Beiträge von mfk0815

    Nun ja, jetzt sind wir definitiv schon weit im Offtopic Bereich.

    Daher back to topic: Die V1.06 ist inzwischen offiziell releasedund damit einhergehend gibt es auch eine neue Copilot Version, Phase 2 mit Metering. es tut sich was, wenn auch häppchenweise.

    Ist das jetzt wirklich so, dass die Behridas Pulte inzwischen auch die 50.000+ Festivitäten auch erobert haben und man deshalb auch mit dem Auftauchen der WING ebendort rechnen kann? Aber an sich egal, das Problem mit AES50 auf großer Distanz ist ja das selbe. Aber mit zwei Klark DN9620 kann man sich 500 Meter Optical Distanz erkaufen. (270 Mikrosekunden extra Latenz, da geht auch noch „Monitor vom FOH“).

    Nun ja, wir wollen uns hier nicht über Strategien in der Softwareentwicklung unterhalten.

    Wenn ich mich recht erinnere hat es beim X32 auch eine Phase gegeben, in der Behringer so ca. alle zwei Monate ein Update bereit gestellt haben. Das spricht schon für Scrum oder ähnliches. Und weil die damals auch recht zackig Wünsche der Anwender in dieseUpdates eingearbeitet haben wage ich zu hoffen dass ähnliches auch mit dem WING passiert, quasi „das Produkt mit den Anwendern reifen lassen“.

    Es gibt da und dort sicher noch Luft nach oben, aber wenn die bei Behringer deren Updatezyklus weiter einhalten, passt das Teil zu Beginn der nächsten Livesaison auf jeden Fall, wann immer die auch kommen mag. Und üben ist ja auch nie verkehrt:)

    Ich denke das Zauberwort hier ist „future fw“.

    Wie soll auch eine Funktion, die mit V1.06 eingeführt wird, schon verfügbar sein wenn das Pult noch auf V1.05 oder früher ist?

    Es ist ein Einband-EQ.

    Für mich ist ein post fader input delay sinnvoller, da man das delay wohl nicht am Monitor haben will.

    Und das Update per Stick geht aber erst ab 1.07.;)

    Es da sind einige Dinge, die für mich die Daseinsberechtigung dieser beiden Klassiker definieren.

    Zum einen bekommt man für relativ wenig Geld sehr gute Qualität. Selbst mit bescheidenen Talenten kann man gut brauchbare Ergebnisse erzielen.


    Beide Mikros sind zwar in keiner Kategorie Spitzenklasse, aber funktionieren doch überraschend vielseitig. Ich kenne nicht viele Universalmikros, mit denen ich mir zutrauen würde ausschließlich mit diesen eine typische Bandmikrofonierung abzuwickeln (Overheads mal ausgenommen) und einen guten Sound hinzubekommen. Noch dazu um den Preis.


    Durch ihre weite Verbreitung seit Jahrzehnten hat sich ein nicht zu unterschätzendes Vertrauen bei Musikern gebildet. Es passiert mir nur selten dass ein Musiker es nicht akzeptieren würde wenn ich eines der Teile verwenden will. Bei anderen Mikros passiert das eher. Oft werden die genannten Teile auch explizit gewünscht.


    Auch wenn ich persönlich genug Alternative im Koffer habe, und auch meist verwende, so ist immer noch Platz für zwei, drei SM58 und SM57 da, nur zur Sicherheit.

    Wie ich hier schon mal sagte:


    Irgendwie fehlen da noch ein paar Sachen, die ich jetzt mal für einen X32 User als "normales Handwerk" ansehen würde. Dazu gehört neben der sidechain Auswahl GEQ on Fader genauso wie die Belegoptionen für die user buttons u.s.w.

    Betrachtet man das WING als Nachfolger des X32 so kann das an sich schon stimmen. Da es wohl der Trend ist digitale Pulte noch einer „Nachreifung“ nach Verkaufsstart zu unterziehen macht das WING auch hier keine Ausnahme. Und bei der Umsetzung der nachträglich gereichten Feature Liste hat jeder Hersteller so seine eigenen Prioritäten. Das mag jetzt individuell dem einen gefallen oder auch nicht. Schlimm wäre es nur wenn Behringer die Tugenden, die sie bei der Produktpflege vom X32 an den Tag gelegt haben, beim WING nicht mehr pflegen.

    So lange es Dinge sind, die per Software zu beheben sind, so kann man deren aktuelles Fehlen zwar bedauern, aber damit rechnen dass das in den nächsten Updates nachgeliefert wird. Das sind neben Bedienungserleichterung wie das GEQ on Faders, Channel Links/Ganging, ein echtes Showmanagement uswusf bzw. Dinge die man sonst noch beim X32 schätzen gelernt hat. Da habe ich keine Angst.

