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Stacken von Bässen

  • cheesy
  • 9. August 2006 um 17:33
  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 9. August 2006 um 17:33
    • #1

    Hallo,

    wie verändert sich der Frequenzgang (und verändert er sich überhaupt) , wenn ich mehrere Subwoofer zusammen Stacke ?
    Oder bleibt das System klanglich identisch und wir einfach nur lauter ?

    Vielleicht eine blöde Frage, aber vielleicht hat der eine oder andere doch einen logischen Ansatz.

    Danke,
    <cheesy>

  • f8274
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    4.858
    • 10. August 2006 um 10:57
    • #2

    Ja, er verändert sich. Je mehr Subs Du zusammen betreibst, desto größer wird die (Über-)Betonung der tiefen Frequenzen. Wenn die Tops da nicht angepasst werden, und man bspw. eine 12/1er Kiste auf 4x Doppel-18ern betreibt - um mal die Veränderung vorstellbarer zu machen - erhält man natürlich einen stark basslastigen Frequenzgang, der Bass ist lauter als die Mid/Highs. Aber nicht nur die Anzahl der Subs, auch deren Pegelanhebung durch das Koppeln verursachende Stacken verändert den Frequenzgang, der beim Ohr des Hörers ankommt.

    Die Frage ist dabei: Will ich einen möglichst linearen F-Verlauf? Dann sollte man ein ausgewogenes Verhältnis von Subs zu Tops unter Berücksichtigung derer Daten (nicht nur Anzahl) wählen. Meiner Erfahrung nach wünscht sich das durchschnittliche Publikum jedoch eine Bassbetonung, und würde einen linearen F-Gang nicht als optimalen Klang bewerten.

    In der Highend-(Hifi)-Szene ist die Linerität das oberste anzustrebende Ziel, aber mit welchem Ergebnis? Macht dieser Klang an und motiviert bspw. zum Mittanzen?

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 10. August 2006 um 12:55
    • #3

    Hi f8274,

    danke für deine Antwort, aber du hast mich vielleicht falsch verstanden (bzw. ich habe es falsch ausgedrückt).

    Ich habe mir einen Subwoofer angehört um zu prüfen ob er zu dem vorhandenen Topteil passt. Leider ist bei diesem direkt abstrahlenden 15er unter 50 Hz Schluß.

    Wenn ich jetzt auf einer Bühne 4 von den Bässen zusammen stacke (und zwei Topteil oben drauf - aber das ist jetzt nicht das Problem) besteht die Chance, dass sich die untere Grenzfrequenz aufgrung der größeren Membranfläche verändert ?

    Also um ein theoretisches Experiment zu machen :

    Klingen 100 Watt in einem Subwoofer anders als 100 Watt aufgeteilt auf mehrer Subs ?

    Letztenendes geht es mir nur um die Theorie.
    Live werde ich das ganze mit dem Controler ausbügeln und fertig... :wink:

    Gruß
    <cheesy>

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 10. August 2006 um 13:09
    • #4

    Dein Watt Beispiel kommt auf die Pappen drauf an, es kann sein das du damit bei 4 Pappen einfach nichtsmehr bewegst aber das nur nebenher.

    Mit der steigenden Anzahl an Bässen kommt auch der Tiefgang. Dieses Spiel läßt sich aber bei BR Speakern nicht beliebig spielen weil irgendwann der Strahlungswiederstand sich soweit erhöht das es weder was bringt noch mehr Speaker zu stellen, noch mehr Leistung zu pumpen und der Basssound wird dann letztendlich auch fürchterlich flach und dumpf.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
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