Beiträge von mfk0815

    Ist aber egal, der geneigte „Nehm ich nie und nimmer“ Typ wird immer einen Grund finden. Ist halt eine reine Gefühlsentscheidung und hat nichts mit der Technik zu tun. Die Beschriftung ist ja definitiv zu groß oder zu klein, nur eben nicht passend. Das macht der Mitbewerb viel toller, alleine weils nicht der Uli rausgebracht hat. So werden professionelle Entscheidungen getroffen.

    Ach geh dann probier mit dem QU 16 32 Kanäle verwalten oder 6 Mono-Monitore fahren oder 4 Effekte einsetzen oder, oder oder. Mit einem beliebigen X32 Modell kein Problem. Die Kanäle beschrife ich am iPad, Android, Windows, Mac, Raspberry oder Linux Gerät komfortabel, mach das mal auf all diesen Betriebsystemen beim QU. Probier doch deinen Akkuschrauber mal vernünftig zu kaskadieren oder verwende Dante, Waves, Madi oder nimm 32 Spuren zuverlässig auf einem Speichermedium auf und gleichzeitig auch in einer DAW. Verwende am QU einen Expander, Transienten Designer, 6 PEQ Bänder in den Bussen, steilflankige Filter in den Matrix-Wegen (hat das QU überhaupt soetwas), steuer dein QU remote mit Hardware per Midi oder TCP, bau dir mit dem QU eine Showverwaltung für z.B ein Musical auf.......

    Und Kanalbeschriftungen mach ich in der Regel daheim per Offline Editor am Desktoprechner. Das Pult kann im Case bleiben. Wo ist den der Offline Editor vom QU noch mal?

    Ich kann da jetzt noch weiter machen. Was nützt ein (kleiner) Touchscreen wenn das Teil funktional nicht auf gleicher Höhe ist?

    BTW wirklich vernünftig beschriften geht es am SQ auch erst seit der V1.4 und auch da nur mit der Remote App. Seit V1.4 rühr ich die Beschriftungsfunktion am Pult selbst nicht mehr an.

    Aber ich denke dass das alles geflissentlich ignoriert werden wird und manch einer sich „äh, ja.... trotzdem.... bähh mag ich nicht“ denkt. Is aber auch wurscht.

    genau das.

    es gibt in der teuren liga genau das was du wünschst, z.b. in der dLive ;-)

    das ist wohl wahr, für ca das 10-fache oder mehr sollte man so etwas wohl erwarten. Warum dann trotzdem kein Expander, kompressoren mit Hold Parameter, Spectrograph oder Amp-Simu zu finden sind.....

    Keine Sorge, ich will die dLive nicht schlecht reden, sondern nur vermitteln dass auch diese kleinen Scheisserchen Dinge anbieten, die auch in deutlich größeren nicht zwangsweise vorhanden sind. Das verflixte daran ist für manchem, dass das X32, hat man sich mal darauf eingelassen, ein durchaus gefälliges Mischgerät ist.

    Als ich mir Ende 2012 ein neues Mischpult besorgen wollte, ich hatte vorher auch ein Un-Pult nämlich das LS9, holte ich mir das X32, ein GLD80 und ein Si Compact. Damit beschäftigte ich mich einige Zeit. Letztendlich wählte ich das X32, wenn auch mit einem mulmigen Gefühl. Ich will auch nicht bestreiten dass der Preis eine nicht unwesentliche Rotte spielte und dass mir Ridertauglivhkeit aber so was von nicht interessiert da ich ja ohnehin in der Regel mein Pult mitbringe zum Job. Allerdings sind die anderen beiden ja auch nicht oft auf Ridern zu finden gewesen. Ich hätte es aber sicher nicht genommen wenn ich zum Schluss gekommen wäre dass ich damit nicht ernsthaft meinen Job erledigen kann. Eine ganz normale Evaluierung halt.

    Heute ist das X32 immer noch eine Option, neben SQ und dLive. Alle haben ihre Stärken und die nutze ich zu meinem Vorteil.

    beim MAc ging ich bisher aber auch irrtümlich davon aus, dass er eigentlich alles abspielen kann, was es so gibt.

    Beim Mac kann man abspielen was Apple dem Benutzer erlaubt abzuspielen. Da sind Windows und Linux deutlich weltoffener. Mein MBP (ok, Late 2012, also nicht mehr sooo taufrisch) lasse ich inzwischen zu hause, da immer öfter nicht das macht was ich will. Mein Lenovo (Windows 10) dagegen macht mir persönlich da keinen Streß.

    Ich hoffe nur ich mache gerade nicht den Anfang zu einem neuen Hater-Thread "Windows vs. Mack vs. Linux" ;-)

    Mich würde mal interessieren, was an den teuren Geräten so anders ist

    Sie sind meist einfach nur anders und teurer. Ob auch zwingend besser ist damit nicht gesagt.



