Beiträge von mfk0815

    Das dumme bei der IP8 ist dass hier Buttons pro Fader fehlt. Auf der Surface hat man Select, Mix, Solo und Mute pro Fader. Die IP8 bietet aber nur zwei buttons an. Irgendwie fehlt da immer der eine oder andere für ein gutes Arbeiten. Und dieser Umweg über Szenen ist für mich ein sehr fauler Kompromiss. Mal schauen ob die sich da in den nächsten Jahren noch etwas einfallen lassen.

    Hmm, „leisure compressor“ ist dann somit ein „Freizeitverdichter“. Heisst das jetzt dass die Freizeit immer mehr in eine geringere Zeitspanne verdichtet wird oder dass immer mehr in die viel zu lange Freizeit reingepackt wird. Hmm....

    Ich bin vor nicht all zu langer Zeit auf QSC AP-4122m und PLD4.3 umgestellt. Die gehören jetzt nicht zur Riege der üblichen Verdächtigen, machen aber einen unauffällig angenehmen Job. Ich muss aber gestehen, dass ich mit Kundschaften zu tun habe, die nicht extremhohe Bühnenpegel haben, wodurch auch das Monitoring grundsätzlich einfacher wird.

    also ich habe über die Jahre nur negative Erlebnisse mit Soundtracs gehabt, da wurde schnell mal „Sounddreck“ draus.

    Irgendwiehabe ich den Verdacht dass ab den 90ern die Buchhalter sich mehr und mehr in die Pultentwicklung eingemischt haben und damit wurden immer mehr günstigere Komponenten verbaut. Ich habe mal, wohl aus Nostalgie, mir ein Soundcraft 200b um geringes Geld, im zweistelligen Eurobereich, gekauft und war überrascht wie hervorragend da noch alles funktioniert. Kein Kratzen, Rauschen usw. alles Tipp Topp. Das kann man von jüngeren Pulten wie die Spirits, Ghosts usw genausowenig sagen wie bei den Venice, Veronas usw. da muss mandannschon deutlich jüngere Pulte nehmen um nicht gleich mal eine Generalsanierung durchzuführen.

    so ein Crest steht bei mir rum, das gäbe es sogar für wenig Geld zu haben;-)

    Funktioniert an sich ganz gut, klingt halt nicht „britisch“.

    Das Spirit wärnicht meins, das war ein Versuch dem Mackie Paroli zu bieten, aber günstig bauen ging bei Soundcraft nicht so richtig.

    Als Alternativ fallen mir das Soundcraft 800b ein, oder ein 400b, wenn vier Subgruppen mit acht Ausgängen reichen. Die sind zwar gut und gerne 40 Jahre alt, spielen aber normalerweise immer noch besser als ein Spirit. Und man sieht sie da oder dort um wenig Geld.

    Und dann gäbe es noch z.B ein GL2800 oder GS3 von Allen&Heath.

    nach allem was ich hier gelesen habe, sehe ich das SQ6 als die beste Kompromiss Lösung. Brauchbare Grundausstattung und Flexibilität zusammen mit der Erfüllung der Basisanforderungen sollte den Ausschlag geben. Bei den Stageboxen muss man sich halt überlegen, welche genommen werden sollen. Ich sehe die Option AR2412+AB168 oder zwei DX168/X. Die DX bieten halt 96 kHz, die anderen brauchen SRC und haben somit noch etwas extra Latenz. Mit der optionalen Dante-Karte kann man ähnliches wie mit AVB erreichen, nur dass Dante derzeit besser unterstützt wird.

    Baustellen sehe ich hauptsächlich in den Remoting Apps, vor allem wenn man Offline-Editing machen will. Auch die Effekte sind nicht so gut aufgestellt im Vergleich zum X32, aber durchaus brauchbar.

    Die SQ Remotesteuerung Verhält sich etwas eigenwillig. So sind Funktion im offline Modus verfügbar, aber nicht im online Modus und umgekehrt. Dazu kommt dass einiges erst mit dem Pult richtig funktioniert, weil eben die Antwort vom Pult notwendig ist.

    Das Verhalten der DCAs ist auch im online Modus nicht anders, zumindest was die Oberfläche am Pult und in der App betrifft. Die Fader der zugeordneten Kanäle bleiben dort wo sie auch ohne DCA sind. Das ist aber bei vielen Pulten nicht anders. Ich kenne es nur von den Yamaha, wo man mehrere Kanäle über einen Channel Job verknüpfen kann und wenn man dann einen Fader bewegt, bewegen sich die anderen proportional mit. Finde ich aber nicht gut gelöst, da damit einige Fallstricke verbunden sind.

    Das Monitorsignal ans Tablet zu senden wäre denkbar, aber nicht mit den SQ Bordmitteln alleine. Die dabei entstehende unkontrollierbare Latenz macht das ganze aber imho sowieso fragwürdig.

    Und um dem Vergleichscharakter dieses Threads gerecht zu werden kann ich hinzufügen dass bez. DCA und Monitoring das X32 und SQ ziemlich gleich aufgestellt sind. Und beide können inzwischen auch DCA spill, was schon eine recht brauchbare Eigenschaft ist.

