Beiträge von Andl77

    Hallo und danke für eure Ausführungen zu dem Thema.


    Ich habe versuchsweise einmal 5 RCD´s hintereinander geschaltete und diese per RCD Prüfgerät ausgelöst.
    Es löst immer der "schnellste" bzw. der mit dem "kleinsten Fehlerstrom" aus -> einer löst aber immer aus.


    Also sollte der Zugang zu allen RCD´s im Stromkreis immer möglich sein damit es nach beheben des Fehlers schnellstmöglich wieder weitergehen kann.


    niggles : Naja, um den 10kVA LED -Trailer ohne RCD betreiben zu können, könnte man auch einen Adapter von CEE63 auf CEE32 bzw. CEE16 (natürlich mit entsprechender Absicherung im Adapter) nutzen, dann entfällt das lästige "ziehen" der dicken Zuleitung...


    Wobei dann wieder die Gefahr besteht das jemand was anderes reingesteckt...

    Hallo zusammen,


    wie verhält es sich, wenn es an einem Stromverteiler mit RCD 30mA der an einer Steckdose mit RCD 30 mA angeschlossen ist, zu einem Fehlerfall kommt bei dem der RCD auslösen muss.


    Löst der schneller RCD aus oder löst keiner aus. Irgendwie habe ich was im Kopf das das nicht so 100% funktioniert. :/


    Danke schonmal für eure Hilfe.


    Andl

    Hallo zusammen,


    Ich habe eine DSP das bei 0 dbfs = 18dbu am Ausgang liefert (0 dbu = -18 dbfs).

    Die Frag die ich mir stelle ist, bei welchem Ausgangs-Pegel am DSP der Amp voll ausgesteuert sein soll.


    0dbu DSP = Vollaussteuerung Amp oder wie wird das in der Praxis gehändelt ?


    Danke für die Hilfe.


    Andl

    Servus tubetom,


    so wie es aussieht wird im "120 Volt" Betrieb nur ein Teil des Brückengleichrichters (BR1) genutzt.

    Im "240 Volt" Betrieb wird der ganze Bruckengleichrichter (BR1) genutzt auch sind hier die Sieb-Elko´s in Reihe geschaltet (2x 200V), die Primärwickluing des Trafo´s hängt zwischen den Siebkondensatoren und somit auf halber Zwischenkreisspannung.


    Ich würde Klemme "EL1" von "E120" nach "E240" umklemmen.

    Dann das Ganze an einen Trennstelltrafo anschliesen und langsam aufdrehen.

    Spannungen von primär Sieb-Elkos / sekündär Sieb-Elkos / +/- 15 Volt / +16 Volt / +18 Volt überprüfen.


    Andl


    Und wie immer: Strom macht klein, schwarz und hässlich !

    Das klacken könnte auch vom Startversuch des Netzteils kommen. Wegen Überstrom schaltet es vielleicht immer wieder ab.... Analoges Amperemeter in die Zuleitung und sehen was es anzeigt, Spannung nach den Drossel messen wenn der Fehler auftritt.

    Ich nutze die Limiter (Peak & RMS) zum Schutz der Speaker vor Überlastung durch "sauberes" Signal.

    Falls der DJ am Pult mehr als 4 dbu aufdreht macht mein Ducker mit Ratio 1:-1 immer leiser je weiter der DJ aufdreht... 8) Einmal erklärt und der Pegel bleibt im sauberen Bereich.

    Hallo gylo,


    Pin 1 an U101 würde ich jetzt mal vergessen und mich weiter auf Pin 5,6,7 konzentrieren.


    Pin 5: nicht invertierender Eingang bekommt das aufbereitete Eingangssignal (XLR)
    Pin 6: invertierender Eingang liegt über Widerstände und Kondensatoren gegen Masse.

    Pin 7: Ausgang geht zur Vorstufe. (Sollte ohne Eingangssignal ~ 0 Volt sein.)


    Ich würde mit dem Oszi mal schauen ob die Spannungen an Pin 5 / 6 /7 (U101) am funktionierenden und defektem Kanal gleich aussehen (wenn U101 gesockelt vielleicht mal entfernen) und messen.


    (Sicherheitshalber die vier Glasrohrsicherungen entfernen, die +/-15Volt für den Opv U101 sollten trotzdem vorhanden sein.)


    Sollten ohne U101 im funktionierenden und defektem Kanal die Spannungen gleich sein dann ist U101 defekt.

    Wenn die Spannung an Pin 7 unterschiedlich ist, dann könnte die Vorstufe einen defekt haben.

    Versorgungsspannung für den OPV (U101) Pin 4 (-15 Volt) & Pin 8 (+15 Volt) sind vorhanden ?

    Gib ma einen Sinus 1 kHz 1 Volt auf die Eingänge und mess mal was an U101 Pin 7 rauskommt und vergleiche das mit dem defekten bzw. funktionieredem Kanal.

    Das Gleiche mit U101 Pin 1 das scheint die Auswertung für die Clip-LED bzw. deren Ansteuerung zu sein.


    Die Sicherungen der Rail-Spannungen sind in Ordnung und die Endtransistoren haben Spannung ?

    Auch kann man mal den Ruhestrom der Endtransistoren über den Spannungsabfall der Emitterwiderstände prüfen und mit dem funktionierenden Kanal vergleichen.

    Offtopic:

    Das Temperatur Problem bei 1HE Amps wundert mich nicht wirklich...

    Die "PKNC XD-6000" hat eine max. Leistungsaufnahme von 8280W laut Homepage PKNC.

    Reale Class-D-Verstärker weisen bei Vollaussteuerung Wirkungsgrade von 85 bis 94 % auf.
    Was im Fall der XD-6000 bis zu ca.1250 Watt Abwärne wären...

    Genau so ist der Plan, ein Messsystem ist auch vorhanden ;)

    Da ich jetzt weiss das die Bestückung zusammenpasst kann ich mich mal dranmachen eine neue Weiche zu stricken...:)