    MHO sind die wenigen Gründe, ein X/M32 begründet abzulehnen, vielmehr in der begrenzten Kapazität (32In, 19 Busse, 8 FX und keine Custom Layer), dem Klang (für Klassik würde ich ein anderes Pult bevorzugen) und dem Zustand einiger Pulte im Feld zu suchen.

    Nun ja, begrenzte Kapazitäten haben so einige Pulte, vor allem im Bereich unter 10.000 € hin und wieder spürbar, über Klang kann man trefflich streiten (wäre was für guma , der könnte ja einen "Welches digtale Pult klingt nun wirklich shice"-Thread aufmachen, würde ins Sommerloch passen), und abgerockte Pulte habe ich schon von allen Herstellern gesehen, das ist eher dem bedienenden Personal geschuldet. Will man partout etwas finden dann findet man immer was. Die Lackierung, der Abstand der Fader, die Anordnung der Buchse für die Pultbeleuchtung, der Geruch....

    Allerdings befürchte ich dass es hier an sich gar nicht um Fakten das Pult selbst betreffend geht. Es ist nun mal so dass das eine Pult, oder dessen Hersteller, immer super duper toll ist und das andere eben nicht weil da der falsche Namen drauf steht oder weil es zu billig ist.

    Auch sollte man nicht denken dass man mit einem teureren Pult zwangsläufig nur zusätzliche Möglichkeiten findet. Oftmals ist es so dass dann da etwas nicht mehr existiert, das in dem Billigsberger-Teil gang und gäbe ist (ich sag nur mal Expander findet man auch nicht überall). Nur das zählt halt alles nicht weil....äh...Gründe (wie ich schon mal anmerkte).

    Auch wenn die ausgeübte Tätigkeit sich "Tontechnik" nennt dürfte der eine oder andere doch recht wenig Unvoreingenommenheit aufbringen bei der Beurteilung der Technik.

    ...mich würde mal interessieren; wieviele von den Dingern bis jetzt weltweit so verkauft worden sind...

    Vor ein paar Jahren wurde die Zahl 200.000 genannt, heute werden es wohl mehr sein;-)



    Es ist ja inzwischen sehr amüsant solche Diskussionen zu verfolgen. ich hab über die Jahre auch als Nebenerwerbstechniker doch einige Zeit mit Pulten verschiedener Hersteller und aus verschiedenen Epochen verbracht. Probleme, die ich nicht lösen konnte, gabs selten. Mein „Dayjob“ bringt es mit sich dass ich ganz gut Dinge analysieren und danach auch verstehen kann. Damit, und mit etwas Vorbereitung, kann man sich recht gut aus der Affäre ziehen. Ich würde z.B nie ein Produkt nach den ersten Erfahrungen gleich als unbrauchbar abtun. Da bin ich vielleicht zu selbstkritisch und frage mich zunächst ob nicht ich die Ursache bin. Würde ich das anders machen wäre z.B nach meinem ersten Kontakt mit dem SD11 das Ding unten durch bei mir da ich damit doch den seltenen Fall hatte, ein Problem nicht zeitnah zu lösen, was übrigens auch dem Pultsitter nicht gelang. Aber egal.

    Wenn aber jemand, der mit all der Erfahrungen von den den Hammerteilen, mit denen er so üblicherweise arbeitet, plötzlich ein Problem mit einem vergleichsweise einfach gestrickten X/M32 klar kommt, dann verwundert mich das schon. Aber gut, nicht jeder hat den selben Blickwinkel auf die Dinge.

    Spannend finde ich auch wenn mir, andernorts, bei einer, wie ich finde durchaus konstruktiver, Kritik an einem Produkt von einem offensichtlich hier sehr hoch geschätzten, nahezu innig geliebten Hersteller, zu objektiver Schreibstil vorgeworfen wird und das von Personen die ganz gern Pauschalieren und offensichtlich subjektive Wahrnehmungen als Grundlage einer totalen Verurteilung verwenden. Würde man etwas positiver an die Sache rangehen und Produkten auch mal eine Chance durch näherem Beschäftigen geben, dann könnte sicher der eine oder andere überrascht von den Möglichkeiten, die das X/M32 bietet, sein.

    Aber gut, man kann keinem zu seinem Glück zwingen

    Ich werde jedenfalls weiter aufmerksamer Beobachter der Szene bleiben und bin gerne bereit mich auch in Zukunft überraschen zu lassen.

    Ach da kam dann auch der Anfang nicht richtig rüber. Das Theater, in dem die Produktion gastieren wollte, hat eigene Techniker, nur der, der dafür geplant war wurde durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt. Da ich in der Location hin und wieder Musik mische, haben die sich bei mir gemeldet am Tag bevor die Produktion in der Location eintraf. erst da kam dann das alles zur Sprache, denn die Existenz von Ableton V9 in der Location war einfach angenommen worden, genauso wie man erwarten kann dass es Strom im Haus gibt.

