Beiträge von bassking67

    Hallo zusammen,


    ich war davon längere Zeit eher abgekommen, bis ich dieses Jahr mal einen Gitarristen mit einem völlig problemlosen und perfekten Sound hatte, der so ein Teil verwendet hat. Habe mir dann eine eigentlich recht einfache DI Box von Palmer mit Speaker Simulation angeschafft. Aufs erste hinhören vielleicht etwas zu direkt, aber mit der Band zusammen perfekt. Vor allem hatte ich sonst schon öfter die Situation, dass der Gitarrensound mit Mikrofonabnahme zwar bei einem Sound sehr gut war, beim nächsten Gitarrensound dann plötzlich irgendwie etwas selstsame Resonanzen da waren. Kann man dann zwar wieder über Mikrofonposition und/oder EQ korrigieren, aber dann passt es für den anderen Sound nicht mehr so gut. Die Variante mit normaler DI Box und Speakersimulation in Pult ist aber auch eine gute Idee, die ich noch nicht ausprobiert habe.


    viele Grüße,


    C.

    Na ja, obwohl ich natürlich auch gerne mein Material vermiete, ist die Rechnung sooo einfach nicht. Wenn man eine hochwertige gebrauchte PA für 6000 EUR kauft, kann man die typischerweise nach ein paar Jahren auch wieder für 5400 EUR verkaufen. Und auch wenn es viele Verleiher im Umkreis gibt, ist das abklären , abholen, zurückbringen immer ein gewisser Aufwand. Und auch wenn es bezüglich passender Skalierung natürlich sinnvoll wäre, wird man vielleicht nicht für jeden Gig wieder eine andere PA, die man nicht kennt, haben wollen...


    viele Grüße,


    C.

    Hallo TomyN,


    für einen Sinuston an der Übergangsfrequenz ist die Aussagekraft natürlich etwas begrenzt. Aber den Amplitudenfrequenzgang habe ich schon komplett messen können. Das war so ein selbstgebasteltes Messystem, was zwar von einem PC angesteuert wurde aber die Signale analog erzeugt und gemessen hat (ist echt schon ein wenig her...). Und außerdem habe ich glaube ich an der Weiche nicht nur die Polarität drehen können, sondern auch die Phasenlage einstellen (BSS FDS360). Aber dann hat man natürlich auch nur das "time alignment" für eine bestimmte Frequenz ;-).


    Aber es geht mir auch überhaupt nicht darum zu schreiben, dass das früher alles super (oder sogar besser) war, sondern nur darum, ob ich das jetzt richtig versanden habe.


    Aber mit der Phasendifferenz sehe ich das schon richtig, dass man in den ungünstigeren Fällen (+-90°) zwar keine Auslöschung aber auch keine Addition hat? Da würde wohl höchstens noch ein Allpass helfen, wenn man FIR Filter verwendet, aber das schlägt bei den tiefen Frequenzen zu sehr auf die Gruppenlaufzeit.


    viele Grüße C.

    Hallo zusammen,


    als die Messtechnik noch nicht so gut und güstig war, habe ich die Anpassung der Delayzeiten (bzw. zu Zeiten der analogen Weichen die Anpassung der Phasenverschiebung) über die Optimierung des Pegels im Bereich der Übergangsfrequenz gemacht (also im Prinzip das, was TomyN als Plausibiltätscheck vorschlägt). Über die Steigung der Phasenkurve ist das zwar eleganter, aber meine Frage ist, ob, wenn man nur auf die Amplitude schaut, eigentlich etwas ganz grundsätzlich schiefgehen könnte?

    Und was ist eigentlich, wenn man die Steigung der Phasenkurve durch das Delay ganz gut angepasst bekommt, aber die Phasenlage an sich zwischen Top und Sub dann ungüstig ist? Oder habe ich da gerade einen gedanklichen Hänger und das kann gar nicht passieren?


    viele Grüße,


    C.

    Also ich habe so ein Teil auch seit einer Weile ohne Probleme im Einsatz (meistens für Monitore, gelegentlich auch an Sub / Sat für kleine Sachen. Das einzige was mich stört ist, dass man keine Presets für einzelne Kanäle speichern und abrufen kann, sondern nur immer für alle vier auf einmal. Das schränkt die Flexibilität etwas ein, wenn man mal schnell einen anderen Monitor (mit Preset) dranhängen will. Klanglich finde ich das Teil durchaus okay. An einem (oder gar zwei) Subs geht natürlich schnell die Luft aus.


    viele Grüße,


    C.

    Es ist tatsächlich so, dass die LD IEM Strecken recht strak rauschen (zumindest im Vergleich zu Sennheiser). Und wenn dann die Gainstruktur nicht optimal ist, fällt das noch deutlich stärker auf. Dass es am Mischpult liegt, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.


    viele Grüße,


    C.

