Beiträge von hms

    Die eierlegende Wollmilchsau die du suchst gibt es sicherlich nicht.
    Was deinen Ansprüchen sicher am nächsten kommt wäre sicher D&B Q
    und vergleichbar. Allerdings alles andere als günstig.


    Da wir auch 3-4 Jahre nach einem brauchbaren System gesucht haben weiß
    ich wie schwierig es ist etwas passendes zu finden. Fast an jedem System
    gibt es irgendetwas was einem nicht gefällt. Am Schluß blieb irgendwie nicht
    viel übrig das ins Budget passte. VRX oder DVA. Beim VRX störte mich einfach das
    feste Curving (kann natürlich auch als Vorteil gesehen werden) Allerdings ist halt
    nach 3-4 Units Schluss mehr macht keinen Sinn.
    Nach anfänglicher Skepsis und viel testen und hin und her ist es ein DVA geworden.
    In der Preisklasse sicherlich konkurenzlos. Nach mittlerweile einigen Jobs zeigt sich
    immer mehr das es ein guter Kauf war und eine sehr breites Anwendungsspecktrum abdeckt.
    Von 2 Topteilen auf Stativ bis 16Stck für 1500PX Coverrock hat das System bis jetzt alles
    gut gemeistert ohne großartig ans Limit zu gehen. Am Anfang dachte ich dass das System
    wegen des großen Abstrahlwinkels in manchen Hallen Probleme macht. Was aber nicht der Fall war. Auch Ridertechnisch ist das System sicher nicht erste Wahl. Mann bekommt DB
    aber noch eher an den Mann als viele andere Hersteller. Auch das Handling und die Outdoortauglichkeit sind in Ordnung.
    Das soll kein Werbebetrag sein und ich bin mir durchaus bewusst das es sicher bessere
    Systeme gibt. Aber wenn man alle Systeme Vergleicht die ins Raster fallen und etwas noch
    bezahlbares will kommt man am DVA fast nicht vorbei. (auch das neue T12 sieht sehr interessant aus) Auch die Verbreitung und Zumietbarkeit ist in ganz Deutschland mittlerweile
    relativ hoch (Da sieht es bei AkustikLine etc viel schlechter aus)


    MFG HMS

    Danke erstmal allen für eure Mühe. Ein paar hilfreiche Vorschläge gab es schon!


    Vorweg erstmal hab ich mich von dem Gedanken verabschiedet nicht viel testen zu müssen.
    D.H. wir werden sicher nicht drum herum kommen 3-5 verschiedene Lautsprecher zu bestellen
    und zu vergleichen. Da das alles Geld und vorallem Zeit kostet die wir nichtmal ansatzweise haben,
    haben wir den zeitramen größer gesteckt und arbeiten ersteinmal mit dem vorhandenen Material weiter.


    In die engere Auswahl sind ersteinmal gefallen:


    18tbx100, 18LW2400


    Hab mal um grobe Richtwerte zu erhalten etwas mit Winisd gespielt, hier schlägt sich der 18tbx100 erstaunlich gut.
    Ist das auch in der Praxis so?


    Wenn es jetzt noch was vergleichbares in Neodym gäbe das 300€ netto EK nicht überschreitet wäre das unser Mann.
    Alles vergleichbare in Neodym für das ich bis jetzt einen EK angrefragt habe liegt detlich drüber.


    Wenn noch jemand einen Tipp hat für was vergleichbares, das noch 20-30€ drunter liegt oder in Neodym
    wäre das eine Sache.
    Der Oberton ist sicher auch nicht schlecht. Für Oberton bekomme ich aber keinen EK her und 600RMS sind mir etwas
    zu wenig.
    Hat noch keiner Erfahrungen mit den FaithalPro? Im Vergleich zum 18tbx100 schneiden sie schon deutlich schlechter ab?


    Input input input :D

    Der Balastprofi gefällt mir von der Grundidee schon, sieht wirklich interresant!


    Nur mal zur Verständnissfrage: Die Tanks sehen für mich alle oben offen aus. Oder bin ich doof.
    Ich sehe keinen Auslaufhahn und keinen Deckel.


