.... wobei man ja noch nicht weiss ob die von er Music Group nicht doch noch die 96kHz Option für das M32, mit halbierter Kanalanzahl, umsetzt. Ich bin zwar nicht sonderlich oprimistisch aber wer weiss....
Beiträge von mfk0815
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Für die Tasten gibt es einiges an "Reparaturanweisungen" im Netz. Das alleine sollte kein Grund sein für einen Umstieg.
Ich habe vor einiger Zeit das X32, für das ich noch einen sehr guten Preis erzielte, gegen ein M32 getauscht. Daher schreibe ich hier ein paar subjektive Gedanken über die beiden Pulte.
Das M32 unterschiedet sich für mich in zwei wesentlichen Punkten:
1) der mechanische Aufbau. Die gesamte Oberfläche fühlt sich wertiger an, die Fader arbeiten eleganter. z.B. 'wehren' sich die Behringer Fader bei gelinkten Kanälen wenn man sie beide gleichzeitig bewegen will. Das ist beim Midas nicht so. da machen beide das was die Finger sagen ohne 'Gegenwehr' und dann erst, beim loslassen werden die rückt der zweite auf die selbe Position.
Die Beleuchtung ist beim M32 dezenter, was aber im Freien bei Sonnenlicht eher ein Nachteil ist. Für meinen Geschmack hätten die aber die Kanaldisplays auch gleich in den aufgestellten Bereich einbauen können, denn so, wie es jetzt ist, sind sie sogar etwas schlechter ablesbar als beim X32.
Durch den stärkeren Knick ist das Pult auch etwas höher und damit mit Case insgesamt etwas schwerer.
Die Kopfhöreranschlüsse find eich beim Behringer (in den Griffmulden) auch besser gelöst. Beim Midas sind sie vorne unter der Armauflage (ähnlich dem LS9) untergebracht. Dadurch hat man beim Casebau weniger Spielraum.
2) Die analogen IOs, Eingänge wie Ausgänge, sind merkbar besser. Insgesamt klingt das M32 deutlich besser. Aber, das kann man mittels DL16/DL32 auch beim X32 erreichen. Denn die Midas Stageboxen funktionieren einwandfrei auch mit dem X32. Umgekehrt macht es aber wieder weniger Sinn ein M32 zu kaufen und mit den Behringer Stageboxen weiter zu arbeiten.
Will man ohnehin mit Stageboxen arbeiten, so wäre es gut zuerst diese zu tauschen.
Unterm Strich war es für mich richtig dass ich umgestiegen bin. Allerdings habe ich auch keine Schöps und Co;-) Bei den Lambda Labs bin ich mir aber nicht sicher ob ich die will. Ich komme ja aus deren Nachbarschaft und da hört nicht nur gutes von deren Produkten. Aber das ist eine andere Geschichte.
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Ich hatte doch schon erklärt dass ich diese Option den Musikern vorher anbiete. Von ungefragt auf die Bühne stiefeln war, zumindest von meiner Seite, nie die Rede. Abgesehen davon dass ich, zugegebenermaßen in Unkenntnis der aktuellen Praxis bei Großveranstaltungen, schon davon ausgegangen bin dass besagte Stiernackenmimose dann auch seine eigenen Techniker mit hat. Denn es sol ja auch Leute geben, die man nicht direkt ansprechen darf, egal aus welcher Entfernung;-)
Ich empfinde Aussagen über besagte Selbstinzinierung und "jungdynamischen Universalveranstaltungstechniker" und was da alles für Ausdrücke fielen einfach wie unreflektierende Geringschätzung von Arbeitsweisen deren Hintergrund man entweder nicht versteht oder auch nicht verstehen will. Es mag ja sein dass man bei jahrelangen Touren auf den großen Bühnen dieser Welt so etwas wie einen Tunnelblick für sein eigenes Procedere bekommt. Auch der intensive Kontakt mit Leuten in exakt derselben Position kann zu einer Verengung der Wahrnehmung führen. Muss wohl so sein. Bei mir persönlich kommt das halt dann als eine unangebrachte Überheblichkeit rüber, bei der ich wiederum nicht wiederstehen kann ein klein wenig diese Haltung in Frage zu stellen.
