Beiträge von fdmd

    Dinge falsch benutzen, von denen man keine Ahnung hat, fällt dann aber unter die Kategorie "Lernen durch Schmerzen", oder? Manche Dinge sind ohne Fachpersonal halt nicht risikofrei zu erledigen.


    Um Mal ein bisschen abzuschweifen: wie oft setzt ihr im Alltag Anstecker ein? Ich versuchen, die zu vermeiden und Headsets zu benutzen, da die meisten meiner Redner nicht damit umgehen können.

    Habe ich tatsächlich auch mal probiert. Das war allerdings eine Probeanwendung mit einem Kollegen beim Aufbau 7nd Soundcheck, keine echte Livesituation.

    Funktioniert, fühlt sich aber wirklich komisch an. Der anwesende Kunde war auch erstaunt bis irritiert, das könnte bei ungeübten Rednern auch ein Faktor sein.

    Seitdem habe ich die Lavaliers allerdings schon des öfteren quer angebracht, weil es einfacher und hübscher war.

    Langsam fühle ich mich echt schlecht. So viele passende Kisten und ich kenne keine davon.


    Vielen Dank an alle, das ist mehr als genug Feedback. Ich werde mal sehen, ob ich einige davon mal in die Finger bekommen kann. Besonders interessant aus rein optischen Gründen finde ich erstmal die Flat Box-Bauweise. Mal sehen, was die Ohren sagen.

    Was ist eigentlich das vorgesehene Budget? Hier kamen bereits Vorschläge in verschiedensten Preisklassen :)

    Budget, Budget...soviel wie möglich bekommen für so wenig Geld wie möglich natürlich.


    TL;DR: Gutes Material für einen fairen Preis, der Anwendung angemessen.


    Lange Version: Ich nutze erstmal euer gesammeltes Wissen, um mir einen Überblick zu schaffen; mit diesen Geräten kenne ich mich erschreckend wenig aus. Dann werde ich mal schauen, was am besten zur Anwendung passt. Der überwiegende Teil meiner Redner sind keine Profis, daher spielt die hundertprozentige Signaltreue bei 1427 Hz bei gleichzeiter Champagnerdarreichung jetzt nicht die große Rolle. Das Material muss halt zuverlässig sein und nicht nach Plastikkiste aus dem Supermarkt aussehen. Am Ende siegt dann das Preis-/Leistungsverhältnis mit einem Auge auf Haltbarkeit und Zuverlässigkeit. Welcher Preis da dann am Ende steht, zeigt sich dann. Die Teile werden eh nicht einzeln berechnet, sondern sind in der Kalkulation für den Raum mit drin. "War halt das billigste" ist allerdings definitiv kein gültiges Argument.

    feste Location? Müssen das Wedges im klassischen Wedge-Gehäuse sein? Ansonsten würden hier auch die superkleinen Würfelchen wie L-Acoustics X4i, Voice Acoustics Alea-4, PL Audio F5 nano,... in passiv, aktiv dann zB Fohhn LX-10 ASX prima funktionieren. Oder muss das billigst realisiert werden?

    Ja, feste Location. Allerdings mobiler Einsatz; die Bühne wird von Zeit zu zeit komplett abgebaut.

    Nein, wichtig ist funktional, effizient und einfach aufzustellen.

    Nein, bitte nicht billig. Dafür habe ich nicht genug Budget.


    Schon sehr gute Sachen, vielen Dank an alle.

    Moin,


    unsere Bühne schreit nach kleinen Monitoren. Das Signal kommt zu 90% von Mikros aus dem Publikum in Q&A-Situationen, dazu ein bisschen Ton aus den üblichen Powerpoint-Filmchen. Die Bühne ist zwischen 6x3m und 8x4m groß, übliche Situationen sind einzelner Referent, Interview-Situation oder Podiumsdiskussion bis sechs Teilnehmer, also eher übersichtlich.


    Bisher gibt es da halt nur Raumsound, das ist allerdings nur semigeil und ich bin da seit Ewigkeiten unzufrieden. Was ich da gern stehen hätte, wären kleine Wedges mit einem maximal acht Zoll großen Speaker, sehr gerne ein aktives Systeme. Zehn Zoll hab ich da manchmal stehen für Musiker, ist in der Standardsituation allerdings optisch einfach schon zu fett.


    Ich finde in klein immer nur Zeug, das ich gar nicht kenne; bekannte Sachen gibt es dann meist wieder nur in groß. Wenn da jemand was cooles kennt, wäre ich für Hinweise sehr dankbar.

