Beiträge von TasteBerlin

    Der Symptomatik nach könnten es digitale Sender sein, welche die analogen Funkstrecken "wegdrücken". 734 MHz ist auch sehr nahe am LTE-Uplink, für diese Funkstrecke sollte also auf jeden Fall noch mal eine neue Frequenz vergeben werden. Die anderen beiden befinden sich zwar weiter "drin" in der LTE-Mittenlücke, aber eine echte Garantie ist das auch nicht. Wer weiß, was in der Umgebung noch verbaut ist?
    Hier würde ein Frequenzscan helfen (z.B. mit der Shure Wireless Workbench).

    Ich krieg vom "typischen Sound" dieser Anlagen nach einer Weile Kopfschmerzen...


    Aber ich hab's auch ganz gern warm und soft, hab viel mit akustischen Besetzungen zu tun.

    IDN Unwetter mit so starkem Wind, dass einem der ganze Staub und Sand von der Straße in die Augen geweht wird.

    Ich war zwar nur als Gast dort und hab bei Abbruch der Veranstaltung (Stadtfest in Berlin) direkt den Heimweg angetreten, aber die Bühnenarbeiter müssen richtig spaß gehabt haben.

    Ach ja, die Botanische Nacht in Britz. 12.000 Besucher, die tagsüber schon fleißig den Staub aufwirbeln und dann zu 22.30 die heftige Sturmböe, gefolgt von Starkregen. Letzter hat zwar den Staub beseitigt, aber auch die Bühne (an der ich als Bandtechniker war) komplett gewässert.
    Interessant war, dass nur meine mitgebrachten Stromverteiler IP44 waren. Alles andere auf der Bühne waren Baumarkt-Ramschkistenverteiler, auch jene, die am vorderen Bühnenrand offen herumlagen. Das größte Dimmerpack stand gleich mal ganz im Gras, prima im Spritzwasser.

    Letztes Jahr beim Bierfestival in Berlin (wo 19 Bühne stehen) hatte ich an 5 davon zu tun. Nicht nur, dass die Temperatur im Schatten schon bei knapp 30 Grad lag; auch "meine" Bühnen waren alle prall in die Nachmittags- und Abendsonne gerichtet. Die auf der Bühne verwendeten iPads konnte man noch irgendwie abschatten. Trotzdem haben einige den Geist aufgegeben.

    Die (schwarzen) Subs in der Sonne haben dann irgendwann mal ihre Leistung runtergefahren - das macht QSC sehr ordentlich. Ob manch schwarze Akustik-Gitarre gelitten hat?

    Ich habe lange Jahre gute Erfahrungen mit QSC K10, oft auch ohne Subs. Sowohl bei geringer Lautstärke als auch bei stärkeren Belastungen. Die aktuelle QSC K12.2 habe ich bereits probiert, sie scheint eine "Box für alles" zu sein. Die Bauweise ist ebenfalls sehr robus.

    Ich sitze das einfach aus. Jedenfalls solange Experten rumlaufen, die auf einem X32 ein Rauschen hinbekommen. Zum einen zählt das Ergebnis und zum anderen ist nicht jeden Tag Wacken. Wichtig ist, aus dem gegebenen realistischen Etat das Beste rauszuholen. Nicht wenige der Grossprotze, die hier im Forum mit Attitüde herumlaufen, haben im echten Leben kaum mehr als mal gelegentlich ein 01V96 zur Verfügung.

    Ich denke, dass etwas Vorbereitung und Befassen mit der Ausstattung des X32 (Rack), den Bedienungsmöglichkeiten per App und/oder Laptop Dir mehr gebracht hätte als das weitgehend unbegründete Herumnörgeln. Ein schneller Zugriff auf ALLE Parameter lässt sich auf keiner Bedienoberfläche realisieren (obwohl: die X32 Edit-Software für den Laptop ist da schon nahe dran). Es ist übrigens kaum möglich, ein iPad in der Luft schweben zu lassen, so dass Du die "eine Hand zum Halten" nicht mehr brauchst. Ein Ständer oder Tisch kann Dir da aber helfen.


    Mein Tipp: wenn es wirklich nur Remote-Bedienung sein soll, ist die Kombination aus Laptop + iPad (oder Android-Tablet) noch die beste Notlösung. Laptop dann aber eher am LAN.

    "Aufnahme gefressen" kann kaum ein Problem des Mixers sein, denn Mehrspuraufnahmen werden an einem externen Laptop gemacht, mit Cubase oder einer anderen Software Deiner Wahl. Jede davon kann Dir im Livebetrieb Pegel und Fortschritt anzeigen. Der Mixer selbst würde ohne Einsteckkarte nur Pultsumme mitschneiden.

    Da es einen zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Aufkommen der Digitalpulte und dem vermehrten Auftreten der Säulen-PAs gibt, vermute ich dort den Grund für den Eindruck, dass digitale Systeme nicht "weich genug" klängen.


    Ich persönlich habe die ersten Digitalpulte, z.B. den ganzen Yamaha 01x..., übersprungen. Haben mir wirklich nicht gefallen. Über die Klangparameter aktueller Pulte kann ich mich nicht beschweren.

    IDN:

    die opanair-saison hat wieder begonnen. und damit leider auch die tatsache, dass manche pulte bei sonnenlicht nicht mehr sicher bedienbar sind.

    was tat mir der kollege leid, der auf einem ihm nicht gut bekannten pult (SI Performer) drei ihm nicht bekannte bands mit knapp kalkulierter zeit (10-15min changeover) und bei schräg von vorne kommendem sonnenlicht arbeiten musste.

    ich hatte zum glück nur eine band zu mischen - und mein eigenes pult am start. dusel gehabt!

    Was lob ich mir mein eigenes, schnell aufklappbares FOH-Zelt - außen schwarz, innen silber beschichtet. Im Zeitalter der Displays ein echter Gewinn.