    Wie wird das gehandhabt?


    MFG HMS

    Was ich noch anfügen muss, Doppel 18" kein 15" etc.
    Die Diskussion ob 15" oder 18" können wir uns sparen. Ein Tiefgehender 15" spielt obenrum auch nicht
    wirklich höher als ein 18". Es ist mehr von den Parametern als von der Größe abhängig.


    MFG

    Danke erstmal das endlich etwas Leben hier rein kommt.


    Ihr habt einige Probleme angesprochen die mir durchaus klar sind.
    Nochmal unterstreichen muss ich: Es geht wirklich um den besten Kompromiss zwischen Tiefgang
    Pegel und Größe. Ich will in keinester Weiße das Rad neu erfinden oder die Physik bescheißen.
    Die Schwierigkeit besteht darin eben möglichst wenig Einbußen in allen Bereichen zu haben.


    Natürlich sollte der Bass preislich ins Portfolio passen (Siehe Bell und DB Technologies)
    Dieser Weg hat sich bei uns als der durchaus beste erwiesen. Mit Material im mittleren Preissegment
    ohne Markengehype und sorgfälltiger Produktauswahl (D.H. wirklich schauen was man kauft)
    kann ich dem Kunden ein relativ hohes Maß an Grundqualität bieten, mit dem 95% aller Kunden leben
    können ohne horende Preise für die Technik abrufen zu müssen. Wir sind sehr zufrieden gerade mit
    dem DVA und haben wirklich 2 Jahre gewartet bis wir uns für das System entschieden haben.
    Mehr Box für wenig Geld gibt es am Markt fast nicht. Bell wurde komplett gebraucht gekauft und
    läuft seit Jahren ohne Murren. Mit etwas Zuhilfe am Controller klingt das auch wirklich brauchbar.
    Gerade für Outdoor und Wald Wiesenbereich sehr Pflegeleicht und läuft läuft läuft.


    Aber zurück zum Thema:


    Der S20 gefällt mir vom Sound schon nicht, zu schwabbelig und weich (Output ist sehr in Ordnung, in
    diesen Bereich sollte der Selbstbau gehen) Das Problem mit der Ankopplung ist mir bewußt.
    Der Doppel 18" sollte bis ca 120 HZ einsetzbar sein. Für das DVA sind irgendwann noch Flugbässe
    geplant die dieses Loch stopfen können. ( Der S30 ist ein schlechter Witz, unpassender geht es wiklich nicht)


    Vielleicht sollte ich einfach nochmal zusammenfassen was ich mir vorstelle:


    Output: Ähnlich S20
    Größe: 60cm x 60cm x max 1m
    Tiefgang: -3DB ca 45HZ - 50 HZ (so das kein Infra benötigt wird)
    Kosten: VK - 350€ pro Lautsprecher
    Gewicht: Wenn möglich Neodym (wird aber wegen der Verteuerung wahrscheinlich auf auf Ferrit hinauslaufen)
    60KG max sollten aber auch damit möglich sein)
    Bassfeflex weil einfach der Arbeitsaufwand für Hörner etc. zu hoch ist.


    Messsytem ist vorhanden. Einen einfachen Bassreflex zu berechnen bekomme ich auch selber hin.
    D.H. es geht eigentlich hauptsächlich um den Lautsprecher.


    Eine kleine Auflistung an brauchbaren Lautsprechern in diesem Preisbereich wäre nett. (18" die in kleinem Volumen laufen)
    Ich habe einfach nicht die Zeit sämtliche am Markt verfügbaren 18 Zöller unter die Lupe zu nehmen und zu vergleichen
    und das Geld zig verschiedene zum testen zu bestellen.


    Was schonmal recht gut aussieht ist der Bauvorschlag von Jobst mit dem Faital 18" kommt schon sehr
    nahe an meine Vorstellung ran. (Auch preislich recht interessant) Hat jemad Erfahrungen mit dem
    Bauvorschlag. Ist ja kein Problem die Kiste als Doppel umzurechnen.


