Beiträge von heartcore

    Danke für deinen Test. Ich kenn die Lambdas und halte sie für sehr gute "Standard" Ware. Überrascht mich allerdings , dass sie so weit vorne lagen oder genauer gesagt wie weit hinten die Anderen. Es kommt natürlich immer darauf an mit was man vergleicht (P.S. Die QX fällt definitiv nicht unter Standard , auch klanglich nicht, und di cx 3 ist auch etwas spezieller)

    Im Prinzip geht sehr viel. Reinigen sollte man in jedem Fall, anschleifen hält besser (Hab allerdings egal wie noch nie erlebt, dass da Lack abplatzt), Bei Strukturlack muss das Papier nichtmal so fein sein . Und kleine Stellen mit Edding oder Lacktupfern mit anschließendem Wischen hat bei mir auch immer gut getan. Schwieriger wirds bei den neueren superharten Beschichtungen (z.B. Lamba Labs, Alcons,..). Da braucht man aber auch laaange nix mehr machen

    1. Metallplatte. Kann man durchaus machen. Bringt auch was, wieviel lässt sich streiten.Außerdem lässt sich dann gut "erfassen", wieviel Wärme sich da drin bildet.

    2. Die Randleisten ebenso die breitere Mittelstrebe werden bei den Wellenlängen nur minimalste und vernachlässigbare Unterschiede ausmachen

    3. Volumen der Rückkammer sollte schon ungefähr gleich bleiben. Neodymchassis werden auch weniger Volumen haben. Da bleibt noch was übrig für die Griffe. Ansonsten halt Rückkammer (und damit Gesamtgehäuse größer konstruieren


    Eignung der HD15. Ich denke du kennst sie? Ansonsten vorher anhören! Richtig laut, auch schnell, ideal für Elektronisches, geht auch weit nach oben, ABER:

    Untenrum tut sich nicht viel, in größerer Menge eigentlich schon, aber auch das bleibt richtig trocken (closed box). Ich hatte 2-3 Stk pro Seite und da half auch kein EQ. Jetzt hab ich über 2m Hörner und auch die klingen mangels Nachschwinger völlig anders als die heutzutage vom Publikum gewohnten Infradröhner.

    Wenn also untenrum auch, dann eher die 18er Variante, die läut bis 45Hz runter (Hd15 ist schon unter 60 Hz leise)

    Hab die Diskussion erst jetzt gelesen und gratuliere zur Entscheidung. Sub ist immer gut und gehört auch an den Boden (3dB lauter). KV2 ist klanglich (und überhaupt) sicher eine hervorragende Wahl, wenn das Geld vorhanden ist. Class D Amps klingen sehr viele richtig gruselig und die Besseren gerade nach naja. Inzwischen scheinen sich auch fast Alle daran gewöhnt zu haben, ist halt einfach schön leicht. Schalldruckangaben sind bei vielen Herstelleren "realistisch", sofern man nachliest wie gemessen wurde, aber definitiv nicht vergleichbar. KV2 achtet anscheinend auf sehr niedrige Klirrwerte und lieber setzt der Limiter ein als das letzte db rauszukitzeln. Musst ja deinem Logo treu werden!

    Die Ähnlichkeit zu den Turbos ist schon verblüffend... leider die LEM noch nicht gehört. Nehme mal an , das Ding geht recht günstig weiter und die Chassis sind in jedem Fall schon alt und verbraucht. Also kein Ko Kriterium was da verbaut ist sondern eh auzutauschen.

    Auf der PLS Vorführung hatte mich das Top sehr beeindruckt! Leider keine eigenen Erfahrungen.Jedenfalls hat das Teil ordentlich Lowmids (ist ja inzwischen sehr selten geworden) und funktioniert auch auf Distanz. Wenn du nur eine Box/Seite verwendest in jedem Fall empfehlenswert!

    Der Limmer hat ja eine geschlossene Rückkammer., d.h.es kommt auch Tiefbass, aber im Vgl. zum recht wirkungsgradstarken Nutzbass sehr wenig. Auch richtig:der Limmer hat bei gut 60 Hz seine Bandpassdröhnfrequenz, dadurch klingt er etwas nach Infra. Das Horn wir erst darüber aktiv. Unter 40 Hz macht durchaus Sinn, wobei darauf geachtet werden sollte , dass der Bass über 40Hz nicht beschnitten wird (wäre schade). Viel Freude mit den Teilen, sind ein exzellenter Nutzbass, der auch tief genug klingt.