Aber letztendlich wirds wohl so sein, wie es letztendlich immer ist. Der eine macht sein Zeug der andere machts anders und jeder dreht sich um und schüttelt den Kopf ob der Haltung des anderen;-)
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Wozu muss man sich "für zwei Songs" zur Band setzen?
Hmm frag ich mich auch, also wofür man zwei Songs braucht? Ich geh mal die nach dem Linecheck durch, frag wer was braucht, dann wirdangespielt, etwas nachkorrigiert und den restlichen Soundcheck kann man ja gemütlich bei einem Bier verbringen. Alles nur eine Frage der Organisation. Das ist weit weg von "Genie&Wahnsinn und Selbstinzenierung". Seinen Job so optimal wie möglich zu machen hat gar nichts damit zu tun. Wer mal die Phantasie aufbringt und ernsthaft weiter als bis zu seiner Nasenspitze schaut der verzichtet dann schon mal auf "Des hobm ma scho imma so gmocht und so bleibs aaa";-)
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Keine Ahnung von welchen Situationen du genau ausgehst aber ich bin wohl zu untalentiert für den Monitorjob um die klanglichen Auswirkungen eines Drumkits, Bläsersatzes, Gitarrenamps, etc auf den Monitorsound der Mainvocals nur durchs Lauschen auf den PFL-Wedge zu antizipieren.
Zudem ist es wohl ein Unterschied wenn man immer mit ein, zwei Bands rumtingelt oder jeden Tag einen anderen Künstler betreut. Und da oft mit Monitoring vom FOH aus. Finde ich zumindestens. Aber gut ich mach auch keine 400 Jobs im Jahr;-)
So haben zumindest wir schmalspur tonkutscher unsere Momente wenn selbst g'standene Acts sich über den tollen Support freuen. Aber lassen wir das. Chaumermal wie die Praxis sich in den nächsten Jahren entwickelt.
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Wenns einer it dem Tablet "absolut nicht gebacken bekommt" dann würde selbst mit einem analogen Mischplatz kaum ein besseres Ergebnis zu erwarten sein. Postuliere ich einmal so ohne die Leute zu kennen. Denn weder eine Hardwaresurface noch ein Tablet macht denn Sound sondern nur die beiden Ohren und das was dazwischen ist bestimmt das Ergebnis. A Fool with any tool is still a fool.
Bezüglich Soundcheck und Monitormix. Gibt es auch nur annähern eine bessere Möglichkeit ohne viel herumgerede den Sound eines klassischen Bühnenmonitor einzustellen? Du stehst neben oder hinter dem Musiker, hörst damit was er hört und kannst schon Einstellungen vornehmen bevor der Musiker dir die erst lange und breit erklären muss. Zumindest gilt das wenn der mit dem Wischbrett genug Wissen um die Notwendigkeiten eines Monitorsounds mitbringt. An keinem Monitorpult kannst du dieses Service ähnlich gut erbringen. Am FOH schon gar nicht.
Ich zumindest kläre die Künstler gleich zu Beginn darüber auf wie es vorhabe. Es hat sich noch keiner beschwert, im Gegenteil, jeder mpfindet das als entspannt und die meisten meinen dass sie vorher noch nie so schnell einen ausgezeichneten Monitorsound bekommen zu haben. Und alle sind entspannt und gehen nach dem Soundcheck mit einem zufriedenen Lächeln von der Bühne.
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Es ist ja so eine Sache mit technischem Zeug. Man sollte sich vor dem Ernstfall eines Einsatzes gründlich damit auseinandersetzen. As gilt für ein Auto, eine Drehbank und eben auch einem Mischgerät. Bei letzterem wird das leider zu oft verabsäumt. Und sei es nur aus reiner Hybris des Tonkünstlers. As gabs aber auch schon zu analogen Zeiten, wo Haustechniker deren Zeug nicht kannten, Bandtechniker mit explizit gefordertem Material nicht klar kamen... warum soll das also heute plötzlich anders sein.