    Ich hab einfach keine Lust mehr auf die Katze im Sack, wir haben z.B. vor einigen Jahren
    die SK-Hörner gebaut (12 Stk.) was soll ich sagen nach 4 Wochen verkauft, null Tiefgang viel
    zu wenig Output. Sowas soll sich nichtmehr wiederholen.

    PS. Bitte lasst mich mit irgendwelchen dubiosen Verkaufsangeboten in Ruhe. (Ich meine ganz speziell
    eine Person hier im Forum :wink: beim HKM kann ich selber einkaufen und Westrarestposten kann ich
    auch zuhauf bekommen und Entwicklungskosten von 200€ PRO STK. ist auch etwas viel :lol: um eine
    schnöde Bassreflexkiste zu berechnen sind 30€ pro Kiste noch zuviel)


    MFG Leopold

    Ich weiß verdammt schwieriges Thema.


    Die Frage ist halt einfach ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, Lautsprecher ab der 400€ Klasse
    aufwärts einzusetzen.
    Ist der Pegelgewinn wirklich so groß das mir 2 sehr teure Lautsprecher 3 in der 300€ ersetzen.
    oder zumindest vom Volumen her.
    Wir brauchen einfach einen universell einsetzbaren Bass der in allen belangen einen guten
    Kompromiss darstellt. Leider kosten alle am Markt erhältlichen doppel 18" weit über 2K
    die unsere Kriterien erfüllen.
    Unser Anwendungsgebiet erstreckt sich von ca 400PX bis zu 3000PX unter Linearray.
    Vorhanden sind folgende Systeme.
    DB Fiftyline 4Stacks mit 8 Bässen (Der FL18 läuft schon sehr gut, der doppel 18" sollte nochmal etwas besser
    laufen) Weiß jemand was da drinn ist.
    DB DVA T4 12 Units (noch ohne passende Bässe, S20 gefällt mir nicht)
    20 Stacks Bell VPS 420 (Die Bässe haben einfach zu wenig Output hier sollte ein Doppel18" annähernd 3 VPS 420 ersetzen)
    4 Thomann T-Pro18 (Proel) die kommen irgenwann weg.
    Wir müssen einfach langsam etwas struktur in unseren Boxenwald bringen.


    Die Doppel18" sollten unter dem DVA laufen und später auch unter doppel 12" horngeladenen Topteilen.
    Die Bell bleibt im Lager für Wald Wiesen Openair Geschichten.


    Jeder Input ist mir recht der mich weiterbringt.

    Hallo alle zusammen


    neue Bässe sind geplant. Angestrebt ist ein Außenmaß von 1m x 60cm x 60cm
    Da der Markt unüberschaubar ist und man nicht 15 verschiedene Lautsprecher zum
    testen rumliegen hat wären einige Tips recht hilfreich.


    Der Bass sollte natürlich eine Eierlegende Wollmilchsau sein. :D
    Nein Spass beiseite es geht einfach nur darum einen brauchbaren KOMPROMISS
    zwischen Preis, Größe, Tiefgang und Output für einen bezahlbaren Preis hinzubekommen.


    Welche Kanidaten fallen in dieses Raster und spielen in kleinem Volumen brauchbar tief.
    Marke ist mir egal solange ich einen brauchbaren EK bekomme.


    In der engeren Auswahl wären der Beyma G550 und der RCF 401ND (oder so ähnlich)
    Die sind mir aber so 30-50€ zu teuer. Gibts was was günstiger spielt und etwas günstiger
    ist?


    LG Leo


    PS. Nein keine Single 18" doppel 15" oder sonstiges.

    Was ich noch kurz anmerken wollte:


    Als die am besten funktionierende Herangehensweise hat sich herausgestellt,
    alle Mikros auf halb zu lassen und den jeweiligen Sprecher immer bis Anschlag ziehen.
    Hat den Vorteil. Ein lautes Mikro macht weniger Feedback, wenn aber jemand unkontrolliert
    ins Mikro spricht ist er nicht ganz aus. Was recht peinlich werden kann. So ist er nur
    die ersten 2-3 s leiser was keinem auffällt.
    Allerdings ist es wirklich sehr anstrengend sich mehrere Stunden zu konzentrieren. Vorteil
    die Zeit geht selbst bei trockenen Themen relativ schnell vorbei.
    Nur mit den Funken ist das sehr sehr schwierig weil man schwer den Überblick behalten kann wo
    das Mikro im Raum gerade ist und sich die Feedbackanfälligkeit ständig ändert.


