Moin,
vorstellen kann ich mir viel. Vermuten darf ich, daß bei höheren Pegeln (die in der Tenne vielleicht nicht gefahren wurden) der 15" im Top ordentlich K2 und höhere produziert, und die Mitten stark vom Basshub moduliert werden. In speziellen Fällen finde sogar ich diesen dirty- Effekt witzig. Allerdings niemals wieder wenns meine Speaker sind.
Durch das Nachschwingen des Topteilresonators (womöglich bei 42 Hz) kann 35/50 subjektiv schon passen. Außerdem kann man bei dieser Konfiguration ohne den EQ zu bemühen eine kräftige Tiefbassanhebung fahren.
Wenn da keine Pegelgrenzen wären... .
Sorry übrigens, ich bin bei meinem ersten Post von einer analogen Weiche ausgegangen. Das mit dem 50 Hz Lowcut für die Tops ist durch die separat einstellbaren Trennfrequenzen jetzt mit der Weiche verwirklicht.
Bessel, da gibt es Fans die einer Butterworthcharakteristik ein schlechtes Impulsverhalten attestieren, "they ring" (schwingen nach). Da ich kein Filtertheoretiker bin kann ich das nicht beweisen. Besselfilter arbeiten bei der Trennfrequenz flacher (breiterer Additionsbereich), soviel weiß ich.
Hat jemand Ahnung, ob das nur für Passivweichen gilt, oder auch aktiv, oder Blödsinn ist?
Gruß