Beiträge von JS-Collect

    Allen&Heath Software für die SQ wird gezeigt, mit RTA hinterm EQ. Lässt auf die anderen Serien hoffen.


    Dazu ein Waves Superrack Update, läuft jetzt auch nativ.

    Ein deutlich hörbares Knacksen, aber unter dem Programmton.

    Und ja - optimal ist natürlich das Ausschalten der PA zuvor. Durch die Arbeit mit dem iLive war es aber einfach nicht nötig.

    Das Knacken an der Stagebox beim Verbinden oder trennen ist mir leider auch schon aufgefallen.


    Ich wollte aber nicht den Beitrag kapern, mich hatte nur interessiert wie es beim Avantis gelöst ist.

    Sind die Leute zufrieden damit? Wird es verwendet?

    Die Config zu basteln dürfte ja ganz gut gehen so was man in Videos gesehen hat.


    Sprich man baut die Config direkt auf dem Gerät selbst oder? Damit ist man auch unabhängig von Gruppen/DCA/usw.. die vom Mixrack kommen?

    Das hat sich überlappt.

    Im Pult patchst du Kanäle auf die ME Ausgänge.

    Da kannst du dir selbst überlegen auf welchem Kanal am ME du was haben willst.

    Sieht bei mir bei 2 Gruppen z.B. so aus:

    1: BassDrum (direct out)

    2: Snare (direct out)

    3/4: StereoAux mit dem Rest des Drumsets

    5: Bass (direct out)

    6: Gitarren (E oder A), (Monoaux)

    7/8: Klavier (direct outs)

    9/10: Keys (direct outs)

    11: Sax (direct out)

    12: Solo (Subgruppe)

    13: Chor (Subgruppe)

    14: FX (Mono aux)

    15: Talkbacks (mono aux)

    16: Ambience (mono aux)


    Je nach Kanälen kannst du dir natürlich hier schönere Stereosignale bauen, war hier aber ausreichend und auch mit dem Behringersystem nutzbar. ;-)


    Du kannst dir aber auch auf dem Gerät eine Konfig bauen und dir in meinem Beispiel z.B. auf Kanal 3/4 selbst eine Drumgruppe auf dem Gerät bauen, wenn du alle Drumkanäle auf den ME Bus gepatcht hast.

    In meinem Beispiel habe ich eine feste Zuordnung von ME-1 Kanal zu ME-Bus Kanal.

    Hi, ich habe auch 2 ME-1 im Einsatz.


    Nutze sie mit der Qu und der dLive.

    Welche Fragen hast du?


    Meine Meinung:

    - Man muss sich davor kurz Gedanken über die Konfig machen, da man eben nicht fest 16 Kanäle hat sondern die 40 Kanal aufgeteilt werden können. Für den Schnellstart kann man das beim Patching im Pult vereinfachen.

    - Gutes Feature: Eingebautes "Ambience"Mikro auf extra Poti, Miniklinkeneingang für Einzähler für den Drummer oder ähnliches. Vielleicht auch andere Musik falls man den Rest der Band nicht so hören mag. ;-)

    - Man muss die Bedienung kurz erklären. Im Vergleich ist ein Behringer P16 einfacher und übersichtlicher zu Bedienen.

    - Negativ: wenn du ein Stereo-Funk-InEar versorgen willst musst du dir über den Kopfhörerausgang einen Adapter bauen. Es gibt keine 2 Klinkenausgänge wie z.B. beim Behringer.

    Weiß jemand wie die Ausgänge der Avantis ausgeführt sind?

    Knackfreies Ein- und Ausschalten möglich?

    DLive S-Class: Mit Relais

    DLive C-Class: OHNE Relais


    Die iLive T-Serie hatte damals Relais, ich habe mich ganz schön geärgert dass bei der C-Class nicht ersichtlich war dass das herausgenommen wurde.


    Würde mich interessieren wie der Stand beim Avantis ist.


    Grüße

    Jürgen

    Wenn du in einem laufenden Musikstück mit der Band via inear kommunizieren musst, sollte das immer der Monitorer übernehmen. Dessen Stimme sind die Musizierenden gewohnt, das "erschrickt nicht". Stille Post spielen ist hier manchmal besser. Regie zu A2, A2-M2,M1-Musiker. Oder direkt Regie-M1, M1-Musiker, je nach Dringlichkeit & Personalstärke...