    Nun gut, ich will auch keine Schuldzuweisungen oder ähnliches hier diskutieren. Mir ging es eher darum was man in Theaterkreisen wirklich so als Standard-Zuspieler einsetzt und ob das wirklich so ist dass man als Fremdproduktion das eben so voraussetzen kann wie die Existenz von Strom und Bühne (wobei letztere bei besagter Produktion nicht notwendig war;-))

    Im Ableton war eine Sequenz von, hmmm wie auch immer das heisst, so Einspielkonfigurationen mit Athmo-Loops, Einzelereignissen die über die Loops gelegt wurden, Pegelsprünge und Stop-Punkte. Die sind dann anhand des Textbuchs an bestimmten Positionen einzustarten gewesen.

    Einfach in einen Mix zu speichern ging nicht da die Zeit zwischen den einzelnen Changes ja durch das Spiel an sich variabel war. An sich nichts anderes als das was man auf einem Pult mit Szenen für die Pultkonfiguration machen würde. Aber eben halt in einem speziellen Programm.

    Ich habe vergessen zu erwähnen dass es sich nicht nur um einfache Tracks ging, die zugespielt werden sollten (so etwas schafft jeder vernünftige Medienplayer wenn es denn sein muss). Es ging um ein eher komplex angelegtes Ableton-Projekt das in sich verschachtelte Athmo und andere Dinge verwaltet hat. Noch dazu waren diese Zuspieler essentiell für die Dramaturgie des Stückes. Ich persönlich fand das dann schon eher eigenartig, um es mal so zu formulieren, dass man sich von Seiten der Produktion darauf verlässt ein geeignetes Wiedergabegerät vor Ort vorzufinden. Noch dazu wenn sich die Investition ja nicht in astronomischen Höhen bewegt hätte. Dazu kommt noch, dass, selbst wenn jemand bereit gewesen wäre in eine Ableton Lizenz zu investieren, es derzeit ja nur die Version 10 gibt. Ältere sind nicht mehr käuflich zu erwerben. Die Produktion bestand aber auf Version 9. Alles in allem etwas eigenartig. Ich werde wohl in Zukunft versuchen einen weiten Bogen um das "eigenartige Theatervölkchen" zu machen;-)

    (Obwohl die am Ende mein Mitwirken sehr geschätzt haben)

    im Gegensatz zu einem Akkuschrauber Qu ist das x32 ein Handbohrer mit ner Kurbel dran.

    Kannst du diesen Vergleich auch begründen? ich kenne das QU nicht gut genug, aber wenn ich meine Erfahrungen vom GLD auf das QU und dessen Möglichkeiten, nach dem Handbuch, runterbreche sehe ich beim QU, für mich zumindest, erhebliche Einschränkungen gegenüber dem X32.

    Werkzeug ist das richtige Wort. Es ist ein echtes Pedant zum „Swiss Army Knife“. Recht günstig, kompakt und kann viele Dinge ganz ordentlich. Interessanterweise gibts das jetzt seit inzwischen 7 Jahren am Markt und ist in seiner Klasse noch immer konkurrenzlos. Hmm. Nachteil an der Situation ist dass Behringer keinen wirklichen Druck hat, einen Nachfolger zu machen.

    Ich empfehle sich das Making of Video zu „One World, One Voice“ anzusehen. Diese Produktion(1990) wurde in ganz unterschiedlichen Umgebungen aufgenommen. Unterm Strich ist ein musikalisch sehr gutes Ergebnis dabei rausgekommen. Auch kennt man es dass die technisch weniger guten Demos oft musikalisch deutlich besser gelungen sind. So gesehen muss der Trend in Richtung Bedroom recording kein schlechter sein.

    Letztens sprang ich als Techniker bei einer Theaterproduktion auf Tournee ein. Der Produktionsleiter echauffierte sich, dass ich nicht mit Ableton Live Version 9 aufkreuzte. (Da ich in der Regel Livebands betreue brauch ich derartige Zuspielsoftware nicht.) ist das den wirklich Standard und sollte das, wenn schon dringend bei der Produktion benötigt, nich von der Produktion selbst mitgebracht werden? Wir haben zwar dann irgendwie ein Laptop auf dem das lief aufgetrieben und alles lief gut, aber wie behandelt ihr solche Anforderungen?

    ... und auch schon Heizlüfter.

    Solche Anforderungen hab ich schon öfter auf Einem Rider gelesen inkl. Variationen wie 1k Scheinwerfer, Haartrochner oder Bügeleisen. Das wurde ausnahmslos dazu gebraucht um Naturfelle von Percussioninstrumenten zur richtigen Spannung/Tuning zu verhelfen.