Beiträge von skyper

    Das Ding musste einmal von nahezu Null komplett neu aufgerollt worden - die aktualisierten Bilder gehen hoffentlich zur LEaTcon online, und vor Ort in A1-K08 stehen auch die finalen Trusstilts zum gucken und antatschen :)


    Die Audipack-Geschichte hab ich über Montagebohrungen für aufgesetzte original Wandhalter L&S3 flat bzw. L&S5 flat von audipack gelöst. Damit kann sowohl mit 3- und 5-pin gearbeitet werden, Landscape und Portrait, und auch auf dem Kopf hängend - das hat mit fest vorgegebener Orientierung gefloppt.

    (Abgesehen davon dass die Keyholes viel Platz und Stabilität gekostet haben)

    Wer andere Systeme nutzen möchte kann auch Vesa 100x100, 150x150 und 200x200 nutzen.


    Ich hab inzwischen eine umfangreiche Statik vorliegen, der Trusstilt darf auch stirnseitig oder unter einem Traversenabgang montiert weden (z.b. Glotze unter Publikumstraversen oder als stirnseitiger Abschluss).


    Die neue Version kann abweichend zum ursprünglichen Modell 105 Grad Neigebereich, d.h man kann z.B. ein großes Display auch vor einen Tower hängen, und zumindest zum Betrachter neigen.


    Weil das Thema des Fadens mal "kleinarrays" war - neu ist auch ein m20 Gewinde, womit z.b. diverse Cradles eines renommierten Backnanger Lautsprecherherstellers mechanisch kompatibel sind (AL60/90, CCL, T10), oder die Montageplatte vom K&F Spectra und JBL VTX A6. Seeburg ist mit seinem weitgehend konsistenten Montageraster genauso berücksichtigt wie die Franzosen mit A10, A15 und Kiva, außerdem Coda N-ray. Dazu alles was einen geraden oder 8 Grad geneigten Hochständerflansch hat.


    Kommt gerne auf einen Schnack vorbei und schaut euch das Teil an. Ist definitiv kein Kinderspielzeug, aber soll ja auch was aushalten.

    Auch wenn wir vom ursprüngliche Thema inzwischen weit weg sind -
    ich aktualisiere die Auflistung der Racks und Stgeboxen noch,
    Danke schon mal für den tollen Input!

    Zum Glück wurde/wird Madi gerne über FF übertragen wobei Neutrik ja gerne ihre billig LWL Lösung für extrem teuer Geld an den Mann bringen will.

    Meinst Du as MTP Zeug, oder auch die EBC-Serien?


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    Sorry nochmal, ehrliches Interesse für die Hintergründe:
    Du gehst aus einer A&H-Stagebox mit max. 16 XLR in eine 2 HE Blende, um von dort mit 4x Cat zu Deinem Amprack zu kommen (weitere Custom-Blende) und dann hinten am Amp eine Solitärlösung Cat auf Phoenix zu haben? D.h. wenn Dir diese letzte Verbindung zickt, dann ist der Ofen aus.
    Und wenn unterwegs einer der Cat-Übergänge zickt, was dann? Mal eben direkt ziehen ist ja schon aufwendig. Und Gewicht und Rackspace spart man da doch nicht. Und die dünnen Cat-Adern direkt an fette LS-Kabel rangebammelt?

    Ich bin zwar nicht der Anwender, kann aber zumindest ein paar Hintergrundinfos liefern:
    Das Rack ist für die Ausweichspielstätte einer gerade in Renovierung befindlichen Kultureinrichtung,
    und das Panel mit dem Kabelbaum hat mit der Anlieferung in den hohen Norden den größten Travel hinter sich. Es "reist" aktuell nur noch maximal vom Stuhllager zum Veranstaltungssaal. Danach wird es vermutlich den Weg allen irdischen gehen, wenn die Location inclusive fest installierter Anlage renoviert ist und das Rack aufgelöst wird.

    Vorgabe war, günstig, pragmatisch, nur 2HE Rackspace auf der Front und möglichst wenig Einbautiefe bei gleichzeitig einer individuellen Mischung und Anordnung der Ein- und Ausgänge.