    Nur damit ich das richtig verstehe: Referentenvorschau sind auf internem Display, welches zumindest FullHD-fähig ist, und einem FullHD Monitor und die Powerpoint wird auf einen XGA-Projektor ausgespielt? Hm, das wüsste ich so aus dem Stegreif jetzt nicht, weil ja zumindest zwei Displays gleich ausgespie(ge)lt werden. Müsste ich tatsächlich ausprobieren. Ich denke mal, das ist wieder ein Fall von "kommt auf den Rechner an".


    Ich hab sowas tatsächlich alles noch da, ich probiere das einfach mal.

    Darum kann das:

    gar nicht funktionieren oder ist zumindest ungenau formuliert.

    Ich versuche zu präzisieren:


    1. Internes Display: Referentenansicht in FullHD, Windows -Bildschirm 1
    2. Referentendisplay, native Auflösung 1680x1050: Hängt an USB.C->HDMI Adapter. Windows-Bildschirm 2, Bildinhalt ist derselbe wie der des internen Display mittels "Desktop auf 1 und 2 anzeigen". Das Gerät skaliert den FullHD Input problemlos mit zwei kleinen schwarzen Rändern oben und unten.
    3. Projektor, native Auflösung FullHD: Hängt (editiert )HDMI-Anschluss des Rechners (Ende edit), Windows-Bildschirm 3. Bildinhalt ist der erweiterte Desktop.

    Der eine Adapter war ein billiges Goobay-Teil, der andere heisst Novoo und ist vermutlich nix großartig anderes. Dafür daß das gar nicht funktionieren kann, hat das an zwei Terminen über mehrere Stunden erstaunlich gut funktioniert. Keine Wackler, keine Aussetzer. Wir haben auch mehrfach ab- und angesteckt, um Havariefälle abzuchecken.


    Ich war selber verblüfft, wie gut das gespielt hat. Das ganze war ursprünglich nur ein Test, ob das so überhaupt klappt. Nachdem es sich als stressfrei und stabil erwies, wurde das Setup für eine Powerpoin/MS Teams Session benutzt, bei dem sich ~30 Teilnehmer noch dazu eingewählt haben. Wie gesagt, keine Probleme.


    Edit: Gerade nochmal auf die Bilder geschaut. Irrtum meinerseits: nur ein Adapter, Edit ist oben vermerkt.

    Dabei ist das alles noch total schlampig durchdacht, ich sage nur: "Redundanz" 8o

    Also mind. 2 Rechner, die Videomatrix bitte auch doppelt und alles über einen externen Stromgenerator außerhalb abgesichert. Dazu die Leinwand sturmsicher und beim Kunden noch einen Ersatzredner anfordern. :love:

    Ist natürlich immer alles dabei. In der Ersatzhalle nebenan.

    Die Drei Screens-Problematik hatte ich auch gerade. Lenovo Yoga irgendwas390 mit aktuellem Win10. Benutzt haben wir zwei USB-C Adapter auf HDMI und das interne Display. Referentenvorschau auf dem internen Display für den Benutzer, der auch die Präsentationen gestartet und verwaltet hat sowie auf einem externen Monitor für die Referenten (Überraschung) über Adapter 1 und die Präsentation an sich per Adapter 2 über einen Switch auf den Projektor. Hat trotz unterschiedlicher Auflösungen von internem Display und Referentenmonitor super gespielt, da der Monitor entsprechend gut skaliert. Das ganze war allerdings auch eine Spezialkonstruktion, die wir so eigentlich nicht fahren.


    Generelle sind bei uns diverse verschiedene Quellen völlig normal. Je medizinischer , desto wirrer. Ich habe zwei völlig überzüchtete Desktoprechner am FoH, auf der Bühne liegt ein HDMI-Anschluss für Referenten mit eigenem Rechner/Tablet/Kartoffel über CAT zum FoH. Alle Quellen laufen in einen SeamlessSwitch, die Ausgänge vom Seamless in eine Kreuzschiene. Aus dem HDMI von der Bühnewird hier noch das Audio extrahiert. Auf der Bühne stehen die Vorschauer (bei uns sogar zwei Wege, weil Festinstallation), wo dann das draufgeschaltet wird, was gebraucht wird.


    Ohne Seamless Switch, der ja auch als Autoscaler arbeitet, würde ich mich hier auf keine Tagung einlassen. Wir bekommen halt im Vorfeld auch nicht immer alle Infos zu und von den Referenten. Der Grund dafür ist einfach, das die Referenten häufig bis kurz vor der Veranstaltung noch gar nicht feststehen. Also muss die Infrastruktur möglichst flexibel sein. Vorgegeben wird halt "HDMI Anschluss, kein VGA". Mit dem SetUp habe ich schon länger wenig bis keinen Stress. Die wenigen Probleme, die ich noch habe, sind idR hausgemacht. Manchmal ist man halt auch doof.