Beiträge von URI

    Rampamuffen sind doch die Dinger mit dem groben Aussengewinde und innen metrisches Gewinde.

    Diese halte ich für sehr schlecht geeignet für Sperrholz, weil sie beim Einschrauben gerne mal die Sperrholzschichten abheben.

    Ich verwende Einschlagmuttern und doppele eventuell das Birkensperrholz auf. Das hält alles sehr gut.


    Und noch eine Frage an den Fach Marcel:
    in welchem Szenario fällt eine Box 50cm und muss dann vom Flugmaterial aufgefangen werden ?

    Auch wenn das Netz voll ist mit Selbstbaugehäusen, kann man auch bei einem BR Gehäuse eine Menge falsch machen.

    Portfläche und Länge:

    zu wenig Fläche und der Port verstopft durch Wirbelbildung

    zu viel Fläche und der Port wird zu lang, die Eigenresonanz rutscht zu tief und schränkt die nutzbare Bandbreite ein.

    Eckports sind bei gleicher Fläche die kürzesten, um die gleiche Tuning Frequenz zu erzielen.


    Ich würde den Port auf keinen Fall falten und nicht länger als 45cm machen.


    Wie lang der Port tatsächlich sein muss für eine Tuning Frequenz, kann man am besten durch eine Impedanzmessung am Prototypen ermitteln, die Simu ist für mich nur der Ausgangspunkt.

    Deswegen finde ich es sinnvoll, das erste Gehäuse so zu bauen, dass man die Portlänge ohne grossen Aufwand verändern kann.


    Versteifung:

    gegenüber liegende Flächen oder über Eck ist zielführender als Leisten in der Fläche


    NTLW5000 gegen SW115:

    den ersten kenne ich nicht, finde den Antrjeb aber sehr spannend,

    SW115 hab ich selber, finde aber SW100 und NBX100 musikalischer, SW115 ist mit Sicherheit sehr schwer kaputt zu kriegen, aber 180l ist zu viel Volumen,

    den Nutzbass (45Hz) sollte man nicht vernachlässigen.

    Verification:

    Bob ist der Meinung, dass man nicht davon ausgehen sollte, dass andere Menschen alles richtig gemacht haben.

    Und die Aussage, dass da jemand von der Firma XY da war und alles eingemessen hat, habe ich leider auch schon öfter nicht nachvollziehen können.

    Mein persönliches High Light dazu: alle Topteile links verpolt zu rechts, die Bässe waren richtig.


    Fullrange Tops mit überlappenden Subs:

    Finde ich als Tool /Option gut, als Philosophie falsch.


    Je weiter die Subs von den Tops entfernt sind, desto weniger Overlap versuche ich im System zuzulassen.

    Und wenn man aufgrund von nah bei den Tops geflogenen Bässen einen breiten Overlap erzeugen kann, hat am in diesem Bereich schnell mal zu viel Energie und muss das an anderer Stelle filtern.

    Ausserdem bin ich der Meinung, dass 2-Wege Boxen fullrange nicht mehr gut klingen, wenn ich es laut brauche.

    Mir fällt da noch mehr ein, aber ein bisschen was sollt ihr auch selbst rauskriegen 8)

    ...

    Ich habe gerade letztes Wochenende ein selbst entwickeltes 6" Constant Directivity Mitteltonhorn gegen den derzeit besten käuflichen Coax (BMS 4594HE) messtechnisch verglichen. Beide Treiber identisch entzerrt, bei identischem Pegel, an vergleichbar abstrahlenden Hörnern. Die THD-Werte des Konusmitteltöners liegen in weiten Bereichen bis zu 10dB unterhalb der Klirrkurven des Kompressionstreibers, hier exemplarisch bei 125dB / 1m:

    ...

    Bei dem besten käuflich zu erwerbenden Coax hast du mich leider verloren.

    Zum Thema THD sag ich nur Earl Geddes.

    Und wenn schon nette Messkurven, dann zeig doch mal die bei 135dB oder kommst du da gar nicht hin?


    Ich weiss, dass ich mit dem schlechtesten käuflich zu erwerbenden Coax 35m machen kann ( FOH Position ), natürlich sind das dann trotzdem 3 Stk pro Seite,

    und da ich ja immer die gleiche Band mische, haben sich über die Jahre vergleichbare Eindrücke ergeben.

    Du wirst die Konusmembranmitteltonjünger nicht überzeugen.

    Dieser geniale Marketing Satz mit dem breitbandigen Mittelton ist halt sehr einleuchtend.

    Dass der Erfinder einen der dicksten Live Gigs verloren hat, weil Abstrahlverhalten weit hinten auf der Liste stand, interessiert keinen ordentlich Gläubigen.


    Und für die BEM oder sonstwie Fans:

    Mir hat neulich jemand erzählt, das es Horn Nr.98 aus dem 3D Drucker war, was man für gut befunden hat und in dieser Firma kann man nicht nur mit Simulation umgehen, man schreibt dort die Programme selber.

    Hallo,

    wo fang ich an.

    Du hast dir ja schon eine Menge Gedanken gemacht, und trotzdem denke ich, dass du die Komplexität des Projekts deutlich unterschätzt.

