Beiträge von URI

    Dann schreib ich halt auch mal was:

    Gehört unter ein horngeladenes Top eine Zwei-Wege Bass Lösung?

    Auf jeden Fall.

    Bekannte Beispiele:

    Nexo Alpha

    d&b C4 Top/Sub und B2

    K&F Access T5/T9 B5 und B10


    Warum wurde das so gemacht?

    Bei Trennfrequenzen über 110Hz möchte ich immer die Low Box möglichst nah am Topteil haben,

    und mit den Subs möchte ich auch mal ein Bass Array am Boden bauen können,

    mit einer breitbandigen Bass Lösung geht nicht beides gleichzeitig.


    Und auch bei modernen Systemen sind 2 Wege Bass Lösungen ganz schick.

    Zum Beispiel V-Sub mit J-Infra gemischt, obwohl man das eher als 1,5 Wege Lösung bezeichnen sollte.


    Das Thema Erhöhung der Gruppenlaufzeit durch zwei Bass Wege ist sicher wichtig, aber auch da gibt es eben gut und weniger gut gemachte Ansätze, das also pauschal abzutun, ist zu eng gedacht.


    Kann man das selber aus irgendwelchem Gebrauchtmaterial zusammen stricken?

    Eher nicht, denn wenn die Komponenten das nicht hergeben, nützt auch ein Messplatz und entsprechendes Know How nichts.


    Sich ein Messmikro zu kaufen und Einlesen halte ich für einen sehr langfristigen Plan, viel Spass auf der Reise ( war nicht der Weg das Ziel? )


    Zum ESW1018:

    Soweit ich mich erinnere, hatte der einen ziemlich langen BR-Kanal.

    Da ist es ziemlich wahrscheinlich, dass diese Konstruktion mit Trennfrequenzen über 100Hz nicht gut klar kommt, weil die Resonanz des langen BR-Kanals relativ tief liegt,

    insofern ist es für mich plausibel, wenn der TS beschreibt, dass das nicht gut mit dem K2 funktioniert.


    Also wenn es dann doch eine breitbandige Bass Lösung werden soll, würde ich nach 2x 15" Bassreflex Bässen schauen, die eher wenig Volumen haben.

    Na der Vergleich interessiert mich jetzt aber auch.

    2 K20 vs. 20.4 .... ^^


    Testkandidaten: 8 Stück KS28.

    Na ich weiss nicht,

    musste mal ein System bauen mit 8 Doppel 18 an einer 20.4

    Hatte den Kollegen noch gebeten, dem Amp wenigstens auf 32A CEE blau umzurüsten plus passende Stromverteilung, hat aber nicht geklappt.


    Das Fazit der Geschichte war, daß es im nächsten Jahr 2x 20.4 für die gleichen Bässe gab.

    Das war dann bässer.

    Wir hatten sonst vier Tops zu drei bis vier Limmer 215 An Carver Amps (🤮) im Einsatz. Das System hat so mit den 18ern im Stack beim Vorbesitzer gespielt und ist von Limmer ja auch mit den 18ern vorgesehen. So wie ich die Tops kenne machen die genug Leistung für die Bässe. Oder sind die vier Bässe zu viel? Zu träge?

    2x 308 nah beieinander verdoppelt die Hornmundfläche für die 12" und damit sinkt die Grenzfrequenz bei der die Hörner noch laden. Das heisst, man kann tiefer trennen zu den "Bässen".

    Damit du irgendeine saubere Trennung hinkriegst, sollte dein Bass bis ca 300Hz ohne Schweinereien spielen bei 24dB Weichen.

    Man kann das vielleicht auch mit 18" erreichen. Üblich ist allerdings ein/zwei kleine 15" BPH z.B. HD15 ( speakerplans.com )

    Limmer 215 kenn ich ein bisschen 8) , die würd ich auch nicht höher als 150 Hz trennen und das nur in der Not.

    Ein 18" Bass von Limmer ist mir nicht bekannt, ist wohl ne Bildungslücke.

    Ein einzelnes 308 kommt vielleicht bis 160Hz runter, da finde ich einen/zwei 18" drunter schon mutig,

    eigentlich wäre da ein Kickfiller angesagt.

