Beiträge von mfk0815

    anfänglich hab ich den Channelstrip fast gar nicht benutzt. Mit ist dieses kleine Display einfach zu klein. Seit die Option besteht den Hauptschirm automatisch auf den zugehörigen Screen zu schalten, arbeite ich mehr damit, prozentuell aber wohl immer noch unter 30%. (Diese Option habe ich inzwischen auch beim SQ aktiviert.)

    ich hab inzwischen noch mal das Vorstellungsvideo mit Jan Duve angesehen.

    Der spricht an ca. 15:00 davon dass man zu zweit am Pult arbeiten kann um z.B im Channelstrip die Kanäle zu bearbeiten und am Hauptschirm was ganz anderes macht (ok, Szenen organisieren war und ist am WING nicht implementiert, mal sehen wann das kommt). Da ist aber nicht die Rede davon zwei Kanäle gleichzeitig bearbeiten zu können. Gut, ich brauchs so nicht, und wer es brauchen kann, der hat ja immer noch die MixingStation:)

    mein WING ist ja leider eines bei dem der Screen-Test nicht ganz optimal ausgefallen ist und nun gerade irgendwo zwischen mir, Stairville und Behringer unterwegs ist. Daher kann ich nichts empirisch ermitteltes beitragen, zumal ich ja mich selbst nicht in der Mehrzahl anrede und daher auch bisher keine unabhängige Bedienung als notwendig empfunden habe. Allerdings meine ich mich dunkel erinnern zu können dass es in Zusammenhang mit der rechten Vierer-Bank steht. Irgendwie kann man das Pult veranlassen dass es den dort selektierten Kanal im Channel Strip anzeigt während das Hauptdisplay für die beiden anderen Faderbänke zuständig ist.
    was man da genau wo einstellen muss, da hab ich aktuell keine Ahnung. Sicher ist nur dass die Option <SCREEN FOLLOWS CH STRIP> nicht an sein darf, denke ich mal;-)

    das X32 hat ein zweistufiges Konzept. Zuerst wird ausgewählt welche Eingangssignale man verwenden will, da sind 4 Blöcke zu je 8 Eingänge und die 6 Aux-Ins, die man auch anders belegen kann. Und mit dem was da rein kommt, plus Sachen wie FX Return, 2Track USB und die Bus out, kann man dann frei in den Eingangskanälen arbeiten. Wenn du das Pult initialisierst ist das schon mal so, wie es ist, gut verwendbar.

    Ursprünglich konnte man nur mit vier X32-Edit Instanzen das X32 steuern (da hies die Anwendung noch XControl). Inzwischen gehen maximal 10 Instanzen. Die Behringer App X32-Mix käme da noch dazu, da gibt es afaik kein Limit. Aber soweit ich es im Kopf habe zählt die Mixing Station wie eine Instanz von X32-Edit. Das hängt irgendwie mit dem Modus der Remotesteuerung zusammen. Quasi Director vs MixPad aus der dLive Welt.

    die User In habe ich eigentlich ins Spiel gebracht weil man dadurch beim X32 Rack 17 XLR/Mic input sockets und sechs AuxIn Klinken input Sockets hat. Und das ging früher eben nicht.

    Was mir bei den konfektionierten Cordial-Kabel nicht gefällt, ist dass die zwar Neutrik-Stecker verwenden, die aber wohl verkleben. Da kann man dann nicht mal einen alternativen Farb-Kodierring anbringen. Das ist bei den fertigen Sommer-Kabeln anders gelöst. Aber selber löten ist jetzt auch nicht Neurochirurgie. Und es spart ein paar Euro. Ich habe übrigens hauptsächlich Sommer oder Klotz Kabel mit den Neutrik XX Steckern im Einsatz.

    BTW: meine ältesten Klotz-Kabel sind aus den Achzigern. Die gehen zwar noch immer im Proberaum, aber Live muss das nicht mehr sein;-)

    mit dem neuen User In Mapping kannst du übrigens den Talkback-Eingang auch noch als Eingang mit benutzen. Da muss man etwas um die Ecke denken, aber es geht und das ist das Wichtigste.

    mit dem SQ5 bist du sicher sehr gut aufgestellt. Das ist eine ziemliche Verbesserung gegenüber dem QU16 oder dem Presonus. Auch wenn ich das X32 sehr schätze und in einigen Belangen dem SQ gegenüber den Vorzug geben würde, so kann ich dich ganz gut verstehen, da ich u.a auch ein SQ6 habe.

    Also viel Spaß mit dem neuen Teil.

    ...warte noch eine Weile und auf „deinem Pult“ geht dir dann plötzlich auch dies und ab;-) wie ist es eigentlich gekommen dass du jetzt auch auf die dunkle Seite der Macht gewechselt bist?

    ich hab für mich die rechte Fadergruppe für die Effektbusse zurecht gelegt. Unten auf den vier Fadern die FX Send bzw Returns und oben die Encoder für den für mich wichtigsten Effektparameter und die Buttons darunter für den SendOnFader Modus des zugehörigen Effekts. Da bleiben dann die zwanzig Fader links für die Eingänge während der Show.

    da werden die custom encoder und oberen custom buttons der customcontrol Bänke 1-3 angezeigt. Aber gewisse Dinge werden nicht gleich angeboten. Hast du z.B auf einem Button ein Tap-Tempo konfiguriert dann funktioniert das im großen Custom Control Bereich nicht aber in dem 4-Fader Bereich.

    wobei es ja gar nicht um „Amateure“, also Jene, die es nicht beruflich machen, an sich geht. Die Typen sind eben auch ahnungslos und meinen dass man allein durch uneingeschränktes Gottvertrauen komplexe tontechnische Aufgaben löst. Neuerster Schrei ist Liveton in allen Räumen kombiniert mit Livestreaming. Das alles in Topqualität obwohl auch die Akteure sämtliche physikalische Grundlagen komplett ignorieren. und die Technik solls richten.

