Beiträge von mellotron

    Angesichts des Alters und des am Boden liegenden Gebrauchtpreises für top erhaltene 01V96V2/VCM/i (wenn man überhaupt bei so einem Pulttyp ohne App und USB-Speicherbarkeit bleiben will) sei die Frage erlaubt, ob sich irgendein Aufwand damit noch lohnt. Das 96 passt meistens ins selbe Case und gut ist.
    Man muss ja auch überlegen, dass man damit (vermute ich mal) bezahlte Veranstaltungen macht. Wenn es anfängt zu zicken nach so vielen Jahren, dann kann es das auch mal an anderer Stelle mitten in der VA tun. Dann möchte ich meinem Auftraggeber nicht erklären, dass das Pult 20 Jahre alt ist und bereits zu zicken begonnen hatte.
    P.S.: Ich hatte sowohl dieses 01V als auch 96 V2 und VCM. Habe immer gern damit gearbeitet, aber da ist die entwicklung einfach schon weiter...

    HD 25-1 70 Ohm: zerrt niemals, geht an allen modernen Pulten lauter als der Ohrenarzt gut findet. Ob der jetzt super linear oder sogar "gut" klingt ist doch nicht wichtig, solange man über Jahre dran gewöhnt ist, aus dem Kopfhörersound das Resultat auf der PA vorhersagen zu können.
    Zum Ausprobieren mit HPF einfach mal den Cue-Out auf einen Stereokanal zurückrouten (intern oder AD-DA) und dort abhören. Latenz ist ja kein Problem, FOH-Cue verzögere ich sowieso auf die PA.

    Also es ist nichts faul, nur Sennheisers eigene Infos stimmen nicht:
    Nach Rücksprache mit Sennheiser folgende Ergebnisse:
    1. Die Firmware von ew100 G3-Geräten lässt sich nicht updaten!
    2. NET1 kann keine Verbindung zu ew100 G3 herstellen.
    3. Die DATA-Buchsen an den ew100 G3-empfängern dienen nur dem Sennheiser-Service.
    4. Die Benennung der Firmwarepakete auf der Sennheiser-Seite ist falsch, sie enthalten (wie schon im WSM festgestellt) keine ew100 G3-Daten.

    Man kann mit moderner Lautsprechertechnik immerhin so laut sein, dass bei der Sprachübertragung der "Gegenlärmpegel" schlagartig absinkt, weil die Vertreter der jeweiligen Gegenmeinung ihr eigenes Wort nicht mehr verstehen bzw. auch Trillerpfeifen sehr an Wirkung einbüßen.
    Frau Merkel z.B. spricht dazu auch noch richtig gut ins Mikrofon, so dass man da einen hohen GBF kriegt.

    Liebe Gemeinde,
    ich habe heute vergeblich versucht, einige ew100 G3-Anlagen auf einen einheitlichen und aktuellen Firmware-Stand zu bringen.


    Vorheriges Googlebefragen hatte ergeben:
    1. Durch die mangelnde Netzwerkfähigkeit der ew100 G3 brauche ich einen NET1, den ich über die beim NET1 mitgelieferten RJ10-DATA-Kabel anschliessen soll.
    2. Um den NET1 überhaupt noch ansteuern zu können, muss die letzte kompatible WSM-Version verwendet werden.
    3. Das aktuelle Firmware-Paket 1.8.0 auf der Sennheiser-Site gibt vor, auch die ew100 G3 zu unterstützen:

    https://www.se-servicenet.com/…2edfe0e545f743cc7203fbf88


    Ergebnisse des Versuchs:
    1. NET1 erkennt nicht das ew100 G3-Gerät. Ist eventuell die Belegung der RJ10-Kabel von Sennheiser für die ew100 G3 geändert worden?
    2. Firmware-Update-Paket enthält keinen Inhalt für ew100 G3, d.h. auch per Infrarot können keine EM oder SK upgedated werden.
    3. Auch die Firmware-Version 1.7.7., die auf einigen Geräten schon vorhanden war, führte beim NET1 nicht zu einem Sync.

    Weiss da jemand mehr drüber?