Ich persönlich habe genug Respekt vor dem Job dass ich mich bei eher unbekanntem oder länger nicht verwendetem Zeug schon gerne mal extra Übungsstunden einlege. Bis hin zu Konzertsimulationen mit virt. Soundchecks.
Naja, vielleicht bin ich auch zu wenig Vollprofi und muss das so machen.
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Mutec baut auch solche Konverter, die sind allerdings ähnlich teuer wie der RME.
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Hmm, so unterschiedlich kann eine Einschätzung sein.
Ad 1) ich bin auch Ü50, eher im oberen Bereich, und bin, gerade wenn das Umgebungslicht gering ist, extrem empfindlich bei zu starkem Kontrast. Kleine schwarze Schrift auf weißem Hintergrund geht gar nicht. Da ist diese "kontrastarme" App gerade richtig für mich.
Ad 2) hast du das mal mit einer App von Yamaha probiert? Auch meine GLD-Remote zickt herum wie S.. Abhilfe: Standby auf eine Stunde stellen und feddich. Egal bei welchem Pult. Mach ich auch beim Android so.
Ad 3) das kann ich nicht geurteilen da ich meine letzten Erfahrungen in der Anfangszeit des Touchmix auch nur eher kurz waren. Da war die App besser als die Bedienung am Pult selbst. Nur hat das Touchmix zu viele andere Defizite, da wollte ich mich nicht näher damit beschäftigen. Mit der X-Air App hatte ich aber nie mehr Stress als mit Apps anderer Hersteller.
Ad 4) naja, meine "Messwerkzeuge" sind die Ohren und die messen halt nicht in 0,1 dB Schritten und ich als "richtige Wildsau"[1] komme mit Gains +- 3dB schon klar. Aber gut da ist jeder etwas anders gestrickt und ich geb dir recht, wenn Regler feinfühlig reagieren ists besser. Das mag aber auch an der WLan-Verbindung liegen den Offline sind die Regler recht smooth. Ganz schlimm finde ich ja virt. Drehregler die man durch Kreisbewegungen verstellen kann. Das geht z.B für mich gar nicht.
Ad 5) ich hab mir eine Mutegroup gebastelt die alle FX Returns, die Stimmen relevant sind, mutet. Die MG sind auf der Hauptmix Ebene auch direkt verfügbar.
Ad 6) Da gebe ich dir insofern Recht als dass ich sämtliche im Mischpult eingebauten WLAn Verbindungen nicht praktikabel finde. Da macht aber der komische USB Dongle vom QSC auch keine Ausnahme. Ich habe immer, wenn möglich, einen vernünftigen AP mit der auch auf Höhe gebracht werden kann. Damit habe ich mit keinem Mischer netzwerkprobleme. Die Problematik mit eingebauten WLan Komponenten wurde ja schon vielerorts besprochen, so auch hier. Beim QSC kann das etwas abgeschwächt sein weil das Teil ja meist nicht am Boden betrieben wird. Ganz anders ist das beim Midas/Behringer und Soundcraft. Da ist der Donut der Antenne halt meist nicht dort wo das iPad ist;-)
Ich kenne die iPad und die Androidlösung. Beide haben etwas für sich aber wenn das Netzwerk nicht spielt dann hat man mit allen Apps Probleme, nicht zwangsläufig die exakt selben aber doch. Stell dein Touchmix, QL1, whatever ungünstig auf und es wird auch zicken. Das ist zumindest meine Erfahrung der letzten Jahre;-)
[1] siehe "Erik der Wikinger"
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Kannst du das etwas genauer beschreiben, was du meinst?
Ich finde ja dass QSC da noch einiges nachbessern sollte, denn die Touch-30 version ist für mich auf meinem iPad Mini nicht bedienbar, da z.B die ganze Kanalbearbeitung zu überfrachtet ist dass es schnell passiert den falschen Parameter zu treffen. Zudem kann man während der Kanalbearbeitung nicht mal schnell einen anderen Kanal lauter oder leiser machen.