    Ansonsten ist ein PE32 mit 500W gut bedient.

    Für 4xP300 ist sowas wie eine EX4000 ideal.

    Nun ist es halt nicht so leicht alte 1400W in neue zu übersetzen

    Ich seh selbst bei 2-wege Boxen ( ca 1000Hz TP ) einen Einfluss auf die Bassreflexabstimmung,

    je tiefer du gehst mit deinem passiven Filter, desto grösser wird der Einfluss.

    Am besten wäre es, das Tuning zusammen mit dem passiven TP entwickeln

    Diese Rampas (einschraubbare Gewindebuchsen) kenne ich auch, aber nur als Typ-B Ausführung zum Einschrauben mit einem Schlitzschraubendreher. (da liegen irgendwo in der Werkstatt auch noch ein paar Einzelne bei mir rum)

    ...

    Limbach Anschweissmuttern Typ D

    kann man auch schrauben :)

    Hallo,

    ich sehe in der XE Serie nicht das Display als Vorteil, sondern den einstellbaren Limiter, der für meinen Geschmack sehr gut funktioniert.

    Das macht aber nur Sinn, wenn du verschieden belastbare Subwoofer betreiben willst.


    Wie schon meine Vorredner bemerkt haben, ist diese Endstufe auf 4 Ohm Betrieb konzipiert und auch da hat sie mir schon abgeschaltet im Hochsommer bei Clubbetrieb ohne Klimaanlage ( wahrscheinlich mehr als 45 Grad Raumtemperatur ). Deswegen laufen da jetzt einfach zwei im 8 Ohm Betrieb :)


    Ansonsten finde ich die XE6000 ziemlich gut fürs Geld, würde aber in deinem Fall eher zur XD5002 raten.

    Die letzten drei dB, die du dir durch die höhere Leistung erhoffst, werden zum größten Teil durch Powercompression aufgefressen und machen meiner Meinung nur Sinn im Live Betrieb, wo die Crest Faktoren meißtens höher sind

    Ach ja und meine Bässe klingen damit alles andere als schwammig

    Möchte nur das Beste aus der Access rausholen. ;)

    Damit habe ich mich auch immer wieder mal beschäftigt.

    Der B10 war der erste Sub, wo ich mir in einer sehr brauchbaren Simulation den Maximalpegel angeschaut und mit ner grossen Portion Glück ein moderneres Chassis gefunden habe, was zur Zeit der Entwicklung des B10 noch gar nicht existierte.


    Deswegen gibts hier in der Gegend 16 umbestückte B10, die leider alle nicht mir gehören.


    Da kann man dann auch mit etwas dickeren Amps arbeiten, falls man Zugriff auf die Limiter hat ( C10 geht dann natürlich nicht mehr )

    Beim Original hat schon eine PL 4.0 mit C10 gereicht, den Sub so aufzuheizen, daß da nur noch ein Ton rauskam.

    So ist das halt mit den Geschichten.


    Ich erzähl jetzt mal ne andere:


    - Thermische Überlastung des B5 ( kratzende Schwingspulen )

    der original Treiber von Beyma wird mit einem Gummischutzring für den Magneten ausgeliefert.

    Das ist natürlich ein thermischer Isolator, wenn man den drauflässt.


    - Mechanische Überlastung:

    beim C5: keine Senseleitung angeschlossen

    beim CD44: in den frühen Presets war der sweeping HP nicht implementiert und das führt bei einem Startwert von 30Hz zu Verlusten


    allgemein führt die Montagelage der Treiber zu einer erhöhten mechanischen Belastung und verfrühtem Verlust der Null-Lage, dem kann man nur durch regelmässiges Vertauschen von oben und unten entgegenwirken,

    ist eine nervige Arbeit und hat wahrscheinlich kaum jemand gemacht.

    Hallo,

    falls du als Steuersoftware XConsole meinst, das geht offline.

    Einfach offline bestätigen und dann einen der 4 angezeigten virtuellen Controler anklicken, dann kannst du da spielen und das ganze als Preset auch auf dem Rechner abspeichern