Armin: Da stimme ich dir voll zu. Ich brauch auch immer die Kontrollmöglichkeit, ob die Amps noch in Ordnung sind, wie es Temperaturmässig aussieht und solche sachen.
Die neue PA-Grundlegendes. Aktiv oder Passiv
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Mir wollen sich die Vorteile von aktiven Systemen bei solch einer Größenordnung nicht erschließen....für Plug&Play-Kisten im Kleinverleih ist das sogar recht sinnvoll. Da werden wir früher oder später unsere A8 gegen TS Minisat+ austauschen.
Bei dieser Größenordnung halte ich passive Systeme für flexiber, auch wenn man mit dem Amprack eine (!) Kiste mehr transportieren muß.
@elefelle: Wenn Dich das Achat-System vom T interessiert, könntest Du auch mal Richtung Audio Zenit P12H/PW18H (das "kleine Hornsystem") und ganz besonders Yorkville Unity schielen. Dem Achat stehe ich wegen der optimistischen Daten etwas skeptisch gegenüber.
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Bei Aktivanlagen der Klasse mit etwas mehr Anspruch stelle ich mir immer folgende Frage:
Warum kostet ein amtlicher Amp ~3000Euro. Für nur einen Kanal sind's dann noch 1500 Euro. Zuzüglich eines Controllermoduls, wieder ein paar Hundert Euro. Abzüglich ein paar Euro fürs Gehäuse. Komme ich auf einen Preis von rund 1500-2000 Euro für vernpüftiges Material.
Das wäre also der Preis, den ein Aktivmodul gegenüber seinem passiven Bruder in etwa mehr kosten sollte. Das baobachtet man allerdings nur bei Highendern wie z.B. MeyerSound u. ä.
Bezahlen alle Leute mit separaten Amps jetzt viel zu viel Geld, oder wird bei den Aktivküblen vielleicht genau in diesem Punkt immens gepsart.
Sollte mich nicht wundern, wenn die Amps in den hier angepsrochenen Systemen maximal auf T-Amp Niveau spielen (das war jetzt eine Vermutung, sollter man aber mal überprüfen)...Nur so als Denkansatz...
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Warum bekommt man Windows günstiger wenn man ein Notebook kauft anstatt es einzeln zu kaufen?
Ein weiterer Denkansatz ...
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Das lässt sich so nicht vergleichen: Die bei Windows enstehenden Kosten für das einzelne Produkt belaufen sich im wesentlichen auf Entwicklungskosten (+Werbeetat, +...), die Materialkosten sind zu vernachlässigen.
Bei einem Amp sieht das aber anders aus: hier sind die Materialkosten nicht unerhablich. Die Entwicklungskosten sollten bei beiden Varianten wegen gleichem Entwicklungsaufwand gleich hoch sein (sind sie es nicht, liegt bereits hier der Hase im Pfeffer). Materialkosten sind im wesentlichen auch identisch, bei integrierten Amps vielleicht sogar noch etwas höher, weil z.B. die Kühlung aufwendiger designed sein muss (einfach durchpusten ist nicht, ausser man will, dass es schön aus den Reflexöffnungen windet :-)) )
Ich sehe also bei den integrierten Lösungen kaum Kosteneinsparungspotential.
Gut, die Gewinnmarge mag bei aktiven Systemen bezogen auf das Amping kleiner ausfallen, viel mehr wird es sich um eine Mischkalkulation handeln.
Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass die Amps bis auf wenige Ausnahmen in Aktivkisten minderwertiger sind als gute (!) 19" Geräte.
Hinzu kommt weiterhin, dass viele Hersteller zukaufen müssen (oder kennt wer RCF-Amps?) und somit Qualitätsschwankungen des Zulieferers ausgeliefert sind. Aufwändiges QM ist bei den Verkaufspreisen ja wohl kaum möglich. Mit Glück stichprobenhaft, wenn überhaupt... (Vorsicht: Vermutung)Es wäre daher sehr interessant, wenn z.B. TBF sich mal solche Aktivmodule zur Brust nehmen würde und sie mit einer Reihe 19" Amps vergleichen könnte.
Mir fielen da als Vergleichreferenzen in den jeweiligen Klassen spontan ein:
T-Amp
LD
RAM
LAB, Camco (mit kleinen Abstrichen bei den Vortex), QSC (große Serien), Crown (große Serien), Crest
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Nein, damit wollte ich darauf hinaus, dass die Einzelgeräte in jedem Fall immer teurer sind.