Also, was macht die Software für dich unbrauchbar?
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Da sind zwei updates die scheinbar identisch sind. Zum Updaten muss man das Zip-Fileauf einen USB stick speichern und in tmixupdate.zip umbenennen.
Dann via System/Maintenance aktualisieren auf 1.4.0B
Soweit ich gesehen habe ist zumindest der Bug beim Hall2 behoben Releasenotes fand ich keine.
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Alles anzeigen
Nö, denn hierfür reicht ein MixWizard oder ne Powermate oder ein sonstiger Kleinmischer mit 1-2 semiparametrischen Mittenbändern.
Ohne Fader und Knöpfe ist Mist.
Super wäre es, wie es auch im Lichtsektor gemacht wird, entsprechende Hardware anzubieten. Das muss ja keine riesige Oberfläche sein. Da würden mir 8-10 Fader, welche frei zuweisbar wären, sowie je einen Abschnitt zur Bedienung von EQ und Auxen, sowie ein 2-3 Taster pro Kanal für Muting, PFL, Solo, whatever reichen. Der Rest darf gerne im Tablet wohnen und das ganze bitte per Leitung angebunden.
Leider gibt es so etwas nicht wirklich und kommt mir jetzt bitte nicht mit MIDI Controllern daher.
liest du eigentlich was ich schreibe?
Wodurch unterscheidet sich ein Mixwizard von der Stellfläche signifikant von einem QL1?
Hast du dir den X-Touch irgendwann angesehen um ihn zu beurteilen?
9 Motorfader, Mute, solo, Select, encoder für Gain, EQ, usw. Mutes, SoF, Verbindung per TCP/Ip und Kabel. Zusammen mit einem x18 deutlich günstiger als ein neuer Mixwiz und massen haft mehr Potential (inkl. Automixer, Parametrics usw.)
Und die Konsole (X-Touch) ist deutlich kleiner als der Wizard.
Ich fahr das jetzt schon einige Zeit mit erfolg. Das Tablet ist in dem Fall ein Convertible von Lenovo und ja, kabelgebunden am X-Air. Bzw. Inzwischen gehts auch mit dem X32.
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Man sollte vielleicht mal zwei Diskussionen voneinander trennen.
Tablet remote control gibt es für klein (Mackie ProDX) bis zu sog. Pro-Konsolen wie Digico, A&H, Soundcraft, Midas Pro usw. Hier ist ein Tablet via WLan in vielen Situationen hilfreich da man mehr Bewegungsfreiheit hat, aber das wurde ja inzwischen mannigfach besprochen.
Dann gibt es inzwischen eben die Geräteklasse der 'Tabletmischpulte' wobei es da welche gibt die nur ausschließlich via WLan bedient werden können (wieder Mackie ProDX) und welche die über mannigfaltige Anschlussmöglichkeiten verfügen. Ein ProDX würde ich mir auch nicht kaufen da es eben keinerlei Backup zum WLan hat. Am anderen Ende finden sich z.B die Exemplare der X-Air Serie. Die können per WLan, kabelgebundenem Netzwerk und Midi gesteuert werden. Da geht sogar ein Backup vom Backup. Besagte vier Lavaliermikros lassen sich bequem mit einem X-Air, einem X-Touch und Tablet mischen, ohne gleich den Footprint eines R72, SD11, QL1 zu verbraten.
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Nein, nicht marko;-)
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yamaha4711 gerade weil höhere Funkfrequenzen auch höhere Sorgfalt bei der Installation verlangen finde ich es doch eigenartig wie sorg- und lieblos manch einer WLan Installationen bei Events durchgeführt werden.
