Beiträge von mfk0815

    und ich war schon immer mutig und habe updates sehr schnell installiert

    Der eine nennt das mutig, der andere waghalsig. Ein Update spiele ich nur dann ein wenn ich auch noch einen Weg zurück offen habe. Da auf der Baustelle ohnehin genug passieren kann mache ich das dort nicht. Im worst case kommt der erste Bandtech und will Version A, der nächste B, dann einer der will D und so weiter. wann soll ich welche Version einspielen. Während dem Changeover und wie macht man dann sinnvolerweise Backups vor der Show. Ne, ne das ist gar keine gute Idee. Wenn wer mein Pult, bzw. das vom Verleiher für den ich arbeite, benutzen will dann sage ich ihm auf Anfrage welche Version auf dem Teil läuft und er hat mit dem passenden Setup aufzutauchen. Will er was anderes soll er sein eigenes Teil mitnehmen. Der Erfolg der gesamten Veranstaltung hat Vorrang vor den Bedürfnissen und Wünschen eines Bandtech. So seh ich das zumindest.

    Umgekehrt, wenn ich der Bandtech bin, sorge ich dafür in Erfahrung zu bringen was da vor Ort steht. Wenns nicht kompatibel ist, ein Pult ist im Auto....

    Ich würde sicherlich auch zuerst einmal prüfen welche Pulte bzw Pultsysteme in der Gegen bei den Verleihern gang und gäbe sind. Macht ja wenig Sinn wenn ich auf die Schnelle mein System nicht einfach erweitern kann weil es kein Verleiher in der Nähe hat.

    Ich finde ja wieder einmal bemerkenswert wie ruhig sich die Leute von A&H zur 1.80 für das dLive bzw 1.40 für das SQ in ihrem Forum verhalten. Außer den beiden Fotos und ein paar Gerüchte gibts nix handfestes. Aber dieses Verhalten ist zumindest für mich nichts neues:)

    warum schimpfen wir denn immer nur über die sachen, die das system NICHT kann - statt uns über die dinge zu freuen, die das system KANN ?

    Naja, man bemerkt ja auch eher die roten denn die grünen Ampeln, die einem so unterkommen oder?

    Abgesehen davon gibt hier bei uns in Österreich ja auch den Spruch "wer raunzt der kauft";-)

    klar, es ist keine Library wie z.b. für kanalprozessing, aber das lässt sich ja wirklich einfach über die szenen lösen.


    so handhabe ich das jedenfalls.

    Ist ja alles richtig. Für einige dieser "Kleinigkeiten" gibts Workarounds. Es ging ja darum was hat das X32, was das dLive in so einer Form nicht hat. Allerdings muss ich sagen dass der Workaround mit den Szenen suboptimal ist, da man gezwungen ist die Szenen von Show zu Show zu kopieren. Libraries sind ja Show-übergreifend und erfüllen auch eine andere Aufgabe als Szenen. Aber das ist für manchem wohl etwas aus dem Bereich "Spitzfindigkeiten" ;)

    Vielleicht kann sich mfk0815 dazu äußern, der ist „parallel-User“

    Mach ich doch glatt;-)

    Ok, die Liste der Features des dLive, die dem X32 fehlen wäre deutlich länger. Nur reden wir hier in meinem Falle (CDM32 mit einer C2500) doch ungefähr um das 10-fache Budget, das man fürs dLive veranschlagen muss. Also ist es irgendwie schon etwas unfair, da Vergleiche anzustellen.

    Es mag bei vielem schon eine gewisse Philosophie des Herstellers mitschwingen, nur Eigentünkel und Eitelkeit hat in einem hart umkämpften Marktsegment für mich zumindest nichts zu suchen. Da sollte man schon cool genug sein umsich Ideen von den mehr oder weniger großen Marktbegleitern zu leihen

    Auch ist mir klar, das vieles, was der Uli da ins X32-Ökosystem eingebracht hat nicht auf seinem Mist gewachsen ist, der borgt sich halt gern da und dort etwas aus. Aber das kennen wir ja von ihm. Und es ist per se für den Anwender ja nicht von Nachteil.

    (BTW: Ich beziehe mich bei den Ausführungen auf die Version 1.71 der dLive und 3.08 des X32)


    1.) Remote Apps da ist das X32 deutlich besser aufgestellt, verfügbar auf vielen Plattformen, Und ich finde auch dass bei Behringer die Entscheidung, sich vom Pultlayout im Offline-Editor zu verabschieden, der Anwendung gut getan hat. Auch das man das Kommunikationsprotokoll offengelegt hat sowie die Daten in leserlichem Textformat speichert, machte es möglich dass sich da ien rege Gemeinschaft entwickelt hat, die Tools für das X32/M32 entwickeln. Allen voran ist da sicherlich die app Mixing Station zu erwähnen, die sicherlich nicht wenig zum Erfolg des X32 beigetragen hat.

