Beiträge von godjoker

    Ich habe den Blog von Herrn RAT sehr gerne verfolgt und fand es sehr interessant, dass jemand auch mal andere Aspekte als nur das reine Mischen beleuchtet. Er hat sich selbst nicht als guten Mischer bezeichnet.


    Ich habe insgesamt drei RHCP Konzerte erlebt - 2x bei RIP mit einigen Jahren Abstand - leider war bei beiden Festivals der Sound sehr schlecht.


    Das letzte mal hab Sie in der Olympiahalle MUC gesehen, kurz bevor er aufgehört hat die Chili Peppers zu mischen. Hier fand ich den Sound eigentlich recht gut - zumindest habe ich in der Olympiahalle noch keinen besseren gehört.


    Ob der Sully da was besseres rausholt weiß ich nicht - aber ein direkter Vergleich wäre schon interessant.

    Darauf hat die Welt gewartet: Alternde GUIs - je länger das Pult in Betrieb ist , desto mehr Kratzer kommen zum Vorschein, evtl. funktioniert mal ne Anzeige nicht mehr so richtig - und mit einem "Refurbish Update" kann man für ein paar Öcken alles wieder wieder aufpolieren :D^^

    Jedenfalls kriegen wir am Ende der Leitung quasi konstant schon mal 75% Aussteuerung ohne nennenswerten Input im Raum, Netzbrumm und hochfrequentes Zirpen. In allen Räumen dieser Art = ein Fehler im System.

    Wenn es schon so starke Einstreuungen gibt, dann wird man mit dem Umstieg auf ein ethernetbasiertes Protokoll langfristig vermutlich auch nicht glücklich (falls es überhaupt funktioniert). Schon ausprobiert?


    Ohne diese starken Störungen wäre ein Y-Abgriff ggf. realisierbar, wenn man an den Kabelenden/Abgriffen die Terminierungen so hinbekommt, dass keine Reflexionen zurücklaufen - (ohne Spezialmessgeräte aber absolutes Glücksspiel, dazu noch Fehleranfällig und zeitintensiv)

    Trotzdem sollten alle Aufnahmen eine klare Tendenz aufweisen - es ist zwar richtig, dass es Schwankungen der Clock zwischen nicht synchronisierten Geräten gibt, diese ist bei fünf unmittelbar hintereinander liegenden Aufnahmen aber konstant - es sei denn es hat sich drastisch die Temperatur geändert.

    Alle USB Stick Click Aufnahmen sollten also entweder schneller oder langsamer als der Referenztrack sein...


    Edit: Durch die zwischenzeitlichen Antworten nur bedingt relevant.

    Ich hoffe, dass ich nicht zu weit abschweife (falls doch bitte in das entsprechende Praxis Board auslagern) aber ich denke es passt trotzdem ganz gut hier hin.

    Als die Digitalpulte immer mehr die analogen Klein-/ und Mittelklassepulte in den Clubs ablösten, war ich der Meinung, dass man eigentlich nicht genug Kanal/Bankencoder haben kann um die ganzen Busse/Funktionen abzudecken - am besten für jede Funktion einen extra Encoder.

    Heute seh ich das nicht mehr ganz so und habe gerade durch die Arbeit als Bandtechniker einer Tour-Supportband festgestellt, dass ich einige Funktionen gar nicht auf den Encodern bedienen mag - obwohl das möglich wäre und dem analogen Pendant entsprechen würde.

    In den letzen zwei Wochen also wieder eine bunte Mischung aus von Pulten (Vi4, SSL Live 500, DLive S7000, X32-C) zugewürfelt bekommen und - bedingt durch die Tücken in einem anderen Land ohne Sprachkenntnisse mit örtlichen Haustechnikern auskommen zu müssen, wo gebrochenes Englisch den kleinste gemeinsame Nenner darstellt, strikte 45 Minuten für Aufbau, Einrichtung und Soundcheck bereit stehen und teilweise dann doch ein ganz anders Pult als vorgesehen bereit stand - auf eine schnelle und intuitive Bediening angewiesen war (immer Start from scratch mit mehr oder weniger Pulterfahrung).


