Beiträge von Schurik

    laut meinem Kollegen musst du eine zum Mainboard passende i7 CPU recherchieren, sowie den RAM auf 8 GB erweitern...ich kann mal versuchen herauszubekomen, welche CPU das genau ist, aber man könnte um sicher zu gehen einfach in einen Extreme Server reinschauen....die RAM Auswahl hingegen dürfte ja relativ leicht sein..


    Ich habe mit meinem IOS jetzt noch eine Tour zu bewältigen, dann gehe ich das Thema auch an....mittelfristig als Havarie zum offiziellen IOS Exteme.

    Es gibt doch eine Lösung für das Stagebox mit Processing Problem im High-End Sektor... das DiGiGrid IOS, demnächst wohl auch als XL Version mit einem verbauten Extreme Server. Dazu ein LV1 und bei Bedarf DiGiGrid IOX als weitere Stageboxen.

    das ios kann man wohl mit einem i7 und ram selber aufrüsten, ich habe es mir bei meinem noch nicht getraut, ich weiss aber von 2 geräten in produktivumgebung, wo das läuft...

    ok, ich revidiere, nach Studium der Handbücher scheint NTI doch sehr nah an dem zu sein, was ich suche, dafür dass ich eigentlich nur Kabel testen möchte leider viele Features mit zu erwerben, die ich nicht brauche, danke für die Beiträge !

    Ich möchte gerne in der Vorbereitung in Ruhe testen, ob ein Setup stabil läuft, dazu müsste das System in einem Langzeittest Fehler protokollieren können, die genannten Systeme zeigen meines Wissens nur den Istzustand des anliegenden Datenstreams, das funktioniert auch deutlich preiswerter mit einem RME Interface und Digicheck...





    Als Beispiel würde ich die Logfunktion in der Audinate Control Software nennen, die sämtliche Clockprobleme mitschreibt....ich stecke nicht tief genug drin um zu benennen, welche Parameter da entscheidend sind, aber ich könnte mir vorstellen, das ein Log der Slaveclock schon sehr aussagekräftig wäre..

    Ich stelle mir das so vor, dass ein Testsignal eingespeist wird und am anderen Ende ein Empfänger ausliest und protokolliert, ob alles ankommt und in welcher Qualität, das ganze über einen beliebigen Zeitraum.

    Empfänger und Sender müssten natürlich sinnhafterweise das gleiche Gerät / Soundkarte sein.


    Ich kenne es aus der Praxis, das zwar ein Sync besteht, aber es unter bestimmten Umständen, z.B. wenn zu viele Geräte im Daisy Chain sind oder schlechte Kabelverbindungen da sind, es zu Aussetzern kommen kann, die so kurz und vereinzelt sind, dass man es nicht reproduzieren kann...oder man hört keine Fehler, sieht aber am Empfänger kurze Clockaussetzer.

    Hallo,


    ist jemand ein Tool bekannt, mit dem man die Qualität einer AES/EBU Verbindung testen kann ? Es geht mir nicht um die Überwachung, sondern eher die Entscheidung, ob ein Multicore bzw. eine Kabelstrecke geeignet ist...

    Wenn ich Tools wie den NTI Digilyzer oder RME Digicheck richtig verstehe, analyzieren diese nur den Datenstrom an sich..

    guma du hast vermutlich einen anderen Workflow als ich und das ist auch in Ordnung so.


    Ich richte meine Pulte immer so sein, daß ich erst sehr viel programmiere und dann möglichst wenig in der Pultstruktur ändere, um dann einfach nur zu mischen.


    Ich arbeite oft mit fremden Pulten in unterschiedlichsten Konfigurationen, natürlich gibt es da immer ein "drückst du hier dann passiert quasi das gleiche", alles verschiedene und aus der Sicht des Erfinders sicher gute Ansätze, aber nicht alle sind für mich intuiitiv.


    Jeder Hersteller kann irgendwas in einer Form besser ist als die anderen ,etwas, das in der Praxis so logisch ist, dass ich das gerne immer so hätte..insofern ist dieser ganze Thread für mich eher theoretisch und als Erfahrungbereicherung zu betrachten...es gibt für jeden Arbeitsschritt bei jedem Pult ein Argument, daß das bei diesem oder jenem Pult ja auch so geht. Spätestens wenn ich zum alleresten Punkt ganz oben sage, insertiere dir ein Plugin.