Normale Endstufen kannst du mit dem Standard-Windows vergleichen, inkl. Einzelsupport, ...
Endstufenmodule sind wie ein OEM-Windows. Support gibt es nicht für das Einzelgerät. Und du kannst es grundsätzlich nur in den Speakern benutzen, weil es der Controller nicht anders zulässt.Und der wirtschaftliche Aspekt kommt auch noch dazu. Irgendwo muss ja der Gewinn herkommen.
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Ich weiss schon, was Du meinst. Dennoch ist bei einem Produkt wie eine Amp das Einsparungspotential und damit die Möglichkeit von Bundel-preisen wesentlich geringer als bei einem Betriebssystem.
Der gesamte Marketingzweig ist bei OEM Ware selbstverständlich viel kostengünstiger, auch können Mengenrabeatte wegen größerer Abnahmemengen realisiert werden. Der Rabatt wird aber dem Endkunden aufgeschlagen, da der Lautsprecherhersteller sich verpflhchet hat, so und so viele Module abzunehmen. Damit trägt er aber ein hohes Risiko und schafft sich selber Kosten (Liqiudiditätskosten. Lagerkosten, uvm) - beides muss der Kunde bezahlen. Das schmälert den Vorteil des günstigen OEM Preises.Wie gesagt: ein objektiver Vergleich wäre bestimmt sinnvoll. Würde mich auch sehr interessieren und ich bin gerne bereit, meine Meinung zu revidieren... -)
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Und wer sagt den, dass man mit den besten Endstufen vergleichen muss. Gibt doch auch schon brauchbare unter 3000€.
Dazu kommt, dass mir auch mal aufgefallen ist, dass Aktivspeaker meist eine unterdimensionierte Endstufe haben.
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Zitat von "Thomas Koch"
Warum bekommt man Windows günstiger wenn man ein Notebook kauft anstatt es einzeln zu kaufen?
Ein weiterer Denkansatz ...
DAS simmt so nicht ganz^^ Du glaubst doch nicht, dass du wenn du ein Laptop kaufst die selbe Windows Version kaufst und dafür weniger zahlst...
Bei meinem Laptop ist das so eine (noch schlechtere) Recoveryversion, die aber nur auf genau dem Laptop von mir geht... Also an keinem HeimPC und anderen Arbeitsplätzen... Woher ich das weiß, sag ich jetzt mal besser nicht so genau
Aber egal.Also dass ein passiver Lautsprecher, der ohne Amp 2000 Euro kostet nicht vergleichbar ist mit einem, der aktiv ist und auch nur 2000 Euro kostet ist ist ja klar, oder? Wer denkt, die sind gleichwertig, der ist wohl auf den Kopf gefallen^^ Wie soll denn das gehen?
Im Gegenteil: Aktive Systeme sind im Verhältnis TEURER! Ganz klar... Das ist zumindest im größeren Bereich sicher. Das muss ja so sein. Man hat ein Gehäuse, ein Chassi, eine mittlerweile meist digitale Endstufe und das soll dann günstiger sein, als ein Chassi ohne Endstufe? Wie soll denn das gehn? Abgesehen davon, dass man ja bei z.B. 2 aktiven Bässen 2 Endstufen braucht, also auch 2 "Netzteile", ... im gegensatz zu einer Endstufe im 19" Gehäuse, das ja nicht viel kostet...
Also das einzige, was ich mir vorstellen kann, wäre wenn die Firma sagt, wir haben nur eine Abteilung, die entwickeln muss und dann gleich beides auf einmal macht... Aber dass man dadurch so viel spart?!?
Und wenn das doch so wäre, warum machen dann die großen im PA-Forum und wo auch immer nicht alles mit Aktiven Systemen?Bei kleinen Systemen kann ich mir gut vorstellen, dass die auch schon von der Handhabung besser sind, da man nur 3-4 Boxen hat und das wars. Haben uns jetzt auch einen aktiven Monitor gekauft, dass wir nicht noch eine Endstufe brauchen. Aber bei großen Sachen bleib ich bei Passiv

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Zitat von "Thomas Koch"
Endstufenmodule sind wie ein OEM-Windows. Support gibt es nicht für das Einzelgerät. Und du kannst es grundsätzlich nur in den Speakern benutzen, weil es der Controller nicht anders zulässt.
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oh.. Hehe :grin:
Hab so langsam geschrieben, dass du schneller warst
Hab nebenher noch geredet und dann fertig geschreiben... -