Beiträge von KurtSchuster

    Ich nutze für mein Fireface eine FireWire-PCIe Karte mit einem Chipsatz von Texas Instruments.


    Die Texas Instruments Chipsätze gelten/galten als besonders unproblematisch. Der Hersteller der Karte ist zweitrangig. Wichtig ist der TI-Chipsatz.

    Jupp, die 2 Subs in der Mitte zwischen den Tops zusammen stellen ist ein Versuch wert. Oder sonst wohin. Aber zusammen.

    Delay auf einen Punkt (Tanzflächenmitte) anpassen.


    Eine beliebte Aufstellungsvariante ist noch diagonal je ein Sub in die (2) Ecken. Habe ich aber noch nie probiert.

    Wie dem auch sei, Gerät ist eh aus der Garantie raus, Stecker abgeknipst, Lötkolben raus und direkt das Kabel auf die Pins gelötet. Seitdem: Läuft und keine Ausfälle mehr!

    Spitze. So einfach und effizient wünscht man sich eine Reparatur. :thumbup:

    Mir ist schon klar, dass bei spätestens 40Hz bei den Hörnern auch Ende im Gelände ist und es so einige Filme gibt die auch Anteile bis 20Hz auf die Front oder noch andere Kanäle geben.

    Das ist bei manchen Filmen schon erstaunlich wie wenig sich auf dem LFE Kanal tut. Da ist der Bassanteil auf VL,VR usw. weit höher als auf dem LFE Kanal. Oder die zahlreichen 5.0 Konzertaufzeichnungen...

    ch hatte hier auch mal rumgespielt und ausprobiert die Basshörner höher zu trennen und den Kinosub von KCS quasi unter 50Hz einzusetzen. Wirklich schön fand ich das aber nicht, wobei mir da sicherlich auch die Raumakustik einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht hat...abgesehen von meinem (Un)Wissen und mangelndem Messequipment und Lust.

    Ja, ohne Messerei, rein nach Ohr stößt man irgendwann an eine Grenze. Doch z.B.mit REW bekommt man das hin.

    Ein 2 Wege Bass bietet sich bei dir an. KCS macht alles bis 80-85 Hz. Von allen Kanälen der Front. Dann haste mit dem AZ Basshörnern nen schönen Kickfiller für VL und VR.

    Den Bassanteil des Center kannste dann ja auch in den 2 Wege Bass schicken.

    Die hinteren Tops sollten ja auch bis 80-85 Hz runter können. Drunter dann den Single 18er.


    Guck doch mal im Messdiagramm des Herstellers wann die AZ Bass Hörner richtig laut werden. Tiefer trennen macht imho wenig Sinn.

    Pass auf das du nicht Leistung unterhalb der Resonanz in die AZ Basshörner schiebst. Das geht schnell in die Hose und bringt kaum was.


    Aber weißt du ja. :)


    Ich würde die RS-880 auch gerne tiefer als 85 Hz trennen. Macht aber keinen Sinn. So richtig laut wird sie erst ab 100 Hz.

    Jetzt momentan schneide ich einfach alles unter 70Hz oder so ab um die Boxen zu schützen, der Rest geht halt verloren. Aber: Ich hab ja auch noch 2 Audio Zenit PW18 (also 0815 Single 18" BR Subs) rumstehen. Davon könnte man mal einen hinten in die Ecke neben das Sitzmöbel packen und damit rumspielen. Quasi ein separater Sub nur für die Surrounds

    So mache ich das ja auch mit dem LD88 der die TX1 für Hinten unterstützt. Mach das. Ist ein fetter Unterschied und macht Spaß. Etwa bei Tron2 die Szene wo einer der Destroyer von Hinten Mitte angeflogen kommt....sehr geil :P


    Ich habe auch ne Zeit gebraucht bis sich die 3 Subwoofer vertrugen.

    Bass Vorne mit Hinten war ein hartnäckiges Problem.

    Die beste Lösung war, neben entsprechendem Delay, die Polarität des LD88 im Controller zu drehen. Passt nun viel besser. Erstaunlicherweise passt es auch noch zu den TX1.


    Also wenn einem nix mehr einfällt was man noch machen könnte, mal die Polarität drehen. ;)

    Filme und Gebastel in der Bude aktuell gerade nicht so viel, war aber bei mir schon immer so, dass ich im Sommer und bei Wärme eher weniger Filme gucke.

