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Stromversorgung im Gelände ...

  • Sound-Klinik
  • 14. Januar 2004 um 16:47
  • Didy
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    586
    • 19. Januar 2004 um 13:37
    • #21
    Zitat von "Sound-Klinik"

    mit Schaltnetzteilen kenne ich mich leider weniger gut aus als mit Akustik und Analogtechnik.
    Ob die QSC Power-Factor-Correction haben, weiß ich im Moment auch nicht.


    Ich bin da auch nicht der Spezialist, kenn halt das Grundprinzip.
    Und das lautet ja Gleichrichten - Sieben - Zerhacken - und mit hoher Frequenz auf nen kleinen Trafo (verlustärmer als mit 50Hz auf Trafo).
    PFC kann man passiv mit ner Spule machen oder aktiv mit irgend nem zusätzlichen Schaltregler im Primärkreis, der die Stromaufnahme möglichst Sinusförmig machen soll (Und cos phi möglichst nahe 1). Da hört mein Wissen auch schon auf.
    Und das mit PFC weiß ich eigenltich nur aus PC-Zeitschriften, durch die dortige NT-Diskussion...

    Je nachdem wie alt die Stufen sind - seit IMHO 2002 oder 2001 müssen alle Geräte über soundsoviel Watt PFC haben. Und nachdem da PC-Netzteil auch drunterfallen, müssen das Endstufen eigentlich zwangsläufig.

    Denke mal im Lauf meines E-Technik studiums werd ich da schonmal noch mehr mitkriegen, aber das dauert noch =)

    Schönen Gruß
    Didi

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 19. Januar 2004 um 15:31
    • #22

    Es sind übrigens 75 Watt ab der die Geräte eine PFC haben müssen..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 19. Januar 2004 um 15:41
    • #23

    ... weiß eigentlich jemand genau, was passiert, wenn man an einen Trapezwechselrichter ein primärgetrktetes Netzteil anschließt ?

    Konventionelle Trafos mit "klassischer" Glrichrichtung, fette Elkos dahinter, Spannungs-Regler und dann nochmal Elkos haben da anscheinend ja weniger Probleme.

    Ich hab mit Technikern von Herstellern solcher Netzteile gesprochen - die Aussagen reichten von "weiß ich auch nicht" über "könnte riskant sein" bis hin zu "könnte gutgehen" ... :(

    Viele Grüsse sendet

  • Schalldruck
    Profi
    Beiträge
    441
    Marktplatz Einträge
    1
    • 19. Januar 2004 um 17:53
    • #24

    Starterakkus haben Sinterelektroden mit sehr hoher Oberfläche -> sie liefern zwar hohe Kurzschlussströme, werden aber durch dauernde geringe Entladung rel. schnell zerstört.
    Besser geeignet (und auch wesentlich teuerer) sind "Wohnmobil-Innenraumakkus". Die kann man auch mal tiefentladen, sind dann nicht sofort am A. Starterbatterie: einmal tiefentladen = entsorgen.
    Am besten geeignet: Panzerplattenakkus ("Gabelstaplerakkus"). Die sind nicht kleinzukriegen - leider schweineteuer.

    Hast Du schonmal über ein kleines Inverteraggregat nachdedacht? Das ist ein Gleichstromgenerator mit nachfolgenden Schaltnetzteil - das sollte einen sauberer Sinus mit 50 Hz liefern, spannungs- und freuquenzstabilisiert. Gibt's z.B. von Honda.
    Für ein paar ordenliche Akkus + Sinuswechselrichter + Casematerial usw. legst Du auch gut Kohle hin. Und ein Aggi kann man in 2 Minuten nachtanken...

    Gruß
    Oliver

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 19. Januar 2004 um 18:26
    • #25

    ... ich hab über kleine Aggregate auch schon Infos gesammelt.
    Kleine Invertergeräte gibt es bei 0,7 ... 1 kVA so ab EUR 1000,- netto - also zzgl. Mwst.
    Es gibt auch "normale" Aggregate um ca. 2 kVA, die weniger kosten - dafür aber keine sehr verlässliche Spannung liefern.

    Hat jemand mit diesen Inverter-Geräten Erfahrung ? Auf meinen letzten beiden Aggregatveranstaltungen (... einmal mit eigener Oldie Band - es knallte gelegentlich in der Anlage wg. der verd... Bierzapfanlage - ... und einmal eine kleine Sportveranstaltung - glücklicherweise dann mal ohne Probleme trotz "normalem" Aggregat ...) hatte ich zumindest ein etwas "ungutes" Gefühl ....

    Viele Grüsse sendet

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 20. Januar 2004 um 21:14
    • #26

    Hallo,

    noch was zu USV (ich hatte mich ja schon neulich über deren Probleme ausgelassen: Es gibt schon so kleinere Teile um die 3-5kVA (die auch online laufen und nicht erst umschalten, wenn der Saft weggeht), die generieren auch einen recht sauberen Sinus (k=2...3%).

    Allerdings, wie gesagt, es fehlt die Selektivität der Sicherungen, außerdem sind die Dinger sauschwer. Als Batterien haben die Teile meistens Bleigel- oder vliesgebundene Bleiakkus drin und zum Steigern der Überbrückungszeit läßt sich auch oft ein Batteriepack extern anschließen.
    Umwerfend teuer sind die Teile nicht, aber auch wartungsaufwendig (die Hitzen macht die Akkus schnell fertig)

    MfG

    DirkB

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 21. Januar 2004 um 09:58
    • #27

    ... da ich ja aufgrund des geringen Gewichts mit PLX-Amps arbeite, wollte ich mal genau wissen, ob man die Teile an Trapezwechselrichter betreiben kann - hier die Antwort aus den USA:

    The PLX amps rectify the mains current and then create their own
    high-frequency (about 110 kHz) AC, so the AC waveform shouldn't make a
    difference.

    Bob Lee
    Applications Engineer
    QSC Audio Products, Inc.
    Tel. +1 (714) 957.7150
    Fax. +1 (714) 754.6173


    Viele Grüsse sendet

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 21. Januar 2004 um 14:50
    • #28

    Strombedarf:

    Bedingungen: PLX-2405 (mit 4-Ohm-LS-Last an einem Kanal) an Trapezwechselrichter TWI-750

    Ergebnis: Stromaufnahme vom 12. V-Akku im Leerlauf: ca. 7 Ampere
    bei Sprachdurchsagen (Aussteuerung der Endstufe "knapp unter" -10 dB-Anzeige und -20 dB-Anzeige "an"): max. um 40 Ampere (wenn man ohne Pause quatscht und "Dauertöne" von sich gibt (also z.B. so sinnvolle Dinge wie "döööööööö" :P ).

    Bei "richtigen" Reden wird es wohl im Durchschnitt eher weniger Stromentnahme sein ...

    Viele Grüsse sendet

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