Beiträge von mfk0815

    Da gibts ja den Kollegen Patrick-Gilles Maillot. der hat da ein paar recht pfifige Tools geschrieben. (https://sites.google.com/site/patrickmaillot/x32)

    Unter anderem den X32DeskSaver bzw. X32DeskRestore.

    Das sollt einer der das X/M32 als Festival-Pult hinstellt unbedingt mit dabei haben. da kann dann kommen wer will, nachher ist das Pult wieder wie vor dem Eingriff des Fremdtechnikers.

    Gerade dass solche Dinge überhaupt machbar sind spricht für die offene Kommunikationsschicht vom X/M32. Ich hab mir mal die Files die das GLD schriebt angesehen. Da steige ich nicht so schnell durch was da genau abgeht. (und ich bin eigentlich ein g'standener Software-Entwickler). Beim X/M32 kann man mit etwas Kreativität und Programmierkenntnisse viele kleine Erweiterungen bauen, selbst ein komplett neugeschrieben Remote Client mit nuere Funktionalität ist kein Problem (siehe MixingStation).

    Bis auf Air-Fader (für Yamaha-Pulte) kenne ich keine anderes Pult das mit einer 3rd Party Remote-Lösung bedient werden kann.


    Ich für mich versuche aber bei fremden Zeug, das ich benutzen soll/muss, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen. Am liebsten verlasse ich das Teil so wie ich es vorgefunden habe. Die Mentalität "Nach mir die Sintflut" ist nicht so meins. Aber gut das ist wohl mein 'Problem';-)

    Man kann zwar aus dem Editor einzelne Szenen im Core überschreiben, aber nicht ein komplettes Bündel.

    Die Frage ist eher ob es sich überhaupt lohnt die Show ins Pult zu laden. Mir ist bewusst, dass es ein paar Sekunden dauert bis ich eine Szene vom Laptop ins Pult geladen habe um sie aktiv zu haben. Für mich wäre das bei einem Change-Over oder bei einem Band-Konzert eine Zeit die ich verschmerzen könnte. (Aber da ist jeder anders gestrickt). Dieses Delay beim Szenen-Laden ist für mich das einzige Hindernis nicht komplett darauf zu verzichten irgendetwas im Pult zu speichern. Denn Du kannst ja im Editor eine Show laden, daraus Szenen zum Pult senden (mit einem Delay), Snippets auch und die ganze Preset-Abteilung kannst du auch damit pflegen.

    Damit bleibt der USB-Stick ein Backup falls mal das Notebook nicht mag oder an Amnesie leidet.

    Angenehmer Nebeneffekt, neben weniger Verwaltungsaufwand, ist dass man am Pult so ja nichts ändert. Gerade wenn man ein Fremdpult stehen hat mit dem man arbeiten will ist das von Vorteil, denn keiner sieht es gerne wenn ein Bandtechniker das komplette Pult platt macht.


    Ganz anders ist die Sachlage, wenn man während der Show komplette Szenen bzw. komplexe Snippets nachladen will (Songweise z.B.). Erst da macht das Laden einer Show im Pult wieder Sinn. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Die Sache mit der Schirmung kommt aus Ami-Land. Die haben derart besch.....eidene Strominfrastruktur, dass Hersteller da immer mehr auf Nummer Sicher gehen um Negativ-Kritik zu vermeiden. In unseren Breiten ist die Situation deutlich entspannter. Ich habe geschirmte und ungeschirmte Kabel. Mit keinem gabs jemals Stress. Die Stromverkabelung mache ich aber noch immer so wie vor 30 Jahren, schön sternförmig von der Bühne aus.

    Hier meine Anmerkungen dazu, damit das nicht wieder zum Monolog wird.


    Hmm ganz versteh ich den Workflow von dir noch nicht. Mit dem neuen Editor kannst du alles nur aus dem Editor laden und speichern ohne den internen Speicher des Pults zu bemühen. Wenn du also ohnehin mit einem angeschlossenen Editor arbeitest versteh ich das ganze mit show und Szenen am Pult nicht mehr. Aber gut wenn es so passt dann passts.


    Ich bin da ohnehin bei Bands einfacher unterwegs und komme in der Regel mit einfachen Szenen aus. Shows, Snippets und Cues verwende ich nur bei Theater-ähnlichen Produktionen.