    Ist bei mir auch so. Was ich trotzdem sehr empfehlen kann ist "A Quit Place". Besonders Teil2. Ein echt genialer Score.

    Teil 2. Da hab ich doch glatt das 10000 Zeichen Limit gesprengt :D


    Noch was zu Controllersettings welche die Hersteller zur Frequenzgangbegradigung ihre Boxen nutzen. Bei der RS-880 sind das etwa 5 PEQs.

    Im Prinzip ist das für die Hose. Was war ich glücklich das Commi mir die Settings nannte. Ich habe zwar die orig. Controller aber die wollte schon vor vielen Jahren keiner mehr nutzen.


    Für die Hose deswegen weil das ja Freiluftmessungen bzw. RAR Messungen sind. Da nun kaum einer im Freien Musik hört (nicht mal im PA Bereich) und der Raum den Frequenzgang bis zur Unkenntlichkeit

    verbiegt bringt einem das fast nix.

    Nach der Erkenntnis schaute ich mir die Frequenzgänge der 880 in meinem Raum an und stellte fest das alle 5 PEQs von Commi kontraproduktiv waren. Wo ein Loch war machte der negative PEQ das Loch noch größer. Ebenso bei Überhöhungen.


    Nur Zufall gleich bei allen 5en? Ich denke nicht. 5 Frequenzen verteilt auf 20000 Möglichkeiten. Das kann eigentlich nur schief gehen.


    4 bzw. 5 PEQs bekommen die 880 immer noch. Doch an anderen Stellen mit anderen Einstellungen. Ein enormer Unterschied.

    Und sogar für jede Box unterschiedliche PEQs. Denn am Hörplatz kommt nun mal von der linken Box nicht das gleiche an wie von der rechten. In meinem akustisch nicht optimierten Raum.


    Die Front ist nun geschlossen. Das heißt LCR sind nicht (wenig) ortbar. Es gibt keinen Bruch zwischen VL-Center-VR. Ein Schallereignis kann beliebig positioniert werden. Das Auto rast nahtlos durchs akustische Bild.

    Die Ortung etwa einer Stimme ist schön am/im TV. Höher noch als die Center tatsächlich stehen. Die müssen ja unter dem auf den Subwoofern stehenden, leicht hochgebockten Fernseher durch schießen.


    Die Erklärung dafür ist das, sagen wir eine ruhige Passage im Film, eine Person spricht, der Ton nicht nur aus dem Center kommt. Wenn man sich die Pegel anschaut sieht man das fast immer auch Pegel auf VL und VR ist. Wenn auch leiser.

    Nun ist es so das die Mitteltonhörner (wichtig für Stimme) der großen 880 auf der Höhe der Bildschirmmitte sitzen. Die 880 ziehen die Ortung des Center nach oben. :)

    Coole Sache. Kann man auch gut nachvollziehen indem man sich sitzend am Hörplatz duckt und aufrichtet.


    So, ich hatte dich ja schon vorgewarnt. Hat sich ne Menge getan. Und das ist noch nicht alles.


    Ich habe etwa noch eine schöne und einfache Möglichkeit gefunden die Pegel der Boxen zu "harmonieren". Dadurch ist der Sound noch mehr im Raum, oder, weniger schwurbelig gesagt, die Boxen sind weniger ortbar und der oft schwierige Übergang zwischen Vorne und Hinten gelingt besser. (Hubschrauber)


    Die Idee kam daher das ich ja Vorne und Hinten Stereodreiecke bilde. Incl. Phantomschallquellen. Das klappt auch gut.

    Ich nutze dazu Max Raabe und seinen Kaktus. Er ist der King in der Mitte.

    Erklingt seine Stimme schön, klar, laut und deutlich ortbar als Phantomschallquelle aus der Mitte zwischen VL und VR ist alles Paletti.


    Dasselbe mit HL und HR. Max sitzt mir genau im Nacken.


    Nun also die Frage wie laut soll nun insgesamt die Front im Vergleich zu Rear sein? Da hatte ich viele Einstellungen probiert. Alles so aus dem Gefühl heraus. Konkrete Ansagen von Dolby gibt es imho keine.