    Die pultseitigen Cat/XLR -Gegenstücke und die Verbindungsleitungen FOH/Rack waren bereits im (bauseitigen) Bestand, daher hat man sich zu dieser Lösung entschieden.
    Dazu kommt ein vom Kunden vorgegebenes etwas verzwicktes Signalrouting/Splitting über die sechs Amps, was über eine Platine mit drei analogen Ethercon-Eingängen, und vier mal RJ45 + 3x XLR-Kabel mit minimalem Platzbedarf direkt hinter der Blende gelöst wurde. Das wäre mit jedwelcher Art von Klemmkasten o.Ä. komplett ausgeartet.
    Die Quattrocanalis waren im vorherigen Leben fest im Technikschrank der ursprünglichen Location verbaut, also eigentlich nicht für mobilen Betrieb vorgesehen. Ich habe diese Platinenmodule z.B. in Installationen in größeren Hotelanlagen teils zu mehreren Dutzend verkauft, da tun sie exakt was sie sollen, daher habe ich diese Lösung in das mobile Rack übernommen.
    Da stimmen auch definitiv Kanalzuordnung und Phasenlage beim ersten Aufstecken, bei Einzelverkabelung bietet das insbesondere mit der wilden Kanalverteilung mannigfaltige Möglichkeiten für Kanaltauscher und Phasendreher beim konfektionieren.
    Ich behaupte dass die dicken Kabelbäume eher helfen die RJ45 "in place" zu halten als wenn sie lose im Rack hin und herschlackern und an den Modulen ziehen würden.
    Ein im Betrieb versterbendes RJ45 Pathkabel halte ich für eher unwahrscheinlich, wäre aber durch Lösen eines Kabelbinders zu tauschen. (Man könnte zur Sicherheit die Verbindung Patchkabel - Einbaubuchse an den gezeigten Modulen zusätzlich noch mit einem Klebepunkt fixieren.)

    Wie schon weiter oben geschrieben - das Werkzeug muss zur Anwendung passen.
    Dem positiven Erfahrungsbericht nach wäre es durch einen höheren Aufwand (und damit Preis) auch nicht besser geworden. Ich hätte aber ggf. den Auftrag nicht bekommen, und einen zufriedenen Kunden weniger.

    Aber sensible Patchings in großer Zahl? Vielleicht noch an Amps hinter vibrierenden Subs? Wieviele Steckzyklen hat nochmal RJ45? Da stehen doch bei vielen Produktionen längst verteilte Stageboxen oder weiterhin die klassischen LK's.

    Neutrik spezifiziert für Ethercon >1000 Steckzyklen. (Harting dd Kontakte sind dagegen beispielsweise nur mit >500 Steckzyklen spezifiziert - was bei lastfreier Verwendung natürlich nix aussagt.)

    Keine Ahnung wie vibrationsempfindlich ein ordentlich gesteckter Ethercon ist, mMn ist da aber recht wenig Spiel, und die Kontakte sind federnd.

    Ich hab immer wieder Kunden die mit eher kleinen Setups am Start sind, und bei denen es auf Rackspace und Gewicht ankommt, teils auch auf Zeit. (Z.b. Karneval)


    Abgesehen von der preislichen Komponente, ein ordentliches lk-subcore-system ist ja schnell im mittleren fünfstelligen Bereich, und von Fluggepäcktauglich weit weg.

    Aber ganz klar - es macht keinen Sinn gewaltsam ein Problem für eine Lösung zu suchen, das Werkzeug muss zur Aufgabe passen. Und man sollte die Stärken und schwächen seiner Systeme kennen.

    (Beim lk kann man am falschen Ring drehen und die Adern abreißen oder das Gewinde mit sand festsetzen, beim Harting brechen gerne die Einsätze und sitzen schief im Gehäuse, Cat ist eher ein filigraner Stecker - perfekt in jeder Hinsicht ist davon nix)

    Was ich standardmäßig machen kann sind Peitschen zum festen Einbau, vorne Ethercon und hinten 4x Kabel, Baugruppe im D-Serie Format, Damit bekommst Du bis zu 64 Kanäle auf einer HE unter,
    Kabellängen und Farben anzupassen ist nicht das Problem. Nennt sich D-Kit-intern, fehlt noch das Bild auf der Homepage, steht erst seit gestern abend drauf.
    https://www.cat-core.de/de/Produkte/D-Serie-Retrofit-I

    Steckbare Kabelpeitschen (also Ethercon-Stecker auf 4x loses Kabel) bin ich noch nicht zu einer finalen Entscheidung gekommen, in welcher Kabel/Steckerkombination das so wird wie ich es cool finde. Das Material liegt auf der Werkbank, bis Hamburg werde ich eine spruchreife Entscheidung gefällt haben..

    Du könntest dann für mximale Flexibilität auch einen NE8FF in die Blende schrauben, und verschieden lange Peitschen flexibel einsetzen. Machbar ist relativ viel :)

    Ich denke, wenn man die Stecker in eine Richtung schwimmend lagert sollte das mechanisch schon irgendwie hin zu bekommen sein.