    Ok, aus Sicht des jeweiligen Pultbedieners ist das also quasi der Gain, denn den eigentlichen Gain sieht der ja dann gar nicht ;)

    Beim SQ, und auch beim X32, gibts für analoge Quellen (lokal oder Stageboxen) das analoge Gain und dazu noch einen digitalen Trim. Zwei Kanäle, egal auf welchem Pult, teilen sich den analogen Gain haben aber jeweils einen eigenen Trim. Nur digitale Quellen (z.B vom USB interface oder anderes Pult) gibts beim SQ nur den Trim. Beim X32 kann man sich noch auswählen ob man z.B am FOH Pult die analogen Gains der lokalen Eingänge des zweiten Pults steuern will oder nicht.

    schade, daß man nicht ein Qu-PAC an der AR2412 kaskadieren und als 16/8 Stacebox "mißbrauchen" kann.

    Afaik kann man dei QU-Pulte auch als Stagebox für das SQ benutzen. Also sollte es gehten das SQ mit dem QU-PAC zu verbinden und an das QU-PAC noch ein AR2412 anzuschließen.

    Siehe auch: https://www.allen-heath.com/me…inkConnections_V1_5_0.pdf

    Das macht aber dann die Bedienung der Monitormixe vom FoH aus deutlich schwieriger, oder? Man muß dann ja zumindest den Layer wechseln.

    Das geht mit dem FOH Pult gar nicht. Entweder man nimmt eine App wie MixingStation oder X32 Edit bzw X32 Mix oder du nimmst wirklich einen X-Touch zum Bedienen des Monitor-Pults. Das kann alles auch am FOH Platz passieren wenn man nur die Stagebox auf der Bühne haben will:

    Stagebox <--> X32 als FOH <-->M32C als Monitor, alles in ein Netzwerk und der X-Touch verbunden mit dem M32C. M32C und X-Touch kann durchaus auch in einem Case stecken. Nur so einen Idee.

    Bei kleinen Geschichten das M32C mit der Stagebox und dem X-Touch als Minimal-Lösung.

    Nur so als Idee wie man es machen könnte.


    Noch eine Frage. Wie viele Monitorwege sollten denn betrieben werden? Wäre die Verwendung von DP48 einen Option? die kann man z.B direkt an die Stagebox anschließen hat dann 48 Kanäle im Gerät die man dann auf 2 Monitor-Wege ausspielen kann. Das ganze ist kaskadierbar oder per Hub mit PoE benutzbar. Da kann man je nach Bedarf mehrere DP48 benutzen die sich nur die 48 Eingänge teilen.

    Beim X32 sitzt das Delay nach dem Eingang und vor dem Gate. Je nachdem wie man den Monitor steuern will könnte sich,wie ich schon mal sagte, ein X32 Rack oder M32C anbieten. Darüber kann man den Monitor machen und die Inputs weiter zum Main Pult schicken. Das kann man auch zum Gain Master erklären, womit man die Preamps z.B vom X32 Rack und der daran angeschlossenen Stagebox bedienen kann.


    edit: übrigens hat das X32 delays in den Eingangskanälen und an den Ausgängen, aber krines in den Bussen.

    Die Krux beim SQ ist die Anbindung. Du hast mit dem SLink Anschluss zwar die Möglichkeit verschiedene Produkte von A&H anzubinden, stageboxen wie die vom GLD, AR2412, Ab168 oder AR804 oder die von der dLive, DX168 DX3216 oder die GX4816 aber auch andere Pulte wie dLive, SQ oder die QU serie. Dumm ist nur du hast genau einen Anschluss davon serienmäßig verbaut und musst dich festlegen mit welchem Protokoll du arbeiten willst. Du kannst nicht Stageboxen wild mischen also z.B krine DX168 und AB168 gleichzeitig verwenden. Ausserdem gelten die jeweiligen Beschränkungen der Geräte. Die GLD Boxen erlauben max zwei z.B eine AR2412 und eine AB168 und es gibt nicht mehr als 40 in und 20 out. Zwei DX168 gehen direkt, mehr braucht einen DX Hub. Alles etwas kompliziert aber es gibt da ein Dokument wo man das nachlesen kann.

    Man kann zwar über den Erweiterungsslot noch einen zusätzlichen SLink Anschluss nachrüsten aber zum, für mich sehr hohen Preis, dass man damit Dante oder Waves als Audio- Netzwerkprotokoll verliert.

    Das X32 ist zwar nicht so flexibel was die Protokolle betrifft, allerdings kommt es mit zwei AES50 Anschlüssen daher was es erleichtert Pulte miteinander zu kombinieren (X32, M32 oder das WING) und gleichzeitig Stageboxen von Behringer und Midas zu benutzen. Pro Keitung allerdings nur 48 In und 48 out.