    MFG

    Nochmal danke für alle Tips :)


    da ich wenig Zeit habe nur ein kurzes Review.
    Raum war kleiner als erwartet da der Veranstalter noch kurz vor der VA den Raum gewechselt hat.
    Auf der einen Seite gut auf der anderen nicht. Lautsprecher wurden doch 10/1.
    Einen Tag vor der Veranstaltung habe ich mir noch 7 x Shure wasweisich von jemandem gemietet.
    Waren Kondenser aus einer uralten Koferenzanlage. Das komische die Dinger wollten an einem
    01V96 nicht. An einem anderen Pult auch nicht. Kam einfach kein Pegel raus. Erst dachte ich das es
    vielleicht doch dynamische sind Fehlanzeige. Batteriefach fehlanzeige. Keinen Dunst woran es lag.
    Vielleicht wollen die alten Dinger weniger als 48V Power (würde mich brennend interessieren was da los war)


    Es wurden dann doch SM58, kurz gesagt hat relativ gut funktioniert. Der VA war zufrieden. Der Pegel vor
    Feedback hielt sich zwar in Grenzen aber es hat ausgereicht das Jeder im Saal etwas versteht.
    Hauptproblem waren eher die 2 Funken im Saal. (Bauchnabel Sprecher, Kopfnicker, etc. das übliche
    halt)
    Ich war nicht ganz zufrieden, die Sprecher mussten einfach zu nah an die SM58 ran. Werde das mal mit
    anderen Mikros versuchen Rode Nt5 oder so. Nur eine Dame bekam ich nicht wirklich laut, da hätte aber
    auch ein anderes Mikro nichts gebracht. Die Dame hat nur geflüstert, auch nachdem ich sie mehrmals
    gebeten habe lauter zu sprechen wurde sie nicht lauter. Da es aber bei den anderen funktionierte war
    jedem klar woran es lag. Die Optik war nicht schick und der Veranstalter hätte sicher gerne etwas
    unauffälligeres gehabt aber im Endeffekt war nur wichtig das es funktionierte.


    Im Großen und Ganzen hat es besser funktioniert als ich dachte (die EQ einstellung wollt ihr nicht sehen :wink: )
    aber das Nächste mal wird es wesentlich besser.


    Schönes WE
    MFG Leo

    Danke erstmal für die Tips. Das meiste war mir eigentlich schon klar.
    Was ich vielleicht noch sagen sollte, das es sich sicher nicht um eine Vorstandssitzung oder anderen
    Kram handelt bei dem Presse zugegen ist. Natürlich muß es trotzdem funktionieren.
    Aus zeitlichen und kostentechnischen Gründen werden wir es einfach mal mit den SM58 versuchen.
    Yamaha 01V96 + 2 x 31Band EQ und den Tonsäulen. Da wir einen Tag vorher aufbauen, haben wir genügend Zeit
    zum Experimentieren. Auf die Optik der Mikrofone lege ich bei dieser Sache nicht so viel wert damit muss der
    Veranstalter leben. Um den Multimediakram muss sich der Haustechniker kümmern, wir sind nur für die Beschallung
    gebucht. Keine Kompressoren war mir auch klar erhöht nur die Gefahr von Feedbacks. Gate? mal versuchen
    wahrscheinlich auch eher nicht. Ich denke wenn ich den Sprechern klarmachen kann das sie nah an die Mikrofone
    müssen sollte es funktionieren ( ich denke das wird das Hauptproblem)
    Wenn wir es nicht vernünftig zum Laufen bringen muss ich es halt als Lehrveranstaltung verbuchen. :)


    Ich werde euch jedenfalls erzählen wie es ausging!


    Wie sieht es eigentlich mit Grenzflächen auf den Tischen aus? Brauchbar?