    Daher ging ich hin und "baute" 2 neue verzerrte Stereodreicke. Dazu route ich den linken Kanal der Stereoaufnahme von Max auf HL und den rechten Kanal auf VL. Dann drehe ich den Pegel von HL so lange runter bis Maxens Stimme mittig an der linken Wand ertönt.

    Dies sitzend am Hörplatz. Blickrichtung aufs TV. Dasselbe mit der rechten Seite.

    Gefällt mir richtig gut. Sound ist mehr im Raum. Raumschiffflüge enden nicht mehr hart z.B. in HL.


    So, nun aber Schluss.


    Ich hoffe ich konnte dir etwas (neue) Heimkinobegeisterung einhauchen. :P Lass den Kopf nicht hängen, Amp lässt sich reparieren und dann brauchste halt nen neuen Controller.



    Grüße,

    Frank

    Hallo Marcel,


    das ja mal ne ganz blöde Sache mit dem Controller und dem Amp. Reparatur eines "klassischen" Amps ist möglich, doch der Controller?


    Ich dachte neulich noch darüber nach was ist wenn so ein Controller hops geht. Lohnt da die Reparatur? Kann das überhaupt wer? Wenn das ganze Board getauscht werden müsste wärs wohl ein Fall für die Tonne.


    Schade das bei dir die SR-Anlage gerade nicht spielen kann.


    Bei mir hat sich eine Menge getan. Fast alles hat sich geändert. Ausgenommen die 5.1 Aufstellung der Boxen und das Material an sich. Nichts dazugekauft er hat.


    VL und VR sind je eine Community RS-880. Ich hatte sie vor nem Jahr oder so nochmal raus gekramt und.....dann blieben sie. Einfach eine tolle Kiste die ganz hervorragend klingt wenn man ihr etwas Liebe angedeihen lässt.

    Aber dazu später mehr.


    Als Center dienen nun alle 3 the Box pro TP-105. Vorher machte eine Center und die anderen 2 waren HL und HR. Die 3 Boxen liegen ca. 45 cm hinter dem TV auf einer Fensterbank. Passen gerade so in der Tiefe drauf.


    Die Lambda TX-1 sind nach Hinten gewandert und machen nun HL und HR. Da sie, wie auch die 880 und die 105, kein Fullrange können erhalten sie Unterstützung von einem LD-88.


    Als LFE und Bassunterstützung für die TP-105 und die RS-880 müssen die 2 Community CSX-60b herhalten.


    Ich fang mal mit LFE und Bass an. Irgendwie war das für mich immer Synonym. Weil halt aus dem Musikbereich so gewöhnt denke ich. Was nicht aus dem Top kommt kommt eben aus dem Subwoofer.

    Was aber in dem Fall einer SR-Anlage aus PA Material nicht stimmt.



    Hmm, watt meinter nu? :) Ich war so vorgegangen das ich die Kanäle entsprechend auf die Boxen legte. Also den Kanal VL auf die Box VL usw.. Logisch.

    Nun ist VL aber keine FR Box. Das heißt sie bekommt einen HP. Im Fall der RS-880 sind das 85Hz. Dolby und DTS gehen aber davon aus das alle LS, ausgenommen der Subwoofer, Fullrange LS (20Hz-20kHz) sind. So wird das dann auch gemischt im Tonstudio.

    Der Frequenzanteil den die Nicht-FR-Box nicht wiedergeben kann, landet also nicht auf dem LFE Kanal an den die Subwoofer ja angeschlossen sind. ;)

    Anders gesagt, alles was, wie im Beispiel der 880, unter 85 Hz ankommt wird weg geworfen. Dies deswegen weil der Controller, anders als ein AVR, keine Anweisung bekommt was er mit dem Frequenzanteil tun soll.


    Die Lösung des Problems ist einfach. Man schickt im Controller den entsprechenden Frequenzanteil auf die Subwoofer. Der Subwoofer bekommt nun also nicht nur das Signal des LFE Kanals, welcher nicht der Basskanal ist, den gibt es nicht, sondern auch von VL,VR und dem Center. Und gibt Dieses anteilig wieder.

    Wichtig war für mich den Unterschied zwischen Bass und LFE zu erkennen. Das eine ist ein Frequenzanteil, das andere ein Kanal.


