Beiträge von mfk0815

    Nun ja, Apple hat diese Strategie von Anfang an bei ihren mobilen Geräten (und Google für Android auch). Andere Hersteller schaffen es ja auch dass sie ein Protokoll entwickeln, das abwärtskompatibel bleibt wodurch man die neuere App auch mit einer älteren Firmware vom Pult benutzen kann. Jetzt dem OS Hersteller einfach das anzukreiden ist für mich nicht richtig.

    Das alles verstehe ich ganz gut, bin ich doch selbst Softwareentwickler. Fatal ist eben nur dass es bei A&H und deren Featureupdates keinerlei Exit-Strategie gibt. Hast du einmal die neue Version installiert (mit allen Remoting Apps) dann gibt es de facto keinen Weg zurück. Taucht dann ein Bug auf, dann ist man im A...

    So etwas nennt man unter Freunden „suboptimales“ Systemdesign. Meine Kunden würden mir dafür die Hölle heiß machen und ich wäre sie früher oder später los.

    es gibt ja derzeit mindestens zwei Baustellen beim SQ V1.5. Neben dem Screenfreeze, für das es zumindestens einen einfachen Workaround gibt, hört man auch von Geräten die unter dieser Version zu Knacksern neigen. Dazu kommt dass A&H von Featureversion zu Featureversion deren Remoteprotokoll derart verändert, dass die Apps nicht abwärtskompatibel sind, will heissen ist man mit der App erst mal auf 1.5 kann fiese nicht mehr mit V1.4 Pulten kommunizieren.

    A&H sollte somit aus meiner Sicht mindestens eines von drei Dingen tun. Entweder einfach keine Bugs mehr einbauen (eher sehr schwer zu realisieren), schnellere Updates beim feststellen von Bugs liefern (machbar, wenn auch nicht immer einfach) oder dem Kunden mit einem ausgebauten Ökosystem (Pult mit Remote Apps) auch mal eine reale Möglichkeit zu geben am Pult eine Version zurück zu gehen.
    dass man solche Situationen auch besser lösen kann beweisen die Marktbegleiter.

    Hallo David,


    Im A&H Forum gibts gerade einiges an Diskussionen rund um Bugs der aktuellen SQ Firmware. Da sich das Kommunikationsprotokoll für die Remote App ständig ändert und nicht abwärtskompatibel ist, kann man auch nicht so ohne weiteres auf die ältere Firmware zurück gehen. Denn dann funktionieren die Apps nicht mehr. Leider gilt das auch für deine Apps. Bei der IPad version bleibt der „getting data...“ Schirm stehen und unter Android wird die App kommentarlos beendet.

    Kannst du dir vorstellen dass du eine Überprüfung der Firmware Version des SQ vornimmst und dem entsprechend das passende Protokoll verwendest? Damit hättest du aber sowas die Nase vorn gegenüber der Lösung von A&H. Denn die kriegen das einfach nicht hin dass das Protokoll über Firmwareversionen hinweg stabil, oder zumindest abwärtskompatibel zu halten.


    Nachtrag: das gilt wohl auch für QU und GLD, obwohl die beiden wohl nur noch seltenst ein Update erfahren werden.

    Naja, wenn man, so wie ich, die Kiste nicht nur rollen, sondern auch selbst in Auto heben muss, dann sieht man das etwas anders. Aber wie soll der Hersteller die aufgerufenen Preise für die Surfaces rechtfertigen, wenn die nicht auch ordentlich was hermachen. Für mich war ja die C2500 schon das Limit, da ja die Bauform ein entsprechendes Case verlangt. Und da werden aus ca. 20 Kilo schnell gute 60 Kilo die ins Auto gewuchtet werden wollen.

    Ich wäre ja schon mit einer Surface für das dLive in der Größe eines SQ6 glücklich. Denn da hat A&H schon auch bewiesen dass sie recht kompakt können.

    Die ip8 Faderbänke mit einem Director auf Touch und eventuell noch einem Midicontroller für die Encoder zum steuern der aktuellen Parameter wäre schon eine recht gute Lösung. Dazu brauchts nur noch eine bessere Unterstützung der Faderbänke (ich sag jetzt nur einmal besserer Sends on fader support) und eine bessere Touchscreen Unterstützung vom Director (die ist auch noch nicht optimal). Und natürlich ein aufgebohrtes Midi Protokoll für Encoder per Controller. Derzeit ist es halt für mich noch etwas halbseiden umgesetzt.