    Hallo Leute


    leider haben wir für das WE einen kleinen Auftrag angenommen mit dessen Umsetzung ich mir nicht
    ganz so sicher bin. (da absolutes Neuland)
    Kleiner Raum 7 Mikrofone auf Tisch und 2 x Funk. 8h Diskussion etc.
    Da wir wenig Zeit hatten haben wir uns da nicht wirklich Gedanken gemacht.
    Ich dachte es wäre einfach Tischmikrofone zu bekommen, leider hat niemand im
    Umkreis etwas im Bestand.
    Jetzt ist die Frage ob SM58 auf kurzem Tischfuß auch funktionieren könnten.
    Ob Noisegates pro Kanal sinnvoll sind oder ein schneller Finger besser ist.
    Mikrofone einfach offen lassen ist sicher nicht so das optimale.


    Oder wie geht ihr an die Sache ran? Bin dankbar um jeden Tipp.
    Oder geh ich wirklich zu blauäugig an die Sache ran.
    Als Beschallung hab ich 2 Tonsäulen. Gates, Compressoren, EQ's ist
    in ausreichender Anzahl vorhanden.


    Danke schonmal!

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,


    da Messe für mich etwas Neuland ist und sich meine Erfahrungswerte sehr in Grenzen halten, bräuchte ich
    eure Hilfe.
    Und zwar soll ein Messestand mit der Größe 12m x 4m beleuchtet werden. Da es sich nicht gerade um
    eine Regionalmesse handelt soll das ganze natürlich keine Bastellösung sein.
    Zur Verfügung stünden leider nur Stufenlinsen mit 1KW.


    Sind normale Stufenlinsen überhaupt brauchbar? (Farbtemparatur, Ausleuchtung)
    Wenn ja wieviele würdet ihr für eine flächige Ausleuchtung veranschlagen? 12 oder eher 20
    Was für bezahlbare Alternativen gäbe es?
    Was wird hier normalerweise verwendet wenn es proffesionell sein soll?


    Bin um jeden Tipp dankbar, hier gibt es ja einige Kollegen die oft auf Messen unterwegs sind.


    MFG HMS

    Will mich hier mal anhängen.


    Ich suche schon länger passende Funkstrecken und die Line6 machen einen sehr guten Eindruck.


    Kann die XD-V70 mit den im preislich zwischen 400€ - 700€ vertretenen Funken der
    einschlägigen Hersteller (SLX, EW 100 etc.) mithalten oder muß man das Gerät eher
    als semiproffesionelle Strecke für den ambitionierten Musiker sehen.


    Der Einsatzzweck wäre halt der ganze Standartkram: Stadtfest, Top40, Moderation etc.
    Ist die Funke diesem Anwendungszweck gewachsen?


    Wie hoch ist die Reichweite? Vergleichbar mit c oder D Band oder deutlich weniger?
    Wie Anfällig ist das Ganze. Gibt es Probleme wenn mal ein paar Menschen zwischen
    Handsender und Empfänger stehen oder ist das relativ unanfällig?
    Wieviele Geräte kann man nebeneinander betreiben. Die vollen 12 Kanäle?


    Sorry für die ganzen Fragen. Es geht einfach primär darum auszuloten ob es eine ernstzunehmende
    Alternative wäre. Da sich das ganze schon sehr verlockend anhört. Shure Köpfe weiterverwenden,
    Kein Stress mit Anmeldungen und dem ganzen Frequenz-Zenober, Antennen durchschleifbar etc.


    MFG HMS :)

    Wir haben im Fasching hier auch einiges unterwegs. Hier in der Gegend ist das wirklich Krank
    was die Wägen durch die Gegend fahren. Das geht los bei 2-3 18" pro Seite bis zu 30KW Turbosound.
    Wir selber betreuen dieses Jahr etwa 10 Faschingswägen (es sollten so etwa 200 Boxen unterwegs sein)
    Die Ausfälle die letzten Jahren waren sehr übersichtlich. Wenn man ein paar Sachen beachtet hätte ich da
    keine Bedenken.


