@ ff
naja... der 10" im bass sollte vorrangig zwei zwecke erfüllen:
- überlegen sauberen sound machen (ich habe öfters eine band mit super-erfahrenen und anspruchsvollen jazzern, die sich immer über den "dröhn"-faktor beschweren)
- leicht sein (das war mit dem kappa10-experiment überhaupt nicht der fall :roll: )
- davon hätte ich mir immer so 2-3 kisten pro seite gewünscht
mein fazit zum sound fällt zwar sehr positiv aus (tiefer tunen ist ja kein problem - einfach tunnel verlängern), aber der max-spl ist leider begrenzter als ich gehofft hatte.
dabei ist die kiste mit ~160l schon recht großzügig bemessen :cry: .
der vergleich mit 18"-bässen (@ alec :wink: ) sieht zwar so aus, dass der 18" wesentlich schwammiger und unpräziser spielt, jedoch die 4x10"-konstruktion bei selbem amping vom max-spl in die tasche steckt...
weiter als 4...5mm lenkt der b&c 10"er ja auch nicht aus ( SRAM :wink: ), womit der 18"er seine vorteile ausgespielt hat.
zum vergleich hatte ich bandpässe 6ter ordnung mit rcf s800 und pzb46 da.
im vergleich zum nexo ls1200 reicht die 4x10" kiste mal grade so um unter der ps15 nicht zu dünn zu klingen.
am montag oder freitag vergleiche ich das mal mit einem 4er stack kme 18" hörnern (nur zum spass
).
ich konstatiere:
das problem bei den kleinen pappen ist wohl, vereinfacht gesagt, der geringe x-max... und ein schlauch-sicke, tiefgezogene polplatten oder ähnliche "hilfsmaßnahmen" die nur die verzerrungen weiter steigern kommen mir auf keinen fall ins haus :x !
ich werde wohl mal demnächst (und wenn mir ein kunde ein budget gewährt :wink: ) auf 12" umsteigen... mir schwebt da sowas mit 3x12" vor
.