare, aber immer freundliche Ansagen, wie ihr es euch vorstellt. Ich beachte solche Wünsche meistens so gut es geht, selbst, wenn ich für meinen Geschmack da persönlich oft Bauch(Ohren)-Schmerzen bekomme. Man ist in dem Moment halt Dienstleister.

    Wenn ihr einen ordentlichen Soundcheck macht und du z.B. ein Funkmikro hast, gehe mal selbst in den Publikumsbereich, höre es dir an und gib freundliche Wünsche ab, in dem Sinne von "Bei unserer Musik dürfte die Stimme noch etwas in den Hintergrund und darf auf keinen Fall Sythie xy verdecken". Du kannst gerne auch jemanden vor das FOH stellen lassen, der "Freunde" mit falschen Ratschlägen schon mal abfängt ;-)


    Bei allen meinen Überlegungen gehe ich davon aus, dass es sich eher um relativ kleine Clubs/Veranstaltungen handelt.


    Vielleicht hilft dir etwas davon.


    Edit: Vielleicht gibst du mal einen Link (Soundcloud, Youtube..) an, falls es nicht anonym bleiben muss, dann bekommt man davon mal eine genauere Vorstellung.

    Falls es sich bei den Konzerten um einen festen Haus-Tontechniker oder ähnliches handelt, kann man ihm ja vorab auch einfach mal auf irendeinem Wege eine CD zukommen lassen. Also wenn ich eine CD bekommen würde, würde ich schon aus Interesse einfach mal rein hören und hätte dann zumindest auch gleich in etwa eine Vorstellung von dem, was erwartet wird.

    "ERICH" schrieb:


    Hast du mal geguckt, von wann die Beitrag ist?


    Damals gab es wirklich nur die Windows Version. Dies hat sich ja inzwischen zum Glück geändert.


    Schade ist jetzt nur noch, dass die OSC Dokumentation nicht aktuell gehalten wird. Das bedeutet für das Programmieren von eigenen Anwendung zusätzliche Arbeit.

    Ich biete hier ein Sennheiser SKP 100 G3 für das E-Band an.


    Leider hat er keine Phantomspeisung und ich würde doch auch gerne Kondensatormikrofone nutzen, werde mir also einen Sender aus der 500er Serie zulegen müssen.


    Daher würde ich den 100er für 150 Euro verkaufen.

    Auch wenn es von der Marke her eventuell nicht gerne gesehen wird: Behringer X32 Rack


    Das schöne ist, dass es auf ein vollkommen offenes Potokoll setzt und du mit wenigen Handgriffen dir eine Oberfläche bauen kannst, die exakt das macht, was du in 1-5 beschreibst.


    Wenn es kein Behringer sein soll gibt es ja noch das gleiche als Midas.


    Für die Panels würde ich dann 2 embedded Computer mit Touchscreen nehmen und fertig ist die Sache.

    Soweit ich mich erinnern kann ein 15ND730 (oder 830?)


    Lange her...


    EDIT: Ich glaube es war der 830, aber das wird sich ja durch rausschrauben und vergleichen heraus finden lassen.

    IDN:


    Bandmitglieder, die einfach mal so an ihrem In-Ear Sender (nach Soundcheck) eine andere Frequenz einstellen und mit erstaunlicher Präzision ein Funkmikrofon treffen. Wie gut dass ich mir schon eine Mutegruppe für ALLE Mikrofone gebastelt hatte ....

    Wenn du es grafisch magst, im Nautilus die Dateien auswählen, rechtsklick, und dann convertAudioTo (oder so ähnlich) auswählen. Das Plugin sollte je nach Distri in einem Paket mit dem Namen nautilus-script-audio-convert oder ähnlich zu finden sein.


    oder mit diesem grafischen Tool: http://www.wikihow.com/Convert-MP3-to-WAV-in-Ubuntu
    Alles schon dabei.


    Alternativ im Verzeichnis wo die Dateien liegen einfach
    for i in *.mp3; do lame --decode "$i" -o "`basename "$i" .mp3`.wav"; done;
    ausführen

    Die Spotlight Geräte kenne ich noch garnicht. Wie sind die denn qualitativ? Habe mich mal ein wenig umgeguckt. Interessant wären die Spotlight Combi Range C0M 05 F, allerdings würden die ohne Torblende auch 300 Euro kosten und man wäre nicht mehr weit von den Arris entfernt.


    LDR ist ja in ähnlichen Preisregionen ?


    Wo sind die qualitätiv und auch von der Lichausbeute einzuordnen? Sicher irgendwo zwischen nem Arri 650 Plus und den Varytec 100 Euro Geräten. Hat da jemand Erfahrungen mit?