    Hätte ich auch mal früher drauf kommen können. Der Unterschied ist enorm. Was sich doch so alles tut im Bassbereich von VL,VR,Center aber auch HL und HR. Das hängt dann auch vom Mischer ab. Mancher benutzt den LFE nur zaghaft, da fällt es dann besonders auf.


    Erstaunlich das mir das so nie aufgefallen ist. Der LFE rumorte ja ordentlich und aus den Tops kam ja auch, fast, alles raus.....

    Wichtig dabei ist natürlich die Übergänge zwischen den Tops und den Subwoofern ordentlich hin zu bekommen.


    Wie machst Du das?


    Die Subwoofer habe ich übrigens nach einem Verfahren umgedreht auf das ein User hier aufmerksam machte. Das heißt die 2 CSX-60 strahlen nun in einem gewissen Abstand die Wand an. Mit sehr erfreulichen Ergebnissen. Mehr Pegel, mehr Tiefbass, weniger Auslöschungen. Ziemlich geniale Sache. Wenn ich sie finde stelle ich mal eine Vorher Nachher Kurve ein.

    Übrigens nutze ich den LD-88 für HL und HR nur weil ich sonst eine Verbindung zwischen den 2 Xilicas herstellen müsste.


    Zum Center: Ich sag nur Interferenzen, Kammfiltereffekte das ganze Gruselzeugs. 3 Kisten direkt nebeneinander legen und einfach dasselbe spielen lassen kann ja nur schief gehen.

    Also brav Wellenlängen und Treiberabstände ermittelt geguckt wo Lambda 1/2 liegt und dann die 5er der Boxen soweit hoch laufen lassen wie es eben geht. Hat sich prima addiert und ich war zufrieden.

    Ausgenommen die Tatsache das es nun ein HT mit 3 5ern zu tun bekommt. Naja, zumindest so ähnlich.

    Irgendwann dachte ich mir probierste mal aus was passiert wenn du alle 3 Boxen komplett hoch laufen lässt. Müsste ja laut Theorie und der allgemeinen Meinung zu einer kleinen Katastrophe führen.


    Überraschung, dem war nämlich nicht so. Ich hab mir den kompletten Frequenzgang in REW mit der Lupe angeguckt und es gibt keine einzige negative Addition welche deutlich erkennbar wäre im allgemeinen Geschwanke des Frequenzganges. Alles addiert sich zumindest ein wenig auf. Je mehr (1,2,3) Kisten desto mehr Pegel. Die Addition ist Oben weniger gut als Unten in Frequenzgang..

    Wohlgemerkt am Hörplatz welcher logischerweise mittig liegt.


    Der riesige Vorteil bei SR im Vergleich zu PA ist das man alles ohne Kompromisse auf einen Punkt hin optimieren kann.


    Achja, REW. Geniales Tool wenn man sich mal reingefuchst hat. Übergänge hin bekommen, Peaks finden usw..

    Wobei ich, nach ner Menge Rumprobieren, schlicht die Vorgehensweise nutze die Punkte mit dem maximalen Pegel zu finden.

    Ich hab mich immer wieder gewundert warum Profis, die 2-3 k€ für eine Einmessung verlangen, dafür mindestens einen Tag brauchen. Gern auch 2 oder sogar mehr. Was machen die da die ganze Zeit? Ist ja immer hinter verschlossen Türen. Und kaum einer sagt was.


    Man sollte doch davon ausgehen, wenn man ein ausgefeiltes Verfahren und ne Menge Geheimwissen über die böse Phase hat, das das dann RuckiZucki und mit einer Hand voll Messungen geht. Ist aber nicht so.


    Und ich denke das liegt daran das es einfach kein Geheimwissen gibt. Zumindest kam bei mir z.B. mit Sprungantwort und Zeitreferenz nichts sinnvolles bei rum. Nichts was mit der Pegelmethode nicht besser funktionieren würde.

    Besonders gut an der Pegelmethode finde ich das sie viele Fragestellungen umschifft. Man braucht sich keinen großen Kopf zu machen um wieviel Grad nun wer wem hinterher oder voraus eilt.

    Mit dem Disto die Entfernungen ermitteln kann noch sinnig sein.