    2.) 6-Band PEQ in den Mixbus-, Matrix- bzw Main-Wegen. Bei den Bus-Wegen vermisse ich am dLive einstellbare Flankensteilheit bei den Low- bzw- Highcuts.

    3.) kein Expander, weder als Mode fürs Gate, noch als Insert Effekt. Das tut mir schon sehr weh, da ich vielfach einen Expander dem gate vorziehen würde.

    4.) der schon mehrfach erwähnte RTA Overlay. Wobei ein RTA Window (wo stell ich das auf der C2500 dar?) neben dem Hauptschirm nicht das selbe wie ein Overlay ist. Und es ist beim X32 ja nicht nur ein RTA (100-Bänder) sondern auch ein Spectrograph-Mode, der dem dLive komplett abgeht.

    5.) das Thema Copy&Paste wurde ja schon angesprochen. Beim X32 ist dafür die Notwendigkeit klarerweie höher, da es ja nicht über frei konfigurierbare Faderbänke verfügt. Allerdings wäre das Reorganisieren der Kanäle am dLive (ähnlich den Yamaha-Konsolen) trotzdem von enormen Vorteil, da man so etwas Konfusion im Patching usw. vermeiden könnte. Für mich zumindest sind kreuz und quer angeordnete Kanäle mehr als nur suboptimal.

    6.) über die Qualität der Effekte diverser Pulte kann man ja trefflich streiten. Ich mag die vom X32 ganz gerne, Finde auch dass sie z.T besser gelungen sind als die A&H Varianten. der Transienten Designer ist z.B beim X32 für mich um einiges griffiger und näher am Original als die A&H variante. Die ist zudem eher sperrig beim Einstellen.

    7.) ein ganz einfacher Channel Link. CIh weiß, da gibts das Ganging das ja so viel flexibler ist. Und dann noch die Stereo-Konfiguration der Kanäle. zweiteres ist de facto eher weniger praktikabel wenn man nicht gerade mit einer Abnd auf tour ist und so dafür eine Show vorbereitet hat. ICh hingegen arbeite häufig mit Acts, die ich am Tag der Veranstaltung beim Soundcheck kennen lerne. Da ist mal eben den FPGA umprogammieren inkls mehrerer Sekunden Audio-Aussetzer, einfach nicht das wahre. Ein Stereo-Link wäre ja nicht Rocket-Sience in der Umsetzung, man muss es aber einfach nur tun wollen.

    8.) das System mit Szenen und Snippets und der hierarchischen Cue-Verwaltung vom X32 ist om Prinzip her schon etwas tolles. Ok, die Auswahl der Recall Safes bzw. der Parameter, die in einem Snippet gespeichert werden sollen, könnte flexibler sein. (Für leiute die das Konzept vom X32 nicht kennen. Szenen speichern immer alles, man kann aber in gewissem Rahmen bestimmen was beim Aufruf der Szene geladen werden soll. Das ist ähnlich der dLive-Lösung, die aber bei den Filtern ungleich flexibler ist. Snippets hingegen speichern nur die ausgewählten Parameter ab, sind also von den Daten her kleiner, haben aber keinen Recall-Filter. Cues können hierarchich angelegt werden Cue 1, Cue 1.1 usw. Damit lassen sich leicht Cues einschieben und man hat eine schöne struktur. Zudem kann man mit dem aufruf einer Cue eine Szene und ein Snippet gleichzeitig laden)

    9.) drei Layer von Assignbuttons und -Rotaries (die es beim dLive gleich gar nicht gibt). Zudem kann man beim X32 deutlich mehr den Buttons und Rotaries zuweisen. Zudem haben beim großen X32 die Assignables auch Kanaldisplays die die aktuelle Funktion, bzw. bei den Roaties den Wert auch, anzeigen.

    10.) keine Library Funktion für IO-Konfigurationen. Bei so vielen Inputs bzw möglichen Bussen wäre das on Vorteil. Auch ein Blockmode für die Zuweisung (wie bei der GLD) wäre nicht schlecht.

    11.) die IP8 ist ein recht netter, aber ziemlich teurer Versuch, einer Faderbank abseits von den großen Surfaces. Nur, obwohl konfigurierbar, so doch extrem limitiert in den Möglichkeiten. Mir geht z.B ein SoF Mode ab. Den habe ich nur etwas holprig im Director bzw in der ebenfalls bescheidenen iPad App. Das kann das X-Touch deutlich besser, auch wenn mir da die fehlende Konfigurationsmöglichkeit fehlt.


