Na das lässt ja die Kategorie deines Acts vermuten. Sehr gut, ich finde das genau richtig so. Spannend wäre durchaus zu wissen, warum man das überhaupt so lösen wollte. Hängt das Zeug fest in der Location?
Beiträge von Christian Engel
-
-
Christian Engel, verhält sich das bei der Solo genau so?
Yes!
-
Moin. Mittlerweile Langzeit-Besitzer und Benutzer der Avantis hier. Dass die GUI der Konsole gelegentlich hängt ist kein Einzelfall und auch kein Mythos, sondern einfach Fakt. Und das ist seit Anfang an so, unabhängig von Start mit neuer Show oder Pult voll mit Shows. Das Processing hängt dabei nicht hinterher, Audio spielt immer safe weiter. Die Bildschimdarstellung friert schlicht kurz ein. Oftmals deutlich unter 1s, im Sommer bei höheren Temperaturen auch mal etwas länger. Meinem Gefühl nach passiert das willkürlich, sehr oft allerdings bei vollständigen Mixed-Layer-Wechseln - sprich z.B. Layer mit DCAs, Inputs und Freeze-Channels. Man gewöhnt sich dran, muss es aber auf dem Schirm haben. Ärgerlich ist es allemal, auch weil man gewisse Dinge am Pult manchmal instant tun möchte. Wenn es genau dann hängt -> grummel grummel.
-
Alles anzeigen
Die Aufgabenstellung ist folgende: Es sind die 12 Zoll Variante mit 15 Grad jeweils drei Stück pro Seite. Bässe Monocluster vor der Bühne (Ich hoffe kardioid)
Nearfills hatte ich vergessen. Da kommt auch irgendwas von Martin zum Einsatz.
1.500 Nasen sind in etwa zu bespaßen. Mit einer Silent-Stage Punkrock Combo.
Wird das was?
Moin. Man muss jetzt kein Tontheoretiker und auch kein Raketenwissenschaftler sein um abschätzen zu können, dass das eine enge Kiste bis hin zu unmöglich wird. Daher finde ich die Vorab-Befragung per Forum sehr geschickt. Vermutlich hat sich da beim Lesen der Specs berechtigterweise ein mulmiges Gefühl breitgemacht.
Es ist ein Constant Curvature Array, passiv getrennt. Das gab und gibt es von wirklich jedem Oberliga-Hersteller. Konzept und Physik sind aber immer gleich. 1.500 Besucher sind mal mindestens 750 m², wahrscheinlich eher mehr. Wenn breit bespielt reden wir von 30x25m. Das mag mit potentem Outfill mal gerade so noch gehen. Effektiv wäre das Konzerterlebnis aber nach 15m Tiefe zu Ende, da geht dir der LF gegenüber dem HF flöten. Wenn der Länge nach bespielt wird reden wir von 30m Beschallungstiefe oder schlimmstenfalls noch mehr. Das wird definitiv nicht funktionieren. Vorne bluten die Ohren und nach 30m gibt es bestenfalls noch ein wenig HF-Lüftchen und das auch nur dann, wenn das System hoch genug hängt und man gut gezielt hat. Ohne potentes Delay undenkbar.
Es kommt natürlich auch auf den Raum, die qualitative Einordnung des Acts und Ansprüche des Künstlers/Technikers/Publikums** an. Aber für einen halbwegs angesagten Tour-Act mit relevanten Kartenpreisen* wird das definitiv kein Highlight und wäre (für mich) ein Grund, frühzeitig zu intervenieren.
PS: das heißt auf keinen Fall, schlechtes System. Aber sofern * zutrifft und ** signifikant vorhanden -> schlicht gnadenlos unterdimensioniert.
-
Also gelegentlich habe ich mit Dante und A&H Avantis + 3x DT168 auch noch Spaß. Ursachenforschung noch in Gange.
1.) Pult + 3x Stagebox daheim eingerichtet. Spielt. Auf VA exakt wieder so aufgebaut: Dante-Patch weg - kam instant zurück, als ich Laptop am Control-Port der Dante Karte im Pult angeschlossen hatte.
2.) Andere VA, selbes Setup: Laptop am Control-Port der Avantis Dante Karte, keine Devices erscheinen. Laptop an einem Dante-Port: Devices da, aber Karte rot. Neustart und ein paar mal hin und her stecken - Devices erscheinen wieder via Control-Port, alles grün.
Und ich so: hä? Zu Gute halten muss man, dass es wenn einmal alles ok ist, tadellos spielt.
-
"Nicht zertifiziert" in Bezug worauf?
-
Du vermischt IEEE 1588 / E2E mit 802.1AS / P2P. MILAN basiert auf 802.1AS und nutzt P2P, womit der Grand-Master keine Delay Requests von jedem Slave erhält. Es kann daher keine Überlast am GM durch Delay-Requests geben. Die Delay-Messung erfolgt link-basiert.
-
Das soll ja auch so sein. Bei den im VA-Bereich üblichen MILAN-Netzwerk-Configs macht eine globale clock + transparent clock in den Switches absolut Sinn.
-
Beim M4250 ist AVB ab FW 13.0.4.17 ein lizenzfreies Feature! Wäre auch einfach nachlesbar in der FW-Historie.
-
Ich kann diese "Warnung" vor den M4250 im MILAN Kontext nicht nachvollziehen. IEEE 802.1AS definiert – ähnlich wie IEEE 1588 – sowohl Boundary als auch Transparent Clock, schreibt aber keine Boundary Clock für Bridges vor. MILAN basiert auf 802.1AS und nutzt P2P-Delay, das entspricht funktional Transparent-Clock-Verhalten. M4350 hätten daher im MILAN Kontext ggü. M4250 keinen Vorteil.