    Das fehlt mir an anderen Pulte wie z.B das GLD, wo man Szenen nur in Shows verpackt wegspeichern kann.


    Es ist zwar nicht alles möglich mit dem X aber es bietet zumindest einen gewissen Ansatz zur Anpassung, was man so ja nicht von allen Mischpulten sagen kann;-)

    Seit ein halbwegs brauchbares Pult inzwischen um deutlich weniger als 10.000€ zu haben ist, sind Backuplösungen immer einfacher zu realisieren.

    Mir sind in meiner Karriere eigentlich nur sog. hochwertige, ridertaugliche Pulte abgekracht. Da ist es schön wenn man zur Not sein Rack mit Stagebox und Faderwing rausholt (alles zusammen um gerade mal 3-4k Neupreis) und den Job erledigen kann wenn mal ein 20k+ Teil zickt wie S..;-)

    audiobo: wenn du etwas genauer sagen könntest welche Controller dir da vorschweben, dann wäre es auch vielleicht leichter eine zielführendere Lösung auszubaldowern.

    TouchOSC geht afaik nicht da du dazu eine Bi-Direktionale Verbindung benötigen würdest und die kann afaik TouchOSC nicht etablieren. Das OSC-Over-Sysex ist dagegen eine Einbahnstraße, da sendest du etwas ans Pult und bekommst aber keien Response dazu. Was allerdingss für dich eventuell shcon helfen kann ist dass das von mir verlinkte Tool eine recht gute Darstellung des verfügbaren OSC-Protokolls hat.

    Für einfache Parameter (Fader, Pans, Mutes bzw. Scene/Sniuppets Loading) gibts aber auch einfache Midi-Messages die maan auch recht simpel z.B. mit einer BCR2000 senden kann. Ich hab da mal für ein Gemeindehaus eine einfache Steuerung eines X32s gemacht. Die sind ganz glücklich damit.

    Ok, das mit dem Kabel scheint durchaus relevant zu sein. Eventuell wird es auch von Bedeutung sein wenn Stagebox weiter entfernt von Pult ist und gleichzeitig unklar wie die Stromzufuhr, und damit auch die Erdung, genau erfolgt. Eventuell knackst es wenn durch das Verbinden mittels Dantenleitung zu einem Ausgleich eines ev minimal vorhandenen Potentialunterschieds zwischen X32 und Stagebox kommt. Ich habe bei obigen Tests natürlich optimale Bedingungen gehabt, X32 und Stagebox waren am selben Tischverteiler angeschlossen und ich habe ein S/UTP Ykabel von Cordial verwendet mit Ethercons suf beiden Seiten, Masse durchverbunden.


    Welche Art von Problemen hast du da im Auge? An sich habe ich bisher nichts ausser Unterbrechung des Audiosignals, das aber ja klar ein sollte, bemerkt. Anders hat sich da eine Midas DL251 verhalten. Die hat definitiv gezickt beim Anschließen an ein X32. Ich vermute mal dass die in einen undefinierten Zustand kommt wenn sie 'runtertakten' muss auf 48 bzw 44.1 kHz. Da hat die dann einige Sekunden lang Rauschen der heftigen Art produziert. Das machen die kleinen definitiv nicht.

    Und dass das Behringer-System sich mit lautem knacken bemerkbar machet, wenn jemand am AES50 fummelt, kann ich leider auch nicht ändern.

    sodala. Folgender Versuchsaufbau: X32 Rack und via Aux In einen MP3 Player angeschlossen um ein hörbares Signal ins Pult zu bekommen. Eine kleine Aktivbox dient als PA-Ersatz. Die Box ist via XLR-Outs am X32 angeschlossen. Das Inputrouting ist auf AES50A gestellt. Eine DL16 (ich hab keine S16) nach dem Standalone-Einschalten so konfiguriert dass bei zwei Kanälen Gain bzw. Phantomspeisung aufgedreht ist.

    Jetzt wird die Cat5-Leitung gesteckt. Kein Knacks, kein Dropout. Nach zwei, drei Sekunden wird die DL16 auf die Einstellungen des X32 geändert, d.h Gains und Phantomspeisungen sind jetzt so, wie es in der Szene definiert ist. Ausstecken ändert nichts, kein Knacks, kein Dropout.

