Beiträge von Hami

    Wenn Du Dein Budget doch aufstocken kannst, schau Dir mal den Neumann 750 DSP an.

    Der steht bei mir im Keller und ist eine echte Freude mit den beiden KH120A dazu.


    Wenn Du gebraucht mal einen KS Audio CPD-B ("Cube", nicht die flache Variante!) bekommen kannst, passt das vielleicht sogar ins Budget. Hat 2x10" und sollte auch genau das machen, was Du braucht - ich war jahrelang sehr zufrieden, wenn die Grenzen berücksichtigt wurden.

    Ich habe das mal an zwei Boxen von KS gemacht mit einem Heissluftfön und einem Elektrospachtel. Hat mich nervlich an meine Grenzen gebracht...


    Danach zum Pulverbeschichter ovn KS geschickt (Name leider vergessen, adhoc würde mir KCN einfallen) - und die Teile sahen bis auf Spaltmaße nach Einbau der Elektronik aus wie neu.


    Der Aufwand lohnt sich also nur bei anschließender Profi-Beschichtung, selbst Filz kleben würde ich nie machen wollen.

    Nachtrag: bei highlite gibt es auch nen showroom. Ich würde mir jegliche Lampen vorher live ansehen wollen. Meinungen zu funzeln sind immer subjektiv. Was den einen total stört, fällt dem

    Anderen vielleicht garnicht auf.

    ...nicht nur ansehen, sondern auch anhören. Je nach Anwendung fand ich das Licht bei günstigen Lampen oftmals vertretbar. Die Lärmentwicklung war aber dann gerne so immens wegen Billiglüftern oder merkwürdigem Kühlkonzept., dss die Kübel trotzdem unbrauchbar waren. Vor Ablauf der Gewährleistung über die Bucht durchtauschen wäre noch ein Tipp...

    Schau mal, ob Du gebrauchte KS CPA12 oder CPD12 bekommst und 1-2 Bässe CPA-Sub, CPD-SUb, CPD-WH oder wie auch immer die noch alle heißen. Also 18er single mit integriertem Verstärker.

    Das sollte gebraucht 5-7k kosten und genau das machen, was Ihr braucht.

    Ich kann auch nur noch einmal für Behridas eine Lanze brechen.


    Im Keller habe ich jetzt ein Flow8, vorher stand da lange ein X32 (Tochter singt, Sohn spielt E-Drums, ich mache da Video-Geschichten und ein wenig Audio mit usw.).

    Kleine Konzerte betreue ich immer noch meist eben mit dem X32 oder einem M32R.


    Einmal eingearbeitet, kann man da alles super einfach mit abbilden.

    Und ein Tablet ist eh meist zur Hand.


    Preislich/ funktional würde das XR18 auch absolut ausreichen.

    Etwas anders zu bedienen als XM32, aber ist gut nutzbar.


    Von "Behringer kommt mir nicht ins Haus" sollte man sich seit Jahren einfach mal frei machen.

    Wobei mein erstes Pult Mitte der Neunziger ein MX8000 war, noch in Willich selbst abgeholt...

    Mein Sohn spielt über 2x KH 120 und einen 750er DSP von Neumann - also meine Studioabhöre.

    Das System kostet zwar viel Geld, hilft mir aber sowohl beim Filmschnitt, bei sonstiger Nachbearbeitung - und eben jetzt auch als perfektes PA-System für´s E-Schlagzeug.

    Vermutlich für immer, später ist kein Upgrade mehr notwendig für den Raum.

    Also: einmal Schmerz, danach Spaß.

    Genau, es hat einfach funktioniert. Ich verstehe die Frage aber, und vermutlich graust das jetzt den Ein oder Anderen:

    ich habe verschiedene Varianten mono und mit Panning ausprobiert (hörend, nicht messend) und das beste Ergebnis - was von den kritischen OrganistInnen extrem positiv aufgenommen wurde - habe ich komplett ohne Panning erzielt.

