Beiträge von heartcore

    Die Voice Acoustic werden wahrscheinlich bei dem geforderten Pegel wesentlich mehr klirren und auch untenrum wirds dünner (oder soll der Sub über 200 Hz getrennt werden?). Allerdings scheint der Arcs 12er auch eher auf Fullrange als auf max. Lautstärke ausgelegt sein. Besser funktionieren wirds sicher in braun, da auch irgendwann schön klingende VA Kisten im Grenzbereich agieren

    Das Handbuch braucht man ja zum Glück bei Lexa nicht. Sogar DigitalcontrollerzukompliziertanalogOldies können das Ding in 10s bedienen...das ist schon praktisch, Delay vermisse ich schon...Druckvoll empfinde ich die Lexa nicht wirklich. Kommt halt drauf an mit was ich die vergleiche. Es gibt sicher noch deutlich schlechtere.

    Hatten den F1 Monitor zum Test da und dann mal auf die schnelle meine Lexa gegen FFA und RAM (Class AB) laufen lassen. In etwa selbe Erfahrung wie bei Tests vor vielen Jahren: RAM : klar, sehr definiert. Lexa: etwas aufgeweichter und dezenter, noch brauchbar. FFA in meinen Ohren für Mittel/Hochton unbrauchbar (war auch ne Große, keine Ahnung, ob die mit weniger Leistung besser klingen). Verhangen, schwammig. Wobei die Lexa im Bereich der "Leichtnetzteilstufen" klanglich zu den besten gehört und im Mittel/Hochton auch Höllstern überlegen sein soll (leider noch nicht selbst getestet). Wie gesagt für meine Ohren gerade mal annehmbar und tut auch laut nie weh (das kann sonst keine, die kenne), klingt nur tendenziell kraftlos. Wie gesagt, der Test bezog sich nicht auf die Bassqualitäten...

    Hab die Lexa damals gegen alte AB Endstufen verglichen und die klingt schon etwas anders. Nicht so klar umrissen und dennoch in der Summe durchaus brauchbar (gegenüber 30kg Amp + Weiche). Bleibt wie schon von Anderen erwähnt auch laut "dezent" vom Charakter. Funktionieren auch in den Bässen, allerdings nicht ganz so dynamisch (Netzteil?). Vor ein paar Monaten mal mit Class AB und Class D verglichen. War recht aufschlussreich.

    Zu den Coaxen:

    grundsätzlich ist Coax immer gut. Klingt auch anders.Und je näher dran desto größer die Vorteile

    Tendenziell gehen die Coaxe ohne Horn nicht so weit. Und wenn Horn, dann oft nicht so groß, was beim HT untenrum schon auch mal zu hören ist. Ansonsten gibt und gab es auch sehr viele Coax Horn/Bandpass/Hornstummel Tops am Markt.

    PAT, TW Audio, HD,...

    Zum Anhören ist ein guter Tip die PLS in Frankfurt. Alcons macht da jedesmal in Offenbach eine größere Vorführung. Der österreichische Vertrieb hat seine Vorführer gerade verkauft. Kannst auch gerne bei mir vorbeikommen...(Inzell, Bayern). Da gibt es die Möglichkeit indoor (70m2 )oder outdoor zu hören.

    Ich verwende meine "alten"Bässe (EAW LA400) weiterhin, da sie präzise zünd direkt klingen und gut mit den Alfons harmonieren. Für kleine Sachen hab ich auch noch Föön E12Bc da.

    Mit den Infills muss man halt einfach ein wenig rechnen. Wie gesagt die Verständlichkeit ist auch außerhalb von 80° da, allerdings ist es dann auch bald sehr ruhig . Die Teile sind sehr unempfindlich was Rückkopplungen betrifft und können durchaus ein Stück hinter dem Bühnenrand positioniert werden.

    110 gibts inzwischen auch und ich wollte die sogar kombinieren. Für geschlossene Räume sind mir 80° deutlich sympatischer und in der Praxis reichen die 80° (Sprachverständlichkeit geht noch deutlich weiter!)

    Warum für mich passend:

    Hab ein System für kleine Räume ab 70m² gesucht (wenns mal lauter werden soll), das im absoluten Nahbereich funktioniert.

    Sollte aber auch in größeren Räumen und auch openair bis zu 1000 Leuten funktionieren.

    Ich arbeite überwiegend mit Stange . Das Fliegen und große Baustellen überlasse ich Anderen.

    Eine Klangqualität bei der ich ein Grinsen ins Gesicht kriege.