    Ansonsten ist die Methode mit der entferntesten Box anzufangen und dann die nächste Box auf diese abzustimmen. Ich fange mit VR an und "führe" dann als erstes den Sub an VR. Center an Sub. Vergleichen VR zu Center. VR zu HR usw.. Man kann ja immer nur 2 Kanäle messen mit REW. Und imho auch anderen Messprogrammen.


    Das dauert dann halt ne kleine Ewigkeit und braucht x Messungen. Ich denke das ist die Antwort darauf warum das auch bei den Profis so lange dauert.

    Allerdings ist dies auch nur eine Momentaufnahme.

    Mir ist noch eine interessante Sache an der neuen Aufstellung aufgefallen.


    Kurz zur Erklärung wie ich drauf kam.

    Die Front bei mir besteht aus Vorne Links, dazwischen die 2 Subwoofer und dann Vorne Rechts. Also normale Aufstellung. VL und VR stehen direkt in den Ecken. Nun steht noch ein Schreibtisch im 90° Winkel ( lange Seite an der Wand ) an der linken Wand in ca. 80cm Entfernung vor VL.


    Das ist deswegen wichtig weil da Monitor und Tastatur liegen welche den Rechner im Nebenraum steuern. Am Schreibtisch stehend "Klingel" ich auch immer die Kanäle per Windows durch. Ich stehe also vor VL wenn ich durch klingel.


    Bei der alten Aufstellung der Subwoofer war der Testton für die Subwoofer einfach omni. Keine Ortung möglich.

    Nun mit der neuen Aufstellung fiel mir (gestern) auf das der Testton für den Subwoofer ortbar an der Stelle war an der VL steht.


    Setze ich mich an den Hörplatz ist es wieder omni, aber mit einer gewissen Ortung in der Mitte. (Windowstestton in der Systemsteuerung für den Sub) Hmm,..


    Nun bin ich heute die Front abgegangen und habe gemerkt (x Mal den Testton abgespielt) das die Ortung exakt mit meiner Position wandert. Das heißt egal wo ich an der Front stehe und in Richtung Front schaue, habe ich die Ortung immer an der Stelle wo ich gerade bin. :huh: Mit geschlossenen Augen besonders deutlich zu bemerken. Die Ortung wandert mit.


    Kann sich da jemand einen Reim drauf machen?


    Scheinbar entstehen unzählige virtuelle Schallquellen. Die Form der Wellenfront scheint sich komplett geändert zu haben. (pure Vermutungen)


    Für mich ist gerade noch schwer zu sagen ob es weniger omni ist bei Filmen als vorher. Ich muss noch testen.

    Macht auf jeden Fall Spaß damit zu spielen und überrascht aus der Wäsche zu gucken. :)


    P.S. Gerade läuft Indiana Jones (Teil1) und auch da wandert die Ortung (tiefes Gebrummel beim Öffnen eines Grabes oder so) mit je nachdem wo ich auf dem Sofa sitze.

    Von Links bis Rechts, die ganze Breite des Sofas. Jeder Hörer auf dem Sofa bekommt seinen eigenen Subwoofer. ;)

    Beim rum laufen im Raum merke ich das dies Verhalten scheinbar für jeden Ort im Raum gilt.


    Keine Ahnung was ich davon halten soll und ob ich es gut finde....

    Hat Mathias doch oben geschrieben. Er weiß es (noch) nicht (genau). 12,5% des zu verstehenden Papiers. Drum nähert er sich (auch) experimentell um seinen Kalkulator mit Formeln zu füttern.

    Hallo Matthias,


    vielen Dank für deine hilfreichen Erläuterungen.


    Ich konnte es aber nicht abwarten und habe die Subwoofer schon rum gedreht. :)

    Es sind übrigens 2 Subwoofer. Je 4x15". Da sie direkt zusammen in der Mitte stehen habe ich sie im Kalkulator von Merlijn van Veen als eine Box mit 8 Treibern berechnen lassen.


    Ich nutze sie fürs Heimkino. :)


    Mit Messwerten kann ich leider nicht dienen. Aber ich schrieb in einem anderen (Heimkino) Forum:


    Ergebnis: Wer schon immer der Meinung war bei "The Mandalorian" sei der Bass zu leise der drehe seine Subs um. :big_smile:


    Ich habe nur die Subs gedreht. Alle weiteren Einstellungen und Aufstellungen blieben gleich. Der Bass ist eindeutig lauter. Das fiel mir schon beim "Durchklingeln" der Kanäle in den Surroundeinstellungen von Win auf.