    Über das mit den fehlenden DCAs bin ich auch kurz gestolpert. aber besser mal etwas kopfkratzen als weniger DCAs haben, oder?

    Ich finde es ja nicht so gut gelöst dass unterschiedliche Layer unterschiedlich viele Slots für Fader anbieten. Highlight ist da der Inputlayer auf der ganz rechten Vierer-Bank. Da hat man doch glatt alleInputs angeboten. Wäre eine ziemliche Scrollerei will man tatsächlich nutzen.

    Gut hingegen finde ich das Stripassignment gelöst. Denn im Gegensatz zu manchen Marktbegleitern kann man auch neue Fader, bzw mehrere davon, einfügen und alle anderen rutschen nach rechts.

    Wenn Dante nur im Layer 3 arbeitet, also nicht mit TCP, wie wird da ein Fehlerhandling realisiert? (Wäre imho auch bei Layer 4 und UDP fraglich). Mit TCP hätte man in der Schicht schon Unterstützung.

    Ich hab mir das mit wilden Steckverbindungen übrigens mal mit meiner dLive CDM32 und einer DX168X angesehen. Da gibts dann auch mal die Grenze, wo ein Anschluss zickt aber der andere noch nicht. Ist halt wohl doch eine Frage der Toleranzen.

    Und zwei mal 50m gestückelt ist halt schon arrg an der Grenze des erlaubten, finde ich. Egal was da an den beiden Endpunkten angeschlossen wird.

    schon mal was von Toleranzen gehört? warum soll das hier anders sein als bei simplen Steckern und Buchsen wo es durchaus passieren kann das gewisse Kombinationen schwer bis gar nicht passen und in anderen Zusammenstellungen funktionieren.

    Die wenigen Begebenheiten mit Verbindungsproblemen (Abbrüche und Spikes)bei mir waren ein SQ6 und zwei DX168A und fremde Cat-Kabeln involviert, nie ein Behridas mit Stageboxen. Und das obwohl die Kabel durchaus in der Spezifikation waren. Erkläre ichdas jetzt zum systematischen Problem von A&H?
    so, und jetzt sollten wir uns hier wieder mehr über das konkrete Produkt, das WING, unterhalten, finde ich.

    was genau heisst „mehrere Stücke CAT Leitung hintereinander gesteckt“? Wie viele Teilstücke, wie miteinander verbunden, was war die Gesamtlänge? Kann es sein dass du mit dem Kabelmurks ans Limit von 100m gegangen bist und was passiert wenn du mit 90m arbeitest bzw 105m?


    Gestückelte Kabel sind in der digitalen Welt immer ein Problem. Bei Dante macht zwar TCP einiges an Schadensbegrenzung, allerdings auf Kosten des Durchsatzes und somit der Deutlich reduzierten möglichen Daten, die übertragen werden können bzw auch der erhöhten Latenz die dadurch entsteht.

    und wir biegen wieder in die Ecke ab, wo es nur mehr um „richtige Männerpulte“ geht, die sich unter anderem dadurch definieren dass sie gut im dreistelligen Kilo- und ebenso guten fünfstelligen Eurobereich angesiedelt sein müssen um akzeptabel zu sein. Mir ist ein M32 bei weitem lieber als ein schloddriges Soundcraft, auch mit einem Yamaha oder gar Digico mag ich nicht wirklich arbeiten. Ich hab zwar auch eine dLive im Bestand und bin mir deren Defizite gegenüber dem M32 wohl bewusst, auch wenn ich das eine oder andere vom dLive bei den X/M32 oder Wing misse.
    heute geht es wohl noch immer darum dass man einen symbolischen Stern auf der Haube vorweisen kann, auch wenn das Teil den einen oder anderen Elchtest nicht meistert.

    Aber wie ich oben schon anmerkte, jeder lebt in seinem eigenen Universum.

    hmm, als Anwender vom X32/M32 und deren Stageboxen vom Beginn an Mit verschiedensten Kabeln kann ich das so nicht bestätigen. Aber USB Stick Recording hab ich auch nie ernsthaft gemacht, denn das funktioniert maximal unter Laborbedingungen und auch da sehr unzuverlässig, egal welches Pult oder welcher Stick. vielleicht liegt es ja daran.

    es lebt halt jeder in seinem eigenen Universum. In meinem ist das Raumangebot im Fahrzeug zwar auch nicht unbegrenzt aber nicht der alleinig bestimmende Faktor. Daich nicht über fleißige Helferlein verfüge, die mir beim be- und entladen des Fahrzeugs helfen muss eben alles gerade noch so tragbar sein. Und nein, es gibt bei mir auch keine Rampe über der die Beladung rollend erfolgen kann. Auch daskann Realität eines Tontechnikers mit seinem Equipment sein. Es gibt eben eine große Spannweite zwischen Hobbykeller und Arena in der ein Pult benötigt wird und da ist dann das Thema Gewicht sehr wohl ein großes. Aber, wie ich schon sagte, jeder lebt in seinem eigenen Universum, wohl dem der sich um das Gewicht nicht kümmern muss.

    So, weils mich interessiert hat... Ich habe das Standard t.case, aber in Wabe, und das wiegt knapp 12 kg. Einziger zusätzlicher "Einbau" ist ein Mehrfach-Verteiler und der ist da jetzt auch mit gewogen.