    Unter diesen Bedingungen habe ich für mich festgestellt, dass:


    1. Encoder kein adequates Mittel sind um vom FOH Monitormixe zu erstellen, da mir hier das Gefühl für den Pegel (beim Einstellen), die haptische Rückmeldung, und eine schnelle Übersicht über den MonitorMix fehlt, sowie das akustische Feedback (nein - nicht Rückkopplungen ;)) da man während der Show nicht hört inwieweit sich etwas ändert. Da hab ich mit nem Fader einfach subjektiv mehr Gefühl - (komischerweise auch bei FX Sends) Deshalb hier immer SOF.


    2. Elementare Funktionen wie Gain, LoCut, TH, Pan auf Encoderreihen in stressigen Situationen nahezu unschlagbar sind.


    3. Eine wechselde Funktionalität der (Vistonics) Encoder für EQ etc. für mich sehr verwirrend und unübersichtlich ist - hier gefallen mir "Selected Channel" EQ Encoder die immer nur EQ machen wesentlich besser.


    4. Örtliche Spielereihen wie "Sub on Aux" auch mit Encodern sehr gut funktionieren, da man hier sofort hört ob´s passt oder nicht.


    5. ungewohnt angeordnete EQ Encoder bei der SSL auch verwirrend sind und ich dann doch den EQ lieber über Frequenz per Touch selectieren und dann über die immer gleich zugeorneten Gain/Freq/Q Bankencoder unterhalb des Screens eingestellt habe.


    Fazit für mich:

    Bankencoder sind super, sollten sich aber auch immer auf den entsprechenden Fader/Kanal beziehen.

    Wenn man alles frei progranmieren kann ist das für andere Anwendungn bestimmt auch toll, schnell und zielführend - aber nicht unbedingt übersichtlich oder für jemand anderen nachvollziehbar.


    Bei den letzten Gigs stand die Encoderreihe (falls vorhanden) gefühlte 80% der Zeit auf "Gain" um Pegelschwankungen schnell vor dem Gate/Comp auszugleichen.

    Ja, dass man die Teile stapeln kann, hab ich jetzt mal als bekannt vorausgesetzt (ist ja im Werkzeugbereich recht verbreitet)
    Ist natürlich auch ein sehr schönes Feature sich aus 136 und 102 nen dreier oder vierer Turm stapeln zu können, den man noch problemlos tragen kann.


    guma :
    Mein Experiment LBoxx begann mit der Version 102 und Rasterschaum - hab das aber ganz schnell wieder verworfen!


    Der Grund: Man bekommt dann pro Box nur noch 6 "normalgroße" Mikros unter - und der Raterschaumstoff ist einfach zu wabbelig wenn nur noch ein 1-Würfel breiter Steg übrig bleibt. -> Keine Empfehlung meinerseits.


    Ich hab noch eine von billbo inspirierte Version nur mit Pyramidenschaum -> das ist wesentlich praktikabler! Koffer auf und sofort Übersicht ;-)


    Mit dem Fachteiler hat man den Vorteil, dass man pro Fach nochmal mehrere Mikros stapeln kann und das ganze in sich schön stabil bleibt.


    Preis - Leistung - Stabilität hält sich da meiner Meinung ganz gut die Waage...

    Inspiriert durch diesen Thread habe ich auch einen neuen Mikrokoffer gestaltet.


    Der Fokus lag dabei auf einer universellen Innengestaltung, kompakten Abmessungen und vor allem geringem Gewicht.


    Die Lösung habe ich für mich vorerst in einer LBOXX 136 in anthrazit mit Fachteiler gefunden - dazu ein heller (für bessere Sichtbarkeit) Pyramidenschaum.


    Mit einer geringeren Schaumstofffütterung passen bis zu 4 SM57 in ein Fach.


