Beiträge von CarstenO

    Zur Frage, warum es denn unbedingt Passiv-Boxen mit Endstufe sein sollen, will ich eine ehrlich Antwort geben:
    ... habe seit Beginn immer nur über irgendwelche alten, im Gemeinschafts-Proberaum übrig gebliebenen Resten gesungen - und das immer mit Aktiv-Systemen.
    Jetzt, wo ich das erste Mal selbst PA-Anfänge kaufe, möchte ich mich von diesem Stigma loslösen und auch wenn ich einsehe, dass es fantastische Aktiv-Systeme gibt, soll es beim ersten Mal jetzt die andere Lösung sein.

    Hallo,


    es ist natürlich jedem selbst überlassen, wie er seine Stigmabewältigung gestaltet. ;)


    Ich würde aber auch nicht gleich die nächste "Stigma-Ursache" vorbereiten:


    "Meine Lieblingslösung bisher, ist das SL1800 mit zwei 12"er-passiv-Boxen für den Beginn und ..., kauf ich einen aktiven Sub mit DSP hinterher."


    Das mit den Passivboxen kann ich nachvollziehen, würde mich aber dann auch auf Passivsubwoofer einrichten. Vorschlag daher, den Systemgedanken bei den Passivboxen wirken zu lassen:


    • z.B. JBL-Boxen mit Crown-Endstufe, die die boxenspezifischen DSP-Presets abbildet (JBL SRX 812 mit Crown XTI 2002 oder 4002), bzw.
    • z.B. JBL-Boxen und Endstufe mit dbx-Controller, der die boxenspezifischen DSP-Presets abbildet oder
    • DSP-Endstufe mit Passivboxen und DSP-Parameter selbst vornehmen (falls nicht vom Hersteller mitgegeben), z.B. mit DSP-Endstufen wie LAB Gruppen PDX 3000, Crown XTi oder ähnlichen


    Als Ausbaustufe dann den zu den Passivboxen passenden Passivsubwoofer nebst ggf. weiterer DSP-Endstufe.


    Viele Grüße,


    Carsten

    Boxen werden im Proberaum verwendet und geben gutturalen Gesang und Gitarren, die per Mikro von den Gitarren-Boxen abgenommen werden, wider.

    Hallo,


    für etwa den gleichen Preis würde ich mich mit Yamaha DRX 12 Mk II beschäftigen.


    https://de.yamaha.com/de/produ…o/speakers/dxr/index.html


    Im Proberaum würde ich darüber nur den Gesang laufen lassen.


    Ich kenne die ELX 115 (sowie deren aktiven Ableger) und finde sie klanglich etwas unausgewogen und tendenziell etwas aggressiv klingend. Um aber auf die Frage im Threadtitel zu antworten: Ja, die Dynacord SL 1800 würde für die EV ELX 115 reichen. (Eine LAB Gruppen PDX 3000 auch.)


    Viele Grüße,


    Carsten

    Hallo Laurens,


    ich habe mal die Ausführung zur Ausgangsleistung ignoriert und schlage Dir eine gebrauchte Crown XTi/CDi 1000 vor. Die bekommst Du deutlich unter 200 € und folgende Features über die Anwendung "Audio Architect" passen m.E. zu Deinem Vorhaben:


    Stufenlos einstellbare Trennfrequenz mit High- und Lowpass und verschiedenen Filtercharakteristiken

    Delay zum Ausgleich unterschiedlicher Laufzeiten

    Limiter (in dieser Ausführung nur für Hochton eher nicht geeignet)

    Equalizer


    Viele Grüße,


    Carsten

    Das HT-Horn aber nicht zu klein wählen für 12" TMT. Das H100 ist da groß genug.

    Hallo,


    danke für Deine schnelle Antwort.


    Ob es der Beyma SM 112 und damit ein 12-Zöller wird, steht noch nicht fest. Mir schwebt eher ein Zehnzöller wie z.B. Visaton PAW 25 oder Fane Sovereign Pro 10-300 vor. Vsl. werden die Boxen eher daheim eingesetzt. Ob es eine passive Weiche geben wird, weiß ich auch noch nicht. Ich habe noch ein Rack mit DriveRack PX und 2 Crown XLS 2000, das ich nutzen könnte.