    Obwohl ich nur wenige der genannten Anlagen gut kenne, kann ich das Bedürfnis nach "mehr Druck" gut nachvollziehen. Unabhängig davon ob es dem Publikum wurscht ist oder nicht , darf es dem Anwender doch Spaß machen . Meine Erfahrung ist, dass es von Einigen durchaus gehört und auch kundgetan wird. Fehlender Druck im Bass lästt sich oft nicht mit mehreren "drucklosen" Bässen lösen. Hab selber schön und tief klingende 12er Bässe, die selbst im 4er Rudel tendentiell langweilig klingen. Kein Vergleich zu manchen Bandpasshörnern oder Vollhörnern. Auch bei Reflexen gibt es durchaus kleinere Unterschiede.

    Kleine Anmerkung zum Ausganspost. Hörner machen sich grundsätzlich sehr gut für die Musikrichtung. Es ist richtig, dass für die Hornwirkung in den untersten Oktaven eine entsprechende Menge nötig ist!

    Aber: Ein Horn klingt auch in kleinen Mengen. Dort funktioniert der TT Bereich eher als Transmission Line, was den Klangcharakter verändert. Der Tiefbassbereich scheint dann leiser, was zwar relativ stimmt , aber nicht absolut. Ist halt so , dass der TB ähnlich eines Direktstrahlers ist, der Nutzbass aber deutlich lauter. Also immer ein Vorteil für Horn. Horn klingt direkter, weil der Schall gebündelt ist.

    Sobald die Hornwirkung voll zum tragen kommt , kann es auch schon mal sehr direkt und hart klingen (bei High Tech richtig bös) und EQ schrauben hilft ein wenig oder halt mit Bandpasshörnern arbeiten, die untenrum weicher kliingen. (Und selbst ein Single Horn, sofern lang genug , kann einem Dirktstrahler klanglich deutlich überlegen sein)

    Zum Thema : wie erhöht sich der Schalldruck bei mehreren Schallquellen? Bei Bässen schaut es ja relativ einfach aus +6dB bei Verdopplung (ab einer größeren Menge wirds dann irgendwann weniger). Bei Tops wird es schieriger. Bei (funktionierender) Hornladung wird nur die Fläche und Konstanz des Schalldrucks Größer , nicht der Pegel. Bei Direktstrahlern sind durchaus 6dB in den Lowmids drin , je nach Abstrahlung wirds obenrum dann deutlich weniger. Das war jetzt sehr simpel (und hoffentlich halbwegs korrekt) ausgedrückt...P.S. Das Ganze lässt sich auch abseits der Theorie durchaus messen

    Kleine Array haben i.d.R. auch kleine Hochtöner , was dem Klang sicher zu gute kommt ( verwende selbst auch was in der Ricjhtung).I n kleinen Mengen funktioniert das natürlich nicht als LA . Es geht auch um Ersatz für eine "ordinäre" 12" 2" Box und da haben mehrere kleine Pappen klanglich sicher keine Nachteile. Außer es wird das längere Nachschwingen von schweren Pappen bevorzugt. Gefühlt kann dann Präzision mit "zu wenig Lowmids" verwechselt werden.

    Lexa,Camco, Höllstern. Wobei ich die Camco noch nicht gehört habe. Wichtig: unbedingt Probehören. Gerade bei Tops gibt es gewaltige Klangunterschiede. Die Lexa wird z.B. etwas angenehmer im Präsenzbereich klingen

    Basteln ist halt viel Arbeit. Es gibt sicher im HT bessere Sachen am Markt. Allerdings möchte ich ich die Frage in den Raum stellen , ob es noch annähernd so gute Höhen wie bei den "alten" Beyma und JBL Hochtönern gibt (Außnahme Ribbons natürlich)

    "Mich würde da der Unterschied jetzt auch mal interessieren, die 650 kennt man ja, aber scheinbar schwächere Treiber, 2db weniger maximalpegel, wofür war die Box? Deutet das i auf Install? Die Blütezeit der Kisten ist ja auch knapp vor meinem Einstieg ins pro Business gewesen..."


    Einfach die ältere Version, d.h. 10" genau gleich (also auch der Maxpegel) , der 15er war unterschiedlich eingebaut. Vorne direkt, hinten mit Bandopassfunktion und mit 2 Bandpässen quer(Typenänderung?). die alte hatte noch einen 1" Treiber, was ja ab 2,2kHz kein Nachteil sein sollte, aber vielleicht doch in den unteren Frequenzen etwas weniger Pegel bringt. Bitte korrigieren bzw. ergänzen