In meinem "Nebenjob" als Softwareentwickler erstelle u.a Anwendungen für Mobilgeräte in logistischen Umgebungen. Wenn du da einem Kunden reindrückst dass Funkaussetzer in seinem Lager halt üblich wären dann hast du bald sehr viel Zeit für Freizeitaktivitäten. Solche Funkanlagen sind penibel genau geplant und installliert. Warum? Weil es notwendig ist. Ein Verbindungsabbruch zwischen Tablet und Digitalpult (wie kommst du nur auf Pladtikmixe? weder das XR12 noch ein CL5 sind das, am ehesten noch ein Digico;-)) hat in der Regel weniger Konsequenzen als allfällige Abbrücke in einem Logistiksystem. Also lassen wir die Kirche im Dorf.
wora : der hier so oft herbeigeschworene Fall des feedbacks klingt zwar hoch dramatisch aber wie oft kommt das während der Aufführung vor? Hier bei uns haben wir alten Hasen auch schon zu analogzeiten zur strafe der Band eine runde Bier für jedes Feedback während des Konzerts zu zahlen. Das lehrt einen seine grenzen früh am tag auszuloten;-) de facto hatte ich in den letzten jahren nur zwei Fälle mit massivem feedback und bei male beim soundcheck. Einmal eine Sängerin die ihr Mikro beim aufheben eines Zettels direkt in ihren Monitor hielt, der andere ware ein Akkordeonist der sein Gerät nach dem check auf der falschen seite abstellte, auch direkt vor seinem monitor. Ok dumm gelaufen, zum Glück habe ich das Tablet mit und eine Sekunde später war dank des generalmutes erst mal ruhe. Wenn du weg vom pult bist dauert der weg schon etwas länger. Klar kann man sagen, es muss immer einer am pult bleiben, aber wir kennen alle die realität und wie oft ein rudel techniker bezahlt werden;-)
Im übrigen denke ich gerade bei dir nicht, dass du innovationsverweigerer bist, daher brauchst gerade du dich aus meiner sicht nicht angesprochen fühlen wenn ich den, zugegebenermaßen harten begriff, lernresistenz verwendete. Das das Wischbrett in unserem Alltag einzug hält und damit auch in den Job als Tontechniker sehe ich als fact. Wie viel Anteil am eigenen Workflow es haben wird ist sicher von persönlichen Vorlieben des einzelnen abhängig.
Allerdings sollten wir vielleicht zum ursprünglichen Thema zurück kommen.
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Da kommt es aber wieder stark auf den Anwendungsfall und den Aufbau der App an.
Eine zweistellige Anzahl an Kanälen würde ich jetzt auch nicht per Tablet verwalten wollen.
naja im unteren zweistelligen Bereich traue ich es mir mit einer App wie Mixingstation das zu. Da sind auch strategisch günstig fette Mutebuttons für Monitor und Master drauf, für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle.
Was ich aber inzwischen nicht mehr mache ist mit dem Tablet zu mischen wenn ich einen Kneipengig mit meiner Band spiele. Weil das YTablet mehr Aufmerksamkeit bei der Bedienung braucht, zumindest für mich, leidet mein Spiel darunter mehr als mit dem X-Touch oder einem kleinen analogen Teil. Auch mit dem andernorts besprochenem DM20 wären die Kneipengigs für mich eher denkbar als mit dem Tablet (also von der Bedienung her).
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Wenn du eine hochwertige Profifunkanlage irgendwo unten am Boden, hinter den Amps, dem Drumkit hinstellst, die Antennenstummelchen wirr in die Gegend stehen lässt und dann den Sänger mit dem Sender noch auf einen 40m Catwalk vor der Hauptbühne herumturnen lässt kann es auch kritisch werden. Ich will damit sagen, dass die meisten hier genau und inzwischen auch intuitiv wissen wie man mit einem Funkmikro umzugehen hat. Aber bei WLan lässt man dann dieselbe Vorsicht nicht walten und schiebt resultierende Probleme auf ein prinzipielles Problem des Systems.
Stelle für WLan statt der kleinen rundstrahlenden Antennenstummeln ordentliche Richtfunkantennen auf und du wirst sehen um wie viel zuverlässiger das WLan funktioniert.
Übrigens habe ich auch bei Funkmikrofonen auch immer mindestens ein kabelgebundenes Backup installiert. Sicher ist sicher. Denn Funk soll man ja niemals vertrauen, oder?