    Vor etwas längerer Zeit wurde ich mal kurzfristig als Tech für eine "Neueröffnung" gebucht.
    Aufgabe: 3 Bands betreuen/mischen keine Fremdtechniker - Pult das damals brandneue LS9-32 ("no digital" hat man damals noch öfter gehört ;-))
    Vorwarnung von mir. Kenne das Pult nur grob - aber für´s Mischen der Bands langt es. -> Ausreichend Zeit für Setup etc. eingeplant. Bestmöglich vorbereitet.


    Mit deutlich Puffer auf der wortwörtlichem "Baustelle" eingetroffen - überall Handwerker - an Aufbau von Bühnentechnik noch gar nicht zu denken - es wurden noch hecktisch Scheiben eingesetzt und Silikonfugen gezogen... Nach Stunden des Wartens endlich Aufbau - dann Stromausfall weil ein Handwerker eine Phase falsch aufgelegt hatte - frisch installierte Lichttechnik abgeraucht... Ton läuft zum Glück noch.


    Der "Top-Act" hat plötzlich doch seinen eigenen Tonler dabei - welcher von der Situation und dem LS-9 natürlich nicht amused ist.


    Und schon ist man plötzlich Sitter!


    Wie sich herausstellt ist der Kollege aber fit auf der LS 9 - richtet sich alles nach Gusto ein während ich die Bühne mache. Die anderen zwei Bands mache ich alleine. Abgesehen von der anfänglichen Hektik verläuft der Abend problemlos und freundlich und ich bin froh, dass ich mir noch den ein oder anderen LS9 Kniff abschauen kann...


    Moral: Hätte ich gewusst, dass ich sitten soll hätte ich den Job abgelehnt - aber manchmal kommt es eben anders und im Nachhinein ist man wieder an Erfahrung reicher...

    Schon ganz schön off topic aber na gut:


    "ThoSchu" schrieb:

    Noch zur Ergänzung von mir: Anstatt den LWL Stecker leicht zu ziehen ist es einfacher ein billiges Patchkabel zu biegen. Beim Steckerziehen ist der Übergang von "da" zu "weg" sehr klein und schwerer reproduzierbar. Den verbogenen LWL kann man gegebenenfalls auch fixieren...


    Bei Riedel gab es so ein schickes Köfferchen mit Dämpfungsgliedern von 0.5dB bis 20dB sodass man ziemlich genau angehen konnte.



    Biegen ist natürlich auch eine Möglichkeit - und passende Dämpfungsglieder die "Luxus-Komfort-Variante".


    Beim Biegen sollte man beachten, dass jede LWL einen minimalen Biegeradius besitzt. Das hat zum einen den Grund, dass ab einer gewissen Biegung der "Grenzwinkel der Totalreflexon" überschritten wird und damit das Licht nicht mehr in der Faser gefürt wird -> Sehr starke Dämpfung oder völlige Auskopplung. Zum anderen kann es aufgrund der Biegung zur mechanischen Zerstörung der Faser kommen.
    Billige Patchkabel sind für solche Experimente also nicht die schlechteste Wahl ;-)


    Beim Biegen einer Multimode LWL ändert sich zunächst die Modenverteilung - höhere Moden werden nicht mehr geführt - bzw. kommt es mit höherer Biegungszahl zu einer zunehmenden Modenmischung.


    Bei Singlemode LWL wird es beim Biegen vermutlich zu einem sehr raschen Abbruch der Verbindung kommen, weil nur ein einziger Mode in der Faser gefürt werden kann.


    "billbo" schrieb:

    Gibt's so etwas in 'toolcasekompatibel' und bezahlbar? Am besten (für den Festinstallationsfall) mit 'ner Art Dongle für's andere Ende?


    Ich kenne Geräte speziell für Ethernet - ob man damit verlässliche Rückschlüsse für AES 50 und Co machen kann entzieht sich meiner Kenntnis.