    Auf der Habenseite sehe ich jetzt schon ein ganz brauchbares und flexibles Grundkonzept, mit dem man schon ganz weit kommt. Klar werden auch da über kurz oder lang Dinge vermisst werden ( viel zu wenig Kanäle, Busse, Effektslots....). Dem kann man jedoch nur ausweichen, indem man gar nichts mehr produziert.;)

    Schaumermal was da alles noch passiert. Auch bei anderen Produkten muss man auf das Prinzip Hoffnung setzen, warum also nicht auch hier.

    Wie klemmst Du das an, wenn die Oberkante des Spannrings stark gerundet ist, was ja nicht so selten ist?

    Zum einen halten die Backen gar nicht mal so schlecht. Wenn es aber partout nicht geht dann greife ich auf ein Sammelsurium an Klemmen zurück wie z.B die K&M 24030 oder ähnliche. Die klemme ich dann an die Stimmschraube und daran das Mikro. Das ist gerade noch so unauffällig wie möglich und das Gaffa bleibt im Koffer.

    Hmm, auch wenn die fast schon low budget sind, so komme ich mit den Beyerdynamic TG D57 bei Percussion wie Congas, Bongos, Djembe, Darbuka und Co. immer recht gut über die Runden. Ich mag es weil es den Slap der Congas ganz gut wiedergibt (und auch weil man es sich gut leisten kann;)). Auch die Montage ist in der Regel problemlos.

    - Ich finde den dynEQ nicht.

    Weil es derzeit noch keinen gibt.

    Kann man noch keine Snippets auf die User Button legen?

    Es gibt nur Snapshots des Pultes, also keine Snippets. ob man Snapshots per User Button laden kann muss ich mal checken. Bin aber gerade unterwegs.

    Nachtrag: ich hab da nichts gefunden um einen Snapshot per User Button zu laden. Ist für mich nachvollziehbar, da das WING ja noch kein wirkliches Showmanagement hat.


    Welche SD Karten werden unterstützt?

    32 GByte soll immer gehen. Mehr ist vom Hersteller nicht freigegeben.


    Gibt es keinen GEQ on Fader modus?

    Ich denke doch, allerdings habe ich schon seit ewigen Zeiten keinen GEQ mehr gebraucht. Mir reichen die PEQ, die es gibt, allemal.

    Nachtrag: Auch da habe ich nichts gefunden.

    Da für mich Stereo (vor allem hartes Panning) in Livesituationen eigentlich nicht wirklich brauchbar ist, ich also auch das Hauptsystem im Wesentlichen Mono fahre, stellt sich mir die Frage bez. Delayline gleich gar nicht.

    Findest Du? Ich denke dass es schon recht gut funktioniert wenn man in den Kanälen konsequent nur den Trim verwendet und die analogen Gains im Headamp-Menü einstellt. Noch einfacher wäre es sich ein X32 Core zu besorgen (die gibts hin und wieder gebraucht recht günstig, vielleicht sogar günstiger als die Splitter-Lösung) und den Monitormix damit zu machen. Dann ist das derzeitige Pult der Gain Master und das Core hat für sich den Trim. Zusätzlicher Vorteil ist dass man im Core das Processing auf die Monitoranforderungen ausrichten kann und z.B für Inear sogar noch zusätzliche Effekte bekommt (die man aber auch durch passendes Routing dem Hauptpult zur Verfügung stellen kann). Und man ist nicht mehr auf maximal 16 Inputs beschränkt.

    Mir gehen beim Copilot die vorgegebenen Namen vom Pult ab. Denn

    Also bei mir geht das blockweise... Wenn ich links mehrere hintereinander liegende antippe... Dann patch er wenn ich rechts einen antippe fortlaufend.... Kenn ich so auch aus der pro2

    kannst du das genauer beschreiben? Also wo du das genau machst. Ich hab das beim Konfigurieren der Kanalquellen so nirgends gefunden.

    azu gehört übrigens auch die RTA funktion im PEQ, die ich schon im jahre 2008 eingebracht hatte (also noch bevor es das X32 mit dieser funktion gab).

    Na, vielleicht hat der Uli das ja von Dir gelesen und dann ins X32 eingebaut;-)

    dummerweise war ich mit dieser idee viele jahre ziemlich allein, erst in den letzten beiden jahren kamen viele auf die selbe idee und haben das entsprechend angefordert. und wie man erfahren hat, wird das ja tatsächlich in der nächsten firmware (zunächst für die SQ) eingeführt. manche dinge dauern eben etwas länger.