    - brauchbares Material
    - das absolute Muss ist ein guter Stromerzeuger (kein Baumarktmist)
    - Irgendwelche Scheinwerfer mit auf die einzelnen Phasen das das Aggregat eine Grundlast hat.
    - Die Anlage muss funktionierende Limiter haben (Behringer reicht) und sollte nicht verstellbar sein.
    - Das ganze 2-3 db vor Clip Limitieren
    - Selber verbauen und einstellen


    Ps. Wenn jemand mal was erleben will (ich finde es schrecklich) Dillinger Nachtumzug
    geschätzte 60-70 Wägen mit gesamt sicher 300KW auf einem Volksfestplatz. :shock:
    Ich bin jedes Jahr wieder aufs neue geschockt.


    MFG HMS

    So jetzt benötige ich auch mal eure Hilfe.


    Bei uns steht der Kauf mehrer aktiver Multifunktionsboxen an. Ursprünglich sollte
    es die RCF Art 322 Ai werden mit vollflächigem Gitter und vielleicht noch 2 x 310
    als kleinere Variante. Allerdings ist die 322 mittlerweile ein Auslaufmodel und
    wer kauft schon eine Box die bald nichtmehr lieferbar ist.


    Als Alternative gäbe es natürlich jetzt die 422 die preislich etwa das gleiche kostet.
    Allerdings finde ich diese Box sehr häßlich und was normalerweise ein absolutes
    KO Kriterium ist: Es gibt anscheinend nurnoch die Möglichkeit die Box liegend zu
    fliegen, da es nurnoch oben und unten einen Flugpunkt gibt.


    Hat schonmal jemand die 322 gegen die 422 probegehört?
    Oder weiß ob es diese in naher Zukunft wie die 322 mit vollflächigem Gitter geben wird?
    Wie fliegt ihr die 422 oder 7 Serie (auch hier gibt es nur oben und unten einen Flugpunk)?
    Wird es die 4er Serie auch als passiv Variante geben?


    Bitte postet einfach alles was ihr zu den Kisten wisst, da wir uns bald entscheiden sollten
    ob wir noch einen Schwung der 3er Serie kaufen sollen, oder einfach noch etwas warten sollen.
    Am wichtigsten wären Aussagen zur Flugproblematik!


    Oder wisst ihr Alternativen? Etwa die Preisklasse, Flugbügel, als Monitor einsetzbar, in mehreren
    Größen verfügbar. Am besten auch als passiv Variante.


    Vielen Dank im voraus.

    Mein Tipp wäre :-D häng dich erstmal an einen größeren Verleiher oder eine Band, geh
    öfter mit zum Aufbauen, löcher die Jungs und schau das du da was lernst. Gut bezahlt
    ist das meistens natürlich nicht. Wahrscheinlich hast du aber unterm Strich mehr verdient
    und gelernt als wenn du dir so Zeug selber her tust. Wenn du dann mit der Zeit einiges
    an Wissen mitgenommen hast fang langsam an dir das Zeug selber anzuschaffen. Dann
    weißt du eher was du benötigst und brauchst kein Forum mehr.
    Der positive Effekt des ganzen ist, das man von dem Verleiher für den man "günstig" arbeitet
    meistens supergute Preise bekommt und manchmal auch was umsonst mitnehmen kann.
    Mit dem Material würde ich dann anfangen öfter selber Parties zu bestreiten.
    Die Leute die sich kleine Systeme her tun und dann verleihen wollen haben das Zeug
    meistens einige Jahre aber überhaupt keinen Plan was sie da tun :?
    Wenn du gleich mit vernünftigem Zeug arbeitest lernst du wenigstens was.
    Und wenn dir mal aus Zufall was größeres zufällt schiebst du es einfach mit Provision weiter
    und lässt es über deine Firma laufen. Wir haben viele so kleine Kunden wo unser Material steht
    aber deren Firma drauf steht. Solange es gezahlt ist stört mich das wenig :lol:


    Ich würde das ganze aber wirklich anderst angehen, es gibt genug Material auf dem Markt.
    Man muss nur ne Quelle wissen wie man billig ran kommt.