    (wäre jemand so nett, mir in einer Kurzfassung zu erklären, was mit "Gang" gemeint ist? Ich kenne das nur als soziale Gruppierung im zwielichtigen Milieu)

    eine Gang ist eine Bediengruppe, man fasst Kanäle zur Bedienung zusammen, unabhängig davon, welche Eingänge sie haben, die einfachste Form ist der Fadergang, also alle Fader bewegen sich gleichzeitig und optimalerweise relativ zueinander.

    Bei der Generation iLive gibts 8 Gangs, denen individuell Attribute zugewiesen werden können. Ich schätze das gilt auch für die dLive und GLD.


    Bänke umschalten und frei belegen gibts auch bei iLive, vermutlich auch bei GLD und dLive.

    Weiter gibts noch den Freeze in Layer Befehl, der "locked" ausgewählte Strips durch alle Bänke - nettes Feature!

    darum gehts mir, ich programmiere mir gerne die wichtigsten fader durch alle bänke an immer die gleiche stelle, sehr schön !

    zu Copy&Paste:


    jetzt wirds aber spitzfindig, wenn man nach deiner Definition geht, kann das JEDES Pult über Userpresets, die Frage wie das in der Praxis umgesetzt wird, ist meiner Meinung nach aber sehr wohl ein Feature, in einer Festivalsituation sogar ein essentielles, das entscheidet, wie geeignet ein Pult dafür ist.

    aber DiGiCo kann nur global definieren, WAS geganged wird...nicht jeden Gang individuell.



    Kann A&H jeden 8er oder wie bei DiGiCo 12er Fader Block einzeln umschalten und mit Input/Mixbus/DCA belegen ? Wenn ja, ab welcher Klasse ? Dann muss ich mich wieder mehr mit den Pulten beschäftigen ;)

    Ich befürchte, Du hast jetzt ausser dem MIX Button von A&H ein Bündel von Merkmalen erwischt, die mindestens noch ein weiterer Hersteller ebenfalls kann oder ich verstehe Dich irgendwie falsch?

    ne, ich glaube nicht, ich meine das genau so, aber ich lasse mich gerne aufklären...


    Soundcraft hat thieloliver erläutert.


    Yamaha: bei welchem anderen Pult kann ich sagen, dass z.B. bei den Overheads alles geganged ist ausser den Gains, gleichzeitig beim Flügel alles ausser dem Eq und zum Spass bei den (zwei) Toms) alles ausser den Fadern und den Gates..


    DiGiCo: bei welchem Pult lassen sich alle Faderblöcke einzeln umschalten und frei belegen ?

    selektiver copy/paste bei Soundcraft Vi von beliebigen Parametern auf eine beliebige Anzahl Kanäle


    Gangfunktion beliebiger Parameter bei jeder "Gang" individuell einstellbar bei Yamaha


    Individuelle Faderblöcke mit beliebiger Art der Mitglieder bei DiGiCo


    Sends on Fader oder Fader on Mixes Option bei Allen&Heath


    Midas: Sound

    (Midas nicht: Bedienung)

    Danke schonmal an alle für die interessanten Berichte und Gedanken.


    Lässt sich ein Cardioid auch so bauen, dass man quasi im 90° zum Stack die Auslöschung provoziert? Also ein Stack seitlich der Bühne und die Löschung auf der Bühne?

    Ein CSA ist zur Seite auch leiser als ein normales Stack, dadurch daß es dahinter leise ist profitiert auch dein FoH Sound.

    Du bekommst ein normales Stack zur Seite auch leiser, in dem du die Bässe nicht über- sondern nebeneinander auf den Boden legst, je mehr du nebeneinander legst, desto größer ist die Dämpfung zur Seite.


    Allerdings halte ich das bei nur einer Quelle für überbewertet, in dem du nur ein eine Bassquelle baust, eliminierst du schon ganz viele Probleme, am besten das Stack auf die Seite vom Bassisten stellen 😬

    Alle Subs übereinander "konventionell" auf eine Seite der Bühne zu stellen, hat bei kleineren Veranstaltungen tatsächlich viele Vorteile, zum einen gibt es bei nur einer Bassquelle keine Auslöschungen und damit maximalen Druck, zum anderen summmieren sich L/R Bässe oft genau da, wo man es nicht möchte, beim Leadsänger oder beim Schlagzeuger.


    Bässe unter der Bühne funktioneren nach meiner Erfahrung auch nur so, wie Wora es schreibt, ganz vorne an der Bühnenkante.

    Ein EFA unter der Bühne löscht zwar nach hinten aus, aber die Leute auf der Bühne werden durch die Vibrationen wahnsinnig, ich habe das mehrfach so gebaut und bin damit nie glücklich geworden.