Beiträge von wolferl

    Was es noch zu beachten gibt ist die Mono Tauglichkeit in Tifton.

    Nachdem ich die Subs immer auf einem Aux bzw. den Mono/Center Out habe und damit von der Stereoeinstellung abgekoppelt ist, ist das kein Problem.

    Das hängt von einigen Faktoren ab und sollte erst vor Ort "empirisch" festgelegt werden aber im Normalfall sollten 5 bis maximal 15ms ausreichen.

    Wie organisierst Du die Haas Gruppen?

    2 Stereo Busse die direkt auf den Master geroutet sind und jeweils die andere Seite (bei Links und Rechts) davon verzögert wird.

    Es gibt also keinen Lautstärekunterschied ob das Signal direkt auf das Master geroutet wurde oder über die Haas Gruppen laufen.

    Zitat

    würde bedeuten es gäbe nur zwei Stereopositionen, man könnte jetzt natürlich noch durch hinzufügen immer weiterer zweier Gruppen beliebig viele Zwischenpositionen erzeugen.

    Da diese Sache ja auch, wie normales Stereo durch panning, nur von den Zuhörern in der Mitte gehört wird machen nur 2 Positionen ausserhalb der Mitte nicht so viel aus als das man da mehr bräuchte.

    Den Rest kann man tatsächlich dann mit dem Pan Regler machen, der aber nur noch marginal eingesetzt werden muss um die Seitenortung zu verstärken.

    Du setzt praktisch einer Laufzeit noch eine Intensitätsstereophonie hinzu. 5 - 10 Grad reichen da dicke.

    Dieser Artikel sollte eigentlich immer auf dem Mischpultbildschirm aufpoppen, sobald man den Panoramaregler anfasst.

    Den Panorama Regler bewege ich eigentlich nur bei Stereo Keyboards.

    Ansonsten benutze ich immer Haas Gruppen.

    Dann haben auch die Leute die hart Links oder Rechts stehen was davon. ;)

    Da ich Becken meist AB abnehme panne ich erst mal die beiden Mikros hart L/R und gebe dann auf dem rechten OH Kanal (bei einem rechtshändigen Drummer) so viel Delay, das die Snare in der Mitte erscheint.

    In der Regel sind das zwischen 40 und 80 cm Laufzeitunterschied also so ca. 1,5-2,5ms.

    Hört sich nach wenig an aber die Ohren sind da schon sehr genau.

    Danach nehme ich die harte Stereobreite auf ca. 45 Grad wieder zurück.

    Ich nehme da, wenn nicht AB, eher ORTF, da sich die Phasenprobleme in Grenzen halten und der Stereoeffekt weit besser dargestellt wird als bei reiner Pegeldifferenzstereophonie

    Ist jetzt müssig dagegen anzuschreiben da es, wie gesagt, im Live Bereich keine grosse Rolle spielt aber da ich hauptsächlich im Studio unterwegs bin hört man da ziemlich schnell was Original und was Emulation ist besonders wenn man anfängt das Grundpreset zu editieren.

    Ist natürlich klar, das eine UAD Karte fast jedes Live Pult aufwertet aber es hat auch seinen Preis.

    Und wenn man schon einen 6000er besitzt ist das dann natürlich unnötig. ;)

    Da dürften die Hersteller vor allem der neueren Mischgeräte, die genug Rechenleistung haben sollten, gerne so nachlegen, dass man dafür keine externen Lösungen mehr braucht, egal ob die nun aus hardware oder externen 'plug in' Plattformen kommen.

    Problem von guten Reverbs ist nicht die Rechenleistung, ein 480er, Quantec oder TC haben einen Bruchteil der Rechenleistung die ein heutiges Pult für Effekte bereitstellen kann, sondern der verwendete

    Algorithmus.

    Ausser Yamaha Rivage (TC) und Soundcraft (Lexicon) greifen meines Wissens die Anderen auf selbst erstellte Lösungen zurück die an Firmen, die ihre gesamte Forschung auf diesen einen Algo ausgerichtet hat, nie heranreichen wird.

    Externe Plattformen stellen immer nur Impuls Antworten von etablierten Hall Herstellern zur Verfügung die aber nicht die Modulation des Originals erreicht und damit sehr statisch klingen.

    Ausserdem lassen sich die Parameter nicht editieren wie man es vom Original gewohnt ist.

    Macht jetzt für eine Pop oder Rockproduktion keinen nennenswerten Unterschied aber bei ein Klassik, Big Band oder Jazzproduktion möchte ich da doch lieber auf das Original zurückgreifen.