-
marcoboy: hast du praktische (Langzeit-)Erfahrung mit den M4250 oder stützen sich deine Posts eher auf Datenblatt & Co?
Der Pro-AV Support von Netgear ist übrigens exzellent! -
Gibt es in dem Zusammenhang valide Erfahrungsberichte mit M4250? Gerade in puncto Interoperabilität mit LA oder d&b?
Ansonsten ist der LS10 ein sicherer und langzeitstabiler AVB-Switch. Ich persönlich hatte in hunderten VAs keinerlei Sorgen damit.
-
Hallo zusammen. Wenn auch nicht mehr wirklich hier aktiv, so musste ich dann doch mal meine altehrwürdigen Moderations-Rechte nutzen um hier aufzuräumen. Sehr bedauerlich, dass mittlerweile auch alteingesessene Mitglieder des Forums aktiv dazu beitragen, Diskussionen völlig ins Off-Topic abdriften zu lassen. Man muss nicht alles und jeden kommentieren. Schon gar nicht, wenn man ganz offensichtlich so rein gar nichts mit Thema, Produkt oder zugehöriger Event-Größe zu tun hat - aus welchen Gründen auch immer. Etwas mehr Gesprächskultur wäre wünschenswert. Und das nicht nur in diesem Beitrag! In diesem Sinne... VG!
-
Update: Mittlerweile sind die ADX2 zurück. Das Batteriefach wurde laut offiziellem Shure Wortlaut "modifiziert". Die Akkus sitzen jetzt wesentlich strammer, Ausfälle gab es nach diesem "Update" biuslang nicht mehr. Leider schweigt sich Shure darüber aus, was genau gemacht wurde...
-
Der Hersteller ist HIROSE und ich denke, dass die Angabe im Hersteller-Datenblatt eindeutig ist.
Auch wenn die Angabe der Steckzyklen ein Mindestwert ist, so kommt man meiner Meinung nach damit zu dem Ergebnis, dass so ein Steckverbinder alle paar Jahre, je nach Einsatzfrequenz, getauscht werden sollte. Bei meinen CAT-Trommeln handhabe ich es so und habe wenig Sorgen damit. Eine Einsatzdauer von >10 Jahren ohne Steckertausch erscheint mir in Verbindung mit RJ45 utopisch.
-
auch bei den "typischen" RJ45 Steckern gibt es große Unterschied. Der TM31 wird von Hirose mit >750 mating cycles angegeben.
Aha...

TM21 dito. -
"Typisch" = Standard Hirose TM21/31 mit Ethercon Hülse. Eben das, was man in 9/10 Fällen auf der Straße antrifft. Die Neutrik Cat.6a Kabelstecker, die du wohl meinst, sind bestensfalls der eine von 10 Fällen.
-
Background-Info: ein typischer RJ45 hat 200 Steckzyklen. Da kann ja jeder einmal selbst bewerten, ob ein damit ausgestattetes Kabel, das >10 Jahre dauerhaft eingesetzt wurde, noch betriebssicher sein kann.
-
Hallo zusammen. Mittlerweile kann auch ich hier etwas aus der Praxis berichten. Ich arbeite regelmäßig mit einem 8-Kanal Axient-Setup, ca. 2 Jahre alt. Mitte des Jahres sporadische "Ereignisse" mit ADX2 Handsendern. Mitten im Betrieb gingen diese einfach aus. Okay, kann passieren. Die Anzahl der Ausfälle häufte sich allerdings im weiteren Verlauf. Es waren auch immer unterschiedliche Akkus und ADX2 betroffen. So nicht mehr einsetzbar, Service folgte. Laut Shure Service wurden die Batteriekontakte gereinigt (so weit waren wir auch selbst schon) und das Batteriefach modifiziert. Was auch immer das heißt, das Ergebnis habe ich noch nicht sehen können.
Nun begann jüngst am vergangenen Wochenende dieselbe Problematik mit ADX1. Mitten im Betrieb - aus. Auch hier war wieder mehr als ein Gerät betroffen. Da es sich um eine nicht gerade unwichtige Show handelte sind wir sicherheitshalber auf ULX-D umgestiegen und konnten die Show damit problemlos fahren.
Ehrlich gesagt habe ich so etwas mit einem Shure Wireless System noch nie erlebt und ich begegne diesen nun schon seit 20 Jahren. Bei einem Premium Produkt darf das nicht passieren. Im Einzelfall ja, aber hier liegt kein Einzelfall mehr vor. Ich habe lange Zeit als Ingenieur im Bereich Reliability gearbeitet und hier haben wir ganz eindeutig entweder ein Design- oder Zuverlässigkeitsproblem vorliegen. Letzteres wäre die größere Schande, da es bedeuten würde, dass die Produkte nicht ausreichend unter realistischen Bedingungen getestet wurden. Ob sich jemand seitens Shure dazu mal äußern möchte? Aktuell ist das betroffene Axient System jedenfalls nicht mehr zuverlässig einsetzbar.
Beste Grüße!
-
Zum Thema Luminex: bevor ich die Netgear M4250 angeschafft habe, wären es fast Gigacore geworden. Allerdings brauche ich für einige Racks zwingend einen 8 bis 10-Port Switch mit 9,5-Zoll Breite und nicht zu großer Tiefe. Der Gigacore10 ist leider sehr tief gebaut. Das war ausschlaggebend für die Entscheidung dagegen.