    Woras Idee find ich super. Eine Dlive/CL oder ähnliches im 19" Laptop-Format und unter 10kg...

    ...aber wer würde dann all die schweren Pulte noch kaufen?

    Ideal wäre es ja wenn es beim Transport nicht größer als ein Tablet wäre aber sich dann vor Ort zu einer S7000 entfaltet. Ist halt mechanisch nicht sooo leicht machbar auch wenn diese Pulte schon sehr viel verbaute Luft besitzen.

    Ich bin auch ein Freund von passiven DI Boxen, speziell an aktiven Ausgängen. Nicht einmal hatte ich es z.B mit ziemlich heißgefahrenen Nord Keyboards zu tun, die mir dann regelmäßig aktive DI-Elektronik zum verzerren gebracht haben. Das passiert bei passiven DI Boxen praktisch nicht.


    Ach und ist besagtes Rhodes mehr eine passive E-Gitarre denn ein Keyboard?

    Hallo David,


    Gestern hatte ich eine Band bei einer Freiluftveranstaltung mit meinem WING betreut. Dabei benutzte ich auch Mixingstation neben Copilot auf einem iPad Air2. Während ich mit Copilot keine Verbindungsprobleme hatte, brach sie mir mit Mixingstation alle paar Minuten ab und ich musste auf das Wiederverbinden warten, was zwar zügig ging, aber eben doch den Arbeitsfluss unterbrach. Hast du eine Idee woran das liegen kann?

    Also mir wäre schon sehr geholfen wenn im FX Rack (Std z.B) nicht nur die Channel-EQs zu finden sind, sondern auch die Dynamics der Kanäle. So könnte man ohne extra Bus-Umweg z.B keine zwei Kompressoren im Kanal verwenden.Der eine oder andere Boutique-Preamp wäre auch ganz lustig. Und wenn man in den Bussen die Bearbeitungsreihenfolge wie in den Kanälen verändern könnte.

    Erstens war ich damals noch unbedarfter als heute und wusste nicht was für ein Schätzchen ich da bekommen sollte und zweitens war das Teil eines größeren Konvoluts an Equipment (Mischpult, Endstufen sowie eben einige Mikros). Und der Verkäufer, ein ziemlich bekannter interpret des volkstümlichen Schlagers (der unter anderem von einer gewissen Theresia gesungen hat, die er mit einem landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug abholen wollte) hat halt pauschal 150 Schilling pro Mikro verlangt was damals ja auch nichtwenig Geld war. Also alles gut und rechtens.

    Ich habe einiges ausprobiert. Der erste Versuch, der allerdings lange gehalten hat sah so aus:

    Es fehlen hier die Mikrohalterungen aber der Koffer und die meisten Mikros sind genau aus meinen Anfangszeiten, so 80-84 herum. Nur die beiden C535, die ich damals hatte, sind inzwischen den Weg alles Irdischen gegangen und daher habe ich sie durch neuere ersetzt. Das bild ist aber aktuell.


    Dann habe ich alle möglichen Varianten ausprobiert, Heute verwende ich meist ein bis zwei von diesen Gator-15 Dingern. Da geht ganz schön was an Mikros und Zubehör rein. Nur wenn ich dann noch mehr brauche, dann nehme ich die in einem Extra Koffer mit, Big Bands können ganz schön was an Mikros fordern.

    Hier mein Standard-Koffer:


    Und da noch der übliche Extended Koffer für Latin usw.

    gate auf der snare ist für mich tabu ;-)

    in den Achtziger hat der Techniker einer nicht unbekannten Band die Snare ganz hart gegatet bis nur mehr ein kurzes Tck übrig blieb. Das nahm er quasi als Trigger für einen Gated Reverb, der so zum Snaresound mutierte. Dumm nur, dass der Drummer an sich ziemlich filigran und mit vielen Ghost Notes spielte, die man aber nicht mehr hören konnte.