    Schon eine SD8 hat 48 davon.

    Was kostet ein SD8 nochmal? ;)

    Zitat

    Dafür muss ich dann kein Local-Rack herumschleppen...

    Ich hab ne VI 1000, da gibt's kein Local Rack.

    Zitat

    ...sondern auch viele andere Schnittstellen nachrüsten...

    Das kann ich mit den DS21 Module auch.

    Zitat

    ...habe eine gute und zuverlässige Fernsteuerung per iPad & Co, kann Funkstrecken der Marktführer einbinden etc. pp.

    Mit der iPad App bin ich sehr zufrieden und Shure, Sennheiser und AKG kann ich auch einbinden.

    Sind jetzt keine Punkte die dagegen sprechen.



    P.S.: Noch ein sehr gewichtiger Punkt der mir gerade noch eingefallen ist: Ich kann bei 95% der Jobs meinen TC6000 zu Hause lassen (Nur bei Klassik ist er mir dann doch lieber als die eingebauten Lexicon Effekte).

    Das ist ein Alleinstellungsmerkmal gegen über allen anderen Mischpulten auf dem Markt.

    Da gibt es ja wirklich ganz grausige Hallgeneratoren. Da "glänzt" Yamaha ja wirklich. :D

    Erst mal muss ich dir zustimmen, die grundsätzliche VI Bedienung ist für mich immer noch ein schlagendes Argument für die Pulte, aber leider inzwischen auch eins der wenigen die noch geblieben sind.

    Sehe ich etwas anders weil es Features hat die ich, jedenfalls in dieser Preisklasse, bei keinem anderen Anbieter gefunden habe.

    1. Eine Vollausstattung an Schnittstellen die ich ständig brauche. Madi optical und Dante als Zuspieler/Mehrspur Recording.

    2. 24 Ausspielwege die sowohl Mono als auch ohne Einbussen in Stereo vorliegen und vollkommen frei als Auxe/Gruppen oder Matrixe benutzt werden können. (Ein Mörder Feature bei Industriebeschallungen)

    3. Eine absolut geniale Gangfunktion, die mir bei gleichen Mikrofontypen und Inputs eine Menge Zeit ersparen um gleiche Parameter an vielen Kanälen gleichzeitig zu ändern.

    4. Eine genial einfache Copy&Paste Funktion, die es mir sehr schnell erlaubt einzelne Bausteine wie EQ oder Kompressor von einem auf viele andere Kanäle zu kopieren.

    5. Einen Automischer, der mir keine EQs klaut und frei belegbar ist.

    6. In jedem Ausspielweg zusätzlich ein fest integrierter 31 Bänder.


    Diese Vorteile wiegen so manche fehlenden Features aber mehr als auf.

    Ich hätte da schon auch eine kleine Wunschliste...:D


    EDIT MOD


    Dieser kleine Beitragsblock kommt erstaunlicherweise aus einem X32 Thread:)

    Bei der Vistonics Geschichte muss ich auf Grund unseres seltenen Zusammentreffens immer dreimal hinschauen ob ich jetzt am richtigen Encoder bin.

    Keine Frage, das Pult muss auch erst von der Haptik erlernt werden und man sollte regelmässig daran sitzen um es nicht zu "verlernen".

    Aber wenn man die Soundcraft Logik erfasst hat ist es ein sauschnelles Pult das zudem auch noch echt gut auf dem Summenbus klingt.

    Es sind eben solche Äusserungen, die unprofessionell sind. Du kennst das X32 nicht und kannst es nicht bedienen. Ist ja ok. Sind jetzt deswegen alle, die mit einem X32 arbeiten (können) ...? (Ich wiederhole die Formulierung nicht)

    Natürlich nicht, so was habe ich nie gesagt.

    Es geht eben darum, das man nicht davon ausgehen kann, das ein millionenfach verkauftes Produkt automatisch von jedem ansatzlos bedient werden kann/muss.

    Meine kurze Erfahrung hat eben gezeigt, das dieses Pult, obwohl ich mich bei Midas zu 99% auskenne, nicht so intuitiv zu bedienen ist wie z.B. ein Performer.

    Wenn man sich länger mit diesem Pult beschäftigt ist es natürlich bedienbar, von jedem.

    Yamaha beweist es ja auch Tag für Tag das es "bedienbar" ist.

    Leider ein Industriestandard auf den ich mich gezwungenermassen einlassen muss.

    Alternativ dazu könnte man auch das Pult seiner Wahl selber mitbringen.

