Beiträge von mfk0815

    Ich hab aktuell einen PCM96 und einen M3000 mit, da mir die A&H Reverbs im Laufe der Zeit immer weniger genügen. Den Reverb 4000 hatte ich eine Zeit lang geliehen. Jetzt ist Er wieder zurück und ich bin auf der Suche nach einem Ersatz. Nächste Woche wirddas Outboard Rack noch um einen SPX90 erweitert, da ich 80er Pop mache, und da gehört der für mich einfach dazu.

    Ach und noch eine der akten Kisten ist durchaus einen Blick wert. Der Rocktron Intelliverb ist für mich immer noch perfekt für kleinere Räume, da kann kaum eine andere Engine mit halten. Und der Chorus ist auch recht gut.

    Im weissen Haus wurden ewige Zeiten SM57 für den Präsidenten benutzt.

    und wird noch immer, afaik hat da nur der Unsägliche diesbezüglich ausgelassen. Aber dank des dabei verwendeten Windschutzes ist das mit der Nahbesprechung auch nicht mehr so möglich. Nur wenn der POTUS redet haben sowieso alle anderen zu schweigen, denke ich. Dann sitd as mit dem Bleed auch nicht sooo schlimm.

    Bei 30-50 € ist das vielleicht noch verschmerzbar, aber die selbe Strategie gibts auch anderswo, z.B beim SQ und dessen Plugins. Einmal mit dem Gerät gekoppelt und das war es auch schon. Und dort geht deutlich mehr ins Geld.

    Auch nur weil dann die Fehler auf beiden Seiten gleich eingebaut wurden.

    Welche Fehler meinst du, und sind das dann überhaupt Fehler, im engeren Sinn, wenn in einem geschlossenen System alle Komponenten den selben „Fehler“ implementieren?

    Ich hab mal im Bereich Automotive an einer Software gearbeitet, die sich an einer offiziellen Referenzimplementierung orientierte. Dabei musste die Software sich exakt gleich wie diese Referenz verhalten. auch wenn in der Referenz Bugs beinhaltete, mussten diese nachprogrammiert werden. Hmm.

    Und spätestens seit dem Schlamassel rund um HTML vor 20+ Jahren wissen wir doch alle, was „offene Standards“ so bewirken können.

    seit einiger Zeit (ich denke Version 4.02) kann man eine Startszene speichern. Das geht irgendwie mit im Setup (kann mich aktuell nicht erinnern, wo genau). Wenn ich mich recht erinnere ist die dann aber auf dem USB Stick abgelegt.

    Das gibt auch im Edit:


    Und dann meine ich mich dunkel zu erinnern, dass es geht, dass immer Szene 0 geladen wird. aber da bin ich mir nicht wirklich sicher. Solche Informationen wandern in dunkle Ecken meines Gehirns, wenn ich sie selbst nicht brauche.


    Aber versuch erst mal das Pult ohne USB Stick zu starten.

    Ich verwende daheim IEM als Ersatz für eine echte Monitor-Sektion, wie ich es von anderen Pulten kenne. Beim SQ ist das für mich der Listen-Bus.

    Was ist denn der hörbare Unterschied zwischen Sends und Returns?

    Meinst du damit den Unterschied ob ich die Effektsumme über die FX Sends oder die FX Returns steuere?

    Also ich kann dir nur sagen, warum ich mit den FX Sends arbeite. Bei Effekten mit einer zeitlichen Komponente, also Hall oder Delay, regle ich den Send, damit triggere ich den Hall/das Delay, vielleicht nur mit einem Wort, und lasse den Effekt dann ungehindert ausklingen. Würde ich den Effekt aber über den Return regeln, so würde ich dessen zeitliche Komponente abschneiden. Das Delay kann also nicht mehr ausklingen bzw es kommen dann auch nachfolgende Wörter, die ich eigentlich nicht mehr verhallt/mit Delay versehen haben will, auch ins Effektgerät. Beim Regeln via Sends bin ich da flexibler.


    Noch zwei Anmerkungen, für die, die das eventuell nioch interessiert.

    Beim WING gibt es ja, im Gegensatz zu anderen Pulten wie dem X32, keine dezidierten FX Returns mehr. Von daher kommt es auch zu diesem Konstrukt mit den Bus Inserts. Falls aber genug freie Eingangskanäle verfügbar sind, können die FX Returns auch auf diese geroutet werden. Damit ist wieder das gewohnte Konzept mit FX Return Kanälen möglich.

    Außerdem können die Bus Summen auch an Bus 1-8 gesendet werden . Ist also z.B Bus 16 ein Effektbus, so kann dessen Signal, also das FX Return Signal, auch an Bus 1-8 weiter geleitet werden, so wie es von den FX Returns vom X32 möglich ist, aber eben nur an Bus 1-8. Das sollte bei der Konfiguration der Busse und deren Verwendungszweck berücksichtigt werden.

    Wenn man sich aber mal überlegt ob es so was wie "FX Return" in digital wirklich noch braucht

    Naja, es ist ja schon mal hin und wieder vorgekommen, dass Effekte nicht nur am Main Bus gebraucht werden, sondern auch auf den Aux Mixes für Monitoranwendungen oder, heute sehr beliebt, Live Feed Busse (auch wenn es da mit dem WING nicht unbedingt einen Auxmix braucht, hat es doch mehrere Main Mix Busse). Wenn du dann ein Pult hast, bei dem ein als FX Weg benutzter Bus nicht mehr an einen anderen Bus gesendet werden kann, dann braucht es zumindest für diese Anwendungsfälle FX Returns, finde ich.

