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  4. Verstärker

Wie ist das mit der Leistungsaufnahme von dem Netzteil?

  • tomfly
  • 1. Januar 2007 um 13:26
  • tomfly
    Beiträge
    1.209
    • 1. Januar 2007 um 13:26
    • #1

    Hallo

    In meiner Endstufe (Yamaha P3500s) ist ein Ringkernnetzteil mit folgenden Angaben verbaut:

    Pri.: AC 230 V 50 hz (Blk.-Blu.)

    Sec.: AC 76x2 , 1,9A (Org.- Pur.- Org.)
    AC 19Vx2 , 0,23A (Red.-Blk.-Red.)

    (In Klammer > das sind die Farben der einzelnen Kabel vom Ringkern)

    Nun steht in der Anleitung bei der Leistungsaufnahme:

    Leerlauf 30W.
    Bei 1/8 Leistung an 4Ohm sollen es 450 W Leistungsaufnahme sein.
    (ob nur 1 Kanal oder beide zusammen steht nicht dabei)

    Maximum bis 2000W Leistungsaufnahme vom Stromnetz.


    Wenn man aber mittels Formel P = U*I den Strom von 2x 76V und 1,9A rechnet sieht das so aus:

    76V * 1,9A *2 = 288,8 W Leistungsaufnahme vom Netzteil.

    Wie kann es dann sein das dieses Maximum bei 2000W Leistungsaufnahme ist?

    Die Endstufe selbst hat dieses
    EEE Engine mit MOSFET Schaltsystem.

    Gewicht: 15 kg

    Ausgangsleistung der Endstufe:

    Leistung 2x 450W / 4 Ohm, 2x 350W / 8 Ohm, 1x 900W 8 Ohm bridge


    Vielleicht kann das ja mal jemand genauer erklären wie das Netzteil dann mehr Leistungsaufnahme als diese 288,8 Watt haben kann, zumal die Endstufe ja 2x 450 Watt RMS an 4 Ohm bringen soll.

    Das Einzige was ich mal (ohne angeschlossene Lautsprecher) getestet habe war, das ich mittels Tongenerator einen 100hz Sinuston dann am Lautsprecherausgang mit einem Multimeter gemessen habe und da hatte ich kurz vor dem anzeigen der Clip LED so ca. 62 Volt gemessen.
    Allerdings ist das ja quasi bei unendlich Widerstand und der Sinuston in der Realität kaum in der Musik so vor kommt das er konstant 100hz macht. (Immerhin war es eine einfache Sache mal Strom am Ausgang zu messen...leider kenn ich mich da noch nicht genauer aus.)

    bye

    Man muss ebe wisse woran ma dreht - wenn ma an de Anlag steht.

    bye TomFly

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 1. Januar 2007 um 14:23
    • #2

    Tja, allein von der Kernleistung her könnte man mit dem Trafo einen 150W-Monoblock bauen, der Sinusdauerlast verträgt.

    Aber da heutzutage Endstufen praxisgerecht (was auch immer das heißen mag) unter Berücksichtigung des Crestfaktors der Musik dimensioniert werden, wird man wohl auch 2kW über einen derart beschrifteten Trafo bekommen...

    Die angegebenen 2x 350W werden demzufolge auch nur kurz da sein.

    Bleibt zusammenfassend zu sagen: die Physik läßt sich nicht überlisten, das Jahr 2006 hat auch wieder kein Perpetuum mobile hervorgebracht und der maximal mögliche Wirkungsgrad von konventionellen Endstufen liegt weiterhin bei 78,5%.

    MfG

    DirkB

  • hell&dunkel
    Moderator
    Reaktionen
    1.095
    Beiträge
    12.398
    Marktplatz Einträge
    2
    • 1. Januar 2007 um 14:26
    • #3
    Zitat

    tomfly
    Anmeldungsdatum: 10.12.2002
    Beiträge: 607


    Liest du hier auch mit, was die anderen fragen?
    Crestfaktor?:wink:

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=48264&postdays=0&postorder=asc&start=15
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=47100&highlight=crestfaktor+netzteil
    und so weiter...

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • tomfly
    Beiträge
    1.209
    • 1. Januar 2007 um 15:51
    • #4

    Hi

    Ja ok ich hab auch alles schon mitgelesen, nur wollte ich das an dem direkten Beispiel gerne mal wissen.

    Meiner Meinung nach müsste heute mehr bei den Technischen Daten der AMPs stehen.

    Vielleicht noch welche und wieviele Transistoren und Elkos verbaut sind und die genauen Netzteildaten.

    (Ok, damit anfangen könnten auch nicht alle was, aber z.b. hilfe in einem Forum bekommen mittels dieser Zusatzdaten. Vielleicht?)

    Nicht nur wieviel Leistung raus kommt und wie schwer die AMPs sind.

    Weil so könnte man direkt wohl eher sagen für welchen Bereich die Leistung auch sinnvoll nutzbar ist.

    bye

    Man muss ebe wisse woran ma dreht - wenn ma an de Anlag steht.

    bye TomFly

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 2. Januar 2007 um 11:07
    • #5
    Zitat von "tomfly"


    Meiner Meinung nach müsste heute mehr bei den Technischen Daten der AMPs stehen.

    Vielleicht noch welche und wieviele Transistoren und Elkos verbaut sind und die genauen Netzteildaten.

    Wozu solche Einzelheiten, die ohnehin nichts aussagen? Was sagt es Dir, daß der gerade hinter mir dudelnde Verstärker eine Endstufensiebung von 8µF und einen Netztrafo mit einer Kernleistung von ca. 460VA hat?

    Wesentlich brauchbarer wären aussagekräftige Angaben über die Meßverfahren: was wurde wo, wie, womit und wie lange gemessen. Wenn Du mal die alten Braunbuchbeschreibungen z.B. hier http://audio.kubarth.com/rundfunk/index.cgi durchliest, wirst Du feststellen, daß das, was heute bei Geräten in den Spezifikationen mitgeliefert wird, unvollständig ist (interessant wäre die Frage, weshalb...).

    MfG

    DirkB

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