Beiträge von kilian

    Ob sie ihre Auflösung auf eine abgesetzte Digital Stagebox, oder auf ein analoges Core stecken (lassen) ist der Tourproduktion ja meist egal.


    Im einfachsten Fall gibst vor Ort ne X/M 32 mit Cat Leitung und der FOH Mensch kann das das Ding bedienen und begnügt sich mit Trims.

    Kann es sein, dass das nur ein Feature vom Editor ist, der dann halt 0dB einstellt?

    Auch am X/M32 selbst lassen sich einzelne Bänder resetten.

    Beim erneuten Druck auf die "reset band" (bei der genauen Beschriftung bin ich nicht sicher) Taste/bzw. den Encoder unterm Bildschirm springt das jeweilige Band auf den zuletzt gewählten Wert zurück.

    Ich schließe mich an: geh in einen Laden und teste mal ein paar verschiedene Hörer...


    Bei mir wurde es dann ein Bose quiet comfort 35 II


    Bin sehr zufrieden was Sound und Noise cancelling betrifft. Ich fahre nicht mehr ohne auf Tour... Ob Flugzeug, Bahn, Bus, oder zuhause wenn die Waschmaschine läuft 😉

    Hier ein Screenshot aus dem aktuellen ;) PM5 Manual (engl.) und ein weiterer aus dem CL1/3/5 Reference Manual (dt.):




    Hieraus schließe ich, dass es nicht nötig sein müsste die FX Inputs "doppelt" zu patchen, will aber natürlich nicht ausschließen, dass es anders/besser (lauter?) klingt wenn man es doch tut.


    Ich werde das auf jeden Fall so bald wie möglich ausprobieren, allerdings sind die kommenden Termine alle mit DLives und VIs

    Nur nochmal zur Sicherheit:

    Du hast im FX Rack 1-4 das Routing auf Insert gestellt und dann bei den Bussen unter Config den jeweiligen Insert ausgewählt?


    Im Editor sollte der FX Screen dann so aussehen wie auf dem Screenshot - Bus 1 ist insertiert, Bus 2 noch nicht.


    Einschalten muss man dann auch noch, dann färbt sich das Kästchen neben „Insert-Bus 01“ ein...

    1. Eh. Das wurde ja auch schon an anderer Stelle im Forum diskutiert.

    2. Übers Ein- und Ausschalten (inkl. Hinhören) sind wir uns, dachte ich, ebenfalls schon einig geworden

    3. Erstmal kein Widerspruch meinerseits außer, dass das Zitat wenig mit "Audiotechnik", sondern mehr mit (gutem) "Geschmack" zu tun hat.

    er beschreibt das eigentliche dilemma: "viel hilft viel" ist eher selten zielführend.

    Der Knackpunkt ist für mich allerdings zu erkennen wann "wie viel hilft".


    Als Bespiel: Einige Kollegen haben ja schon angedeutet, dass u.U. auch etwas mutigerer/beherzterer Einsatz von Filtern bessere Ergebnisse hervorgebracht hat als erwartet.


    Manchmal ist mehr halt doch mehr.


    Aber hier Stimme ich Rainer zu: Auf dem Weg zur Erkenntnis darf der Bypass Knopf nicht fehlen!

    Ich bin zwar spät dran, aber nachdem Karel auf Seite zwei bereits einen meiner „Plugin-verseuchten“ Mixe erwähnt hat, will ich ein paar Gedanken zum Thema teilen.


    Der unreflektierte Einsatz eines, egal welchen, Werkzeugs, der allein dadurch begründet ist, dass er möglich ist, wird früher oder später schief gehen.


    Nur weil mir Multiband Kompressor, dynamischen EQ, Brickwall Limiter, vermeintlich akkurat nachempfundenes Modell eines berühmten Opto-Kompressors (…) zur Verfügung stehen, heißt das ja nicht, dass ich alle diese Tools immer einsetzten sollte.

    Nur weil in meinem Kanalzug jeweils ein Kompressor und ein Deesser vorgesehen sind, muss ich ja nicht beide (oder überhaupt nur einen) einsetzen.

    Nur weil ich 12 Drum Mikros auf der Bühne habe, muss ich sie nicht (immer) alle verwenden…

    Nur Weil da ein Lautsprecher steht muss ich da nicht unbedingt was drauf schicken…


    Manchmal ist es eben weniger mehr und der beste Weg ans Ziel ist, wie von billbo beschrieben, den Bühnensound mit einzubeziehen und nur das zu ergänzen, was noch fehlt.


    Ein anderes Mal sehe ich mich gezwungen alle Register zu ziehen um meinen angeschlagenen Frontmann mit schlechter Mikrofontechnik, der schon bei voller Gesundheit nicht sonderlich viel Pegel bringt, im Mix knapp über das dichte Arrangement (von Live Band und geschmackvoll ausgewählten Stems der Albumproduktion) zu platzieren, sodass zwar jedes Wort verständlich bleibt, aber es auch an den lautesten Stellen nicht (zu sehr) wehtut.

    Da können da erwähnten „Plugins", die hier im Forum einen zweifelhaften Ruf zu haben scheinen, eben genau richtig sein.

    Eine typische Waves Lead Vocal Kette für mich wäre im skizzierten Fall:

    F6, RComp, C6, Apex Aural Exciter, LA2A

    Dazu auf dem „Alles-Andere-Bus“: F6 / C6, MaxxBass, VEQ4, L2

    Der Direct Out vom Vocal Kanal darf dann durchaus auch mal als Sidechain Input für die zweite Kette dienen.

    Die „Kunst“ beim Einsatz dieser Werkzeuge ist eben zu Erkennen wann sie zuträglich sein können und wann nicht.


    Manchmal klingt es eben schon genau richtig, so wie es ist und aus den Boxen kommen nur die Ansagen zwischen den Stücken.


    Dazu ein Zitat von Dave Pensado (glaube ich): „I can teach you how to get a great snare sound, but I can’t teach you what a great snare sound is."


    Mit meiner These, die eigentlich vorneweg sollte, komme ich jetzt wieder in der Diskussion an:

    Wer das eigene Tun nicht überdenkt entwickelt sich nicht weiter.

    Wenn Music Group hier beim nächsten Firmware Update keine neuen Routing-Möglichkeiten einbaut, bleibt abgesehen von der oben genannten Variante noch die Card I/Os als AUX I/O zu routen und diese dann als Inserts oder FXe zu patchen.

    So mache ich das seit Jahren(!) mit der Firewire Karte und Multirack native (davor Mainstage).

    Sind dann halt nur 6 Kanäle, aber das reicht ja auch oft.


    Für mich hätte die Soundgrid Karte also erst dann einen Mehrwert, wenn das Routing im Pult flexibler wird...

    "cen-music" schrieb:

    Dafür verliere ich den Zugriff auf die Kanäle der USB-Einschubkarte (praktisch wegen mal schnell Zuspiel vom Rechner). Danke sehr! :)


    bei der PRO1 brauchst du eh ein Miniklinkenkabel für den Zuspieler, insofern kein wirklicher Nachteil, oder? :wink:


    Ich hatte schon sehr viel Spaß an einer PRO2, aber wie simonstpauli sagt, an den kleinen wird es etwas fummelig, wenn man nicht genau weiß was als nächstes passiert.
    In dem Kontext ist vielleicht auch noch die Zahl der Fader zu nennen.
    8/8 bei PRO1 und 16/8 bei M32
    Das ganze POP und VCA-Spill-Ding gefällt mir wirklich gut, aber die zwei 16er Input-Bänke sind in manchen Situationen vielleicht doch etwas schneller zu navigieren...