    Wie wäre es denn, nicht alles selber zu machen, z.B. hat Ralf Limmer ein 8" Horn im Programm, wenn du unbedingt die Erfahrung machen möchtest, wie symmetrische Anordnungen und Hörner funktionieren.

    Oder du lässt dich von Martin Audio inspirieren, die bauen schon sehr lange 3-Wege Hornlautsprecher.

    Oder du schaust mal bei Akustik Line vorbei, da gibts ein Design, was zumindest messtechnisch wirklich hervorragend aussieht.


    Ich würde mir das Leben leichter machen und ein Peter Morris Design etwas vergrössern, weil so ein DCX464 doch sehr viele Probleme auf einen Streich umgeht.


    Ach ja, auch ich habe schon festgestellt, dass Hornresp ein Vorliebe für parabolische Hornkonturen hat, aber messen kann diese Software nicht

    oder man verkauft das XR18 und benutzt stattdessen ein X32R, was bis auf die Größe und das Gewicht nur Vorteile hat.

    Das falsche Equipment zum richtigen Preis bleibt halt das falsche Equipment

    Das nächste Stichwort:

    bist du ein selbstständiger Dienstleistungserbringer, dann hast du 8 meldefreie Tage.


    Da du aber keinen direkten Auftrag aus CH hast, sondern als Sub arbeitest.....

    keine Ahnung, frag jemand, der sich damit auskennt, am besten die Schweizer Behörden.

    Vorsicht bedeutet, daß du dich im Internet informierst , die Schweiz ist da vorbildlich und vieles auch sehr verständlich ausgedrückt.

    Stichwort wäre: Meldeverfahren für kurzfristige Erwerbstätigkeit


    Geräte im Originalkarton mitzunehmen ist dagegen eine schlechte Idee, weil das nach Handelsware aussieht.

    Das hatte nichts mit Glück zu tun, sondern diese Vorgehensweise wurde uns damals im Vorabgespräch vom Schweizer Zoll direkt mitgeteilt.


    Jetzt im aktuellen Fall bestünde die Band aus freiberuflichen Musikern und mir als Einzelunternehmer.

    Auch hier bitte Vorsicht: die Schweiz hat eine andere Auffassung gegenüber Deutschland, was ein Unternehmer ist und was nicht

    Wir lassen die Zollpapiere im Vorfeld von einer Spedition erstellen,

    für die vorübergehende Ausfuhr aus der EU , vorübergehende Einfuhr in die Schweiz

    und das ganze zurück.

    bitte nicht die Bezeichnung Carnet verwenden, das ist ein Zolldokument, was für ein Jahr gilt und mit höherem Aufwand verbunden ist.


    Den Durchlauf durch die zwei Zollämter machen wir dann selber am Tag der Ein- bzw Ausreise und man muss sich natürlich nach den Bürozeiten der Zollämter richten ( z.B. nicht Sonntags )

    Diese Versuchung. eine Puppenstuben PA zu konstruieren, kenne ich auch.

    Leider funktioniert das nur bei BR Gehäusen, weil da die Ankoppelung so mies ist, das es durch das kleinere Gehäuse nicht noch schlechter werden kann.


    Desweiteren sollte man überlegen, ob man für das Geld, was z.b. ein 15SW100 kostet, zwei 10" bekommt, die das gleiche Verschiebevolumen können und was die dann wiegen.

    Die nächste Frage könnte dann lauten: Wieviel Volumen braucht so eine 2x 10 im B30 Stil im Vergleich zu einer 1x 15" BR Kiste.

    Größer und lauter/tiefer ist nämlich keine Kunst


    Und noch ein kleines nachträgliches Weihnachtsgeschenk:

    Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob vor einem Port ein Gitter / Schaumstoff ist oder nicht

    ....


    (Gehäuse Resonanzfrequenz ca 47Hz) ...

    Wenn du damit meinst, dass deine Gehäuse auf 47 Hz getuned sind,

    dann ist da halt zu hoch meiner Erfahrung nach.

    Meine Universal Bässe sind auf 40 Hz getuned, das geht ganz gut.

    Und seit ich Impedanzgänge auch bei hohen Leistungen messe,

    muss ich nicht nachplappern, was irgendjemand im Internet zu Portverhalten geschrieben hat, sondern kann direkt verifizieren, ob meine Ports im angedachten Leistungsbereich funktionieren

    Du denkst irgendwie falschrum

    Die großen Chassishersteller entwickeln ja nicht im luftleeren Raum, sondern für professionelle Abnehmer ( also nicht für uns ),

    von denen manche schon Powerkompression usw nachmessen.

    Wenn also so ein Hochleistungstreiber die Wärme nicht weg kriegt, geht er in letzter Konsequenz kaputt und entlarvt die Marketing Lüge sozusagen von selbst :)

    Wenn ich so die TSPs von 1030 und TBX100 vergleiche, denke ich, das der TBX sich in dem ziemlich kleinen Gehäuse doch noch etwas wohler fühlt.


    Zum Thema Wirkungsgrad:

    Das ist ganz normal, dass langhubigere Tieftöner leiser sind als kurzhubige.

    Der Vorteil liegt einzig im Maximalschalldruck/Tiefgang, wenn es das Gehäuse hergibt ( Stabilität und Portgeometrie ) und man braucht häufig die doppelte bis dreifache Leistung, um diesen Vorteil abzurufen.