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Das mag ja für dich und einige andere hier zutreffen. Ich finde nur halt dass man das richtige Werkzeug zum Job braucht, und da gibts halt auch Gründe wenns mal klein und unauffälliger sein muss. Klar, ich verwende nicht ohne Grund einen externen AP der mir auch eine Kabelverbindung erlaubt. Da steckt dann ein Laptop bzw X-Touch dran. Zur Not kann man an allen Behringer Teilen auch eine schnöde BCR2000 per Midi dran hängen. Das hat genug regler um alle Fader eines X-Air abzubilden. Doch Midi ist ja sicher auch zu cheap, das wird sich auf der Bühne sicher nie durchsetzen.
Egal, bei mir liegt das Tablet auch bei klassischen Konsolenjobs immer daneben. Denn nur dadurch kann ich auch während des Jobs rum gehen um den Sound in der ganzen Location und nicht nur am FOH Platz tz checken und bin gegebenfalls in der Lage einzugreifen. Auch im Falle eines Feedbacks.
Man sollte aus meiner Sicht neue Lösungen nicht runter putzen nur weil es einem (noch) nicht ins Konzept passt oder welche Gründe einem sonst noch Lernresistent werden lassen.
Als ich mein erstes Mobiltelefon kaufte wurde ich auch belächelt. Heute hat jeder eins. Als Digitalpulte in den Livemarkt kamen haben auch viele angestammte Tonkutscher das als unbedienbar abgetan. In eun paar jahren werden viele hier Tabletmischen als Alltag ansehen. WLan hin oder her. Wer lange genug den Job macht weiss dass defekte Kabel für 95% der Probleme auf der Baustelle verantwortlich sind. So what?
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Ich persönlich bin ja ein Fan der Wahlfreiheit. Und nachdem ich schon vor einigen Jahren für mich die Vorzüge erkannt habe, die ein Tablet für meinen Workflow bringt, habe ich mich auch intensiv damit auseinander gesetzt. Inzwischen gehören Accesspoint und Tablet genauso in meinen Koffer wie ein Kopfhörer und ein Leatherman. Spätestens seit der iLive ist es auch möglich ganz ohne physikalische Fader zu arbeiten.
Warum also nicht auch die kleineren Varianten benutzen? Wenn ohnehin der Rest der Infrastruktur da ist. Das eingebauten WLan Modul können sich für mich alle Hersteller schenken. Ich sehe das nur als Marketinggag. Ganz schlimm sind ja diese USB-WLan-Adapter, die braucht aus meiner Sicht definitiv keiner. Ein abgetrennter Accesspoint bietet so viele Vorteile, wie z.B freie und damit optimale Platzierung von Mischpult und AP.
Aber gut, man muss ja nicht solche Geräte verwenden. Jeder so wie er will, wie gesagt ich bin großer Fan der Wahlfreiheit.
Just my 2 cent.
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Ich persönlich bin ja ein Fan der Wahlfreiheit. Und nachdem ich schon vor einigen Jahren für mich die Vorzüge erkannt habe, die ein Tablet für meinen Workflow bringt, habe ich mich auch intensiv damit auseinander gesetzt. Inzwischen gehören Accesspoint und Tablet genauso in meinen Koffer wie ein Kopfhörer und ein Leatherman. Spätestens seit der iLive ist es auch möglich ganz ohne physikalische Fader zu arbeiten.
Warum also nicht auch die kleineren Varianten benutzen? Wenn ohnehin der Rest der Infrastruktur da ist. Das eingebauten WLan Modul können sich für mich alle Hersteller schenken. Ich sehe das nur als Marketinggag. Ganz schlimm sind ja diese USB-WLan-Adapter, die braucht aus meiner Sicht definitiv keiner. Ein abgetrennter Accesspoint bietet so viele Vorteile, wie z.B freie und damit optimale Platzierung von Mischpult und AP.
Aber gut, man muss ja nicht solche Geräte verwenden. Jeder so wie er will, wie gesagt ich bin großer Fan der Wahlfreiheit.
Just my 2 cent.