    Interessant wird es eher bei so Quatsch, wie den Soundcraft Stageboxen, die sinnloser weise von rechts nach links belegt sind.

    das sind genau meine zwei Ansatzpunkte -

    mechanisch und "organisatorisch".

    Es gibt dazu auch noch die Variante von oben nach unten, also die Buchsen übereinander angeordnet.

    Als zusätzliche Herausforderung sind teils in den Stageboxen LEDs verbaut, die idealerweise noch erkennbar sein sollen.

    sehe ich auch so - geht aber wohl nicht um AVIO-Adapter und Konsorten denke ich mal, sondern wahrscheilich eher um 'ne Art "Festverkabelung" der Adaptierung 4-mal-XLR-auf-CAT-Kabel...


    Aber rein mal so generell - die D-Buchsen sind ja genormt... Also auch das Rastermaß der Leiterplatine ? Selbst, wenn ich da verschiedene Pulte und Stageboxen, die ich kenne und habe, anschaue, sieht das so ziemlich nach standardisiertem Maß aus...

    Man könnte ja mal durch die verschiedenen Lager der Stagebox-Besitzer mit 'ner Schieblehre rennen und nachmessen :)

    Genormt ist da exakt garnix, abgesehen davon dass das alles A-Serie ist...
    Um mich den modernen Zeiten nicht gänzlich zu verschließen versuche ich mir dazu die CAD-Dateien zu organisieren, daher die Frage nach einer Übersicht der gängigen Gerätschaften.

    mal aus Interesse: warum die liste?

    erste Posting ab zweiter Zeile :)

    Mich interessieren die Rastermaße, räumliche Orientierung und Reihenfolge der Eingangsbuchsen,
    um daran ggf. mechanisch mit einem Steckmodul auf Cat-Buchse anzuflanschen.

    Das ist mechanisch etwas tricky (um eventuellen herstellerseitigen Fertigungstoleranzen beim Einbau der Buchsen Rechnung zu tragen), daher wäre es schade den Aufwand nur für ein spezifisches Produkt zu betreiben. Leider sind die Hersteller teils mit CAD-Zeichnungen sehr zurückhaltend, andere offenbaren viel Humor (Midas z.B. stellt z.B. nicht zu jedem Produkt aus der gleiche Familie verwertbare CAD-Files zur Verfügung, und wenn dann unterscheiden sich die Rastermaße minimal, obwohl man meinen sollte dass es sich um das gleiche Chassis handelt)

    Verehrte Forengemeinde,


    aus rein mechanischen Gründen* interessiere ich mich für die gängigen digitalen Mischgeräte
    mit abgesetzten Stageboxen und local Racks, habe aber davon näherungsweise keine Ahnung.

    (*habe gelegentlich Anfragen um kompakte Steckmodule für vier mal XLR auf Cat zu machen )


    Die digitale Quasselstrippe hat mir schon einiges zusammengetragen,
    aber mit der bekannten Unsicherheit und mangelnden Präzision.
    Dazu habe ich teils auf den Herstellerseiten gegraben,

    aber mir fehlt das Praxiswissen was davon (noch) gängig ist,
    und was eher Nische oder Vintage.


    Gefunden habe ich bisher an konkreten Geräten:

    digico d2-rack

    digico d-rack

    digico SD-mini-Rack

    digico SD-Nano

    digico SD-Rack

    digico DQ-Rack

    digico MQ-Rack


    Yamaha Rio1608

    Yamaha Rio3216

    Yamaha rio3224


    A&H AR3012

    A&H AR2412


    Midas DL16 (baugleich Behringer?)

    Midas DL32 (baugleich Behringer?)


    Soundcraft Mini-Stagebox

    Soundcraft Mini-Stagebox 32


    Avid local rack 16

    Avid stage rack 48


    Würde mich über Input freuen, und versuche die Liste dann zu vervollständigen.

    Mit etwas Glück schaffe ich einen funktionierenden Protoypen bis zur LEaTcon, freue mich auf Euren Besuch!.


    Dankeschön!

    was die größe der gigs anbelangt steckst du uns alle in die tasche :)

    Frage auch ob das für die jeweiligen Protagonist(in)en ein relevanter Maßstab ist.


    Mich ärgert z.B. bis heute ein klitzekleiner Job (Podiumsdiskussion mit drei Handmikros).

    Einzige echte Anforderung war rechtzeitig auf "record" am Minidisc-Rekorder zu drücken, und das habe ich mustergültig versaut.

    Es wäre mir auch nicht peinlicher gewesen wenn ich bei der Olympia-Eröffnung vergessen hätte den Gashahn an der Fackel rechtzeitig aufzudrehen.