    Jetzt wird der Boxeneingang auf die DL16 gesteckt, deren Outs spiegeln die lokalen XLR outs.

    Wird die Verbindung zwischen DL16 und X32 wieder hergestellt passiert erstmal nichts, nach wenigen Sekunden wird das Signal ausgegeben. Auch beim Trennen der Vebindung wird nur das Audiosignal unterbrochen.

    Auch ein Test mit dynamischem Mikro und einem Condenser zeigte keine Probleme.

    Wohlgemerkt, die Stagebox ist eine Midas DL16, ich kann daher nicht sagen ob das Ergebnis auch mit einer S16 das selbe ist. Anzunehmen ist es. Das einzige was die X32, M32 und deren Stageboxen nicht so gut können wie z.B die Geräte von Yamaha ist das Ein- bzw. Ausschalten bei angeschlossenem, aktiven Boxensystem. Da sind Knackset vorprogrammiert.


    HTH

    Ich werde nicht müde: Warum in aller Welt kann das "laut werden"?

    naja, Kanalmutes vor dem Umstecken haben sich in den letzten Jahrzehnten als durchaus brauchbares Mittel zur Vermeidung unangenehmer Umsteckgeräusche bewährt;)


    Hotplug funktioniert mit den Stageboxen an sich. Da es immer bei solchen Aktionen einer kurzen Initialisierung beider Gegenstellen bedarf ist das Muten der Kanäle sicher keine blöde Idee. Beim Imstecken der Stageboxen sollte nur darauf geachtet werden dass deren Konfigurationen gleich sind bzw. dass die Eingangskanäle von deren Reihenfolge in der Chain abhängt.

    Ich seh auch keine Anwendung bei der z.B während der Show Ausgänge, z.B. für das Mainsystem, mit gewechselt werden soll, daher gehe ich davon aus dass es um den Wechsel von Eingängen geht. Beim X/M32 habe ich das meist mit drei fix angeschlossenen 16er Stageboxen gelöst. Die erste bedient permanente Kanäle und die Ausgänge, dieanderen beiden werden beim Changeover am Pult per Routing umgeschaltet. Das geht z.B mit dem Szenenwechsel mit. Dann ist bis zum nächsten Changeover Zeit um die gerade frei gewordeneStagebox neu zu patchen und Hotplug ist kein Thema mehr.

    Es ist zwar etwas ausserhalb des Budgetrahmen aber allemal wert näher betrachtet zu werden, das Audio Technica AT2010. Ich habe es inzwischen als die deutlich bessere Variante zu den immer noch allgegenwärtigen SM58 kennen gelernt.


    Wenn es wirklich im Budgetrahmen bleiben MUSS dann kann ich auch noch das Beyer Dynamic TG V50 empfehlen.

    Einen Port für eine Stagebox habe ich nicht gefunden, was die Anzahl der potentiellen Käufer sicherlich begrenzt.

    Da ist doch wohl hinten diese EtherCon-Buchse mit "Audio Network" beschriftet. das ist, so wie ich das der Presonus-Homepage entnehme, die AVB-Schnittstelle. Und damit wollen die dann die Statebox anbinden. So zumindest interpretiere ich die MArketingaussagen.

    Ist diese Buchse bei den ausgestellten geräten real existent oder nur auf der Website?

    ....dass die 4-Poligen Speakon-Stecker falsch verdrahtet waren und die Hälfte der Bässe dadurch 6 Jahre lang unbenutzt da rum standen 8o

    na da hat man ja noch ein paar gute in Reserve wenn die anderen sich komplett verabschieden.

    Ich finde es ja interessant dass es fast immer die Bässe sind die als erstes den Geist aufgeben. Mein worst case diesbezüglich war ein Openair mit ca. 10.000 Besuchern und ich war von einer damals angesagten alpenländischen Reggae-Partie angeheuert. Prompt verabschiedete sich der Systemcontroller so, dass nur mehr rechts TiefMitte-Hochton ging. Links alles weg und keine Bässe(extrem toll bei Reggae, Bass brauchts da ja nicht;-) ). Der Controller war einfach nicht dazu zu bewegen, eieder zu kooperieren. Nach einigen hektischen Diskussionen brachte ich den Systemer dazu mir die Amps direkt, ohne Controller, zu stecken. Besser suboptimale Systeme als 10.000 enttäuscht nach hause schicken. War am Ende aber doch ein Abend der nett zu Ende ging.