    Das X32 punktet in der internen Ausstattung mit vielen brauchbaren Effekten, ist aber nicht so flexibel konfigurierbar wie das SQ mit den sechs Custom Layer. Dafür hat das SQ weniger Effekte und einiges muss man noch kostenpflichtig nachrüsten. Das SQ bietet für jeden Bus die Möglichkeit sie Stereo oder Mono zu fahren (12 Aux bzw Gruppen+ vier FX Busse + drei Matrix-Wege), das X32 hat 16 Mono-Busse die Aux, Subgruppen bzw auch für Sendeffekte benutzt werden können. Dazu kommen 6 Mono-Matrix Wege. Will man Stereo arbeiten muss man zwei der Busse verlinkenwodurch sich die Zahl der Busse quasi verringert.

    Beide haben acht FX Slots, wobei man sich beim Standard-SQ schon genau überlegen muss wozu. Beim X32 kommt man vielleicht auf die Idee, einige für Graphic EQs zu benutzen bis man drauf kommt dass man die meisten Aufgaben auch gut mit den sechs EQ Bändern der Busse erledigen kann. Dann kann man die Slots gut für andere Effekte benutzen. Viele gibts im X32 als Dual oder Stereo Variante. Dual heisst ein Slot kann den Effekt für zwei unterschiedliche Kanäle bereitstellen und die dind auch individuell regelbar. Das gibts beim SQ so nicht. Die sind immer Stereo.


    unterm strich sind beide Platformen da oder dort gut. Wenn es nicht zu groß wäre würde ich dir heute eher zum WING raten. Das hat sich in den ersten 12 Monaten zu einem richtig mächtigen Werkzeug gemausert. Und ich kann mit dem Gewicht und der Größe ganz gut leben, auch wenn ich als „Einzelkämpfer“ unterwegs bin.

    hmm, ich sehe die Notwendigkeit von Returnkanälen noch nicht.

    Es gibt ja die beiden Varianten den Effekt über den Eingang desselben zu steuern oder den Return vom Effekt. Das funktioniert beim Wing über die Wahl des Insert Slots vom Effektbus. Prefader heisst regelnam Return, postfader Insert heisst demnach Regeln am Send.

    Will ich das Delay ausklingen lassen, nehm ich also den Post Fader Insert. Selbst beim Bus Mute klingt dann das Delay aus. Alles fein, noch brauch ich keine FX Return Kanäle.

    Wenn ich jetzt den Effekt-Return auch auf einen Monitorbus senden gehe ich am Effektbus auf die Sends-Page, schalte den Send zum Monitorbus ein, wechsle auf post fader und regle den Sendlevel. Ferdisch.

    Wo also brauchts jetzt den FX Return Kanal? Die einzige Variante, die mir einfällt ist wenn man den FX send und den FX return für den Mainbus und den Monitorbus regeln will. Aber wozu das? Ich sehs noch nicht. Bitte um Aufklärung :)

    na, dann verwende doch die Bus To Bus Send ebenfalls post fader. Dann kommt das was du in den Effekt reinschickst und von dem bearbeitet wurde bei den Monitorwegen an. Etwas anderes würde bei der gewählten Arbeitsweise, die übrigens auch die meinige ist, für mich keinen Sinn ergeben.

    an sich kann man alle Busse auch auf Bus1-8 senden. Hat man die Effekt-Busse auf Busse 9-16 dann gehts auch mit dem Senden auf die Monitorwege.
    es gibt da ja zwei insert Punkte, einer post- und der andere pre-Fader. Nimmt man den vor dem Fader kann man für den Bus-To-Bus Send auch pre-Fader benutzen.

    ach gerade mit dem X/M32 gäbe es einige wunderbare Optionen. Das ding ist mit dem ganzen Ökosystem drum herum schon sehr ausgefuchst. Verschiedene Pultvarianten von den großen Modellen mit 25 Fadern bis runter zum 1HE M32C kann man sich scon mal etwas nettes zusammen stellen. Dazu eine Vielzahl an Stageboxen Modellen.
    hier kann ich mir ein X32 Compact mit einem M32C und einer DL32 vorstellen. Monitor mach ich mit dem M32C und FOH mit dem Compact. Da gibts dann auch das Input Delay Thema nicht. Daneben kann ich noch, falls mir die 16+1 Fader nicht reichen, noch beliebig viele X-Touch hinstellen um mehr fader gleichzeitig zu haben, wenn es partout nicht reicht. Ich hab da meist die FX Sends oder DCAs im Zugriff und mit dem Pult selbst die Eingangskanäle. Stichwort DCA, das Pult kann inzwischen DCA Spills, was die Layerstruktur nochmals erweitert.
    was ich auch noch ganz gut finde, neben vielen anderen Kleinigkeiten, ist dass die noch immer ziemlich aktiv an dem Teil weiter entwickeln. Und das obwohl das X32 jetzt inzwischen schon über 7 Jahre am Markt ist und mit dem WING eine eigen Konkurrenz im Haus existiert.

    Hat es Nachteile? Klar, und da meine ich nicht das Logo am Produkt. Ich kann mir noch viele Dinge vorstellen, die da noch umgesetzt werden könnten. Aber das sind definitiv weniger als ich mir für die Marktbegleiter vorstellen kann.