    Klingt komisch, war aber hier der Fall. Die beiden KM184 haben ein schön direktes Signal her gegeben und mit der 8 konnte ich Raum dazu schieben, ohne alles zu vermatschen.

    Die Nummer ist vorbei und das Ergebnis war deutlich besser, als erwartet.


    Als PA hatte ich jetzt je Seite eine A15 Wide mit und ein Zweiercluster KS28 stand mittig dazwischen.

    Das Setup war perfekt für den gesamten Frequenzbereich auf diesem von Häusern umgebenen Platz.


    Bei den Mikrofonen habe ich mir einfach einen 6m hohen Weihnachtsbaum gebastelt mit M/S, ORTF und A/B untereinander.


    Letztlich am Besten kam ich persönlich mit A/B plus dem quer gestellten C414 als 8 zurecht.


    Vielen Dank für all Eure Tipps!


    Ein einziges Mal habe ich das mit einem größeren aktiven Top in der Mitte gemacht in einer nicht ganz so großen Location. Eine KS CPA11 war nur für die Main Vocals abgestllt bzw. abgehangen.
    Der Klotz knapp über dem Hauptsänger sah gewöhnungsbedürftig aus, für die Sprachverständlichgkeit war das aber damals Gold wert. Und es kam einem wirklich so vor, als würde er die Menge direkt anschreien - ähhh, ihr schön etwas vorsingen...


    Ist halt dann nicht mehr KISS, für akustisch schwierige Räume aber durchaus nicht verkehrt.

    Danke Euch schon einmal für alle Antworten!


    Ich werde dann wohl ein Windup auf 6m ballastiert verlängern und mit ein paar Magic Arms einige Varianten aufhängen

    Da bin ich selbst auf das Ergebnis gespannt und werde im Nachgang berichten.


    Ausreden ging im Übrigen nicht, also muss es halt trotzdem gut werden ;)

    Guten Tag liebe Schwarmwissenmitleser!


    Die Suche gibt nichts her und ich wollte gern mit Euch validieren, wie Ihr eine Kirchenorgel abnehmen würdet oder schon erfolgreich abgenommen habt.

    Es geht um eine gotische Hallenkirche mit Seitenschiffen und "schön" großem Nachhall, die Orgel selbst hängt auf einer Empore auf einer der kurzen Seiten.


    Das Konzert soll auf den Kirchplatz (also nicht in der Kirche selbst) übertragen werden, vermutlich nehme ich gestacktes Kara mit SB18 oder KS28 für den Infrabereich.


    Meine erste Idee wäre jetzt, ein Pärchen MKH416 direkt auf die Orgel gerichtet relativ nahe und ein Pärchen KM184 als ORTF ebenfalls in Richtung Orgel eher mittig in der Kirche aufzustellen. Gegebenenfalls noch ein KM184 oben am Hackbrett, um Bediengeräusche vielleicht noch hinzu zu nehmen.


    Was meint Ihr?


    Viele Grüße


    Thomas

    Die MK2 haben eine Angabe für CRI >90, was für mich schon viel zu wenig wäre. Wenn die MK1 das noch schlechter machen, sieht man einfach nur ungesund aus. Ich würde die FInger davon lassen und obige Hinweise beherzigen. Ansonsten gehen übrigens auch ARRI300 für kleine Bühnen ganz gut...

    Eine Einschränkung noch: je nachdem, ob die Dinger auch mal im Regen hängen, ist die Lebensdauer evtl. deutlich beschränkter als bei ARRIS, die man an einer stabilene Wäscheleine (...) wieder trocknen kann.


    Wenn Du also viel outdoor unterwegs bist ohne großen Dachüberhang, würde ich evtl. doch auf eigene 650er oder wohl besser eine Nummer größer gehen. Indoor oder geschützt wie geschrieben KL-Serie.

