nochmal zur den 12 Stereogruppen. mich würde auch interessieren, was der beweggrund dafür war.
Die vielen Gruppen haben bei mir mehrere Gründe.
Klangbearbeitung und Zusammenfassen für dynamische EQs
Wenn ich z.B. bei den Sopranstimmen 20 Handmikros habe, nutze ich einen DCA für den schnellen Zugriff, oder den Soundcheck. Bei den Mikros gibts pro Kanal nur Lowcut, grobe Klangbearbeitung (vielleicht ein EQ-Band, falls es mal eine störende Frequenz bei der Stimme gibt), und den Notfallkompressor). Dazu werden die Stimmen im Panorama etwas verteilt
Ich route aber alle Mikros durch eine Gruppe Sopran, und mache da drin die Klangbearbeitung der ganzen Stimme. In die Einzelmikros höre ich beim Konzert vielleicht noch ein mal im Schnelldurchgang, außer mir fällt etwas grobes auf.
Dann gehen die 4 Gruppen wieder in die Haupt-Chorgruppe.
Bei anderen Instrumenten und Stimmen (Drums, Instrumente, Solisten, ...) gehts dann um das Zusammenfassen. Man kann im EQ doch leichter mal für Stimmen Platz schaffen, oder schneller reagieren als durch mehrere Einzelsignale durchzugehen.
ME-1
Die Gruppen werden auch fürs Monitoring oder das Beschicken der ME-1 InEar Mischer genutzt. In einem der Setups macht der Chor das Monitoring über ein iPad selbst. Fürs Monitoring des Chores werden dann auch die Gruppen genutzt.
Delaylines, Nearfill, Recording
Die Hauptgruppen nutze ich dazu noch, um bei Nearfills oder auch dem Recording die Verteilung der Signale anzupassen. Je nach Monitoring brauche ich im Nearfill weniger Solisten, ich kann den FX anders aufs Recording schicken, etc.
Das geht mit den Gruppen auch einfacher.