Beiträge von F.A.Bi.A.N.

    In einem selbstgestrickten ABX-Test, in dem ich ein Musiksignal mit diversen Filtern gefaltet habe bzw. auch zu Kontrollzwecken unverändert drin gelassen habe, höre ich statistisch relevant nur einen "schlimmen" IIR-Filter (repräsentiert eine sehr steile Trennung mit 48 dB/Okt. bei 1 kHz) raus, konnte jedoch nicht mit relevanter Wiederholgenauigkeit zwischen einem "normalem" IIR, einem gemischt-minimalphasigen FIR (wie er für die meisten LS typisch wäre) und dem unveränderten Musiksignal unterscheiden. Abgehört jeweils über Kopfhörer.

    Bei Reintönen oder Bursts könnte das schon wieder leicht anders aussehen, das habe ich mir nicht mehr gegeben.

    Zudem müsste die Teilnehmerschaft nicht nur mein Ohrenpaar umfassen, aber naja... im Allgemeinen halte ich die Phasenverlaufsglattziehgeilfinderei für erheblich weniger wichtig als in Marketing-Botschaften gerne "vermittelt" wird.

    Hmmm also einen DE610 habe ich laut meinen Unterlagen nicht gemessen, jedoch den DE254 TN. Wenn mich nicht alles täuscht, ist das ein kompakter Treiber mit 1,7"-Schwingeinheit.

    Ebendiesen Treiber gemessen an zwei verschiedenen Hörnern (Faital - rot/RCF - grün) anbei. Klirrmessung für das Faital-Horn ebenfalls anbei. Die Hörner waren in 2x12"-Gehäusen, also "große Schallwand" für alles.



    Unabhängig davon schaut mal hier, ein etwas neueres Modell von Celestion mit 2,4"-Spule:

    https://celestion.com/product/220/cdx142410/



    MfG;

    Fabian

    Hmmm, kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich habe vor vielen Jahren mal was gebastelt... der 6ND430 wurde bei knapp oberhalb 2 kHz mit steiler Trennung an einen BMS 4524 verheiratet. Klanglich geradezu langweilig/klinisch aber in keinem Fall negativ auffällig. Alle der einschlägigen objektiven Kriterien sind ebenfalls "unverdächtig".

    Ich kann den Wandler für Trennungen bis 2...2,2 kHz auf jeden Fall empfehlen.


    Mit dem "Bunker-Beton" werdet ihr eure Freude haben, da spreche ich aus leidlicher Erfahrung :-)


    Einige Stichworte:


    - Bedämpfung des Konzertraumes ist im ersten Ansatz okay, wie meine Vorredner erwähnten könnten weitere Kantenabsorber aus Mineralwolle mit möglichst geringem Strömungswiderstand weiterhin helfen

    - der seitlich angebrachte Molton verbessert seine Wirkung zu tiefen Frequenzen hin zusätzlich, wenn er mit vergrößertem Wandabstand (Stichwort Lambda/4) bzw. in tiefen Falten gehängt wird

    - Bedämpfung einzelner Raummoden gelingt per (mehr oder weniger breitbandig abgestimmtem) Plattenschwinger, sowas ist jedoch stets Sonderbau, kriegt man aber auch als Bastler hin

    - Einsatz eines Sub-Arrays zur Verengung des Abstrahlwinkels tiefer Frequenzen ist absolut sinnvoll und verbessert die Wiedergabequalität bei ansonsten ausbleibenden Maßnahmen bereits deutlich

    - bei Beschallungsrichtung in den "langen Flur" auf der der Bühne gegenüberliegenden Seite bitte bedenken, dass hier ein gekoppeltes Volumen angeregt wird, welches vermutlich völlig unbedämpft (Beton glatt?) ist

    - raumakustische Abtrennung der gekoppelten Volumina wäre zu empfehlen, sofern irgendwie umsetzbar


    Viel Freude mit dem Projekt :-)


    MfG,
    Fabian

    Ich würde durchaus nochmal ein paar Weichen bauen bzw. habe das auch am Anfang diesen Jahres aufgrund einiger Anfragen nochmal etwas intensiver verfolgt.
    Primäre Schwierigkeit ist das Fräsen der Platinen von einem Dienstleister, der geeignetes Material auch standardmäßig verarbeitet. Ein Fertigungslos sind in der Vergangenheit immer 12 Platinenpaare gewesen, also echte Kleinstmengen (wobei die Platinen durchaus "groß" sind), naja.

    Wenn hier jemand noch einen Kontakt hat, kann ich mir das gerne angucken. Es gibt noch eine Reihe weiterer Schwierigkeiten (diverse technische Änderungen bei anderen Lieferanten), aber das lasst mal meine Sorge sein :-D


    mfG,

    Fabian

    Alright. Dir hat das VIDA L beim Hören nicht gefallen, das sei dir unbenommen.

    Ich habe es neulich bei einem Säulensystem-Shootout in Bonn ausführlich gehört und fand es einwandfrei bzw. als das beste System vor Ort.


    Die GLL (Version 1.2) habe ich mir gerade aufgemacht und mit den ebenfalls im Screenshot zu sehenden Einstellungen rechnen lassen.


    Deine noch offenen Fragen kannst du sicherlich durch freundliches Nachfragen beim Hersteller klären.

    Um kurz darauf zurück zu kommen:

    Diagnose: Backwahn.

    Scheint ansteckend zu sein. Wo hast du dich infiziert? Mutter oder Schwiegermutter?:D

    Hömma... ickkommdirgleihrüba! ;-)


    Nee im Ernst. Ich brauchte ein neues, rein manuelles aber dennoch sinnvolles Hobby. Und zudem esse ich gerne Kuchen. Und darüber hinaus habe ich das Backen bislang immer sträflichst vernachlässigt. Also konnte ich viel hinzulernen und gewissermaßen meinen Horizont etwas erwei.... öööh Dings... also es gibt jetzt halt Kuchen. Mehr als vorher.

    Nach den überschlägigen Laufzeiten (20x 300 Betriebstage mit 3 bis 5 h Betrieb) von 18.000 bis 30.000 h kann man wohl nur von Schrottwert ausgehen.
    Ein Liebhaber/uninformierter Bastler zahlt pro Box ggf. noch 100 €...150 €.