    Hier die Kurzfassung:

    1. Such Dir einen professionellen Veranstalter, der Dein Konzept mitgeht und Dich am Überschuss beteiligt, wenn Du Dich bei Themen X, Y und Z (z.B. mit einer Anlage und/ oder als DJ) einbringst.

    2. Mach es nicht im Alleingang.


    Wenn Du für 1. niemand findest, befolge 2..


    Solltest Du jemand finden, wirst Du eine gute Lernkurve haben und kannst dann DANACH noch einmal darüber nachdenken können, das selbst zu machen. Ohne, wie schon beschrieben, in der Privatinsolvenz zu sein oder Dienstleister, Gäste und den Schwimmbadbetreiber zum Feind zu haben und in der Stadt gar nichts mehr machen zu dürfen.

    Wenn Du nur gerade über Köpfe schiesst, nimm die Focus.


    Wenn Du das alles aus Spaß machst und vielleicht doch noch etwas Geld sparen möchtest, kannst Du auch ein gebrauchtes Set 2x ARCS Wide, 4x SB18, 1x LA8 nehmen und wirst als Stativsetup sehr gut aufgestellt sein. Vielleicht muss da ein Liter Farbe drauf, aber das ist immer noch ein sehr gutes System.

    Bei größeren Nummern legst Du dann SB28 oder besser KS28 dazu mit einem weiteren Amp.

    Spätestens, sobald es mit mehr Tops je Seite los geht, solltest Du anfangs einen Techniker dazu buchen für die Einstellung.

    Hallo!


    Ja, Du bist hier richtig.


    Wichtig für eine erste Einschätzung wäre noch ein Budget und die Frage, ob es immer der gleiche Raum ist bzw. welche Besonderheiten zu erwarten sind.


    Grundsätzlich: m.E. sollte hier immer an das KISS-Prinzip gedacht werden, also: keep it simple...


    No-Brainer Funkstrecken sind wie auch schon vor 25 Jahren von Sennheiser oder Shure. Hier sind allerdings Frequenzbereiche zu beachten, falls Ihr mit gebrauchten Sachen liebäugelt. Bei den Handsendern kann man da auch bei dieser Berücksichtigung nicht viel verkehrt machen bei aktuellen Serien.


    Das Headset sollte zur Sicherheit eine Nierencharakteristik haben, um die Rückkoppelungsgefahr zu minimieren. Hier empfiehlt sich Sennheiser oder DPA.


    Als Mischpult bietet sich dann entweder ein analoges Pult an, bei dem man die Kanäle einfach ertasten kann. Oder eine Variante, bei der man über ein Streamdeck nur durch Tastennutzung eingreifen kann. Ich bin allerdings nicht sattelfest, ob man Brailleaufkleber in der Größe der Tasten herstellen kann - das könnte hier Sinn machen.


    Alles Weitere, wenn Raumgeometrie/ Wandbeschaffenheit und Budget etwass besser spezifiziert wurden.


    Viele Grüße und gut, dass Du das fundiert angehen möchtest!


    der Hami

    Ich würde einen Atem Mini Pro hinstellen oder zukunftssicherer (ach, doch eine fünfte Quelle...) einen Extreme. Steuerung direkt am von jedem Dödel-Influencer bedienbaren Gerät oder über einen angeschlossenen einfachen Rechner.

    Prima Multiview - und die Lernkurve wird bei allen möglichen Bedienern sehr wahrscheinlich mega steil sein.

    Evtl. macht es Sinn, die Anschlüsse dann auf eine Patchbay rüber zu ziehen, damit nicht am Gerät gefummelt wird.

    Mit der Bekanntmachung des 2,5 Milliarden € Kulturfonds (weniger Risiko für Veranstaltungsplaner) und dem Horizont zumindest in NRW bezüglich auch größerer Veranstaltungen sollte es in den nächsten Tagen losgehen mit den vermehrten Anfragen.

    Bei mir sieht es für September schon gar nicht mehr schlecht aus und ich drücke allen die Daumen für den Neustart.


    Macht das ja nicht zu günstig :)