    Generel ist es kein Hexenwerk ein paar kleine Lautsprecher an eine Traverse zu bekommen.
    Mit zugelassenen Ketten, Ringösen und Schraubverbindern etc.....


    Was ich an der Sache nur als Problem sehe:


    " ich wollte zwei Fullrange Tops (China-Plastik) 12" an meinem
    3 Punkt auf hängen.
    Die Speaker haben oben zwei M 10 Gewinde und unten eins."


    Du solltest erst klarstellen ob die Punkte als Flugpunkte zugelassen sind. Normalerweise sind diese
    M10 Gewinde an den Chinateilen für Wandhalterungen gedacht. Praktisch ein U-Bügel der von der
    Oberseite der Box bis zu Unterseite geht. Den Unterschied zu Ringösen kann man sich ja denken.
    In den meisten China Plasikboxen sind da nur billige Einschlagmuttern aus Blech verbaut. Und die
    Boxen sind sehr dünnwandig. Praktisch hält das nichts aus und es ist grob farlässig daran die Box
    zu fliegen, ich habe schon mehrere dieser Kisten von innen gesehen. Du kannst aber gerne mal ein
    Foto einstellen, dann kann man sich ein besseres Bild machen.


    MFG HMS

    Für 9V Blocks gilt bei uns, umso billiger umso besser :D
    Gekauft wird was gerade greifbar ist. Nach der VA fachgerächt entsorgen
    und die nächste rein. Mal ganz ehrlich für das was so ne Duracell kostet bekomme ich
    6 günstige :shock: Und da stellt sich die Frage des Preis Leistungsverhältnisses nichtmehr.
    Halb leere oder schon benutzte gebe ich gerne DJ's mit :twisted: da ist es nicht so schlimm wenn
    sie doch mal leer sein sollte. Und gerdet wird meist auch nicht viel.


    P.S. Wenn ich ne VA hätte die vor 10.000 Leuten abläuft oder ähnlich würde ich vielleicht
    doch ne Batterie um 8€ kaufen, wenn auch nur für die Nerven :lol:

    Also Lautstärkeregler an der Endstufe gehören meiner Meinung nach immer auf ganz rechts.
    Dass das Nachteile mit sich bringt ist klar. Die Vorteile überwiegen aber deutlich.
    Voraussetzung ist aber wie einige schon sagten eine sinnvolle Gain-Struktur. Wenn alles
    halbwegs vernünftig eingepegelt ist und man keinen eingebauten Rauschgenerator hat sollte
    sich auch der Wasserfall in Grenzen halten. Im Verleihgeschäft sollte im Optimalfall alles so
    ausgelegt sein das möglichst wenig Fehler passieren können. Lautstärkeregler nach rechts und
    Limiter passend eingestellt hat sicher schon so einige Boxen gerettet, alles andere ist eine eingebaute
    Fehlerquelle. Selbst wenn man das Material nur selbst bedient kann es zu Fehlern kommen.
    Oder wenn man mehrere Anlagensetups fährt, Preset laden fertig und nicht noch an der Endstufe rumschrauben.


    Es gibt aber durchaus Ausnahmen. Die TSA z.B. ist am Eingang so empfindlich das einfach keine sinnvolle Gain-
    Struktur möglich ist. Oder spezielle Veranstaltungen auf denen das Rauschen wirklich stören könnte, da greift dann
    halt der Limiter früher.
    Wenn wir Anlagen so rausgeben sag ich den Leuten auch gerne sie können an der Endstufe die Tops oder Bässe
    selbst zurückregeln um die Anlage so einzustellen wie sie es gerne hätten, kann ja nix passieren außer das es
    leiser wird. Es gab früher auch Endstufen die hatten die Regler hinten was ich sehr sinnvoll fand :grin:


    Aber im Endeffekt kann das jeder so handhaben wie er will, hauptsache es funktioniert :D .
    Aber gerade im Party-Pa oder unbedarften Usern empfehle ich die Amps voll aufzudrehen, weil gerade hier
    die meisten Bedienfehler passieren.


    MFG HMS