    Dafür müsste es einen Monitorer geben. ;)

    Aber - selbst bei größeren Problemen sehe ich das eher beim Dirigenten, ich würde von mir aus nie während einem Stück auf die InEars sprechen.

    1. Usecases

    Guten Morgen!

    Es wurden noch Usecases angesprochen. Hier würde ich nochmal ein Beispiel bringen bei dem es in den Kategorien sehr große Unterschiede gibt: Kommunikation.


    Einfachste Lösung: Regisseur sitzt beim FOH, zur Headset Abteilung gibts Smartphones mit Kommunikation. Kein extra Aufwand, nicht das bequemste, funktioniert aber auch.


    Etwas aufwändiger: Intercom zwischen FOH und Backstage (Headset Platz). Eine Punkt-zu-Punkt Verbindung, Headset nimmt sich entweder der Techniker oder auch der Regisseur, je nachdem wo was platziert ist.


    Kommunikation von Musikern und Regisseur bzw. Technik:

    Kommunikation übers Mischpult. Schaltermikrofone für Regisseur, Dirigenten, Techniker.

    Hier wird ein Routing aufgebaut dass aufs InEar System der Musiker gesprochen werden kann. Regisseur/Techniker und Umkleide haben kleine Aktivboxen.

    Am Pult gibts zwei Einstellungen für die Kommunikation:

    Nur zum InEar Dirigent und Aktivbox Regisseur für direkte Abstimmung, oder aber auf alle InEars und auch in die Umkleide. Beides in einer Szene abgespeichert die vom FOH oder vom Techniker am Headsetplatz geändert werden kann.

    Das Sprechen auf die Musiker-InEars ist eher was für die Probensituation, eventuell noch für kurz vor der Aufführung. Während der Aufführung war das nur kurzzeitig oder bei der Derniere aktiv. ;)

    Auf den FOH Kopfhörer sind die Mikrofone immer fest geroutet.


    Hier hätte man sicher auch mit mehreren Schaltermikrofonen pro Person arbeiten können, war bisher aber so nicht notwendig.


    Bequemer ist sicher ein größeres Intercom System mit zumindest zwei Kanälen. Wobei auch hier ein Link zu den Musiker-InEars sinnvoll sein kann, bzw. doch wieder ein Schaltermikrofonsystem parallel aufgebaut wird.


    Wie löst ihr das bei Kategorie 3 Veranstaltungen?


    Grüße

    Das mit dem Ohring gleich aufschreiben unter DO & DON'T.

    Ja, das gehört zu meiner Vorstellung und den Infos die ich mitgebe dazu. Aber - es kommt leider immer wieder mal vor dass es nicht beachtet wird. Manchmal gehört es ja zum Kostüm dazu, dann wenigstens das Headset an der Stelle entsprechend abkleben um das metallische Klacken nicht zu haben. Wenn immer möglich - kein großer Ohrring. ;)


    Grüße

    Jürgen

    So, wegen einer Musical-Produktion war etwas wenig Zeit zum Antworten. ;)

    28/20 Funk Mics verorte ich mit gehobener Kat.2.Privilegiert setze ich deshalb in "..." weil das sehr viel KnowHow und Zeit erfordert. Normalerweise ist das in Kat.1&2 ein dedizierter Operater zuständig.

    Je nach Größe habe ich eine Person die sich ausschließlich um Funk bzw. Headsets kümmert.

    Wenn es das Budget hergibt einen Techniker, der auch mögliche Funkprobleme lösen kann.

    Beispiel der letzten beiden Wochenenden:

    Musical einer Musikakademie, 16 Headsets. Es gab eine "beigestellte" studentische Hilfskraft mit der ich das Anziehen, kontrollieren der Headsets und Sender sowie das Ansprechen der Headsets mit Blick auf die Sender durchgegangen bin. Sie war bei den Proben und während dem Stück dafür zuständig und hat auch auf während der Show kommunizierte Probleme (Headset 14, Sängerin xx hat vergessen ihren Ohrring abzunehmen) entsprechend reagiert.

    Bei Funkproblemen hätte sie jedoch nicht eingreifen können, hierfür hätte es eine Spare-Strecke gegeben.



