Beiträge von Gunta

    Hallo zusammen,

    wie es scheint, habe ich hier zwischenzeitlich doch einiges verpasst.

    Zuerst einmal danke an alle, die sinnvoll geantwortet haben. Und natürlich auch danke an die Beiträge rund um Hasenställe, Rollbretter und sonstige akustische Referenzobjekte des modernen Lautsprecherbaus. Ich merke schon: Wer einfach nur nach einem günstigen 18"-Sub fragt, bekommt hier nicht nur Antworten, sondern direkt eine kleine kulturhistorische Reise durch die Welt der Beschallung.


    Ich habe inzwischen verstanden, dass ein Subwoofer offenbar erst dann als halbwegs akzeptabel gilt, wenn er mindestens 80 Kilo wiegt, eine Schwingspule im Format eines Kanalrohrs besitzt und nebenbei noch eine 20 Meter hohe Halle mit 1000 Leuten so beschallt, dass dem Mond die Umlaufbahn verrutscht.


    Da mir meine erträumte Antwort offenbar niemand in servierfertiger Form geben kann, bleibt mir nur noch der hochriskante, in Fachkreisen vermutlich umstrittene Ansatz:


    ich werde das Ding einfach selbst kaufen und ausprobieren.

    Ja, ich weiß, gewagte Methode.


    Fast schon revolutionär.


    Eigene Erfahrungen sammeln, statt 14 Seiten lang theoretisch zu klären, ob bei 500 Watt an 4 Ohm sofort der thermische Weltuntergang eintritt oder ob vorher noch kurz der TÜV, die Feuerwehr und das Bundesamt für Subwooferangelegenheiten informiert werden müssen.


    Ich werde mir die Teile also in den nächsten Wochen oder Monaten holen und dann hier selbst berichten.


    Dann gibt es die Antwort aus erster Hand:

    nicht aus Datenblattromantik,

    nicht aus Rollbrettvergleichstabellen,

    nicht aus dem hasenstalloptimierten Nahfeld,

    sondern aus echtem Hobbybetrieb.


    Vielleicht hilft das dann irgendwann auch dem Nächsten, der nicht wissen will, ob man damit die nächste Welttournee fahren kann, sondern einfach nur:

    „Macht das Ding für kleines Geld brauchbaren Bass oder verwandelt es sich beim ersten Kick in Konfetti?“


    In diesem Sinne nochmal danke an alle, die tatsächlich etwas zum Thema beigetragen haben.

    Und an den Rest natürlich auch ein herzliches Dankeschön:

    ohne euch wäre der Thread zwar informativer, aber deutlich weniger unterhaltsam geworden.


    Danke für die Professionelle Einschätzung Wurst Werner, ich traue mir es zu ein eigenes Preset zu entwerfen. Kann ich ja dann hier auch posten. :thumbup:

    Wie man sieht, ist die Impact Serie nicht dabei. Das bedeutet, Du musst dir dein eigenes Preset erstellen, um den vulnerablen 2.5" Treiber zu schützen.

    Danke für die Hilfe zegi verlegen*

    Jetzt seid doch nicht so kompliziert. Er will doch nur wissen, ob die Kiste für schmales Geld brauchbar ist. Wieso beantwortet denn niemand die Frage mit einem simplen: "Ja, Digga. Gönn' dir!"


    Mehr will er ja gar nicht hören. Das Thema hätte nach einer Antwort für den Fragesteller beantwortet sein können. iron

    Danke erst mal an alle für die bisherigen Antworten, besonders an Wurst Werner . 🙂

    Ich glaube, man muss das Ganze bei mir ein kleines bisschen aus der Azubi-Perspektive betrachten:

    Mein Budget ist eher „realistisch knapp“ als „kauf halt was Gescheites“. Es geht mir also gerade nicht darum, die ultimative High-End-Lösung zu finden, sondern erst mal überhaupt eine erste passive PA-Anlage auf die Beine zu stellen, ohne dass mein Konto danach therapeutische Hilfe braucht .

    Mich interessiert deshalb vor allem, ob solche Subs für meinen Einsatzzweck grundsätzlich taugen. Also nicht im Sinne von:

    „Ist der Frequenzgang bei 30–120 Hz besonders linear?“

    sondern eher ganz bodenständig:

    Spielen die Teile vernünftig?

    Halten sie das aus, wofür sie angegeben sind?

    Sterben sie mir nicht direkt den Heldentod, wenn sie an einer passenden Endstufe mit ihrer Nennleistung betrieben werden?

    Und kommt in einem normalen Raum mit vielleicht bis 100 m² und ca. 3 m Deckenhöhe ein brauchbarer Bass raus?

    Mir ist völlig klar, dass es für mehr Geld deutlich bessere Lösungen gibt. Aber ich will keine 20 Meter hohe Industriehalle mit 1000 Leuten und apokalyptischem Tiefbass beschallen. Ich will einfach nur, dass es bei kleinen Hobby-Anwendungen ordentlich untenrum macht und nicht nach zwei Wochen zu Brennholz wird.

    Deshalb ist meine Frage eher:

    „Für kleines Geld brauchbar?“

    und nicht:

    „Ist das professionell die eleganteste Lösung der nächsten drei Jahrzehnte?“
    LG

    Hallo,

    Zur Einordnung: Ich möchte das Ganze eher als Hobbyanlage nutzen, also nicht für 1000 Leute mit ultratiefem Bass, sondern eher für maximal ca. 100 Personen.


    Als Endstufe würde ich vermutlich eine t.amp E800 nehmen. Die Subs würden zusammen mit meinen Bell VPS 3 laufen, die aktuell ebenfalls an einer E800 hängen.

    Als DSP nutze ich ein the t.racks DSP 4x4 Pro.


    Geplant für den Qharfedale wäre ungefähr:

    Highpass bei ca. 35 Hz mit 18 dB/Okt.

    Lowpass irgendwo bei ca. 100 bis 120 Hz, ebenfalls 18 dB/Okt., je nachdem was mit den Tops am besten passt.


    Mir geht es also nicht um High-End oder große Beschallung, sondern darum, ob der Wharfedale in so einem Hobby-Setup brauchbar ist und ordentlich funktioniert.

    Danke im Voraus für eure Antworten!

    Moin, hat hier jemand den Wharfedale Pro Impact-X18B schon selbst gehört?


    Der ist aktuell preislich interessant, weil er als B-Ware nur 280 € kostet und damit unter Fame MT-118B und the box PA 18 liegt, die eher bei 350 € liegen.


    Ich suche aber keine Theoriemeinungen, sondern echte Praxisberichte:

    Wie klingt er im Vergleich?

    Kann er pegelseitig was?

    Ist er eher brauchbar oder nur „billig“?


    Und bitte: Wenn ihr ihn nicht selbst gehört habt, spart euch bitte die üblichen Sprüche à la „für das Geld gibt’s doch nichts Vernünftiges“. Ich suche Erfahrungswerte, keine Vorurteile.

    Danke im Voraus! :)