    Ein Gerät mit dem ich immer wieder mal zu tun hab:
    http://www.veexinc.com/en-us/Products/MX100e-plus


    Der "Dongle" dafür:
    http://www.veexinc.com/en-us/Products/MLX100


    Je nach Ausbaustufe kostet sowas 3 -10 k€


    Damit kann man für Ethernet einen standardisierte Prüfung machen.
    Der Loopback Adapter schickt die Testpakete an das Prüfgerät zurück -> Rückschlüsse auf Fehler. BER, etc.
    Hierbei sind unterschiedliche Link-Auslastungen einstellbar, bzw. werden nacheinander unterschidliche Auslastungszustände simuliert und getrennt ausgewertet.


    Für Augendiagramme braucht man einen geeigneten Signalgenerator und ein geeignetes Oszi (oder Komplettgerät). Speziell für CAT - Kabel kenne ich keines. Alles andere ist nur für HF-Labor interessant und man ist im erweiterten GHz-Bereich sehr schnell >50 k€ los...

    "godjoker" schrieb:

    könntest du das verfahren bei der "augenprüfung" vielleicht nochmal ganz kurz erklären?



    Ich verweise einfachheitshalber mal auf Wikipedia:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Augendiagramm


    Darüber hinaus noch folgende Erklärungen:


    Getestet wird mit einem Quasi -Zufallssignal (PRBS) (oder auch den Orginaldaten) in dem alle Bitübergänge bzw. Bitkombinationen vorkommen, welche in dem Protokoll verwendet werden. Rücksicht muss dabei sowohl auf die obere - als auch auf die untere Grenzfrequenz (maximale Anzahl aufeinanderfolgender "nullen" oder "einsen" des Systems genommen werden.


    (Starke Abstarktion!!!)
    Im Augendiagramm werden jetzt alle Bitwechsel übereinander dargestellt - im Idealfall wären das zwei parallele (horizontal) Linien z.B. bei "0V" (Lowpegel) und eine bei "1,2V" (high-pegel") mit unendlich steilen Übergängen im Abstand einer bzw. mehreren bit-Dauern.
    In der Praxis benötigen die Bitwechsel aber Zeit - und das abhängig von der Bitfolge. Zusätzlich kommt es zu Über-, Unter und Nachschwingern -> das "Auge" schmiert zu. Eine Dämpfung führt zu einem geringeren Pegel (das Auge schließt sich vertikal) -> z.B. kommt statt 1,2V nur noch 0,8V als "High -Pegel".


    Für eine optische Kontrolle der Übertragungsqualität kann man sich eine Maske in das Auge legen - welche nicht verletzt werden darf.


    Z.B: wie hier (Maske ist rot):


    http://www.mikrocontroller.net…419/USB_Augendiagramm.JPG


    Der ideale Abtastzeitpunkt liegt genau in der Mitte des Auges. In diesem Fall wird die Maske verletzt, weil die Anstiegszeit/Abfallzeit zu langsam ist (die vom Systemdesigner geforderte Sicherheit wird nicht eingehalten)

    "billbo" schrieb:


    * Impedanzspünge /Fehlanpassung (z.B. durch Knicke, Stauchung, Fehlstellen, Litzenbruch, Patchkabel, Splitter, Stecker etc. ...) (Stecker haben bei HF erfahrungsgemäß oft einen sehr großen Einfluss -> so wenige wie möglich)
    * Gleichtaktstörungen durch Potentialunterschiede
    * Einstreuungen durch Störquellen (Mobilfunk, Dimmer, Motoren, W-Lan, Netzteilen)
    * Kabeldämpfung


    Anmerkung: die 100 m max. Kabellänge basiert (bei Ethernet) meines Wissens nach auf der max. Antwortzeit zweier Linkpartner

    Zum Thema: "Testen von Kabeln"