    Flexibilität bei der Anwendung. Sprache , Jazz, Folk, Klassik , Elektrobumszeug bis zu hartemRock/Punk

    Das Alles kriegt die QR 24 super hin. Klingt direkt davor noch angenehm und dank Koax absolut perfekt ( der Grund warum die 18 und 36er auslaufen?!). Auf Distanz kaum leiser. Die F1 brauchen ein paar Meter Abstand für Ausgewogenheit und werden auch schneller leiser)

    Bin jedenfalls schwer beeindruckt vom technischem Fortschritt gegenüber meinen geliebten Horntröten.

    Und das Größe/Gewicht/ Output Verhältnis kann mit sämtlichen TopProdukten am Markt mithalten (bzw. im Hochton deutlich übertreffen). Krieg ich jetzt nen Werbevertrag???

    Sie reagieren extrem direkt ansprechend auf den kleinsten EQ Eingriff (Bei F1 hat auch EQ nix geholfen)

    Wer ein System mit Lowmidhörnern und entsprechend Druck durch Klirr in denMitten/Höhen) möchte, wird sich sicher andere Systeme suchen(naja viel gibts da auch nimmer), aber fehlen tut bei der QR24 eigentlich auch nix.

    Nach unten weiter geht technisch nicht. Bräuchte halt dann einen Waveformer wie die RR12 und die LAs.

    Der enge Abstrahlwinkel kann durchaus seine Vorteile haben. Die Dinger schießen so exakt an die Wände, dass der der reflektierende Schall sehr gut verständlich ist. D.h. man dreht sich einfach um und der Klang verändert sich kaum (hängt natürlich vom Raum ab, hab so etwas allerdings zuvor noch nicht gehört) Und 65cm bzw 1,30 reichen eigentlich aus (bei korrekter Ausrichtung)

    Hab auch schon 2 Stk übereinander aufgebaut

    Ich hatte schon viele Sachen über mehr oder weniger lange Zeiträume . SA Blue Box, EAW 600 , d&b F1220, und meine Lieblinge Tubo TMS2 /TSE 111 er. Seit einigen Jahren verwende ich F1 Tops mit EAW LA400 Bässen. Die F1 leiden unter gewissen Problemen bei bestimmten Musikmaterial (ist halt ein 8" durchs Horn im Präsenzbereich) , klingen dennoch insgesamt so fantastisch, dass sie Alles bisher gehörte übertrafen.

    Schon lange her, ich weis. Kann jetzt erste Praxiserfahrungen beisteuern.

    Zu den WG Diskussionen. Die 4 6,5er sind auf der Alconsseite mit 101dB ab 200Hz angegeben. Das ist sicher nicht übertrieben, hätte mir sogar aufgrund des Bandpasses mehr erwartet, Über den Pegel der Bändchen brauchen wir wohl nicht diskutieren, da er hier auf keinen Fall das begrenzende Element ist.

    Fazit:

    sie gehen laut! (geschätzt etwas lauter als eine gute 15/3er Box) Klanglich wie ein Studiomonitor. Klingen bei allen Pegeln gut mit extrem guter Raumdarstellung in alle Richtungen (echt ein Erlebnis und hab ich so noch nie gehört), analytisch, exakt, , direkt. Man hört eigentlich nur noch das Musikmaterial und nicht den Speaker.Sind daher auch sehr emfindlich auf die Qualität des Signals, selbst unterschiedliche Kabel sind deutlich hörbar.

    Sie sind extrem gut Nahfeld geeignet und gehen sehr weit (aufgrund nicht vorhandener Zylinderwelle in den Lowmids im Singlebetrieb verändert sich das Klangbild natürlich ein wenig, da brauchtes dann mehr Module)

    Jedenfalls das erste System das meine alte Anlage nicht nur technisch , sondern auch klanglich alt aussehen lässt.

    Meine Bedenken wegen zu geringem Abstrahlwinkel (80°) für manche Anwendungen sind auch verflogen, da die Sprachverständlichkeit auch außerhalb erhalten bleibt.

    Die oft vertretene Meinung "Nur für bestimmtes Musikmaterial" kann ich nicht bestätigen, ganz im Gegenteil.

    Manche Sachen gehen mit den Dingern aufgrund des vertikalen Winkels natürlich nicht (über Kopfhöhe hängen). Für meine Bedürfnisse die eierlegende Wollmilchsau die ich lange gesucht habe

    in der karlsruher europahalle, die eine sehr ähnliche beschreibung hat, gibt es sowas.

    dort werkelt ein rudel 15"2" von der firma Ritterbusch, sprachverständlichkeit und lautstärke sind einwandfrei.

    die lautsprecher hängen in geschätzt etwa 10m höhe unter der decke und sind dabei jeweils in clustern in großen metallenen körben untergebracht. letzterer gewährt das thema "ballwurfsicherheit" auf sehr einfache und effektive weise ;-)

    Eine 15/2 Box mit 25 cm Tiefe? Respekt!