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  5. Strom

FI Prüfung

  • swedisch
  • 5. Januar 2005 um 16:35
  • swedisch
    Beiträge
    112
    • 5. Januar 2005 um 16:35
    • #1

    Nach überstandenem Silvesterjob hab ich mal ne frage. Hatten eine "Festzeltstadt" als Veranstaltungsort, der Strom kam von den örtlichen Stadtwerken, direkt aufgeklemmt. Jetzt kam da am 31. ein Mitarbeiter der Stadt, der alle FI's in denen von mir verbauten Unterverteilern testen wollte(Auslöseverhalten bei 2V, 30mA). Jetzt war liefen aber zu diesem Zeitpunkt schon alle Systeme (unter anderem auch Zeltheizungen, die einen FIrauswurf laut Zeltbauer nicht so sehr Vertragen, ganz zu schweigen von licht und ton)auf Hochleistung (16 Uhr). Meine Frage: Ist euch das auch schonmal passiert, ist sowas normal? mir ist sowas noch nie untergekommen, und wenns denn schon sein muss(ist ja eigentlich ganz sinnvoll), warum nicht einen tag vorher, wenn noch keine last dran hängt?

    MFG Max

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 5. Januar 2005 um 22:12
    • #2

    wow... das ist mir noch nie (außer in den hamburger messehallen)passiert, aber sehr begrüßenswert!

    Das der Mensch von der Stadt (welche Behörde?) allerdings am Veranstaltungstag wärend der Proben kommt ist wohl passiert, weil sich irgendein büromensch gedacht hat "ach die veranstaltung fängt um 20 uhr an?! dann kann ja Herr xyz so gegen 16 Uhre noch schnell die wirksamkeit der Schutzmaßnahmen prüfen...

    Vorbeugen kannst du, indem du eine elektrofachkraft wirst oder eine solche einstellst, die wirksamkeit der schutzmaßnahme (in diesem Fall schutz durch abschaltung mittels Fehlerstrom schutzschalter) selber prüfst und das dann Protokollierst. ;)

  • Swemers
    Profi
    Beiträge
    231
    • 6. Januar 2005 um 01:18
    • #3

    Hi,
    wollte er jede Steckdose einzeln Prüfen, oder nur pro FI eine?
    Wenn er ersteres vorhatte, hätte mann ihm evt. vorschlagen können, das er pro FI einmal die auslösezeit, und an den Anderen Steckdosen nur die Schleifenimpendanz misst. Dies ist zum nachweiss der Schutzfunktion aussreichend, und kann auch so ins Protokoll eingetragen werden.

    mfg
    Swemers

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 6. Januar 2005 um 04:07
    • #4

    schleifenimpedanz und fi hat nix miteinander zu tun....
    sind zwei unterschiedliche dinge...

    die schleifenimpedanz ist wichtig um zu wissen, ob eine sicherung im kuzschlussfall noch zuverlässig auslöst bezüglich FI ist das jedoch völlig unerheblich. Allerdings löst ein FI bei der messung der Schleifenimpedanz aufgrund des Stromes der über den PE fließt aus... Tja... da kann er gleich überall die Auslösezeit des FIs messen....

    Im Übrigen ist es garnicht unbedingt notwendig alle an allen Steckdosen zu messen. Es reicht aus an der ungünstigsten (elektrisch gesehen) stelle zu messen.

    Und dann gibt es noch Schutzmaßnahmenprüfgeräte die auch erlauben einen FI zu testen ohne ihn auszulösen. So eins habe ich und bin sehr glücklich damit.

  • Swemers
    Profi
    Beiträge
    231
    • 6. Januar 2005 um 14:51
    • #5

    Hi,

    Zitat

    schleifenimpedanz und fi hat nix miteinander zu tun....
    sind zwei unterschiedliche dinge...


    doch, der Fehlerstrom sollte, egal welche Schutmassnahme, über den PE fliessen. Wird die Funktion des Fi's an einer Steckdose nachgewiesen, so ist die Funktion an jeder Steckdose gegeben, an der alle Leiter Niederohmig sind.

    Zitat

    die schleifenimpedanz ist wichtig um zu wissen, ob eine sicherung im kuzschlussfall noch zuverlässig auslöst bezüglich FI ist das jedoch völlig unerheblich. Allerdings löst ein FI bei der messung der Schleifenimpedanz aufgrund des Stromes der über den PE fließt aus... Tja... da kann er gleich überall die Auslösezeit des FIs messen....

    Die Schleifenimpedaz hat nichts mit dem Kurzschlussstrom zu tun, dafür ist die Netzimpedanz entscheidend. Du hast recht, das es bei normalen messgeräten den FI Schmeissen würde, dafür gibt es allerdings speziele messgeräte, welche mit einem sehr hochohmigen Messwiderstand arbeiten.

    Zitat

    Im Übrigen ist es garnicht unbedingt notwendig alle an allen Steckdosen zu messen. Es reicht aus an der ungünstigsten (elektrisch gesehen) stelle zu messen.

    Müsste bei einer solchen Anlage nicht eine Erstprüfung nach DIN VDE 0100/610 vollzogen werden? Wenn ja muss eigentlich jede Steckdose geprüft werden, es könnte ja schliesslich sein das an einer Dose der PE Fehlt oder Hochohmig ist.

    Zitat

    Und dann gibt es noch Schutzmaßnahmenprüfgeräte die auch erlauben einen FI zu testen ohne ihn auszulösen. So eins habe ich und bin sehr glücklich damit.

    Sowas gibt es? Und wie soll denn dann die Funktion des FI's nachgewiesen werden? Kannst du mir evt. die Typenbezeichung geben, das tät mich doch mal interessieren.

    mfg
    Swemers

  • swedisch
    Beiträge
    112
    • 6. Januar 2005 um 15:17
    • #6

    es war ein angestellter der örtlichen stadtwerke. zu dem werde elektrofachkraft: warn gar nicht meine eignen kästen sondern vom örtlichen netzbetreiber zugeliehene. von daher müsste man ja eigentllich davon ausgehen können, dass die dinger in ordnung sind. gemessen und protokoliert wurde lediglich die Auslösezeit, welche auc protokoliert wurde, nur nicht für jeden verteiler selbst, sondern nach standpunkt an der veranstaltung. da weis danach auch keiner mehr, welcher kasten stand wo, also war die messung lediglich für einen abend, was mir doch sehr aufwändig vorkommt. mfg max

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