    Egal ob Bandfestival im örtlichen Jugendzentrum oder eine Produktion mit dutzenden Trailern Material - hat beides seine Herausforderungen. Die Ansage bei einer 50 Mann Autohaus-Eröffnung sollte man genauso gut verstehen wie bei einem 50.000er Festival. Profi ist für mich, wer dem Kunden ein bestmögliches Ergebnis präsentiert.

    Ist ein bisschen wie mit Geld - entscheidend ist wie man drangekommen ist, wie man damit anderen gegenüber auftritt, und was man damit (gutes) macht.


    Ich schau mal was ich auf den Festplatten aus der guten alten Zeit noch finde...

    Schau Dir mal die Sachen von TPL an, die Jungs haben sich da ziemlich reingefuxst.
    Sind auch auf der LEaTcon, Stand A1-K08
    (wo ich zufällig auch die ganze Messe mit meinem Gerümpel rumstehen werde :)

    https://www.tpl-event-solution…op/category/tpl-system-28

    das schlimme wird aber vermutlich sein, das er den sarg nicht zu ende bauen kann.

    ich habe mal den grabstein eines steinmetzes gesehen und da fehlten noch ein paar verzierungen dran. er wurde leider auch nicht fertig.

    Ist das jetzt gut oder schlecht?

    Wahrscheinlich hat er mit seiner Zeit besseres zu tun. Wenn es ihm so wichtig wäre, dann hätte er sich schon längst eine Kiste geschreinert.


    Und wenn der Steinmetz die Zeit mit Leuten verbracht hat die ihm wichtig waren statt in einem Stück Granit herumzuschaben, dann hat er mehr für seine Erinnerung getan als es ein perfekter Grabstein kann.

    Vielleicht noch als Stichworte /Denkanstöße:

    Rollriser/Carts incl. "Fahrtrouten" wenn bestückt

    Erfordernis für Testplätze mit Strom und Licht im Backstage um das Equipment zu testen und vorzubereiten

    Subcores zur Vorverkabelung

    Plexiglaswände

    Dummy-cabinets

    Kemper (modelling amps)

    Schallschutz (Poti am amp ist bezahlt, also wird aufgedreht...)

    Spezialmikrofonierung (z.b. z-right stuff)

    Transport (Drumrig, einzelcases, Taschen, Koffer?)

    Logistik (wann was in welchen Laster und wann auf die Bühne),

    Sicherheit (z.b. bei Flügeln auf Tour) zwecks Ladewegen, Rampen, Hebezeugen etc.

    Verständnis für Sicherheit und Ordnung und ggf. Umgangslicht weil neben Musikern auch guitar- und drumtechs im Dunkeln auf der Bühne rumspringen könnten.

    Temperatur/Feuchtigkeit/Regenschutz für Instrumente

    Koordination/Kommunikation z.B. bei gestelltem Festival-Schlagzeug

    Leergut storage

    Mit einer Wasserpumpenzange ^^

    Hätte ich mich nicht getraut 8)

    brauchste auch ofmals nicht - wenn man von hinten mit einem feinen Schlitzschraubendreher zwischen die schwarze Metallfeder und das Gehäuse hebelt bekommt man den Kontakt auch gelöst, selbst wenn das Entriegelungsfähnchen komplett fehlt*


    *geschrieben von jemandem der im Jahr ein paar hundert Entriegelungsfähnchen ausbaut,
    und auch fast genauso viele wieder einbaut. Die Differenzmenge ist dann unerfreulicher Schriftverkehr :)


    Ursächlich sind imho plattgelatschte XLR Male-Stecker und Ethercon-Tüllen aus den alten Baureihen,
    bzw. der ganze Hausmarken China-Scheißdreck mit zu weicherm Gehäuse.
    Die alten XLR/Ethercon haben vorne einen kleinen freistehenden Metallsteg in dem die Gegenseite einrastet. Wenn der zu weit plattgedrückt ist, dann rutscht die Rastnase in der Kupplung nicht weit genug runter um den Stecker freizugeben.
    Bei den neuen Steckergenerationen von Neutrik ist das Gehäuse aus Stahl, und die Vertiefung nur eingefräst. Die sind deutlich trittfester.

    Indu hat zwar einen etwas reißerischen Beitrag dazu auf der Homepage ("lässt sich jeder bestehende Stromverteiler modular mit dem geforderten Überspannungsschutz nachrüsten."), der Hinweis dass das Thema nicht zwangsweise für temporär errichtete Anlagen zutrifft steht dort aber nicht mehr, oder stand an andere Stelle bei Indu,

    Sie hatten es irgendwo mal in einer Fußnote "entschärft".

    Surge Protection Box SPB™ | INDU-ELECTRIC®