    Grüße, Carsten

    Hallo zusammen,


    ich habe zwei Beyma 12 XT aus der Magnum 12/2 Coax, bei denen die Hochtöner noch funktionieren. Bei einem Chassis sitzt die Tieftonmembran fest und lässt sich nicht mehr bewegen. Bei dem anderen Chassis wird der Schaumstoff unter dem HF-Hörnchen bröselig.


    Nun möchte ich gerne in einem Bastelprojekt die Hochtontreiber der Beyma 12 XT (mit drei Schrauben befestigt) separat an Hörnern wie


    18 Sound XT 120

    RCF H 100

    Lavoce HD 1004


    einsetzen und andere Tieftöner (habe noch zwei Beyma SM 112) verwenden. Geht das?


    Viele Grüße,


    Carsten

    DAP Palladium 2000 - 2 x 750 Watt RMS @ 8 Ohm, 2x 1025 Watt RMS @ 4 Ohm Bridged-Modus: 2050 Watt RMS @ 8 Ohm. Die Chassis sollen ja wie gesagt 600w RMS haben.

    Hallo Sven,


    ich würde die D.A.S.-Subwoofer so einsetzen, wie sie sind. Ich gehe davon aus, dass die Herstellerangaben zur Leistung der DAP Palladium stimmen. Wenn deren Einsatz von Dauer vorgesehen ist, würde ich den Low Cut von 40 auf 50 Hz erhöhen und ggf. frühzeitig einen Limiter einsetzen lassen.


    Eigentlich wäre mir die Leistung der DAP Palladium für die Doppelachtzehner zu knapp und würde diese eher für die RCF Art 312 Mk IV nehmen.


    Viele Grüße,


    Carsten

    zwei Doppel 18er von D.A.S. Audio ...1200w RMS bei 8 Ohm laufen, somit gehe ich von 4 Ohm Chassis aus ...Doppel 18er ... bis 120Hz ... von 120 bis ca 200/250Hz ... die DAP DRX[18B] ...und obendrüber die RCF Art 312MK IV ... Liege ich mit meinem Gedankenspiel richtig?


    Hallo Sven,


    zum "Doppel-18er" und deren Impedanz:


    Ich halte es für wahrscheinlicher, dass dort zwei 16 Ohm-Chassis parallel, als dass dort zwei 4 Ohm-Chassis in Reihe geschaltet sind, um die 8 Ohm Impedanz zu erhalten. Wir warten ab, bis Du konkretere Daten vorliegen hast.


    Zum DAP DRX18B und deren Einsatz zwischen 120 und 200/250 Hz:


    Ich würde in diesem Bereich kein 18-Zoll-Chassis einsetzen. Mir wäre das Risiko zu groß, dass etwa Gesangsstimmen im Mulm untergehen.


    Die RCF Art 312 Mk IV (also, die Passive, ja?) wird als Fullrangebox verkauft, die ab 50 Hz übertragen kann. Ich würde - egal, ob DAS Doppel 18er oder DAP DRX18B - das System so trennen:


    DAS Doppel 18er oder DAP DRX18B: Low Cut 40 Hz, Hi Cut 100 Hz

    RCF Art 312 Mk IV: Low Cut 100 Hz


    Wichtig wäre noch, dass Deine Endstufen ausreichend leistungsstark sind. Am besten so, dass deren verzerrungsarme Leistungsabgabe über die Belastbarkeit des Lautsprechers hinaus reicht.


    Viele Grüße,


    Carsten

    Hallo guma,


    ich meine nicht, dass sich der Threadersteller im falschen Forum aufhält. Ich finde allerdings den Hobby-Bereich dieses Forums für diesen Thread besser geeignet.


    Vielleicht kannst Du den Thread ja dorthin verschieben.


    Viele Grüße,


    Carsten

    Mischpult bis 700 EUR ... in erster Linie fürn Übungsraum, Aufnahme momentan auf MD ... demnächst hole ich mir noch nen 19zoll SD ... anschließen werde ich (im Moment) 3 Keyboards, 2 Mikrofone, CD Player, SD Player, MD Player,..sonst noch vorhanden ist ein M-One XL und ein voicelive Play ... also eigentlich möchte ich ja nur die Keyboards, 2 Mikrofone, Zuspieler, FX ne kompressor anschließen, und das ganze auf MD oder später SD aufnehmen, ... wollte ich mir noch ein DBX kompressor dazu gönnen


    Bitte keine Hinweise darauf das ich mir lieber ein digitales oder so kaufen soll ?

    Hallo,


    ja, ich gebe zu, mein erster Gedanke ging auch in Richtung Digitalpult.