    Dadurch das er lauter ist erscheint er mir auch tiefer und fetter. So geil war der Angriff des Kait Wurmes aus Mandalorian noch nie hier. Raumfüllend umhüllt mich das Gekrache und Gedröhne des Angriffs. Viel lauter muss das kaum noch. Ein Blick aufs dB Meter zeigt ca. 72 dB. :waaaht:

    Ich kann mich nicht los reißen und schaue noch eine Folge.....


    Gerade läuft B.B. King:Live at Royal Albert Hall. Die Scheibe habe ich schon x Mal angehört. So schön fett und tief kam die BD noch nie. Und das bei schlappen 69,4 dB AVG. Übrigens C gewichtet.


    Hinter den Subwoofern, also in dem Spalt zwischen Box und Wand hört man den Bass nicht lauter als davor oder am Hörplatz, eher leiser. Das hat mich doch etwas überrascht. Ich hatte schon eine Basshölle im Spalt (426mm) befürchtet.


    Ob es nun weniger Auslöschungen vor der Box (was ist nun Vorne und Hinten? :zwinker2:), also Richtung Hörer kann ich nicht sagen.


    Die Subwoofer werden schon bei 75Hz mit 24dB/Oct getrennt. Tonalität oder Spritzigkeit gibt es da ja eher weniger. Bei B.B. King lassen sich, wie vorher auch, BD und Bassgitarre mühelos auseinander halten. Nur das Beides fetter ist. Vor allem die BD. Eigentlich schon zu fett/laut. Mal gucken ob ich das lasse oder den Subs wieder paar dB klaue.


    Aus meiner Sicht funktioniert das Konzept. Sogar besser als gehofft. :dancewithmeIch kann bis jetzt keine Nachteile erkennen. Ausgenommen das die Subs nun 20cm tiefer im Raum stehen.


    Ende



    Ich möchte noch erwähnen das ich deine Idee und dein Video im https://www.heimkinoverein.de/ vorgestellt habe. Ich hoffe das ist so Ok für dich. Sind ja alles öffentliche Quellen (Hier,YT).

    Der Name des Fred ist: Abstrahlverhalten von Subwoofern vor harten (massiven) Wänden optimieren.


    Da du ja dein Wissen verbreiten möchtest (Nochmal Danke das du uns Teil haben lässt) denke ich ist es in deinem Sinne. Auch wenn du vielleicht nicht damit gerechnet hast das dein Verfahren im Heimkino landet. ;)


    So, zum Schluss noch die Frage ob es ok ist wenn ich deine Antworten auf meine Fragen ins andere Forum kopiere bzw. verlinke?


    Es gab/gibt nämlich eine recht angeregte Diskussion im Heimkinoverein bezüglich des Akustischen Zentrums und das es außerhalb der Box läge. Manch einer von den eigentlich sehr kompetenten Leuten bestreiten das vehement.


    Die welche es evtl. wagen würden die Subwoofer zu drehen warten noch auf eine Erklärung bezüglich des AZ. Wie kann das sein? Dir ist schon klar das du gerade alle Rechnungen bezüglich Delay bei Sub/Multisub in Frage stellst!?! Ketzerei, lieber erstmal fern halten :D8)


    Leider hilft deine Erklärung bezüglich des AZ nun nicht weiter. Aber nicht schlimm. Es klappt ja. Im anderen Forum schrieb ich das es vorerst eine Glaubensfrage bleibt. Tjo, egal. Bin ich halt ein Gläubiger. ^^



    Achja, KurtSchuster ist ein (damals blöd gewählter) Nickname. ;)


    Grüße,

    Frank

    Hallo Matthias,


    vielen Dank für deine sehr interessanten Ausführungen. Besonders toll an deinem Ansatz finde ich das er nicht nur für Arrays sondern auch für einen einzelnen Subwoofer funktioniert. :thumbup:


    Ich stelle mir noch folgende Fragen:


    1. Wie ist es zu erklären das sich das akustische Zentrum bei einem einzelnen Subwoofer vor, also nicht innerhalb der Box oder an deren Rand, befindet?