    Ohne mich jetzt zu weit vom Thema Avantis zu entfernen, so denke ich doch dass es eine Vielzahl von Umsteigern gab und gibt die vom X/M32 kommen und sich jetzt ein SQ angeschafft haben. Und das SQ hat ja schon zu Beginn das Potential gehabt, ein echter Herausforderer vom X/M32 zu sein. Und da haben dann all die Umsteiger herausgefunden dass im SQ einiges liebgewonnenes nicht verfügbar ist, so auch der RTA im EQ. Und die haben dann das alle eingefordert, was letztendlich 2 Jahre und etwas mehr nach Markteinführung dazu führte dass es die Funktion demnächst auch im SQ geben wird. (Wobei mich das Spectrogramm mehr gefallen würde als der RTA, aber das ist eeine andere Geschichte).


    Ich hoffe nur für die Upper-Class dLVive und Avantis dass die das auch für die Produktreihen übernehmen werde, aber auch das wird sich zeigen.


    trotzdem bin ich der ansicht, dass man mit diesen pulten, auch wenn sie nicht alle träume erfüllen, schon jetzt super arbeiten kann. natürlich unter der vorraussetzung, dass man auch das passende modell für seine arbeit auswählt (bzw. auswählen kann).

    Klar kann man das, mir persönlich geht aber am meisten ein Expander als Ersatz für ein Gate ab. Da verstehe ich die A&H Haltung nicht. Das müsste doch schon spätestens bei der iLive von Relevanz gewesen sein. Oder bin ich da der einzige der lieber mit Expandern arbeitet?

    in den letzten 5 jahren habe ich damit schon sehr oft mein bühnenmonitoring eingestellt. und die app lief dabei stets zuverlässig.

    Eigentlich hat mich die App dazu verleitet weniger oft auf der Bühne damit den Monitor zu machen. (ich habe das bei anderen Pulten quasi zu meinem Standard-Prozedere gemacht gehabt). Letztes Jahr hatte ich mal einen Flal mit meiner C2500 bei der die ob der starken Sonneneinstrahlung zu heiss geworden ist und die linke Faderbank zu zicken begann. Das war gerade als ich den Monitor-Sound einstellen wollte. Gut das Pult noch mehr vor der Sonne geschützt, einen Ventilator besorgt der für das Pult für Abkühlung sorgte und inzwischen den Monitor mit dem Tablet (Air2) gemacht. Nur war das letztendlich gar nicht so einfach, da ich ob der hohen Temperaturen sehr schwitzende Finger hatte und das iPad immer etwas unkontrolliertes gemacht hat. Ich habs zwar hingebracht (es war übrigens eine 12-köpfige Salsa-Band) aber es waren sehr stressige Minuten. Das Haupt-Problem war dass durch die Feuchtigkeit in den Fingern der Touch nicht sauber funktionierte und wenn man zu schnell nochmals ansetzte dann wurde das als Doppel-Tap gewertete, was dazu führte das der Mix-Fokus woanders hin sprang. Da ist mir das Konzept der SQ-App um einiges lieber.

    Hmm, ich mag die A&H Pulte ja auch, nicht umsonst besitze und verwende ich eine dLive und ein SQ. Aber ich benutze eben auch andere Pulte regelmäßig. Und damit ergibt sich, für mich zwangsläufig, dass ich die Teile miteinander vergleiche. Und du weisst genau dass bei A&H nicht alles perfekt ist und noch viel Raum für Verbesserungen besteht. (Das gilt aber definitiv auch für alle anderen Hersteller, nur um das ausdrücklich gesagt zu haben).

    Dass A&H ihre Standard-App, die ich für die dLive und das GLD kenne und benutze, jetzt auch quasi identisch, nur mit einem Facelift, für das Avantis umgesetzt hat ist das was es ist und was ich oben auch so gesagt habe. Nichts überraschendes und innovatives halt. Das hat für mich nicht viel wertendes und hat auch nichts von Kleinkrieg. Ich hätte ja auch fragen können warum die wieder den alten Wein neu abfüllen wenn sie doch mit der SQ App gezeigt haben dass man es auch anders, flexibleres, bauen kann. Da brauch ich mich gar nicht über den A&H Tellerrand hinaus umsehen.

    Es mag sein dass du das Gefühl eines „Kleinkriegs“ bekommen hast weil zeitgleich auch eine kurze Diskussion über eine, ebenfalls dieser Tage erschienenen, App für ein anderes Pult geführt wurde, in der die spartanische Funktionalität derselben das Thema war. Das ist für mich aber eine Koinzidenz die nichts mit einem Vergleich der Hersteller zu tun hat.


    Aber um die Diskussion wieder zum eigentlichen zurück zu führen: was fehlt dir noch bei der App wenn du meinst?

    Ich vermisse da jedenfalls fast nichts, für mich wäre es jetzt schon ein nutzbares tool.


    Das würde mich interessieren.

    Ich hab mir mal die App angesehen, überraschend innovatives findet sich nicht. Alles an Funktionen von der dLive App und das wars.