    Also, für einen "dbx"-Kompressor (wie auch für andere), sowie für TC-Helicon VoiceLive Play würde ich darauf achten, dass Kanal- oder sogar Gruppeninserts vorhanden sind. Bei ZED 24 und GL-2400 sind für alle Kanäle Inserts vorhanden, beim GL-2400 zusätzlich für Gruppen und Master. Beide ohne eigene Aufnahmemöglichkeit, beim ZED 24 immerhin ein 2-kanaliges Audiointerface als Alternative zu MD-/SD-Recorder.


    Beim Presonus StudioLive AR16c (ohne Einknopfkompressor) und beim Tascam Model 24 (mit Einknopfkompressor) gibt es für die ersten beiden Kanäle Insertbuchsen. Bei diesen sehe ich aber mit "analoger" Bedienung die Schnittstelle zur Digitalaufnahme - mehrspurig oder stereo - im Vordergrund. Diese beiden wären meine erste Wahl, wenn ich nicht nur live mixen und stereophon aufnehmen, sondern auch im Nachgang Spur für Spur, Instrument für Instrument abmischen wollte. (Was ja durchaus ein Wunsch werden könnte ...) Soll es wirklich dauerhaft bei der Aufnahme der Stereosumme bleiben, dann das ZED 24.


    Alternativen:

    • Mackie ProFX16v3
    • Behringer Xenyx X2442 USB

    Jeweils mit Einknopfkompressoren und Inserts. Bei zwei Mikrofonen (vermutlich für Gesang) würde ich stets eine Möglichkeit für Kompressoreinsatz vorhalten. Da wären mir zwei Inserts neben Einknopfkompressoren zu knapp.

    Alles nur meine Meinung zu Deinem Vorhaben.

    Viele Grüße,


    Carsten

    Ich möchte mir eine PA Kaufen, mit der ich draußen ca. 100-150 Menschen beschallen kann. Mein Budget beträgt dabei ca. 1000€ ... Der Vorteil an aktiv Boxen wäre, dass ich bei noch kleineren Events nicht immer den Sub mitschleppen muss, sondern einfach nur mit den beiden Tops zurecht komme. ... Bin dankbar für alle Tips/Ratschläge.


    Hallo,


    "madmax" hatte schon mit dem Rat zum Gebrauchtkauf angefangen. Dem würde ich mich anschließen. Das dürfen für diesen Zweck auch gerne die Standards aus der Jugend der heutigen Mittvierziger sein.


    Meine Vorschläge:


    Zeck Club 15.3 mit Yamaha Endstufe P 3200

    https://www.ebay-kleinanzeigen…ndstufe/1454764733-74-991


    mit


    Zeck TSW215/800 Subwoofer

    https://www.ebay-kleinanzeigen…s-box/1450870506-172-5773


    kombinieren und weitere Endstufe samt Aktivweiche ergänzen. Beispiel:


    https://www.ebay-kleinanzeigen…-watt/1454615476-172-1239


    https://www.ebay-kleinanzeigen…miter/1455162685-172-2415


    Ein Set aus KME 2x1181w und 2x1122S:

    https://www.ebay-kleinanzeigen…reitag/1444156365-74-2807


    Hier würde ich noch verhandeln, um das System aktiv zwischen Subwoofern und Topteilen mit t.amp TSA 4-300 (dank reduzierter MwSt. für 290 €)


    https://www.tools4music.de/ind…e32758fcd4446e5770016ab4d


    und z.B.


    https://www.ebay-kleinanzeigen…ack-px/1426911827-172-427


    trennen zu können.


    Ja, das sind im Vergleich zu etwa JBL EON 615 bleischwere Brocken. Aber vielleicht ist Gebrauchtkauf eine Alternative.


    Viele Grüße,


    Carsten

    "vitueller soundcheck" ...
    es fehlt der direktschall der band auf der bühne! ...
    ein virtueller soundcheck ist in meinen ohren nur dann interessant, wenn die bühnenlautstärke gegenüber der beschallungslautstärke zu vernachlässigen ist. und das ist in ganz wenigen fällen so. ...


    wie sind eure erfahrungen?

    Hallo guma,


    heute, im Jahr 2020 schließe ich mich Wolfgangs Ausführungen aus dem Eröffnungspost von 2011 auch noch an.