    Solange der Chor statisch an einem Ort steht, vesuche ich das mit

    hängend verdrahteten vom Schnürboden oder in den Kulissen versteckten Mics oder
    mit Richt (Spot)-Mics von der Bühnenbodenkante

    zu lösen. Damit kannst du evtl. auch gleichzeitig dein angesprochenes Problem der Überpräsenz einzelner Sänger im Ensemble lösen.

    Das hatte ich auch schon getestet, je nach Location und einem über die ganze Bühne verteiltem, tanzenden und singendem Ensemble aber keine gewünschten Ergebnisse erhalten. Da die Headsets entsprechend verteilt waren also doch Nutzung der Headsets dafür. Hier hilft mir die Subgruppenbildung natürlich.


    Zitat

    + Nieren Char. unempfindlicher für aktuelle Position des Trägers

    Was meinst du mit der aktuellen Position? Mehr Gain before Feedback, bzw. weniger Interferenzen zwischen mehreren Headsets?

    Bei der Ausrichtung habe ich mit Kugeln viel bessere Erfahrung gemacht, da ich bei Nieren eher das Problem hatte dass bei Veränderung der Trageposition der Klang und Pegel deutlich variiert hat.

    Daher war meine Entscheidung soweit möglich nur noch Kugeln einzusetzen.


    Zum Umgang mit den Darstellern:

    "Bad mouthing" sollte generell nicht sein (nicht nur auf die Kategorien und auch nicht nur auf Musical bezogen) ;)

    Auf meine Erfahrung in Kategorie 3 bezogen:

    Ich finde ein persönliches und freundliches Vorstellen wichtig. Dazu versuche ich recht früh (je nach Ensemble) auch ein paar Hinweise zu den Headsets oder Sendern zu geben. Wo ist die Ausgabe- und Einsammelstation, wer wird ihr Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen. Dürfen sie es selbst ein- und ausschalten? Dann auch meist nochmal Anmerkungen zum Umgang (Bitte vorsichtig behandeln, empfindliche Technik). Und dass am FOH Süßigkeiten stehen und man sich gerne bedienen darf. ;)

    Auch beim Anziehen der Headsets würde ich immer fragen ob man helfen kann, ob die Darsteller es selbst anziehen möchten. Ob mann nochmal an den Ohrbügel zum Korrigieren des Sitzes darf.


    Wie von Nlate schon geschrieben - die anderen Gewerke haben meistens Vorrang.

    Trotzdem gibt es (vielleicht gerade bei Produktionen mit wenigen Aufführungen und einem eigenen technischen Aufbau für diese Aufführung) für uns notwendige Punkte, hier finde ich die Kommunikation im Vorfeld wichtig:

    - Wieviel Zeit wird für Soundchecks einzelner Darsteller benötigt

    - Durchlaufprobe mit Kontrolle / Anpassung der Cues - z.B. Durchlaufzeit * 1,5

    - Wenn möglich Generalprobe mich echten Szenen- und Headsetwechseln - hier kam es durchaus schon vor dass zuvor gespeicherte Cues nicht mehr funktionierten, da der nächste Song im echten Durchlauf doch schon früher einsetzt, Dialoge direkt ineinander übergehen, etc.


    Zu optimistisch eingeschätzte Zeiten sind im Nachgang für alle Beteiligten ärgerlich, lieber gemeinsam zuvor versuchen realistische Zeiten durchzusetzen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen!

    Äh, Du hast davon meist auch nicht 60, 80 oder noch mehr davon .. :)

    Wenn man aber mit cuebasierter Umschaltung der Faderbelegung arbeitet wäre die Übersicht mit rollenbezogenen VCAs oder rollenbezogenen Audiokanälen vergleichbar.


    Dann gäbe es nur wieder das Problem mit Headsetwechseln. Hierfür habe ich z.B. den Inputpatch des Rollenkanals cuebasiert geändert.

    (Wobei ich das ehrlich gesagt wegen der Übersichtlichkeit im Fehlerfalle nicht wirklich empfehlen kann)

    Es ist natürlich eine andere Herangehensweise die auf einem analogen Pult nicht durchführbar war.