    .... meiner bescheidenen Meinung nach weil es eben nicht das beste Mikrofon gibt. Speziell wenn ich Mikrofone in der selben Preislage mit einer Stimme teste gibt es welche die besser harmonieren und welche die das eben nicht tun. Mit einer anderen Stimme kann das genau umgekehrt sein. Am ehesten lassen sich Tendenzen zwischen unterschiedlichen Preisregionen feststellen. Aber selbst da kann es sein dass bei genau der einen Stimme ein 150€ Mikro deutlich besser als ein 600-1000€ Mikro. Das sind dann aber eher die Ausnahmen.

    Neulich hatte ich einen Sänger zu betreuen bei dem selbst das SM58 zischelte und gleichzeitig überbetonte Bässe hat. Eigenschaften, die ich so dem SM58 nicht nachsagen würde. Tauschen war übrigens nicht möglich da der Sänger eine (für mich verständliche) Fremdmikrophobie hat.

    Ich habe ein gebrauchtes GLD80 mit Stageboxen gekauft, alles aus der 'violetten Phase'. Den Lüfter der AR2412 empfinde ich als zu laut für ruhige Umgebungen. Eine Messung mit einem PAA3 aus einem Meter entfernung ergab vorne ~45 dB(A)und an der Rückseite 48dB(A).

    Ist das normal oder kann das Tauschen des Lüfters den Pegel drastisch reduzieren?

    Ich habe auch noch zwei AR0804, die auch hörbar sind. Aber bei weitem nicht so laut.

    Kann da ein GLD Benutzer mir etwas dazu sagen?

    Danke für alle Informationen

    Tod durch Spätfolgen (Herzkammerflimmern) ist ein unterschätztes Thema

    Herzkammerflimmern bemerkt man;-) Dann gibt es keine Reaktionen vom Patienten und wenn man ihn nicht sofort, also wirklich unmittelbar, wieder in einen Rhythmus bringt ist der Betroffene tot.

    Vielleicht meinst du aber Vorhofflimmern. Das kann schon Spätfolgen wie Infarkt, Schlaganfall u.ä. nach sich ziehen. aber das geht dann schon zu weit ins medizinische.


    Übrig bleibt und ist unbedingt zu unterschreiben:

    Bei jedem Stromschlag sollte man sich AUF JEDEN FALL zu einem Arzt begeben und ein EKG machen lassen.

    Mit Verbindung meinte ich eher die mechanische Verbindung zwischen Säule und Bass


    Ah so, also die Säule hat vier Stahlbolzen die die mechanische Stabilität der Verbindung sichern sollen. Die sitzen recht stramm im Sub so dass da nix wackelt und Gefahr besteht dass sich die Säule vom Sub trennen kann, Ein ähnliches System hat inzwischen auch die Maui11 G2. die erste Generation der Maui war da nicht so stabil aufgestellt.


    Ich habe keinerlei Bedenken dass da irgendwas sich lockert. Wie das in ein paar Jahren aussieht weiß ich nicht, Dazu sind die Systeme noch zu jung.

    Funktioniert bei der Turbosound die Verbindung gut? Also ist das ganze ausreichend stabil und robust, auch wenn es mal direkt an den Endkunden rausgeht?

    Was meinst du damit genau?

    Die ip1000 kann vom iPad aus mit Bluetooth bedient werden. Ich hab das mal 'im Lager' probiert und es hat beides funktioniert, das bedienen der ip1000 und das koppeln zweier Systeme zu einem Stereo-System inklusive Musikwiedergabe per Bluetooth.

    Turbosound gibt eine maximale Reichweite von 30m für das verbaute BT4.0 Interface an, aber ob das in der Realität auch funktioniert wage ich mal zu bezweifeln.

    bei meinen Trockentests hat alles funktioniert und es lässt sich das System auch angenehm flüssig bedienen. Im Einsatz habe ich aber damit noch keine Versuche gemacht. Da habe ich bisher immer auf Old-School gesetzt;-)