Beiträge von Natha

    Ist eine Sekundärsicherung nötig und wenn ja, wie sollte diese aussehen bei folgenden Konstruktionen?


    1. Eine Pipe wird an einer Traverse abgehangen mit einem Coupler mit Halbkonus (https://globaltruss.de/ANSCHLA…nical-48-51-30-300kg.html), unten kommt ein einzelner Halbkonus mit M10-Gewinde, da wird eine Lampe dran geschraubt (https://globaltruss.de/ANSCHLA…lbkonus-fuer-F31-F44.html)


    2. das gleiche wie bei 1, nur anstatt die Lampe an der vertikalen Pipe zu montieren wird wieder ein Coupler mit Halbkonus benutzt um damit eine zweite Pipe horizontal anzubringen die auf beiden Seiten je eine Lampe hält.


    So wie ich das sehe, müsste jede Schraubverbindung mit einer Sekundärsicherung versehen sein. Also der Coupler, der oben mit der Traverse verbunden ist, unten im Fall 1 der Halbkonus mit Gewinde, im Fall 2 auch der Coupler und die beiden Lampen an der horizontalen Pipe. Letzteres wird natürlich wie immer per Safety gesichert.

    Aber die Pipes bzw. Lampe am Halbkonus?

    Ich denke nicht, dass dafür ein Safety, so lang wie die vertikale Pipe, benutzt werden muss. Ich kann mir eher vorstellen, dass Kontermuttern (evtl selbstsichernde) so gegen die vorhandenen (Flügel)Muttern der Coupler geschraubt werden, dass sich da nichts lösen kann. Wenn man dann noch nur die halbe Last als erlaubt dran hängt, ist das Ding auch gemäß DGUV 215-313 eigensicher und braucht imho keine Sekundärsicherung.


    LG

    Dies ist ein reines Gedankenexperiment, und natürlich muss man viel mehr beachten, als nur ein Seil irgendwie einzuhängen. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, deswegen wollte ich einfach fragen, was es da noch für Möglichkeiten gibt bzw. wie die Profis es machen (ich kann mir vorstellen, dass sie Steiger benutzen, um Motoren einzuhängen).

    Hallo,

    wie bringt man eine Traverse auf Höhe, die man an einer Laststange (oder auch Stahlträger, die die nötigen statischen Voraussetzungen haben) in etwa 4-5m Höhe anschlagen will? Die Truss kann man also nur am Boden bestücken und muss dann auf Höhe gebracht und (mit einer Leiter oder Klettergurt) angeschlagen werden. Es sollte natürlich möglichst kostengünstig sein. Meine bisherigen Ideen waren zwei selbstgebaute Seil- oder Flaschenzüge links und rechts (mit ausreichend dimensionierten Seilen und Rollen) oder vielleicht leichtgewichtige Hebelzug, die man an einer Leiter stehend auf an der Stange befestigt.


    Was gibts da noch für Möglichkeiten?

    LG

    Da es eine Rechnung gibt, gibt es ja einen konkreten Namen inkl. Adresse? Was da ganze ungemein leichter macht. Eine letzte Fristsetzung gab es auch, die würde ich jetzt erstmal noch abwarten.


    Bzgl. der 2 defekten Scheinwefer musst du selbst schauen, wie du damit umgehst. Du könntest natürlich darauf bestehen (gab es eine schriftliche Preisdiskussion?) oder froh sein, wenn die Sache gegessen ist (zumal auf der Rechnung sowieso nur 8 Scheinwerfer stehen).

    Ich meinte natürlich die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit. Grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz hat natürlich die ausführende Person zu verantworten.

    Denn wenn ich von dem Unternehmen ernannt bin haftet das Unternehmen und nicht der Mitarbeiter persönlich. So Punkte wie " grob Fahrlässig" lassen wir jetzt mal außen vor.

    Muss man auch hier einen Unterschied zwischen Mitarbeiter/Angestellter und externem Auftragnehmer bzw. zwischen Ernennung und Beauftragung machen? Das geht aus dem Zitat nicht deutlich hervor.


    Wieso sollte nicht ganz klar sein, "in wessen Situation was nun angewandt werden muss"?

    Es gab hier ja einige Unklarheiten, welcher Ausbildungsabschluss nun nach SQQ1 befähigt, als EFK arbeiten zu dürfen, evtl in Kombination mit anderen Zertifikaten oder einfach nur wegen langjähriger Erfahrung.

    Da die Meinungen hier leider doch nicht so ganz eindeutig sind, werde ich die Prüfung von externem Material als Selbstständiger erstmal sein lassen.