    Kat. 1: bis 32 gesamt, Gleichzeitig/Scene: max. 12

    Kat. 2: 12-16 gesamt, Gleichzeitig/Scene: 6-8

    Kat. 1: 4-8 gesamt, Gleichzeitig/Scene: 2-6

    Hier habe ich in Kategorie 3 andere Erfahrungen gemacht.

    Von 4 - 28 Headsets war dieses Jahr alles dabei, gleichzeitig aktiv bis zu 20.


    Wie wird denn mit Chorszenen umgegangen? Ich habe teils Chorszenen mit bis zu 20 aktiven Headsets. Meine Arbeitsweise (Cuebasierte Anpassung des Routings auf zwei Subgruppen, zum einen Solo und zum anderen Chor) kommt auch daher dass ich über die Chorgruppe z.B. Präsenz herausziehen kann und den Chor weiter nach hinten nehme.

    Zum anderen nutze ich meine Effekt-Sends über diese beiden Gruppen, ich schicke Solo und Chor in Hallräume mit unterschiedlichen Predelay-Zeiten oder Klanganpassungen.


    Nlate , werden unterschiedliche Actor-Librarys für Solo und Chorpassagen angelegt?

    Deshalb ist es f. Kat.3 sinnvoll am Mixer einen 2.Mann/Frau mit Headset zu haben, der auch gleichzeitig einen Klavierauszug (Paritur braucht zuviel Platz) mitliest. und dem Tönler bei den Cues unterstützt

    So handhabe ich es auch wenn möglich.


    Viele Grüße

    Jürgen


    ps: so stelle ich mir eine konstruktive PA-Forums-Diskussion vor - danke für die Teilnahme. :)

    Danke für die Ausführungen. Mich schläfern sie nicht ein. ;-)


    Kommt deine Arbeitsweise vom Umbelegen der VCAs von der festen Faderstruktur von Analogpulten?


    Ich hätte bei digitalen Pulten eine feste Zuordnung von Actors zu den Rollen-VCAs gesehen, und dann das Fader-Layout entsprechend geändert. Somit würde das Ändern des Routings und das Umbenennen der VCAs entfallen. (Voraussetzung natürlich dass das entsprechende Mischpult diese Möglichkeiten bietet und genügend VCAs verfügbar sind).


    Die Arbeitsweise finde ich sehr interessant, bin für mich jedoch am überlegen ob ich hierdurch zunächst langsamer werde. In diesem Falle hätte ich durch die Verwendung von VCAs die Audiobearbeitung des Kanals nicht mehr direkt im Zugriff, sondern hätte 2 Klicks mehr. Ich werde es aber auf jeden Fall testen und die verschiedenen bisher gesammelten Erfahrungen damit durchspielen.


    Zur Umsetzung der Actor Librarys habe ich bei dem meist von mir verwendeten Mischpult wenig Ideen. Ich arbeite zwar mit EQ oder Dynamic Librarys, diese Cue- (oder bei mir Szenen-) basiert abzurufen ermöglicht das Pult meines Wissens nach nicht.


    Danke Guma für die Buchempfehlung, das werde ich mir anschauen.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo Nlate,

    danke für deine Beschreibung!


    Ich vermute dass wir über deutlich unterschiedliche Musicalgrößen sprechen - aber trotzdem wollte ich ja gerade wissen wie es anderswo gemacht wird.

    Bei den Shows die ich betreue habe ich in der Regel einen "Technikdurchlauf" zum Anpassen der vorbereiteten Show, dann vielleicht noch eine Generalprobe, danach fangen die Liveshows an.


    Folgende Fragen habe ich zu deinen Beschreibungen:


    Du sagst im allgemeinen werden die zugeordneten Slaves audiomäßig nicht geändert. Wie würde man darauf reagieren wenn doch eingegriffen werden muss? Mit den zugeordneten Actor Librarys würde man sich im Kanalzug gemachte Anpassungen direkt wieder überschreiben?


    Wenn ich es richtig verstehe hast du also pro VCA einen Actor zugeordnet, das Mischen erfolgt über diese VCAs. Die Zuordnung änderst du pro Cue.

    Änderst du dann auch die Benennung des VCAs auch pro Cue? Um die Übersicht zu behalten was auf diesem VCA hinterlegt ist? Oder gehst du über die Liste?


    Grüße

    Jürgen

    Hallo zusammen,

    es würde mich interessieren wie ihr Musicalproduktionen mit vielen Headsets mischt, bzw. am Mischpult euer Routing aufbaut.