    2. Angenommen der einzelne Subwoofer stünde auf freiem Felde. Wäre das akustische Zentrum dann auch außerhalb der Box?

    3. Wenn ich ein 2.1 System betreibe (Tops im Stereodreieck, 1 x Sub in der Mitte auf der Linie zwischen den Tops) muss ich dann mein Delay so berechnen als stünde der Subwoofer z.B. 40 cm weiter zum Hörer hin? ( wenn das errechnete akustische Zentrum 40 cm vor der Box liegt)

    4. Stellt das nicht alle Delayberechnungen mit Omnisubs auf den Kopf (Beispiel das 2.1 System)

    5. Bei meiner möglichen Anwendung wäre eine massive Wand bis in Höhe Oberkante der Subwoofer. (ca. 86cm ) Darüber sind Fenster. Zudem ist vor der Wand ein flacher Heizkörper (Tiefe 9,5cm) montiert.

    Denkst du die Sache funktioniert trotzdem? Der Kalkulator von Merlijn van Veen errechnet mir 426 mm Wandabstand für 8x15".


    Ich finde das ne superspannende Sache. Und werde es die Tage auch mal testen. Messen würde ich wenn mit REW. Aber du/ihr sagt das wäre schwer zu erfassen. Ich bin da wenig bewandert.


    Vielleicht langen ja schon die Ohren um (für mich) ein Daumen nach oben zu geben. :)

    Dein Fehler klingt eher nach einem defekten Amp.

    Ich glaube da auch immer noch dran. Die Thermosicherung ist ja so ne Art RMS Sicherung. Löst also nicht bei Spitzen sondern bei sehr langer permanenter Belastung aus.


    Der eigentliche Punkt ist ja, dass die Box ohne Defekte "zurück" kommt. Das kann nur 2 Ursachen haben. Entweder schaltet die Thermosicherung in der Box wieder zu oder der Kanal des Amp.

    Komisch das es nur bei einer Box passiert.


    Einfach mal die Kanäle tauschen / anderen Amp probieren.

    Seh ich auch so. Da wird dann einiges klar.


    Ich persönlich würde so ein altes Schätzchen weder auf dem Boden versauern lassen, noch an die Techno-Jugend verfüttern

    Nuja, die CSX-52 klingt bei geringer Belastung schon sehr nett. Was vor allem dem 6,5" MT Hörnchen geschuldet ist. Der Piezo HT fängt aber ab 60% oder so Auslastung schrecklich an zu kreischen.

    Für "Ttsss-Ttsss" mag es reichen. ;)


    filmerei Wie andere User schon empfahlen. Gönne den 2 52ern einen Sub. Etwa eine CSX-60. Eine langt schon für kleine Sachen. Ist dann ne ganz andere Hausnummer.

    Ok, das wäre dann eine sich zurück setzende Sicherung. Hab ich in real nie erlebt. Entweder war die Sofitte Fratze oder der Treiber. Aber, ich erinnere mich an einen recht großen quattratischen, schwarzen Klotz auf 2 Beinen auf der Weiche.

    Das sehe ich auch so wie floger. Die Sofitten auf der Weiche sind entweder durchgebrannt oder nicht. Wenn sie durchgebrannt sind kommt auf dem entsprechenden Treiber dauerhaft nichts mehr raus.

    Bis die Sofitte ersetzt wird.

    Was auch noch gegen durchgebrannte Sofitten spricht ist, dass scheinbar niemand Licht in der Box, via BR-Öffnungen, sah.

    Die Sofitten leuchten hell bevor sie durchbrennen. Das soll eine optische Warnung sein und fällt in dunklen Räumen auf.


    Drum tippe ich auch auf das Amp als Fehlerquelle.

    was für ein Quatsch....


    die längste Ausdehnung deines Raumes bestimmt die untere Grenzfrequenz
    die Anlage könnte in dem Raum ein bisschen deplaziert sein

    Aua! Für diese Aussage sollte man dir eigentlich den "Profi"-Badge entziehen. ^^ Das ist nun kompletter Nonsens. Kennst du eine neuartige Erfindung namens Kopfhörer? Oder gar In-Ear? Da kann man auch keine tiefen Töne hören. Weil der Raum ja so klein ist und die Welle nicht rein passt.