    Die gängige Methode, die Qualität einer Übertragungsstrecke zu messen, ist mittels Augendiagramm (Quick and Dirty), oder BERT (Bit Error Rate Tester) oder auch mittels Networkanalyzer. Hierbei wird der Prüfling, im Falle von BERT und Augendiagrammmessung, mit einer (zum Protokoll passenden) PRBS-Folge gemessen.
    Ob die Übertragungsqualität ausreichend ist, ist dabei von der Systemspezifikation abhängig . Dabei ist entscheident, ob die für das Signal zulässigen Toleranzen eingehalten werden. Im Falle vom Augendiagramm sind das oft 80/20 (80% Augenöffnung bei 20% Jitter) Anforderungen. Die Bitfehlerrate ist in der Praxis selten "0" - sondern es geht vielmehr darum, dass eine Fehlerwahrscheinlichkeit von 10^-9 oder 10^-12 eingehalten wird. -> Das ist dann je nach Anforderung "fehlerfrei" (Wenn man das aber auf die Datenrate umrechnet passieren ständig Fehler ;-))


    Sollten diese Vorgaben nicht eingehalten werden, kann man sich dann mittels Networkanalyser den Frequenzgang und die Gruppenlaufzeiten ansehen, bzw. mit Reflexionmessungen auf etwahige Fehlstellen im Kabel schließen. Ausschlaggebend ist hier der Wellenwiderstand des Kabels bzw. etwahige Fehlstellen oder Abweichungn im Kabel, welche den Wellenwiderstand beeinflussen. (Anmerkung: Wellenwiderstand nich mit dem Multimeter messbar - Eine Terminierung per Widerstand aber schon)


    Diese prinzipielle Vorgehensweise kann sowohl für eine elektrische Übertragung - als auch für eine optische Übertragung angewendet werden. (Entsprechende Messinterfaces vorausgesetzt)

    Man kann den optischen Stecker leicht rausziehen - und somit künstlich die Dämpfung erhöhen. Solange die zusätzliche Dämpfung noch im Power-Budget bzw. der System-Margin liegt sollte noch kein Verbindungsabbruch erkannt werden. Es kann aber schon zu ersten Fehlern kommen, da durch Rausziehen und Vibrationen Jitter und zusätliche Dämpfung entstehen.
    Ich kann das aus Ermangelung eines entsprechenden Mischsystems leider nicht selbst testen.
    Ich bin allerdings Entwicklungsingenieur u.A. für optische Datenübertragungssysteme und wenn man in der Entwicklungsphase mal schnell testen will, wie fehleranfällig so ein Systen ist, dann zieht man erstmal den Stecker ein wenig raus ;-)


    Bei den meisten Limiter ICs, die in optischen PHYs als erste Verstärkerstufe zum Einsatz kommen wird das Vorhanden sein einer Verbindung über eine Messung der optischen Leistung bestimmt - wenn genug Licht ankommt, wird eine bestehende Verbindung signalisiert - fällt die Leistung unter einen bestimmten Schwellenwert, wird ein Verbindungsabbruch signalisiert.
    Das ist erstmal völlig unabhängig davon, ob gültige oder richtige Daten ankommen, sonden funktioniert auch mit unmoduliertem Licht.



    Eine genauere Link-Analyse bzw. Fehlerkorrektur findet erst auf Protokollebene statt - hier wird ausgewertet, ob die Verbinung ein- oder zweiseitig abgerissen ist bzw. ob fehlerhafte Daten erkannt und oder korrigiert werden können - falls sie denn überhaupt als fehlerhaft erkannt werden. (Wenn ein Fehler zufällig als ein gültiges Wort erkannt wird, oder mehrere bits kippen kann das der CRC nicht immer erkennen.


    Auf elektrischer Seite kann es natürlich durch erhöhte Mobilfunkaktivität während der VA zu größeren Einstreuungen kommen - welche sich naturbedingt bei ungeschirmten Kabeln stärker auswirken als bei geschirmten.


    edit: Kleinere Fehler ausgebessert

    Wenn Du die Keys L & R auf den FOH legst aber dem Keyboarder aber nur L auf das Inerar, dann könnte das Probleme geben, weil er dann die hohen Lagen lauter hört - bzw. die tiefen gar nicht mehr. (Keys sind meistens nur dann mono, wenn NUR eine der L/R (meistens L) Buchsen belegt ist. -> das gleiche gilt für die Samples...