    Die Eingangsfrage war doch die nach dem Nutzen der 9610-Repeater.
    Gerade im kleinen Touring-Geschäft ist es doch müßig, über zu verwendende Kabeltypen zu diskutieren, weil man das oder die örtlich gelegten Kabel nehmen muss.
    Klark empfiehlt einen Repeater nach dem Pult und vor dem Multicore. Hörensagen/Gerüchte sagten auch, dass die AES50-Buchsen und (-chips?) an den X32-Mischgeräten wohl nicht so doll seien für weite Signalübertragungen.
    Daher hab ich folgendes gemacht: 2 Repeater gekauft, sind ja echt nicht so teuer.
    Pult => 1m Cat5 EtherCon => 9610-1 am FOH => örtliches Core => 9610-2 auf Bühne => 1m Cat5 EtherCon => Stagebox.
    Damit hab ich ca. 100 Shows von den abenteuerlichsten Baumarktleitungen (frisch gecrimpt auf dem Festival) bis Profileitungen absolviert.
    Stress gab es trotzdem 1x mit Drops (lautlos, wie der Threadstart oben beschrieben hat) während der Show, ansonsten konnte ich mit Umstecken nach Messen/Recorden mit Pink Noise vor der Show Peaks/Clitches sehen und dann nochmal Kabel tauschen usw. Ob diese dann auch während der Show aufgetreten wären, kann ich nicht sagen.

    Thread ins Boxen-Brett verschieben?
    Ich habe in den letzten 20 Jahren sehr viele Monitore in der Hand gehabt und drüber gemischt, inkl. quasi aller Premium-Großbühnen-Modelle.
    Mein absoluter Favorit seit langem: Martin Audio LE12JB (nicht LE1200).
    Leicht mit idealen Seitengriffen für schnelle Umbauten,

    aktiv oder passiv zu betreiben (passiv ohne Controller klingt hervorragend),

    Links/Rechts-Modell,

    flache Bauweise auch vor kleinen Künstlern,

    idealer Winkel,

    Hornabstrahlung verengt sich mit zunehmendem Abstand,

    stabiles und standsicheres Gitter,

    kippsicher

    ideale Kabelführung zur Bühne hin.
    Sehr schön allein, im Pärchen oder auch im 4er-Halbkreis.

    Kein hässlichen MuFu-Stativaufnahmen oder Gummifüsse an den Seiten.
    Kann man problemlos hochkant als Infill oä hinstellen.


    Und die 300 Hz-Resonanz des inneren Rahmens kann man einmalig mit zusätzlichem Gaffa bekämpfen.


    Wird leider nicht mehr gebaut, ist aber gebraucht zu bekommen.

    Bass-Chaos: So krass würde ich es nicht sehen. Bei meiner diesjährigen Festivalrundreise in und um Deutschland (mittelgroß bis groß, Zelte und Freifläche) hat mich eher positiv überrascht, dass die örtlichen Systemer immer (!) einen guten Job gemacht haben und die unterschiedlichsten Lautsprecherhersteller sehr gut abgestimmt hatten.
    NUR: Die Subs waren mir auch immer zu laut für Rockmusik. Pauschal 6 bis 10 dB runter im Lake (oder bei mir auf dem Aux) und plötzlich wirkt das aufgeräumter und die Bassgitarre hat eine Chance.
    Einen guten Tip bekam ich von Howard Page (Clair Brothers), den ich im Rahmen eines Sting-Supports kennengelernt habe. Er behandelt nur das Array als seine PA und fährt die Subs nur als Extensions dazu. Klingt logisch, gerade bei dem Tiefgang von K1/K2/J/..., wird aber schon lange nicht mehr gemacht, oder?

    Laufzeiten innerhalb der Signale würde ich in kleinen Locations nicht machen, weil Du die PA ja dadurch gerade nicht entlastest. Schön oldschool pannen, warum nicht Gitarren auch ganz links/rechts?
    Die PA selbst verzögerst Du sicher auf die Snare oder sogar kurz dahinter?
    Snaremic(s) nur als Effektsends, Becken unverstärkt.
    Drummer von sachdienlicher Spielweise oder Equipmentauswahl überzeugen.
    Mikros für den Sänger durchprobieren (OM7?).
    Die Kempersignale mal aufnehmen und schauen, was da an Stereoeffekten drauf liegt, die es subjektiv breiter, aber auch leiser/indirekter machen.