    Die veranstaltungsfreie Zeit habe ich dazu genutzt, um mit den Mitschnitten und mit virtuellem Soundcheck Shows/Scenes anzulegen. Der eigentliche Soundcheck geht dann schneller. Da ich beim Bühnenmonitoring einen Mix aus In-Ears und Wedges nutze habe ich auch den Kopfhörermix mit abgelegt.


    Vor Ort nutze ich den virtuellen Soundcheck nicht. Zumal aus oben zitierten Gründen und weil an den meisten Veranstaltungsorten dafür keine Zeit ist.


    Ich nutze für 80 % der Veranstaltungen ein Soundcraft Ui 24 R und für den Rest ein Behringer X 32 mit X-Live-Karte.


    Viele Grüße und bleibt gesund,


    Carsten

    Ich wage nach einem Blick in die Bedienungsanleitung zu behaupten, das das Gerät keine Möglichkeit der Polaritätsdrehung um 180 Grad hat.

    Hallo Dodi,


    ja, genau, bei der Feststellung endete bislang auch meine Suche. Ich hatte die Hoffnung, dass ich etwas übersehen habe.


    Hallo secluded,


    dafür habe ich tatsächlich einen Adapter gelötet, ist aber nicht sehr "elegant" als Lösung.


    Euch allen vielen Dank für Eure Antworten.


    Viele Grüße,


    Carsten

    Hallo zusammen,


    nachdem Ihr mir schon bei der Bedienung der Crown XTi 2000 gute Unterstützung gegeben habt, hier nun meine nächste Frage.


    Wie kann ich bei meinem dbx Driverack PA+ im Tieftonzweig die Phase drehen?


    Die Bedienungsanleitung liegt vor. Ein Verweis auf die Bedienungsanleitung müsste also etwas genauer als "rtfm" erfolgen ... ;)


    Viele Grüße und vielen Dank,


    Carsten

    ...


    Hallo PA Micha,


    herzlich willkommen im Forum. Nach meiner Einschätzung könnte das von den verwendeten Chassis her ein gutes Einstiegssystem mit Potenzial werden. Ich gehe davon aus, dass Du Dich mit geeigneten Gehäusevarianten (BR, Horn, geschlossen ...) beschäftigt hast.


    Passive oder Aktive Weiche?


    Ich würde um das System einfach zu halten zwischen Subwoofer und Topteil aktiv trennen und im Topteil passiv. Dazu benötigst Du Know How im Entwickeln von Frequenzweichen. Wenn Du das hast, kannst Du für die aktive Trennung zwischen Subwoofer und Topteil die Omnitronic XO-230 einsetzen. Im Stereobetrieb benötigst Du dabei zwei Endstufenkanäle pro Seite.


    Wenn Du das Know How zum Entwickeln einer Frequenzweiche nicht hast und trotzdem selbst bauen willst, kannst Du das System 3-Wege-aktiv trennen. Dazu benötigst Du im Stereobetrieb drei Endstufenkanäle pro Seite. Dann würde ich allerdings auf eine digitale Frequenzweiche (dbx Driverack & Co.) setzen. Solche "Controller" haben Limiter für alle Wege und auch die Möglichkeit, in den Subwooferweg einen (Chassis-rettenden) Low-Cut zu setzen.


    Passive weiche bei der Leistung in guter Qualität sehr Teuer.


    Mir ist für diese Konstellation keine Fertigweiche bekannt. Ich nehme an, Du hast schon eine Passivweiche entwickelt und meinst die Summe für die Einzelteile.


    Insgesamt würde ich mir - es sei denn, die Selbstbautat wäre aus Leidenschaft - überlegen, ob es zum Preis des Materials für einen solchen Selbstbau nicht auch neue oder gebrauchte Fertigprodukte gibt. Über den Einsatz von Eminence-Chassis hat sich bspw. die Fa. Adam Hall Gedanken gemacht. Die Produkte tragen dann die Marke "LD Systems". https://www.adamhall.com/shop/ch-de/ld-systems/


    Gebraucht bekommst Du bspw. die Topteile LDE 122


    https://www.ebay-kleinanzeigen…e-122/1323055499-172-1952

    https://www.ebay-kleinanzeigen…e-122/1310080062-172-2737


    und die Subwoofer LDESUB 15, Stinger 15 usw. im Paar zwischen 250 und 500 EUR.


    Viele Grüße,


    Carsten


    p.s.: ggf. verschiebt jemand diesen Thread in den richtigen Bereich.