    Meine Strategie ist, einen Bus auf Postfader zu konfigurieren, dann für den Bus beim Post-Fader Insert Punkt den Hall einfügen. Den Bus noch auf den gewünschten Mainbus routen und der Rest funktioniert erst mal gleich wie beim X32.

    Aber da verwende ich auch die FX Sends zum Steuern des Effektpegels. Willst du lieber Den Effekt via FX Returns regeln, dann kannst dud den Effekt auf beim Prefader-Insertpunkt konfigurieren.

    Zum Thema Gage möchte ich noch etwas anmerken.

    Natürlich kann man jeden beliebigen Preis aufrufen. Ich halte mich da aber an den marktüblichen Preis in meiner Gegend. Auch wenn ich jetzt nicht sooo 100% von den Einnahmen aus der Tontechnik mein Auslangen finden muss. Aber es gibt eben viele Kollegen, die nur von der Tontechnik leben. Und wenn man dann mit Dumpingpreisen selbst zwar mit einer Menge an Jobs rechnen kann, und auch gelobt wird, wie toll es war, so macht man sich selbst und den Kollegen den Markt kaputt. Und das muss nicht sein.

    Also vielleicht mal den in der Gegend üblichen Preis eruieren und damit ins Rennen gehen.

    Seit einiger Zeit kann man ja das MixPad auch als Offline-Editor benutzen. Da kann man dann die Daten auch lokal ablegen. Und dann mit einem Push kann man das Zeug zum Pult schicken, bzw mit einem Pull vom Pult holen.

    Aber da, außer bei Windows, Apps z.B auf Android auch eine privaten Speicherort haben, und die App das wohl auch nutzt, kann man nicht mit einem anderen Programm aud diese Daten zugreifen. (schade eigentlich, da man ja somit auch kein Backup dieser Shows am Device machen kann).

    Hast du auch mal das Masterband, kurz nach einer ausgedehnten Mix Session fallen lassen um dann die nächsten Stunden damit zu verbringen den Bandsalat wieder ordnungsgemäß auf den Bobby zu bringen, damit der Umschnitt-Termin eingehalten werden kann?

    Weil du aber auch immer mir so altem Graffel arbeitest. Merke, wenn Apple im Spiel ist, dann sind alle Geräte die 2 Stunden aus dem Laden raus sind, veraltet. frech*

    Wenn du einen Zeit-basierenden FX wie Hall oder Delay als Bus-Effekt benutzt ist diese extra Latenz von keiner praktischen Relevanz. Problematisch wirds nur wenn du entweder gar nichts tust (leerer FX Slot) oder einen Effekt wie EQ oder Kompressor benutzt. Da aber die Kanalbearbeitungsmöglichkeiten von Kanal oder Bus schon genug derlei Effekte bieten, die eben keine extra Latenz verursachen (vergleichbar mit dem DEEP Processing bei A&H) sollte das in der Praxis bei dem Pult keine Auswirkung haben.

    Und ich kenne einige Pulte da darf man sowieso keine parallele Signalpfade, mal direkt, mal via Bus zum Main machen, da die nicht mal in den günstigsten Fällen phasenkohärent sind.

    Beim X32 und Wing sind Busse an sich phasenkohärent. Das gilt aber nur wenn man den, bzw die, Inserts mit dem FX Rack nicht benutzt. Da kommt dan eine extra latenz dazu. Scheinbar reicht es beim Wing wenn man einen leeren FX einfügt, dass diese Latenz drauf gepackt wird.

    Das Musizieren habe ich vor etwa 6 Jahren an den Nagel gehängt, mangels Talent, Zeit und wegen nerviger Schuppenflechte an den Fingergelenken.

    Das habe ich auch mal gemacht, aus ähnlichen Gründen, nur ohne der Schuppenfleche. Diese Auszeit hat ca 7-8 Jahre gedauert. Dann war mir das mangelnde Talent wurscht und Zeit findet sich immer, wenn man es mag. Man muss nur vermeiden die knappe Zeit mit alleine üben zu vergeuden. Ist sowieso unfair, den Bandmates in den Rücken zu fallen.

    Irgendwie habe ich so gegen Ende der 70er erfahren, dass in meiner Heimatgemeinde sich eine Rock-Band gegründet hat. Da habe ich dann mal vorbei geschaut und da die einen technisch begabteren Menschen brauchten, der ihnen mit dem ganzen Zeug helfen konnte, war ich engagiert, auch wenn ich bis dato null Erfahrungen damit hatte. Es war auch recht überschaubar, was die hatten, So eine kleine Anlage von Marlboro mit einem 6-Kanal Mono Mixer und einer 100 Watt Endstufe, die zwei Boxen antrieb. Das war das Mischgerät:


    Aber das reichte schon, damit ich Blut geleckt habe und so schrittweise über diverse kleinere und dann etwas größere Systeme dahin gekommen bin, wo ich heute stehe.

    Übrigens bin ich dann einige Zeit später auch noch als Bassist in der Band tätig geworden, als der ursprüngliche Bassist doch lieber etwas anders machen wollte. Da das kurz vor einem wichtigen Auftritt war, lernte ich in wenigen Tagen genug um mich mit Wechselbass usw. über die Runden zu retten.