    Sorry OT:


    marcoboy : Könntest Du bitte einen (Korrektur)-Filter auf Deine Posts anwenden, die Phasenlage Deiner Sätze anpassen und Deine chaotische (sorry) Argumentation deutlicher ausführen. :wink:


    Bitte nicht persönlich nehmen, aber ich denke ich bin nicht der einzige der Schwierigkeiten damit hat zu verstehen, was Du uns eigentlich sagen willst.
    Du scheinst schneller zu "denken" als Du tippst (oder andersrum) und so kommen Satz-Fragmente zustande wo man erst dreimal überlegen muss wo der Satz zuende ist, wie er eignetlich weiter gehen sollte oder wo ein neuer beginnt.


    Also einfach nen "Masterdelay" einbauen bevor man auf "Absenden" drückt und sich nochmal in Ruhe durchlesen, ob man auch wirklich das geschrieben hat was man sagen will.

    Also streng genommen sieht man in den Bildern ja bisher "nur" den Amplitudengang. Zum Frequenzgang gehören aber Amplituden- und Phasengang bzw. die Gruppenlaufzeit. Und das lässt sich dann auch in die zeitzliche Ebene umrechen. Ebenso umgekehrt. -> Impuls-und Sprungantwort.
    Wie man gehörte Phänomene am besten darstellt bzw. visualisiert ist von Fall zu Fall verschieden. Um z. B. "Klirren" darzustellen nimmt man ja auch nicht den Amplitudengang mit Rauschen sondern ("audio - standardmäßig") das Spektrum mit 1k Anregung.
    Ich würde versuchen mal die Auswirkungen auf einen hochfrequenten Sinus zu untersuchen, z.B. 5k / 10k und ob dieser nach der Wandlung noch eine saubere Form hat.
    Könnte ja sein, dass es da Effekte gibt, die bei 1k noch nicht auftreten.
    Im reinen Amplitudengang gehen solche zusätzliche Effekte unter, weil man ja eine Art Peak (hold) über den gesamten Frequenzbereich misst.

    Die Argumente pro und contra lassen sich doch bestimmt durch ein paar Audio-Beispiele belegen? Nachdem ich meistens mit DI arbeite kann ich dazu leider keinen Beitrag liefern und hoffe auf die, die das laut eigenen Aussagen exerzieren.

    Ich kenne das Problem von beiden Seiten, da sowohl Schlagzeuger in einer (zwar nicht ganz so lauten) Band, als auch Tonmann einer etwas lauteren Kapelle.


    Zunächst als Schlagzeuger:
    Ja man kann auch leiser spielen. Das funktioniert je nach Musikrichtung, Songtempo, Beckensetup, Drumkit, Sticks und Bühnensound auch mehr oder weniger gut. Für gewöhnlich habe ich keine Probleme und brauche eigentlich auch nur selten z. B. die Kick auf dem Monitor. Manchmal ist es jedoch so, dass man das Gefühl hat völlig ins Leere zu treten/trommeln. Dann wird man automatisch lauter. Ausweg wäre dann ein potentes, direktes Monitoring was meist nicht vorhanden ist.


    Nun als Tonmann:
    In schwierigen/kleinen Locations habe ich es mir abgewöhnt alles auf die PA legen zu wollen. Wenn Snare, Bass und Gitarren schon an sich laut genug sind, dann sind halt nur noch die Vocals und ein Bisschen Bumms von der Kick drauf... dann werden nur Solos etc. bei Bedarf etwas gepuscht, oder es wird gezielt unterstützend gemischt (das kann dann am Kanal EQ auch schonmal etwas seltsam aussehen :shock: ) Ich verstehe nicht warum einige Techniker zwanghaft versuchen alles auf die PA zu presssen.


    Und noch ein Punkt:
    Einige Drummer stopfen sich ja erstmal den Gehörgang voll, damit man nachher so richtig reinhauen kann.
    Nach Entfernen des Gehöhrschutzes fällt es dann oft bedeutend leichter etwas leiser zu spielen....