Beiträge von stb

    Hallo in die Runde!


    Ich habe hier ein Pultfile (Scene) für eine Band, welches ein Kollege gebaut hat, den ich hin und wieder bei dieser Band vertrete. Er macht das meist mit m32Rack und Laptop/ Tablet. Ich hingegen bevorzuge die Hardwarevariante. Aber egal - Folgendes Kuriosum liegt nun vor, welches ich bisher nicht beheben konnte:


    Der Channelstrip eines Kanals bleibt schwarz. Egal welche Farbe man auswählt. Beschriftung funktioniert auch, ist aber aufgrund des schwarzen Strips nicht sichtbar. Am Pult (Hardware) liegt es definitiv nicht. Habe mehrere Pulte probiert, andere Szenen funktionieren einwandfrei. Der Effekt ist auch im Editor (sowohl X32 als auch M32) zu beobachten. Der Kanal arbeitet auch ganz normal, ist aber (Achtung Flachwitz!) ein "Schwarzarbeiter"...


    Ich werd´noch verrückt, das kann doch nicht sein. Check ich da was nicht? Hat jemand eine Idee?

    Das ist mir letztens auch zum ersten Mal passiert: Der Sänger einer (gar nicht mal soo schlechten Rabauken-)Band wirft beim Schlussakkord das 935er mit voller Wucht auf den Boden. Gott sei Dank kein Schaden am Mikro und sonstigem Material.

    Ich hab mir den Kameraden dann sofort Backstage zur Brust genommen und ihm einen Einlauf verpasst. 1. zum Thema ständig Kapsel zu halten und 2. Mikro auf Boden werfen. Geht gar nicht! Er hat sich dann entschuldigt, es sei hat mit ihm durchgegangen (Kunst und so) und auf seine gute Haftpflichtversicherung verwiesen. Nur hätte die natürlich nicht gezahlt, da ja Vorsatz...


    Blöd für ihn und die Band war nur: Es war ein Wettbewerb und ich saß auch in der Jury...

    Genau so wird es doch von den Werbeabteilungen der einschlägigen Hersteller angepriesen und auf die Musiker losgelassen. Da kauft man sich halt so ein digitales Mini-Mischgerät mit Presets und schon hat man den "Suuupersound" und den kann man dann abspeichern und jederzeit überall wieder abrufen. FOH-Platz mit Techniker => überflüssig.


    Wer das glaubt, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten...


    KI in Ehren, aber meistens fehlt es dann aber auf der andren Seite an der natürlichen Intelligenz (und die ist mir erstmal lieber).

    Aber mal zurück zum Thema:


    Ich hab jetzt nach einiger Zeit der Nutzung beobachtet, dass mir im direkten Vergleich AES zu Analog die Analogvariante irgendwie "frischer", "spritziger", "druckvoller", lauter(?) vorkommt. Gemessen hab ich da noch nicht. Ist nur ein Höreindruck. Gefühlt muss ich auch im Master etwas mehr schieben um AES auf den selben Pegel/Lautstärke zu bringen. Kann das überhaupt sein oder hab ich einen an der Waffel und bilde mir das nur ein?


    Hat das jemand auch schon beobachtet?

    Wenn ich die Toms auf größt mögliches Sustain (und Ton) auf akustisches Spiel stimme, braucht´s für PA-Abnahme in der Regel erstmal den EQ. Und zwar "Dröhn + tieffrequentes Koppeln raus" (je nach Größe) und dann Geschmacks-EQs "Holz raus" und "Platsch weg". Aber dann ist schon auch schell das Gate am Start. Ich versuche immer mit dem Hold-Regler (sofern vorhanden) die Tonlänge zu definieren; abhängig von der Trommel und dem jeweiligen Musikalischen Kontext.


    Ich hatte letztlich eine Jazzband (Dixie etc.) und freute mich schon auf BD und 2 OH - leider war die BD (Wolldecken bis zum Anschlag) und auch der Rest vom Set total bedämpft, so daß bestenfalls eine Pop-Kick draus wurde und ich doch alles mikrofoniert habe, um ein einigermaßen in sich stimmiges Bild (mit Ton :)) zu bekommen.


    Da ist es hilfreich, wenn man als Drummer das Set "mikrofongerecht" aufbereiten und anbieten kann. Dann werden die vorgenannten Maßnahmen nämlich deutlich weniger notwendig.


    Antwort von Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber es kommt darauf an....


    DAS kennen aber wohl nur die älteren Semester noch....;)

    Hallo,


    ist zwar etwas am Thema vorbei, aber ich nutze für mein X32 compact dieses Case hier:

    https://www.musicstore.de/de_D…f-Wabe/art-REC0011031-000


    wiegt ca. 12,5 KG und lässt sich mühelos tragen und verladen. Das Teil hat übrigens Kugelecken mit diesen Mulden und an der Unterseite Ecken mit entsprechender Gummi/Kunststofffüllung. So kann man den Deckel prima als Unterbau verwenden und das Pult "rastet" sogar ein und steht somit sicher auf dem Deckel. Finde ich persönlich genial, denn so komme ich mit einem "normalen" (Festzelt-) Tisch auf ideale Arbeitshöhe.


    Einfach mal beim M... anrufen und fragen, ob es das Ding nicht auch für eine SQ-5 gibt (im online Katalog isses nicht drin).

    Zitat

    Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen, anhören zu müssen, wie jemand versucht hat, mit zwei solchen Dingern Gesang über eine Bigband zu kriegen. Nicht schön.

    Wenn Du hier aus meiner Ecke wärst, könnte der "Versuchende" ich gewesen sein. Eine von mir betreute "Bigband"/Fanfarencorps hat auch so eine Stangen-PA (nicht BOSE, aber auch "berühmt"). Der Verkäufer hat als schlagendes Argument eben genau das Einsparen von Monitoren gebracht, was zum Kauf geführt hat (ich war da noch nicht involviert). Dass man dann aber keinen Pegel fahren kann, um zarte Frauenstimmchen über 20 Tröten und Rhythmusgruppe zu hieven hat er denen wohl verschwiegen... und 120 Grad horizontal sind auch nicht gerade hilfreich dafür...

    (Wie heißt die Mutter von Nikki Lauda?... Ihr wisst schon ;))


    Übrigens: Mit Konserve und entsprechenden EQing klingen die Dinger ganz ordentlich für den Preis.

    Hört sich so an. Hatte ich schon mal bei einem von der Band mitgebrachten Monitor (Dynacord) - da bin ich auch ohne zu gucken (und nachzudenken) in den XLR rein. 8|War dann halt der Mic-Input von der KIste. Adapter auf Klinke - Line-In => passt!:thumbup:

    Also ich hätte das Case mindestens auf die (hoffentlich feststellbaren) Rollen (wahrscheinlich besser noch hochkant) gestellt. So flach ist das mal so gar kein rückengerechtes Arbeiten... oder Herr Dr.?8)