    JanAllien mess deinen Raum aus. Am besten mit einem Laserdistometer. Die gibts ab 15€. Anschließend gibst du deine Raumdaten in dieses https://trikustik.at/wissen/rechner-raummoden/ Tool ein. Damit bekommst du erste Hinweise darauf wo "Brummfrequenzen" für deinen Raum liegen. Diese schwächst du nun per Controller/PEQ ab. Das bezieht sich rein auf den Sub.


    Zusätzlich musst du, eigentlich vor allen anderen Dingen, auf die Positionierung deiner Lautsprecher achten. Das ist die Grundlage. Stereodreieck für Tops. Sub(s) in die Mitte und summiert Mono ansteuern. Dann die Delays. Viel Arbeit... :)

    Und ja, auch abgrundtiefe 35 Hz sind in deinem Raum möglich. Allerdings wird da ein Single 15" sehr wenig Strahlungswiderstand sehen.

    Was bedeutet das?


    Stell dir vor du streckst deinen Arm aus, machst eine flache Hand und versuchst nun möglichst viel Luft zu bewegen indem du mit möglichst viel Kraft deinen Arm hin und her bewegst.

    Du wirst bemerken das es sehr anstrengend ist, wenig Luft bewegt wird und dir bald der Arm weh tut.

    Nun gehst du hin und nimmst einen Regenschirm zur Hand. Spannst diesen auf. Und machst nun dieselbe kolbenhubartige Bewegung wie vorher mit der flachen Hand. Du wirst merken das du viel weniger Kraft aufwenden musst um dasselbe Ergebnis zu erreichen. Oder, anders gesagt, bei maximalen Kraftaufwand bewegst du mit Regenschirm viel mehr Luft als mit der flachen Hand.

    Bis der Regenschirm kaputt geht. Das nennt man dann Pappenkollaps. Der Antrieb war zu stark. Kann bei Basshörnern vorkommen.


    Was ist nun Ergo? Raumgröße ist egal, Je mehr aktive Pappe desto besser. Und den Druckkammereffekt haben wir bei der ganzen Sache noch gar nicht bedacht.....

    karel noon "And no Bass on the Ground". :huh:8)
    Das ist dann mal wirklich Fullrange. Rein von Oben.


    steffen r irgendwie kommst du bei mir leicht aggro rüber. Nicht nur in diesem Faden. Viel Meinung.

    Was allerdings stimmt ist, dass AC/DC sozusagen ne umgedrehte Badewanne haben.


    maaatin Nochmal sorry fürs kapern.:) Mein Post war ganz und gar nicht auf dich bezogen.


    Mal noch ein Wort zu "Das bezahlt ja keiner!". Wenn ich mir die L-Accoustic Preise bei gebrauchtem Material anschaue bin ich doch erstaunt. Da werden Minipreise aufgerufen. Und das noch alles als VB. Z.B. 1200€ für ein Kudo Element. Da sind die 400 für ein KILO schon zu viel. Realistisch wären wohl 250. Bei Abnahme von 4+.


    Ok, man bekommt also gutes Material für kleines Geld. Welches sich zudem integrieren lässt. Wenn man nun einigermaßen lukrative Jobs hat sollten 1k€ für 4 Kilo kein Problem sein. Wenn man diese Jobs nun besser macht als andere sollte sich das wirtschaftlich und langfristig positiv auswirken.

    Es ist ein Irrglaube anzunehmen das "die Leute" das sowieso nicht hören würden.


    Warum nun also die 4 Boxen nicht noch mitnehmen.....Es gibt einen alten Satz, evtl. von Konfuzius: "Denke nicht an deine Vergütung, mach einen guten Job. Das Geld kommt dann von selbst mit dem Erfolg". :)


    Ich bin gespannt auf deine Testergebnisse.

    Ich möchte diesen Thread nicht kapern.....aber wenns gerade mal wieder um Low-Mids bei den LAs geht...


    Hat mal wer ein großes LA ( sagen wir K1mit 16 + Elementen pro Seite (möglichst Open Air)) gehört welches ein gleich langes Bassarray (also 16 + geflogene Bässe) neben sich hatte?

    Wie wirkt sich das aus? Mal ganz real auf den Hörer. Denkt man "Nette Sache, aber so den großen Unterschied höre/fühle ich nicht", oder eher "Wow, das ist mal geil, wie ging es ohne vorher?".


    In Europa sieht man solche Setups, zumindest bei Live Mucke, selten bis gar nicht.