    Zitat

    Ich frage mich deshalb, ob es in einem gewissen Umfang deshalb klüger wäre, in Molton und Absorber zu investieren (auch vor Ort), als die teuersten Kisten aufzuhängen? Habe ich am Ende mit der Mittelklasse PA und genügend Absorptionsfläche den besseren Sound als mit der High-End PA und dem nackten Raum?



    Also ich würde sagen ganz klar ja. Und ich bin inzwischen soweit, dass ich mir tatsächlich die Mühe mache, zumindest die Bühnenakustik in extremen Fällen etwas zu optimieren. Zwei 1X2 m große Absorber hinter dem Schlagzeug oder an den nackten Seitenwänden einer kleinen Bühne machen tatsächlich manchmal den entscheidenden Unterschied zwischen "alles scheppert" und "halbwegs brauchbar". Und dem Sound nach vorne raus kommt es natürlich auch zu gute, wenn die Becken und die Snare nicht gar so arg in die Gesangsmikrofone sauen. Wenn man die Transportkapazitäten hat, dauert der Aufbau ca. 2 min. Aber dem Mulm in den Tiefmitten kommt man so natürlich nicht bei.


    viele Grüße,


    C.

    Hallo zusammen,


    na, da hätten wir`94 auf dem Hockenheimring ja glatt ein Forentreffen machen können, lange bevor es das Forum gab:). Das Konzert habe ich auch als gigantisch gut in Erinnerung (bezüglich aller Gewerke;)). War aber nicht gerade leise, meine Freundin hat das Konzert in Mannheim-Neckarau ganz gut mitverfolgen können (das sind fast 10km Luftlinie). Und zu wenig Low End war auch nicht. Ich habe damals gedacht, ich hatte einfach viel Glück mit dem Platz, an dem ich stand, aber es gab wohl auch noch ein paar andere gute Plätze.


    viele Grüße an die anderen alten Säcke (na ja, so alt dann doch nicht, mein Freundin wohnte damals immerhin noch im Studentenwohnheim:D),


    C.

    Hallo Clemens,


    hast Du zufällig in Daslight einen Master-Dimmer angelegt, der nicht auf 100% steht? Ich habe bei mir schon gemerkt, das dann alle möglichen seltsamen Dinge passieren können.


    viele Grüße,


    auch Clemens

    Stereo hard pannen:

    Wir haben so ein Sennheiser InEar Gerät irgendwas, wo man auf einer Frequenz 2 Kanäle an verschiedene

    Empfänger senden kann. Hat man jetzt den Input(in unserem Fall ein Backing Track) hard gepannt-gibt es Fasching im InEar.

    Das ist ja aber auch nicht der Anwendungsfall, wie das von Sennheiser gedacht ist, sondern um bei Bedarf zwei getrennte Monitorwege (dann halt nur jeweils Mono) mit einem Sender bedienen zu können. Dann sollte man natürlich auch beide Kanäle des Stereo Signals auf den jeweiligen AUX- Weg geben. Oder habe ich da jetzt etwas falsch verstanden?


    viele Grüße,


    C.

    Hallo,


    Zitat

    ...oder noch ein paar öhren mehr investieren und den Mackie DL16s nehmen. Sie App ist um Lichtjahre besser als die vom XR12. Das Ui kenne ich nicht.

    Hat da (Mackie DL16s) schon jemand etwas "Langzeiterfahrung" damit? Mit dem Mackie DL32R hatte ich nämlich schon öfter 'mal ein Einfrieren mit anschleißend nötigem Neustart. Mit den Behringers, mit denen ich wesentlich häufiger arbeite, noch nie.


    Und die FE200 sind zwar ein wenig speziell aber wirklich nicht zu unterschätzen. Wenn man sich mal an die gewöhnt hat wird man vermutlich eine Opera10 (obwohl sicher nicht schlecht) nicht als adäquaten Nachfolger empfinden. Da muss man m.E. schon ein zwei Etagen höher greifen.


    viele Grüße,


    C.

    Also ich verwende einfach kleine Mischpültchen von Behringer quasi als Kopfhörerverstärker. Wenn etwas zerrt, dann eigentlich nur weil jemand am Gain rumgefummelt hat. Und was sehr nützlich ist; sich "Doppelkabel" zu basteln, über die sowohl Gitarrensignal als auch Kopfhörersignal läuft. Bei einer Band versorge ich Gitarristen, Bassist und Schlagzeuger mit kabelgebundenem IEM und nur die drei Sänger haben drahtloses.


    viele Grüße,


    C.

    Hallo,


    da kann ich die Aussage meines Vorschreibers bestätigen. Gerade die neueren Sachen sind wirklich ziemlich gut. In der Anfangszeit (vor ca. 30 Jahren) gabs auch ein paar Produkte, die noch nicht soooo ausgereift waren.


    viele Grüße,


    C.