    Ich denke schon, dass du auf der sicheren Seite wärst, wenn du es machst, denn

    Ganz wichtig ist aber, dass die Elektrofachkraft offiziell von der Geschäftsleitung ernannt wurde, denn damit handelt sie im Auftrag des Unternehmens. Dies ist wichtig für eventuelle Haftungsfragen. Denn wenn ich von dem Unternehmen ernannt bin haftet das Unternehmen und nicht der Mitarbeiter persönlich.

    wenn dich jemand anheuert, seine Geräte zu prüfen, weil er deine Fähigkeiten und Erfahrung kennt (z.B. weil du ihm die Zertifikate gezeigt hast), wurdest du doch von ihm ernannt und bist nicht in der Haftung.


    Die ganzen Meinungsverschiedenheiten kommen doch auch daher, dass in den Vorschriften so gut wie keine exakten Qualifizierungen gefordert werden, sondern von Erfahrung und Kenntnissen die Rede ist; allerdings gibt es eben die Standards (SQQ1, SR 4.0), die jedoch keinen Gesetzescharakter haben und durch die Reformen der Ausbildungen ist nicht ganz klar, in wessen Situation was nun angewandt werden muss.

    welche zusatzqualifikation müsste ich denn machen, um meine kabel selber prüfen zu dürfen?

    nach DGUV V3 § 2 Abs. 3:

    "Als Elektrofachkraft im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift gilt, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann."

    kannst du mit deiner alten Ausbildung und deiner Erfahrung ja im Fall des Falles nachweisen, dass du auf dem gleichen Kenntnisstand einer EfkfVT nach SQQ1 bist und eben Gefahren entsprechend der Vorschrift beurteilen und erkennen kannst. Falls du doch mal ein Zertifikat brauchst (z.B. weil ein Kunde darauf besteht), wäre es für dich sicher ein Leichtes, ohne großen Unterricht die Prüfung abzulegen.

    Bitte genaues Zitat.

    Der erste Satz im Kapitel 3: "Bei der Übertragung von Aufgaben auf Personen (Mitarbeiter oder Auftragnehmer) hat der Unternehmer / Auftraggeber je nach Art der elektrotechnischen Tätigkeiten zu berücksichtigen, ob diese Personen dafür geeignet sind."

    "Dieses Zertifikat ist nur gültig mit einer arbeitsspezifischen Unterweisung bezogen auf die Tätigkeiten in der Veranstaltungstechnik, einer abgeschlossenen Ausbildung als FfVT"

    Damit ist denke ich alles gesagt. Als "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten in der Veranstaltungstechnik" hast du doch in Kombination mit der FVT die nötigen Kompetenzen, die die DGUV für eine solche Prüfung fordert.

    Danke für die vielen Antworten. Das klingt ja schonmal gut, wenn ich dann die Fachkraft habe kann ich ja umschauen wohin es mich verschlägt. An Kreuzfahrten hatte ich auch schon gedacht, ob ich dazu dann Lust habe, muss ich schauen wenn es soweit ist.

    Moin Natha, in welches Land möchtest Du denn konkret?

    Das weiß ich zurzeit noch nicht (wie gesagt, alles erstmal nur Ideen), aber ich dachte an alles was nicht unbedingt direktes Nachbarland von Deutschland ist. Mich würden Kanada, Neuseeland, Australien oder Mittel-/Südamerika reizen. Aber selbst wenn ich vorerst nur etwas innerhalb der EU mache, ist das auch schon was.

    Ich habe in der Berufsschule letztens die gleiche Frage gestellt. Als FVT darf man fremde Geräte prüfen (in der SQQ1 steht das auch explizit drin), aber eben nur solche der Veranstaltungstechnik, allerdings auch nur, wenn man EfkfVT ist oder die EfkffT-Weiterbildung im VT-Bereich gemacht wurde.

    Moin,

    gibt es noch andere Länder, in denen Veranstaltungstechnik(er) ein offizieller Beruf mit Aus- oder Weiterbildungsmöglichkeiten ist? Oder ist das anderswo eher immer noch so, dass da Leute mit ähnlichen Qualifikationen (z.B. TV/Rundfunk) und Quereinsteiger "in die Branche stolpern"?


    Ich mache gerade eine Ausbildung und mein Plan ist, danach ein paar Monate im Ausland Work&Travel im VT-Bereich zu machen. Einfach um mal andere "Umstände" kennenzulernen und natürlich auch um rumzukommen. Ich kann mir z.B. vorstellen, dass die generelle Mentalität anders ist (ich befürchte allerdings, dass die Arbeitsbedingungen schlechter sind als bei uns). Wird die deutsche Fachkraft überhaupt anerkannt?


    Wenn es eine Art Austauschprogramm für die Ausbildung gäbe, würde ich sogar überlegen dort mitzumachen, sofern das hier dann anerkannt wird.


    LG