    Nicht umsonst hab ich mir eine VI gekauft. ;)

    Die Situation des falsch gelieferten Pultes ist aber unabhängig von der Preis-/Qualitäts-/...klasse des jeweiligen Pultes.

    Richtig aber genau diesem Umstand verdanke ich ja meine flüchtige Begegnung mit diesem Pult und konnt mir dadurch eine Meinung bilden.

    Zitat

    Denn das trifft nicht nur auf Pulte, die 1/10 Deines Wunschtisches kosten zu, sondern genau so auch auf wirkliche Exoten, die das zehnfache auf die Waage bringen.

    Welche wären das denn noch?
    Ausser Calrec und Roland fällt mir da nichts ein und diese beiden Marken sind auch nicht existent.

    1. Ein VTler hat Dir ein anderes Pult hingestellt, als man Dir versprochen hat. Das ist verständlicherweise blöd, lässt aber nur eine sinnvolle Diskussion darüber zu, wie man das entweder vermeidet oder aber wie man damit zurecht kommt.

    Nun, der einzig reelle Schluss wäre gewesen, das ich mich auf die Hinterbeine gestellt hätte und auf ein Pult meiner Wahl zu bestehen.

    Aconto der Zeit und meiner Gutmüdigkeit habe ich darauf verzichtet.

    Aber wie heisst so schön: aus Schaden wird man klug. Wäre das in die Hosen gegangen hätte keiner den Verleiher angesehen sondern...

    2. Du konntest es nicht bedienen. Das ist auch verständlicherweise blöd aber nicht unvermeidbar. Viele von uns, zumindest die mit einem gewissen Realitätssinn haben sich aufgrund der schieren Anzahl an verkauften Geräten damit abgefunden, dass man in diese Situation kommen kann, wenn man damit Geld verdienen muß und sich passend darauf eingerichtet.

    Läuft das darauf hinaus: Millionen Fliegen fressen Scheisse?

    Im Moment läuft doch ein grosser Rider Thread. Ist es Usus, das wenn man eine Auswahl an Geräten vorgibt, einem gesagt wird das was gestellt wird was auf der Liste steht und trotzdem was anderes geliefert wird?

    Sorry, ja, vielleicht ist das etwas hochnäsig aber ich bin gewohnt das man das liefert was ich bestellt habe.

    Und wenn ich was bestelle dann kenn ich mich damit aus und zwar restlos. Aber dafür beschäftige ich mich mit dem Rest nicht und dann ist es mir auch vollkommen egal wieviel Millionen Mal es sich verkauft hat.

    3. ... und hier lässt Du die Realität hinter Dir

    DAS GERÄT WAR SCHULD DARAN, DASS DU ES NICHT BEDIENEN KONNTEST.

    Ganz klar gibt es für uns alle Mischgeräte, die viel komfortabler zu bedienen sind, einem ehemaligen Analogiker mehr entgegen kommen und uns seeehr viel mehr Spaß machen. Du vergisst allerdings, dass es ganz viele Menschen gibt, die dieses Ding flüssig bedienen können, also kann es nicht sooo schwer sein.

    Die Realität ist, das man sich in heutigen Zeiten spezialisieren muss und nicht wie früher ganz breit aufgestellt den Zampano macht.

    In meinem Bereich nützt es nichts wenn ich mich auf 10 Pulte zu 75% auskenne sondern ich muss mich auf 3-4 Pulten zu 110% auskennen.

    Und wenn ich mit einem Pult eventuell 1 mal in zig Jahren zu tun habe (und das auch noch unfreiwillig) dann lad ich mir nicht den Ballast auf mir das auch noch drauf zu schaffen.

    Es geht dann nicht darum zu was das Pult alles kann sondern eher die Haptik im Schlaf zu beherrschen.

    Und wenn man da nicht mindestens einmal im Monat auf einem bestimmten Pult gearbeitet hat weis man zwar was das Pult kann aber wenn man überlegen muss wie man da hinkommt ist es schon zu spät.

    Zwischen Ansage und Durchführung darf da nicht viel Zeit verstreichen.

    Deswegen is es vollkommen Unsinnig sich ein Pult drauf zu schaffen welches man eh nur 1 oder 2 mal im Jahr vor die Finger bekommen könnte.


    Und jetzt die Realität schlecht hin: Ich kenne keinen Verleiher/Dry Hire, mit dem ich im Moment zusammenarbeite, der ein X/M32 hat!

    Das Pult ist in diesem Bereich nicht existent!

    So what?