    So, das ist das was mir so auf die Schnelle eingefallen ist. Wie gesagt, die Liste der fehlenden Features am X32 wäre länger. Aber es muss ja einen Grund bzw mehrere Gründe geben wenn man gleich mal das 10-fache in ein Pult investiert.;-)

    Mir ist klar, wir bewegen uns mit der dLive in einem anderen Marktsegment, und auch das Clientel ist hier sciherlich anders aufgestellt als beim X32. Zudem kann man einiges weg argumentieren, wenn man es drauf anlegt.

    Einige der Punkte sind sicherlich weniger relevant, da man irgendwie sich auch ohner deren Funktion drüber retten kann. bei anderen, wie dem fehlenden Expander, sieht für mich das schon ganz anders aus.

    Aber gut, es ist wie es ist. vielleicht kommt da ja noch was. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    ...

    Ich hatte eine gewisse Empfindlichkeit der Netzteile gegenüber unsauberer Spannungsversorgung vermutet - mein Schiffchen wurde einst von den Amis übernommen und auf 220V umgebaut - aber dann habe ich gehört, dass die Kollegen auf den Neubau-Schiffen auch alle X32 Rack durch Qu-Pac ersetzen.

    Danke für die Info. Ich habe nachgefragt weil ich ein X32 Rack bei mir hier quasi als Audiozentrale einsetze. Ist nicht 24/7 aber vielleicht 12/5. das Ding läuft eben den ganzen Tag, egal ob ich IT oder Tontechnik mache. Nur wenn ich außer haus bin, ist es entweder mit oder ausgeschaltet.

    Allerdings habe ich auch immer eine USV mit, die mir dafür sorgt dass der Strom „sauber“ ist. Ich mach das um Speicherverluste zu vermeiden und weil mir einmal bei einem Yamahapult wegen der Stromversorgung gestorben ist. Seither hatte ich diesbezüglich keine Probleme mehr (kann aber auch mit Klatschen und weißen Elephanten zusammenhängen;-) ).

    Hmm, vielleicht nimmst du da auch gleich Bezug auf die gute alte analoge Welt. Dort habe ich gerade mal stichprobenartig ein paar Kompressoren quer durch die Preiskategorien angesehen. Da gibts von Min-Max bzw. Slow-Fast über 0-10 bis hin zu echten physikalischen Größen frei herrlich alles nur erdenkbare. Ich kann mich auch noch an die Skalen der Frequenzen bei den EQs an Mischpulten erinnern, die modellabhängig ziemlich variieren konnten. Warum sollte das in der digitalen Welt also anders sein?

    Wenn es nur beim Master ist, sollte sich die Fehlersuche auf die Mastersektion konzentrieren.

    Vielleicht einfach mal die Buskabel neu stecken. Oder vergammelte Lötstellen suchen und die nachlöten. Eventuell sind die Subgruppen schaktungstechnisch sehr ähnlich. Da könnte man dann vergleichsmessungen machen um fehlerhafte Bauteile zu finden.

    Spätestens seit den 80ern, als ich mit miserablen Übersetzungen von diversen Handbüchern zu CAD Programmen zu tun hatte halte ich mich an die englischen Versionen. Das bißchen Fachenglish sollte sich doch jeder drauf bringen zumal die Benutzeroberflächen ja nicht übersetzt werden (wenn ich da nur keinen auf dumme Ideen bringe;-) ).

    Das sind die CLA 208? Den habe ich mir mal angesehen. Ist der wirklich so laut? Die Mitbewerber in der Klasse schaffen deutlich weniger Druck (sofern man den Datenblättern glauben will). Aber der CLA macht gemäss Datenblatt so viel Alarm (129dB max.) wie ein durchschnittlicher 18"er. Das kann ich irgendwie nicht glauben.


    Aber wenn der so gut geht, könnte man davon vielleicht eben 3 als EFA benutzen.

    genau die http://www.fbt.it/en/products/vertus-cla/vertus-208sa


    Für meine Anwendungen sind die beiden ausreichend laut. Ich verwende sie sowohl als Mono-cluster als auch klassisch als 2.2 System. Mit den QSC muss ich für meinen Geschmack die Bässe meist zurück nehmen.

    Ich hab mir auch schon überlegt noch welche anzuschaffen um damit auch Sachen zu machen die mehr Pegel bzw Druck brauchen. Allerdings habe ich da üblicherweise anderes Zeug am Start.

    Ich verwende für Jazz, Folk bzw Akustikzeug in dieser Größe oft zwei FBT Vertus Subs in Kombination mit QSC K8 Tops. Allerdings gehts da eher um konzertante Aufführungen mit moderaten Lautstärken. Und da mag ich diese Subs ganz gerne. Die haben sicherlich keine echten Tiefbässe, trotzdem runden sie ganz gut den Sound im unteren Bereich ab.