    Ich lande in der Planung meistens bei dieser Ausführung:


    Instrumente, Headsets, Chormikros etc. werden in entsprechende Gruppen geroutet. Alle Headsets landen in einer Gruppe.

    Falls ich Headset Wechsel habe (habe ich leider meistens...) erhält jeder Sänger einen Kanal, d.h. ein Input kann auf mehreren Headsetkanälen verwendet werden. Gains werden so gesetzt dass mein Fader auf 0dB meinen Pegel für ein "normallautes" Solo der Person ergibt.


    Alle Instrumente, Outputs und Routings werden auf Recall Safe geschaltet.


    In den Szenen speichere ich nur Headsetkanäle oder Offstage Chorkanäle, und zwar nur Mutes und Faderlevel. Dazu gibt es ein oder zwei Fader-Bänke mit den Solo- oder Backgroundheadsets für diese Szene. Ab und zu (nicht bei allen Musicals) auch die Mutes für FX Returns oder auch spezielle Hallräume.


    Falls es also Klanganpassungen etc. gibt werden die nicht mit recalled, wenn Headsets anders sitzen, Sänger sich pegelmäßig ändern passe ich über Gain (alleine genutzte Headsets) oder Trim (wechselnde Headsets) an.


    Über die Mutes sehe ich welche Headsets in dieser Szene verwendet sind, d.h. nach einem Szenenwechsel habe ich ev. 5 Headsets auf meinem Arbeitslayer und entmutet, von denen aber 4 Stk. noch vom Fader heruntergezogen sind. Die fahre ich dann durch Mitlesen vom Textbuch mit, nächster Darsteller auf die Bühne, Fader hoch auf 0dB. Sortiert sind die Fader (soweit wie möglich) in der Reihenfolge in der sie sprechen oder singen.

    Backgroundsänger oder ähnliches dann natürlich vom Pegel entsprechend angepasst, meist in den Szenen mit abgespeichert.


    Instrumentenanpassungen fahre ich in der Regel von Hand, oder bei großen Änderungen ich mache mir Szenen zwischenrein in denen nur die Anpassungen der Instrumente gespeichert werden.


    Ganz an Anfang der Szenen gibts eine "Soundcheck" Szene, hier wird alles gespeichert und geladen. Nach der Show überlege ich mir ob die Klang- oder Kompressor- oder was auch immer Anpassungen es wert sind allgemein gespeichert zu werden, wenn nicht wird diese Szene am nächsten Tag mit deaktivierten Recall Safes geladen.



    Was ich lieber habe, für mich aber nicht bei allen Musicals funktioniert:

    Ich teile die Headsets in 2 Gruppen auf:

    - Solo

    - Chor

    Ich fahre alle Headsets bei ca. 0dB in der Ausgangsstellung, und mache die Lautstärkeanpassung für die Backings über den Gruppenmaster.

    In den Szenen schalte ich das Routing zwischen den Gruppen um, nicht verwendete Headsets sind auch nicht geroutet.

    Gefällt mir besser da ich Solo und Chor schön einfach getrennt auf 2 Fingern habe, funktioniert aber nicht so einfach bei komplexeren Shows (viele ineinander übergehende Stücke, sehr viele Gesangswechsel während einem Stück).



    Wie handhabt ihr das bei Musicals? Ganz andere Arbeitsweisen? Tricks oder Besonderheiten? ;)


    Grüße

    Vorhören: ich kann während der laufenden Veranstaltung mal kurz in eine störende Frequenz über ein enges Band genauer vorhören, obwohl der Kanal schon in Verwendung ist.


    Parameter auf Fader: finde ich toll, Feedback für Delays, ev. die Größe von Hallräumen,...


    Es ist doch super dass Features eingebaut werden, man muss sie ja nicht benutzen. Wenn sich einzelne User darüber freuen - alles richtig gemacht.

    Hallo,


    ich habe es in einem normalen, nicht so tiefen Rack verbaut.

    In der Frontblende (Rackmount DX168) habe ich 2x Ethercon und 1x Powercon installiert.

    Der Deckel hinten bleibt zu, so kann man es auch schön je nach Aufstellung auf den hinteren Deckel stellen.


    Gruß